Schweiz
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Neil Barofsky, special inspector for the Troubled Asset Relief Program (TARP), testifies on Capitol Hill in Washington, Wednesday, Jan. 27, 2010, before the House Oversight Committee and Government Reform Committee hearing on AIG. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Neil Barofsky: Der US-Anwalt wacht mit Argusaugen über das Geschäft der Credit Suisse. 
Bild: AP

Dieser Amerikaner und seine Entourage kosten die Credit Suisse 22 Millionen Franken – pro Monat!



Vor eineinhalb Jahren bekannte sich die Credit Suisse im Steuerstreit mit den USA für schuldig. Als Folge davon musste die Schweizer Bank eine Busse von 2,6 Milliarden Dollar zahlen. Doch nicht nur das: Zusätzlich musste die CS einen Aufpasser aus den USA akzeptieren, welcher das Verhalten der Bank kontrolliert. 

Der Mann, der diesen Job übernommen hat, heisst Neil Barofsky und er ist teuer. Sehr teuer. Die Credit Suisse muss für den US-Amerikaner und seine Entourage pro Monat 22 Millionen Franken hinblättern. Dies schreibt der «Tages Anzeiger» am Freitagmorgen. Demnach sollen dem Team des bekannten New Yorker Anwalts rund 50 Personen angehören. Eingerichtet haben sich Barofsky und Co. im CS-Hauptsitz am Zürcher Paradeplatz. 

Damit nicht genug. Nebst dem US-Aufpasser muss die Credit Suisse im Rahmen der Aufarbeitung des Schwarzgeldproblems noch weitere Zahlungen machen. Gemäss den CS-Geschäftstberichten belaufen diese 30 - 50 Millionen Franken pro Quartal. Nebst der Busse von 2,6 Milliarden Franken habe der Steuerstreit die CS seit Juli 2013 weitere 427 Millionen gekostet, rechnet der «Tages Anzeiger» vor.

Ein Ende der Affäre ist nicht absehbar, zumal Neil Barofsky nicht nur viel Geld kostet, sondern auch daran arbeitet, weitere CS-Sünden ans Tageslicht zu bringen. (cma)

Die CS-Chefs

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    Alle Leser-Kommentare
  • Typu 14.11.2015 09:49
    Highlight Highlight Dies ist eine knechtschaft gegenüber den usa. Werden alle auflagen nicht erfüllt droht der cs im schlimmsten fall der lizenzentzug in den usa. Was heisst das? Kein zugang mehr (oder viiiel zu teuren) zum geldverkehr dollar (transaktionen, devisen, etc). Das hat noch keine bank überlebt bzw das geschäftsmodell einer grossbank ist so gar nicht umsetzbar. DAS ist die grosse trumpfkarte der usa.
    • dä dingsbums 14.11.2015 15:18
      Highlight Highlight Das ist doch keine Knechtschaft gegenüber den USA. Die CS hat wie viele andere schweizer Banken hat aktiv dabei geholfen, Gesetze in den USA zu brechen. Für diese kriminellen Machenschaften bezahlen sie jetzt eine ordentliche Strafe. Ich sehe hier nichts ungerechtes.
    • Typu 14.11.2015 17:07
      Highlight Highlight Hast du den artikel gelesen? Hier gehts mehr als um eine busse. Das ist eine andere liga von bestrafung als bei der konkurrenz.
    • dä dingsbums 15.11.2015 13:32
      Highlight Highlight Ob es eine andere Liga von Bestrafung ist, geht aus dem Artikel nicht hervor. Andere Banken mussten wegen ihren Machenschaften die Geschäftstätigkeit ganz einstellen.
      Das die USA es nicht bei einer einfachen (wenn auch ordentlichen) Busse sein lassen, ist verständlich. Die CS ist auf Bewährung und muss für die Kosten der Bewährung aufkommen. Soweit alles logisch und nachvollziehbar.
      Nicht die USA sind hier die schuldigen sondern die CS. Hätten sie sich an die Gesetze der USA gehalten, gäbe es keine Bussen und wahrscheinlich noch ein Bankgeheimnis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple 13.11.2015 11:04
    Highlight Highlight Gibt eine einfache Lösung, keine Geschäfte in den USA betreiben. Da dies ja anscheinend keine Option ist gehe ich mal davon aus, dass mit dem in den USA verdienten Geld die Auslagen locker gedeckt werden können.
    • Typu 14.11.2015 11:01
      Highlight Highlight Das ist nicht richtig. Auch zb für das europa oder asien geschaft ist der dollar unverzichtbar. Ohne lizenz kein dollar. Das ist wirtschaftskrieg.
    • herschweizer 15.11.2015 09:34
      Highlight Highlight es ist faktisch eine Uebernahme bzw Enteignung... sie werden nicht aufhören bis alles genau nach ihrem Willen läuft
  • Kronrod 13.11.2015 10:00
    Highlight Highlight Bei amerikanischen Rechtsfällen gewinnen am Ende gewinnen immer die Anwälte.
  • herschweizer 13.11.2015 09:43
    Highlight Highlight ja was soll man dazu sagen?
    • dä dingsbums 14.11.2015 15:19
      Highlight Highlight Vielleicht der Bank dazu raten sich in Zukunft in den USA an die dort geltenden Gesetze zu halten.
    • herschweizer 15.11.2015 09:32
      Highlight Highlight sie sind ja der absolut Schläuste hier im Bund... sie werden sicher bald als Berater eingestellt... viel Glück
    • dä dingsbums 15.11.2015 13:43
      Highlight Highlight Ich bin gerne bereit auf Ihre Argumente einzugehen und sachlich zu diskutieren, aber dann müssen sie zuerst mal ein Argument bringen und nicht blos versuchen mich zu beleidigen.
      Ihr letzter Kommentar war da wohl nichts, aber ich tu mal so als ob es ein Argument gewesen wäre. Bei der CS sitzen viele sehr schlaue Leute und Berater. Diese haben den Bedingungen der USA zugestimmt. Halten sie sich selber für schläuer als die gesamte CS Führung?
      Und noch eine andere Frage: Sind sie nicht der Meinung, dass sich schweizer Banken im Ausland auch an die dort geltenden Gesetze zu halten haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 13.11.2015 09:42
    Highlight Highlight Genau lesen: es gehen "nur" 7 Millionen an den Anwalt und seine Entourage, der Rest sind interne Kosten für das "Projekt". Ist aber noch teuer genug...
    • Stefan von Siegenthal 13.11.2015 20:33
      Highlight Highlight Das sind 140'000 pro Mitarbeiter und Monat. Und dann verlagern sie tausende Schweizer Stellen ins Ausland. Nie mehr Credit Suisse. Da machts die Postfinance im Moment besser.
    • herschweizer 15.11.2015 09:37
      Highlight Highlight haha ja braucht denn die Postfinance Dollarzugang ;-)
  • Chili5000 13.11.2015 09:25
    Highlight Highlight Wow bin gerade sprachlos. Wie viel kosten uns die Ganzen Flüchtlinge nochmal? ich verstehe es einfach nicht. Vielleicht bin ja einfach nur zu Blöd um diese Welt zu verstehen...
    • Hierundjetzt 13.11.2015 09:55
      Highlight Highlight Weil die CS die USA über Jahre (!) beschissen hat, muss Sie zurecht eine saftige Strafe bezahlen. Mit dem Geld könnte man:
      - 3 Jahre lang alle Kosten für unsere Ausländer, Migranten und Asylsuchenden bezahlen (SEM Budget 1 Mrd)
      - 3 Jahre lang Bern den NFA zahlen
      - 3 Jahre lang die Bauern subventionieren
      - 3 Jahre lang unser Bildungssystem finanzieren
      - eine 2. Durchmesserlinie in Zürich bauen


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