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Krankenkasse Assura steigert 2019 die Prämieneinnahmen



Die SP hat nach eigenen Angaben die Unterschriften beisammen für ihre Prämien-Entlastungs-Initiative. Im Bild die Versichertenkarte der Krankenkasse Assura. (Archivbild)

Assura präsentiert gute Zahlen. Bild: KEYSTONE

Der Krankenversicherer Assura hat im Jahr 2019 den Umsatz gesteigert aber weniger verdient als im Vorjahr. An rund die Hälfte der Versicherten wurden knapp 30 Millionen Franken rückerstattet.

Die verdienten Prämien nahmen in der Berichtsperiode auf 3.9 Milliarden von 3.8 Milliarden Franken zu, wie die Krankenasse am Montag mitteilte. Davon entfielen 3.5 Milliarden und damit 100 Millionen mehr als im Vorjahr auf die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP).

Gestiegen um 200 Millionen auf 2.6 Milliarden sind auch die bezahlten Leistungen. Dank der sehr guten Anlagerendite seien die Rückstellungen für Kapitalmarktrisiken erhöht worden, um allfällige Auswirkungen künftiger Marktschwankungen auf die Prämien zu limitieren, so der Krankenversicherer weiter.

Das Nettoergebnis lag am 31. Dezember 2019 bei 46.9 Millionen nach 61.9 Millionen im Vorjahr. In der Grundversicherung wurde dabei ein Nettoergebnis von 38.2 Millionen (VJ 39.6 Mio) erzielt. Im Bereich der Zusatzversicherungen weist Assura ein Nettoergebnis von 15.2 Millionen nach 16.1 Millionen im Vorjahr aus.

Die Solvenzquote in der Grundversicherung verringerte sich auf 148.3 Prozent von 150.8 Prozent. Die Kennzahl zeigt auf, ob ein Versicherer genügend Kapital zur Deckung von Versicherungsleistungen beiseitegelegt hat. (aeg/sda/awp)

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