Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Jeder dritte Fluggast in Zürich-Kloten ist ein Transferpassagier. bild: shutterstock

Swiss-Hub Zürich ade? Diese Grafiken zeigen, wie viele Passagiere in ZRH umsteigen

Bye-bye, Tokyo und San Francisco? Wegen möglichen Klimasteuern droht die Swiss Langstreckenverbindungen ab Zürich zu streichen. Eine Datenauswertung zeigt: Der Anteil der Umsteigepassagiere sinkt seit Jahren. Nun taucht ein neuer «Gamechanger» am Himmel auf.



Die Swiss-Drohung

Wegen der Klima-Debatte schlägt die Swiss harte Töne an. Drohende Flugticket-Abgaben und Betriebseinschränkungen sieht die Airline als «direkten Angriff» auf ihr Drehkreuz Zürich. Mögliche Steuern würden die Wirtschaftlichkeit des Umsteige-Hubs bedrohen. «Ein grösserer Streckenabbau wäre die Folge», drohte eine Swiss-Sprecherin. Denn die Heim-Airlines auf den europäischen Drehkreuzen stehen in enormem Konkurrenzkampf. Da zählt jeder Franken.

Die Ausgangslage

Die Logik hinter dem Drehkreuz-Modell der Swiss: Kurzstreckenflüge aus Europa liefern Umsteigepassagiere, damit das grosse Langstreckennetz aufrechterhalten werden kann. Die lokale Nachfrage reicht gemäss Swiss bloss, um fünf Langstreckendestinationen ab Zürich zu bedienen. Heute betreibt die Airline 24 Langstrecken. 19 Destinationen wären also bedroht – darunter auch Tokyo, San Francisco, Delhi und Montréal, wie CHmedia berichtete.

Die Entwicklung seit dem Swissair-Grounding

ZUM 15. JAHRESTAG DES SWISSAIR GROUNDING AM SAMSTAG, 1. OKTOBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - A few hundred airplanes, among them two MD-11 of the former Swissair fleet, wait for buyers under the Californian sun in the Mojave Desert, pictured on July 3, 2002. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Mehrere hundert Flugzeuge, unter anderem zwei MD-11 der ehemaligen Swissair-Flotte, warten in der kalifornischen Mojave-Wueste auf einen Kaeufer, aufgenommen am 3. Juli 2002. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Ein Blick in die Statistik zeigt: Der Anteil der Umsteigepassagiere am Flughafen Zürich ist in den letzten 20 Jahren stark gesunken. Kurz vor dem Swissair-Grounding war im Jahr 2000 mit 44,5 Prozent fast jeder zweite Fluggast ein Transit-Passagier. Im Zuge der ruinösen «Hunter-Strategie» karrte die Swissair Passagiere von überall her via Zürich in die weite Welt, bediente exotische Destinationen wie Taipeh in Taiwan und verbrannte bis zum Grounding mit Beteiligungen an maroden Airlines Milliarden Franken.

«Die Expansions-Strategie führte die Swissair damals in den Abgrund. Es gilt ein einfacher Grundsatz für Airlines: Je höher der Anteil Transferpassagiere, desto geringer der Ertrag pro Flug», sagt William Agius, Luftfahrt-Experte und Aviatik-Dozent an der ZHAW Winterthur. Dies zeigen auch Beispiele innerhalb der Swiss. Tickets an einzelne Destinationen sind von Zürich via Genf oder Frankfurt billiger zu haben als per Direktflug ab der Limmat-Metropole. Wie hoch der Anteil der Umsteigepassagiere bei der Swiss exakt ist, will die Airline aus «wettbewerbstechnischen Gründen» nicht verraten.

Wird Expansion gedrosselt?

ARCHIVBILD ZUR ERHEBUNG DER VERKEHRSKOSTEN 2015 DURCH DAS BUNDESAMT FUER STATISTIK - Eine Boeing 777-300 der Swiss startet auf Piste 16 am Flughafen Zuerich am Montag, den 17. September 2018 in Kloten .(KEYSTONE/Christian Merz).

2020 bekommt die Swiss zwei weitere Boeing 777. Bild: KEYSTONE

2018 betrug in Zürich-Kloten der Anteil der Umsteige-Fluggäste noch 28,4 Prozent. Dennoch droht Swiss-Chef Klühr Langstrecken aus Zürich abzuziehen, obschon über 70 Prozent der Passagiere aus dem Lokalmarkt stammen. Ein Widerspruch?

Dies sei keine leere Drohung, meint Agius. Der Lufthansa-Konzern könnte die Passagierströme aus Zürich relativ einfach über ihre anderen Hubs in Brüssel, Wien, Frankfurt oder München schleusen. «Da reicht ein Klick im Buchungssystem», so Agius. Dies auch im umgekehrten Weg. Nachdem die Lufthansa 2003 die Swiss geschluckt habe, seien Passagiere gezielt über Zürich geschleust worden.

Wenn die Klimasteuer kommt, würde die Swiss aber nicht von einem Tag auf den anderen Langstreckenverbindungen einstellen, ist Agius überzeugt. «Der Schweizer Markt ist wegen der hohen Kaufkraft nach wie vor sehr attraktiv für Airlines», so der Aviatik-Experte. Vielmehr würde womöglich die weitere Expansion gedrosselt.

Die Swiss bekommt 2020 zwei zusätzliche Boeing 777-300ER-Langstreckenmaschinen. Mit den Flugzeugen soll endlich wieder eine neue Übersee-Destination ins Streckennetz aufgenommen werden. In der Pole Position ist die südkoreanische Hauptstadt Seoul.

Der «Gamechanger»

Bild

bild: airbus

Ein neues, kleineres Langstrecken-Flugzeug sorgt derzeit für Furore. An der Luftfahrtmesse in Paris verkaufte Airbus Mitte Juni kurz nach dem Programmstart über 200 Stück des A321XLR. Airline-Chefs sehen in der 220-plätzigen Maschine bereits einen «Gamechanger», der die Luftfahrt-Industrie durcheinanderwirbeln könnte. Mit der Langstreckenversion der A320-Familie lassen sich im Punkt-zu-Punkt-Verkehr Nischendestinationen bedienen, für die Grossraumflugzeuge wie der A350 oder die 777 viel zu gross wären.

«Der Markt verändert sich rasant und teilt sich mehr und mehr auf.»

William Agius

Mit den A321XLR liessen sich von Zürich weniger nachgefragte Destinationen bedienen, die heute wegen der grösseren Flugzeuge viele Umsteigepassagiere benötigen. «Die Swiss schaut sich die A321XLR sicher an», so Agius weiter.

Vergangenen Montag sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr, er könnte sich den A321XLR durchaus in der Flotte vorstellen. «Ich halte die Maschine jedoch für ein Nischenprodukt und keinen Gamechanger», so Spohr. Dies, weil Passagiere nicht länger als vier Stunden in kleineren Fliegern mit nur einem Gang sitzen wollten.

Ob Schweizer Passagiere wegen der Klima-Krise tatsächlich bald eine Flugticketabgabe zahlen müssen, entscheidet der Ständerat im September. Wie die Swiss darauf reagieren würde, bleibt abzuwarten. Allzu viel Rücksicht auf die hiesigen Verhältnisse ist kaum zu erwarten. «Machen wir uns nichts vor. Die wichtigen Entscheidungen für die Swiss müssen schon lange mit der Lufthansa-Zentrale in Frankfurt besprochen und abgesegnet werden», bilanziert Agius.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Swiss nimmt deutsche Gewohnheit aufs Korn

Swiss-Piloten werden von Feuerball überrascht

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

42
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dergraf 29.06.2019 15:43
    Highlight Highlight Leere Sprüche!
    Drohten frühere Swiss-Chefs doch schon mit dem Abwandern nach München oder Wien. Aber solange die Lufthansa-Tochter Swiss die Passagiere die In Zürich einsteigen, abzocken kann wird sie bleiben.
    Die üblichen Erpressungsversuche der Branche, wenn neue Abgaben drohen.
    Man beachte aber, dass jeder andere Verkehrsträger Abgaben verschiedenster Art kennt. Nur die Luftfahrt zahlt keine Steuern auf Treibstoff und Tickets - wird also durch Steuergelder subventioniert. Brauchen wir das? Nein!
  • salamandre 28.06.2019 18:31
    Highlight Highlight Ich will gerne glauben das der Wirtschaftsraum Zürich einen gut funktionierenden Flughafen braucht, aber braucht es reine Umsteigepasagiere in steigenden Zahlen?
  • neutrino 28.06.2019 13:07
    Highlight Highlight Die Grafik ist ein Lehrbuchbeispiel wie man mit Auswahl der Achsen mehr Dramatik in eine Statistik/Grafik reinbringen kann.
  • Posersalami 28.06.2019 12:59
    Highlight Highlight Mimimimi

    Das Wachstum lässt sich nicht exponentiell weiterführen, wer hätte das gedacht!

    Eigentlich müsste die Anzahl an Passagieren und Flügen SINKEN und nicht weiter steigen..
  • p4trick 28.06.2019 12:50
    Highlight Highlight also nicht mehr jeden Tag einen Flug nach San Francisco sondern nur noch jeder 2te oder 3te Tag? Schrecklich diese Vorstellung. /ironie
  • c_meier 28.06.2019 12:10
    Highlight Highlight der Flughafen Zürich (nicht die Swiss) müsste sich allgemein fragen ob nicht bei den aktuellen Pisten die Kapazität an Starts und Landungen erreicht ist.
    Gestern von Göteborg nach Zürich hiess es wir müssen noch 45 Minuten mit dem Start warten weil in Zürich die geplante Landung um 12.10h nicht möglich sei wegen zu viel Verkehr...
    und wie sinnvoll es ist, von Göteburg nach Zürich zu fliegen und dann Umsteigepassagiere wieder in den Norden nach Brüssel oder Luxenburg zu fliegen lass ich mal so stehen...
  • dorfne 28.06.2019 11:17
    Highlight Highlight Warum sind Umsteigeflüge billiger als Direktflüge? Umsteigen belastet zusätzlich die Umwelt und andere Flughäfen und sollte doch daher teurer sein.
    • Mike S. 28.06.2019 16:53
      Highlight Highlight Ja aus klimatechnischer Sicht, jetzt aus Kundensicht, welchen Flug würden Sie wohl bevorzugen? Ihre Antwort wird es Ihnen wohl verraten, externe Effekte werden in der Airlinebranche leider (noch) nicht internalisiert!
    • Pbel 28.06.2019 23:28
      Highlight Highlight Eigentlich ein Wort: Zahlungsbereitschaft.
      Direkt Flieger bezahlen mit Geld. Umsteige-Passagiere mit Zeit. Sinn macht das nur weil die Geldzahler keine Zeit und die Zeitzahler weniger Geld haben und wie geschrieben wurde die Airlines die externen Effekte der Zeitzahler nicht tragen müssen. Nur schon deshalb braucht es eine CO2 Steuer.
  • dorfne 28.06.2019 11:14
    Highlight Highlight Eine Abgabe auf Flugtickets hätte einen Streckenabbau zur Folge, so die Swiss. Das Fliegen ist zu billig und würde mit der Abgabe immer noch zu billig sein. Das bedeutet, nicht die Klimamassnahmen wären für die Airline das Problem. Das Problem ist der ruinöse Preiswettbewerb. Unternehmertum bedeutet auch Mut. Warum durchbricht die Swiss diesen Teufelskreis nicht und sagt, wir verzichten auf zusätzliche Langstreckenflugzeuge? Wer für 3 Mte nach Australien will, kann mit dem Zug auch einen andern, grösseren Hub anfliegen. Businessleute fliegen mit privaten Kleinflugis dort hin.
  • gupa 28.06.2019 11:02
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte in Zukunft Statistiken auf einer normalen Skala (bei % 0 bis 100) anzeigen?
  • Neruda 28.06.2019 11:01
    Highlight Highlight Wäge dem gaht doch d'Wält nöd under!
    Play Icon
  • mikel 28.06.2019 10:48
    Highlight Highlight Dem Business gefällts natürlich nicht. Es wäre aber eine gute Möglichkeit für die Schweiz, sich hier fortschrittlich zu zeigen. Wir bleiben so auch innovativ. Die Schweiz hat immer wieder gezeigt, dass sie mit Änderungen umgehen kann. Nicht zuletzt nach dem Scherbenhaufen nach dem Grounding...
  • Butschina 28.06.2019 10:31
    Highlight Highlight Man könnte ja klein anfangen und pro Passagier eine Gebühr von CHF 25.- für Kurz-, CHF 50.- für Mittel- und CHF 100.- für Langstrecken erheben. Dass dürfte finanziell möglich sein und wäre immerhin ein Anfang.
    • dorfne 28.06.2019 11:20
      Highlight Highlight Und auch mit diesen Zuschlägen wär das Fliegen immer noch sehr billig. Da kann sich noch jede Tieflöhnerin eine Flugreise leisten.
  • Triumvir 28.06.2019 10:31
    Highlight Highlight Dann ist endlich mal eine gute und sinnvolle "Drohung". Bitte macht doch eure arg schlimme "Drohung" wahr, liebe Swiss.
  • Gsnosn. 28.06.2019 10:04
    Highlight Highlight Swiss bzw Zürich als Hub war mir nicht bekannt und macht kaum sind. Hub lebt von den Verbindungen wie zB Dubai oder Qatar.
  • Hans Jürg 28.06.2019 09:54
    Highlight Highlight Was? Swiss droht, Direktflüge u.a. nach Tokyo, San Francisco, Delhi und Montréal zu streichen?
    Sooo schlimm. Ich fliege ja mindestens 2 Mal täglich alle diese Städte an. Wenn die das machen, werde ich eben wieder mit dem Auto hinfahren.
    • Simon 28.06.2019 12:08
      Highlight Highlight haha genau! Und nein es würde sicher keiner anderen Airline einfallen, die Strecke zu fliegen. Ausser, es rentiert tatsächlich nicht. Dann steigen wir halt um. Angesichts der Distanzen scheinen zwei Stunden mehr Reisezeit durchaus zumutbar.
  • Evan 28.06.2019 09:45
    Highlight Highlight "Der Anteil der Umsteigepassagiere sinkt seit Jahren."

    Eine logische Konsequenz des Kapazitätsengpasses.

    Dazu kommt der Trend in Richtung immer mehr Direktverbindungen.
  • fidget 28.06.2019 09:45
    Highlight Highlight Der prozentuale Anteil an Transferpassagieren ist sinkend. In absoluten Zahlen haben sie in den letzten 4 Jahren aber stetig zugenommen. Im übrigen ist die Grafik mit dem Prozentanteil Transferpassagiere etwas irreführend. Da sie nur einen Ausschnitt zwischen 28% und 44% zeigt, wird es wesentlich dramatischer dargestellt, als es ist.
    • Ehrenmann 28.06.2019 14:31
      Highlight Highlight Glaube nie einer Statistik die du nicht selber gefälscht hast :)
      Das trifft ja in etwa auf die Grafik zu :)
    • fidget 28.06.2019 14:56
      Highlight Highlight Ja, in etwa trifft es zu. Ich nehme zwar nicht an, dass die Zahlen gefälscht sind. Sie werden nur unglücklich dargestellt bzw. interpretiert. ;-)
    • Ehrenmann 28.06.2019 15:35
      Highlight Highlight Das glaube ich auch nicht, aber wenn man ein Diagramm so darstellt, hat man sicherlich Gedanken darüber gemacht, wieso man es so skaliert :)
      Sicher nicht, weil es schöner aussieht^^
  • Sharkdiver 28.06.2019 09:42
    Highlight Highlight HalB so wild wenn die deutsche Firma mit dem Etikettenschwindel Name Swiss mit Misel Services verschwindet
  • WID 28.06.2019 09:39
    Highlight Highlight Wen die Swiss Direktflüge streicht oder die Lufthansa die Flüge über Frankfurt umleiten sollte, werden ziemlich schenll andere Airlines in die Bresche springen.
  • Donald 28.06.2019 09:29
    Highlight Highlight Alles steigt, nur der "Anteil Umsteigepassagiere" nicht. Machen wir doch einen Artikel draus.
    • peeti 28.06.2019 10:52
      Highlight Highlight *Der "Anteil Umsteigepassagiere" steigt weniger stark als alles andere. Machen wir doch einen Artikel draus.
  • eldorak 28.06.2019 08:58
    Highlight Highlight Es müsste eine globale Abgabe kommen, nur bei uns reicht nicht. So wird in zukunft einfach irgendwo im umliegenden Ausland gestartet.
    Wär schön, wenn sich da die EU mal für einsetzen würde.
    • dorfne 28.06.2019 11:23
      Highlight Highlight Die Airlines würden gescheiter versuchen diesen ruinösen Preiskampf "down to the bottom" untereinander zu durchbrechen, anstatt über den Staat herzuziehen, der das Klima retten will/muss.
    • chrimark 28.06.2019 11:39
      Highlight Highlight Ticketabgabe ist in der EU durchaus ein Thema und wurde in mehreren EU Ländern schon eingeführt.
    • eldorak 28.06.2019 13:02
      Highlight Highlight @Magnum44:
      Nein, alleinige Kompetenz nicht. Aber der Vorteil der EU sollte ja sein, dass man als grössere Macht auch mehr Einfluss hat. Und da sie sich ja doch gerne auch als Umweltfreundlich sehen, fänd ich da mal einen Vorstoss, auch Weltweit, eigentlich angebracht.
  • Pbel 28.06.2019 08:56
    Highlight Highlight ZRH hat immer mehr Verspätungen wegen zu vielen Passagieren. Weniger Umsteigetraffik wäre aus der Sicht wünschenswert. Aus CO2 Sicht auch.
    Zudem hat man ja gesehen das die A380 Hub Strategie fehlgeschlagen ist. Kunden wollen primär Direktflüge wenn diese zu vernünftigen Preisen angeboten werden.
  • Howard271 28.06.2019 08:47
    Highlight Highlight Also der Anteil an Umsteigepassagieren mag sich ja in den letzten Jahren nach unten entwickelt haben, in effektiven Zahlen wächst er aber auf stabilem Niveau. Man könnte auch sagen, die gesamte Anzahl der Passagiere ist einfach schneller gewachsen als diejenige der Umsteigepassagiere.
    • Pafeld 28.06.2019 09:11
      Highlight Highlight Ihre These ist im Gegensatz zu jener des Autors statistisch haltbar. Man merke: Finger weg von relativen Prozentvergleichen, wenn man die Unterschiede in der Entwicklung nicht eindeutig begründen und nachvollziehen kann.
    • lofdo 28.06.2019 11:04
      Highlight Highlight Naja statistisch semi- bis gar nicht haltbar. In der Grafik kann kein stabiles Wachstum der Transferpassagieren in totalen Zahlen erkennt werden. Aber irgendwie muss man ja den obligaten polemischen Statistik-Bashing Kommentar in die Kommentarspalte bringen.
  • Pafeld 28.06.2019 08:34
    Highlight Highlight Was zum Teufel redet Ihr da? Ihr betrachtet den relativen Anteil der Umstiegspassagiere, nicht den realen Anteil. Der ist in den letzen 20 Jahren nach einem hoch und einem Abstieg ziemlich konstant, kann halt aber nicht mit dem Anstieg der Gesammtzahl der Passagiere mithalten. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
    Ihr habt vor einigen Monaten ein Interview mit einem deutschen Mathematikprofessor gemacht, der euch geraten hat, die Finger von relativen Gesammtvergleichen zu machen. Warum hängt dieses Interview nicht auf A0 ausgedruckt in der Redaktion?
    • vescovo 28.06.2019 20:13
      Highlight Highlight Und was ist jetzt falsch an der Aussage "Anteil an Umstiegspassagiere sinkt"? Der Artikel versucht ja herauszufinden, ob die Drohungen der Swiss begründet sind. Das ist aber eher nicht der Fall, da die Umstiegspassagiere ohnehin einen immer kleineren Anteil der Gesamtzahl an Passagieren ausmachen.
    • Pafeld 28.06.2019 20:23
      Highlight Highlight Du kannst natürlich den Teil einer komplett fragwürdigen Methodik herauspicken, der per Zufall miteinander korreliert. Damit ist die Methodik trotzdem fragwürdig. Aus den Zahlen lässt sich nämlich nicht annähernd herleiten, welche Bedeutung die Swiss innerhalb dieser Statistik hat. Die Interpretation mag zwar stimmen. Aber sie ist purer Zufall.
  • Heinzbond 28.06.2019 08:30
    Highlight Highlight Also ich weiss nicht, die Kommunikation von swiss, erinnert mich doch schon sehr an Mafiosi Filme der achtziger. Ich erwarte keine pferdeköpfe in irgendwelchen Betten, aber der Tenor scheint mir derselbe zu sein. Finger weg zon Zürich sonst kostet es arbeitsplätze. Hat die swiss sich eigentlich schon mal überlegt das man mit derartiger Kommunikation eher Widerstand erzeugt? Ob man so zukünftige pax gewinnt?
  • maylander 28.06.2019 08:28
    Highlight Highlight Die Anzahl Gänge ist doch egal. Auf Sitzbreite und Beinfreiheit kommt es darauf an. Dazu noch ein gtes Unterhaltungssystem.
    Einfach nur fünf Sitze pro Reihe und den Abstand vergrössern und schon hat man ein top Premium Economy Produkt mit dem A 321ULR. Damit würde ich auch über den Atlantik fliegen. In der Kurzstrecke Bestuhlung eher nicht.
    • salamandre 28.06.2019 18:24
      Highlight Highlight 👍

Nestlé will Wasser aus Naturparadies in Florida abpumpen – Umweltschützer laufen Sturm

Im Norden Floridas will Nestlé Wasser aus dem einzigartigen Ökosystems des Santa Fe River entnehmen und in Flaschen abfüllen. Umweltschützer laufen Sturm. Der Konzern betont, sich an die geltenden Gesetze halten zu wollen – doch die lokalen Behörden haben Fragen.

Die Ginnie Springs sind ein beliebter Ausflugsort entlang des Santa Fe Rivers. Familien verbringen hier ihre Tage mit Schnorcheln, Grillieren und Schwimmen und Instagramer posieren auf dem kristallklaren Wasser der kleinen Seen, die von unterirdischen Quellen gespeist werden.

Doch nun stehen die idyllischen Quellen im Zentrum einer Kontroverse. Ausgelöst wurde diese von Plänen des Schweizer Lebensmittel-Multis Nestlé. Dieser will das Quellwasser in PET-Flaschen abfüllen und an den Mann …

Artikel lesen
Link zum Artikel