Schweiz
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L'enseigne de Yendi photographiee sur la vitrine de la succursale du magasin de mode ce mercredi 12 avril 2017 a Lausanne. Yendi, qui emploie environ 500 personnes en Suisse, a demande mardi l'ouverture d'une procedure de faillite. La direction de la chaine de magasins de vetements en a informe ses succursales mercredi. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die Modekette bezahlte bis Ende März die Löhne und Sozialabgaben für ihre gut 500 Angestellten. Bild: KEYSTONE

Yendi kann April-Löhne nicht zahlen



Die Pleite des Freiburger Modehauses Yendi dürfte an einer Konkursanhörung vor Ende April zementiert werden. Die Yendi-Direktion bestätigte gegenüber der Gewerkschaft Unia, die Löhne für den Monat April nicht bezahlen zu können.

Die Modekette bezahlte bis Ende März die Löhne und Sozialabgaben für ihre gut 500 Angestellten. Für April habe die Direktion bei einem Gespräch mit der Unia die Ausbezahlung jedoch nicht garantieren können, teilte die Unia am Dienstag mit.

Die Gewerkschaft fordert nun Massnahmen, um sicherzustellen, dass alle Verkaufseinnahmen den Angestellten zugute kommen. Zudem sollen insbesondere Lernende und Schwangere mit Begleitmassnahmen geschützt werden. Aber auch die berufliche Zukunft der Angestellten solle erleichtert werden. Beispielsweise soll eine Person, die eine andere Stelle finde, von der Arbeitspflicht befreit werden.

Das Modehaus mit Sitz in Bulle FR war 1976 von Noël und Patricia Wicht gegründet worden. Im vergangenen Jahr übernahmen Jean-Marc Nicolet und Jean-Baptiste Deillon die Firma.

Das neue Direktorenteam habe versucht, die finanzielle Situation der Modekette zu verbessern, heisst es in einem Schreiben des neuen Direktorenteams an die Filialen, in dem diese kürzlich über die Pleite informierten. «Leider konnten diese Ziele nicht erreicht werden», heisst es darin. Der negative Trend im Detailhandel setzte sich 2016 fort, so dass der Yendi-Führung die Zeit davonlief.

Angesichts der Schwierigkeiten habe das Direktorenteam auch nach einem Käufer gesucht. Nach monatelangen Verhandlungen mit mehreren Interessenten habe sich aber auch diese Option zerschlagen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • sherpa 19.04.2017 16:14
    Highlight Highlight Viele sog.Unternehmer suchen ihr Heil in der Modebranche, obschon diese einen höchst übersättigten Markt aufweist. Hier wird eine Modeboutique geschlossen, dort werden Filialen von Ketten dicht gemacht und viele kaufen ihre Mode via Internet. Es ist deshalb kaum zu verstehen, weshalb es immer noch Leute gibt, welche glauben, sich in diesem Markt behaupten zu können. Traumtänzer eben.
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