Schweiz
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SBB planen gewaltiges Outsourcing – Gewerkschaft fürchtet Job-Kahlschlag

Es rumort bei den SBB. Ein internes Papier zeigt: Das Management will die Verantwortung für zentrale Aufgaben der Instandhaltung auslagern, es plant Outsourcing im grossen Stil. Gewerkschafter sehen unzählige Stellen in Gefahr und verlangen eine Aussprache.

Sven Altermatt / Schweiz am Wochenende



Die Schweiz ist das Bahnland schlechthin, und wenn man so will, dann sind die Schienen ihre Lebensader. 10'700 Züge transportieren täglich 1.26 Millionen Reisende und 210'000 Tonnen Güter. Das hiesige Schienennetz ist eines der meistbefahrenen der Welt. Dass es erst gar nicht zu Verspätungen und Zugausfällen kommt, dafür sorgen sie: die Männer und Frauen von SBB Infrastruktur. In ihren orangefarbenen Kleidern sind sie die Reperateure der Nation.

ZUM NACHHOLBEDARF BEIM UNTERHALT DES SBB-SCHIENENNETZES STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Gleismonteure des Bauunternehmens Vanoli fixieren am fruehen Morgen des 10. Aprils 2010 bei Schoenenwerd im Kanton Aargau die Gleise. Der Nachholbedarf beim Unterhalt des SBB-Schienennetzes ist groesser als bisher angenommen. Wichtigster Grund ist die starke Belastung: Die Geleise werden intensiv befahren und die Zuege sind schwerer als frueher und beschleunigen schneller. Das zeigt der Netzzustandsbericht 2013, den die SBB am Mittwoch veroeffentlicht hat. Der Nachholbedarf beim Unterhalt des gesamten Bahnnetzes beläuft sich auf 2,3 Milliarden Franken. Im Bericht 2012 war noch von 1,8 Milliarden Franken die Rede gewesen.(KEYSTONE/Martin Ruetschi) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Die Reperateure der Nation: SBB-Mitarbeiter in orangefarbenen Kleidern. Bild: KEYSTONE

10'000 Angestellte kümmern sich bei der Konzerntochter um Bau, Betrieb und Unterhalt des Netzes. Eine Schlüsselrolle dabei spielt der Geschäftsbereich Instandhaltung. Seine Mitarbeitenden schleifen und erneuern die Schienen, sie warten die Weichen und stopfen das Schotterbett. «Hammerschläge, Schraubenrattern und Schweissgezische» – so wird der Geschäftsbereich in einer Imagebroschüre beworben. Denn bei der Instandhaltung gebe «Heavy Metal den Takt an».

Heavy Metal? Einem harten Sound folgen auch die andauernden Reorganisationen und Sparprogramme bei den SBB.

In der Infrastruktur-Division steht nun eine weitere Radikalkur bevor – das zeigt ein internes Dokument, das der «Schweiz am Wochenende» vorliegt: Was das Management hinter verschlossenen Türen plant, ist nicht weniger als eine Abkehr von bislang geltenden Prinzipien. Es will die Verantwortung für zentrale Arbeiten an Drittfirmen auslagern, und zwar im grossen Stil.

Ein Insider sagt, bei der Instandhaltung drohe «eine massive Welle des Outsourcings». Zwar halten sich die SBB mit offiziellen Informationen bedeckt. Aber die Marschrichtung steht fest: Die Bundesbahnen legen die Gewährleistung von Aufgaben, die bisher quasi hoheitlich waren, in fremde Hände. Im Endeffekt könnte die Instandhaltung mehrheitlich von Privaten verantwortet werden. So geht es aus einem Konzept hervor, das einen unmissverständlichen Titel trägt: «Beauftragung Dritte». Datiert ist das vertrauliche Papier aus dem Kreis der Geschäftsleitung der Infrastruktur-Division auf Ende Juni 2018.

Kurz vor Abgang: Leuthard lässt über Service public diskutieren

Was ist im 21. Jahrhundert unter Service public zu verstehen? Diese Frage habe die abtretende CVP-Bundesrätin Doris Leuthard während ihrer Amtszeit nie ernsthaft angegangen, kritisieren Politiker aller Couleur. Dabei fordert die Digitalisierung die bundesnahen Betriebe heraus. Ausgerechnet diesem Thema ist nun einer der letzten grossen Auftritte Leuthards gewidmet. Ihr Departement lädt am 26. Oktober zum «Infrastrukturtag». In Brugg diskutieren Topmanager, Politiker und Forscher darüber, welche Rolle der Staat als Garant des Service public fortan spielen soll. Beteiligt sind unter anderem SBB-Chef Andreas Meyer, Swisscom-CEO Urs Schaeppi sowie die Spitzen der Bundesämter für Kommunikation und Verkehr. Entwicklungshilfe leisten soll ein Manager der dänischen Post – sie gilt in Europa als grosses Vorbild bei der Digitalisierung. (sva)

Mantra lautet «mehr Markt»

Dass Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung an externe Unternehmen vergeben werden, ist seit geraumer Zeit üblich. Bei acht von zehn Projekten sind Private am Werk; teils sind sie als einfache Auftragnehmer involviert, teils leihen sie Personal aus. Doch die direkte Verantwortung übernehmen sie dabei naturgemäss nicht. Dies ist nur beim «Bauen mit Dritten» der Fall, wie es die SBB nennen. Der entsprechende Anteil beläuft sich aktuell lediglich auf sechs Prozent. Das kommt einem Volumen von 25 Millionen Franken gleich. Aus der Sicht der SBB ist das zu dürftig.

Das Outsourcing habe derzeit «monetär wenig Wirkung», steht im besagten Papier schonungslos. Das Marktpotenzial könne kaum ausgeschöpft werden, es herrsche eine «wenig ausgeprägte Wettbewerbsfähigkeit». Was also tun? Das Mantra der SBB lautet «mehr Markt».

ZUR MK UEBER DEN BUNDESBESCHLUSS UEBER DIE FINANZIERUNG UND DEN AUSBAU DER EISENBAHNINFRASTRUKTUR FABI STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Nach der Schleifarbeit im Loetschbergtunnel (der alte Tunnel von Kandersteg nach Goppenstein) werden die runden Schleifkoerper kontrolliert und ersetzt, aufgenommen am 30. April 2013 in Goppenstein. Mit dem Schleifzug wird das urspruengliche Schienenprofil in den Kurven der Strecke wieder hergestellt, in denen die Schienen unregelmaessig beansprucht werden. Die von der BLS beauftragte Firma Scheuchzer fuehrt die Schleifarbeiten nachts zwischen 21.00 und 3.00 Uhr durch, da der Verkehr tags zu dicht waere. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Ein Mitarbeiter der Firma Scheuchzer SA bei Instandsetzungsarbeiten für die SBB. Bild: KEYSTONE

Gemäss dem Papier sollen Drittanbieter in den nächsten Jahren die Verantwortung für die Hälfte der Arbeiten übernehmen – und sich so für die Erneuerung von 100 Kilometer Fahrbahn verantwortlich zeichnen. Das entspräche einem Volumen von mehr als 200 Millionen Franken. Das Konzept schlägt «neue Beschaffungsmodelle» vor, die Rede ist von Rahmenverträgen mit ausgewählten Generalunternehmern. Wer dafür infrage kommt, gilt unter Branchenkennern als ausgemacht: Der Markt der Gleisbauer wird in der Schweiz von der Scheuchzer SA aus der Waadt und der Zürcher Sersa-Group dominiert.

Gewerkschaften sind empört

Nach mehreren Nachfragen bestätigen die SBB: Es bleibt nicht bei Planspielen. Bis im Jahr 2025 soll der Anteil der «externen Vergaben mit Ausführungsverantwortung» von 6 auf rund 50 Prozent erhöht werden. Der Anteil könne sowohl nach oben als auch nach unten variieren, heisst es. Damit solle ein «interner und externer Wettbewerb zugelassen werden», sagt ein Sprecher.

Bei den Rahmenverträgen mit externen Firmen seien keine festen Zielgrössen vorgesehen. Es gehe darum, «die vorhandenen Mittel noch besser einsetzen zu können» und Drittfirmen mit direkter Verantwortung auszustatten, auch das bestätigen die Bundesbahnen. Das Projekt «Beauftragung Dritte» ist am 1. Oktober angelaufen. Zurzeit würden «die ersten Stossrichtungen» definiert und die künftigen Modelle erarbeitet, so der SBB-Sprecher weiter.

SBB will in Zukunft mehr Luxuswohnungen bauen

Man erhoffe sich «mit neuen Beschaffungsmodellen mehr Innovation von den Unternehmungen und damit auch einen effizienteren Einsatz der Steuergelder».Stehen infolge der Outsourcing-Welle auch Jobs zur Disposition? Stellen würden keine gestrichen, betonen die SBB. Bei der Instandhaltung werde es zu einer Umverteilung kommen, nicht zu einem Abbau.

Wie lange diese Aussagen bestand haben, ist freilich eine andere Frage. Im vertraulichen Papier des Managements wird neben der Verschiebung von Stellen auch eine Reduktion ebendieser erörtert – ob sich dahinter letztlich auch bloss «Umlagerungen» verbergen, wie es im Manager-Jargon genannt wird, geht nicht hervor. Die Arbeitnehmervertreter jedenfalls schlagen Alarm. Konfrontiert mit dem Vorhaben der SBB, zeigen sie sich beunruhigt.

Urs Huber ist bei der Eisenbahner-Gewerkschaft SEV für die Infrastruktur-Division zuständig. «Von den nun bekannt gewordenen konkreten Absichten und Folgen wussten wir nichts», sagt er. «Sonst hätten wir sicher schon lange reagiert.» Der Gewerkschaftssekretär sieht unzählige Stellen in Gefahr und verlangt «ein sofortiges Treffen mit den SBB-Verantwortlichen».

Die Folgen des Outsourcings hält Huber für dramatisch. «Jede Reorganisation vernichtet schon jetzt fortlaufend Know-how, Wissensträger laufen davon. Dabei fehlen die schon heute überall», kritisiert er. Die SBB-Chefs gingen lieber fremd als eigenes Personal zu bezahlen, getreu der Devise: «Koste es, was es wolle».

Für den SEV-Mann führt das in eine Abwärtsspirale. «Die Privaten werden nur an den guten Aufträgen interessiert sein, den SBB bleibt der unattraktivere, aber wichtige Rest wie das Störungsmanagement», sagt Huber. «Das wird dann erst recht teuer und ineffizient.»

Bundesbahnen unter Spardruck

Aus der Perspektive der SBB schreibt die neuste Radikalkur letzten Endes nur die Gegenwart fort. Sie verweisen darauf, dass im vergangenen Jahr mit 212 Kilometern markant mehr Fahrbahn erneuert worden ist. Trotzdem ist der Rückstand beim Unterhalt noch immer riesig, Ende 2017 betrug er 5.3 Milliarden Franken.

33 SBB-Bahnhöfe: So sahen sie im letzten Jahrhundert aus

Ohne Gegenmassnahmen müssen 20 Prozent mehr Mittel in den Unterhalt gebuttert werden, so eine Schätzung von 2016. Im Sommer dieses Jahres sperrten die SBB erstmals ganze Strecken, um die Arbeiten einfacher organisieren zu können. Die Zuschüsse der öffentlichen Hand sind nicht grenzenlos. Der Kostendruck ist hoch, der Druck auf die Mitarbeitenden auch.

Bereits 380 Stellen abgebaut

Das Personal habe schon viele Opfer erbringen müssen, kritisiert Gewerkschafter Huber. Die Bähnler sind mit einem Geflecht aus Umstrukturierungen und Sparprogrammen konfrontiert. Allein die Infrastruktur-Division hat seit 2016 über 380 Stellen abgebaut. Betroffen waren vor allem Mitarbeitende in administrativen Funktionen. Bis im Jahr 2020 müssen den offiziellen Zielen zufolge 260 weitere Stellen bei SBB Infrastruktur abgebaut werden.

Konzernweit sollen bis im Jahr 2020 rund 1400 Jobs verschwinden, während parallel kräftig in die Digitalisierung und die Automatisierung investiert wird. So will es das Programm «Railfit 20/30», das die SBB-Rechnung um 1.2 Milliarden Franken entlasten soll. Und weil das offenbar noch nicht ausreicht, will die Konzern-Spitze ihren Laden mit einem Programm namens «SBBagil2020» stärker am Markt ausrichten. Ob das wiederum auch Folgen für die Infrastruktur-Division hat, wagen selbst Gewerkschafter kaum abzuschätzen.

(aargauerzeitung.ch)

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

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77
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77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Freddy Gügger 07.10.2018 12:14
    Highlight Highlight Hört auf zu jammern, das ist nun mal die Realität in der freien Marktwirtschaft. Das machen Novartis, UBS, ABB etc. seit Jahren genauso.
    3 4 Melden
  • Jorge de los alpes 07.10.2018 08:46
    Highlight Highlight Ressourcen sparen könnte man auch mit der Auslagerung des hochbezahlten Managements. So ließe sich auch Sparen und Synergien zusammenführen.
    4 2 Melden
  • The Origin Gra 06.10.2018 17:14
    Highlight Highlight Outsourcing... Eine Seuche befällt gerade die Manager... Die Gier
    29 1 Melden
  • einmalquer 06.10.2018 15:51
    Highlight Highlight Bei den vorgesehenen Arbeiten, die "ausgesourct" werden,
    wird es aufgrund der hohen Summe wohl unumgänglich, sie international auszuschreiben.

    Deshalb ist meiner Meinung nach aus das Ziel klar, die Löhne müssen nach SBB-Meinung runter.

    Das ist auch deshalb klar, weil es nur gerade zwei Firmen gibt, die die Arbeiten ausführen könnten. Zwei Firmen machen keinen Markt aus. Und die beiden könnten sich auch nur über die Löhne konkurrenzieren.
    26 1 Melden
  • sigma2 06.10.2018 14:45
    Highlight Highlight Aber die Service Public Initiative wurde abgelehnt, also jetzt nicht meckern, wenn alles dem Gewinn untergeordnet wird. Die Gewerkschaften Ware auch dagegen.
    13 12 Melden
  • littleumi14 06.10.2018 14:19
    Highlight Highlight Outsourcen... Wenn ich diese Anglizismen nur schon höre, aber darum geht es ja nicht...
    McKinsey hat wohl wieder mal zugeschlagen. Für was hat die SBB so viele Manager, wenn sie andere beauftragen, wie man Geld und Personal sparen kann. Grade eben einen neuen GAV ausgehandelt und jetzt soll alles verschlankt werden, die haben sie doch nicht mehr alle
    30 0 Melden
    • The Origin Gra 06.10.2018 17:13
      Highlight Highlight Ja die haben doch schon mal was Ausgeklüngelt und haben die nicht auch die Post Beraten?

      Sozialisiert die Kosten, Privatisiert die Gewinne Yeahh wie bei der DB 😒
      17 0 Melden
  • zettie94 06.10.2018 13:14
    Highlight Highlight Na und? Dann bauen halt in Zukunft vermehrt Sersa und Scheuchzer statt die SBB selbst. Das sind beides absolute Profis im Gleisbau (sie bauen teilweise heute schon für die SBB), wo also ist das Problem?
    Ich würde sagen: viel Geschrei um nichts.
    15 30 Melden
    • dan2016 07.10.2018 09:12
      Highlight Highlight Schade nur Blitzer und keine Argumente. Soweit ich weiss, baut auch Leuthard die Autobahnen nicht selber.
      4 1 Melden
  • Bobby_B 06.10.2018 12:37
    Highlight Highlight Sehe dass Problem eher in der "Bauleitung" der SBB. Die stellen viel zu viel Zeit und Personal für arbeiten zur Verfügung. (Bsp. eines Arbeitskollegen). Für eine Stromleitung Erneuerung zur Verfügung gestellte Zeit/Personal: 6Personen á 3 Tage á 8 Stunden = 288 Stunden.
    Tatsächlicher Aufwand: 3Personen á 1 Tag á 8 Stunden (aufgerundet auf vollen Tag) = 24 Stunden. (Gleiswächter bei beiden nicht dazugerechnet). *Sehr wahrscheinlich ein extremes bsp.
    Interessant wäre zu wissen, ob Private im Notfall, genug Personal abrufen könnte. Daher vermute ich, geht man eher pessimistisch an die sache ran
    9 4 Melden
  • Nightghost 06.10.2018 11:52
    Highlight Highlight Die Personal-Motivationsumfrage beim gesamten SBB Personal kommt zum richtigen Zeitpunkt, sie dauert noch bis Mitte Oktober.
    29 1 Melden
  • Firefly 06.10.2018 11:20
    Highlight Highlight Man wollte und will ja umsverrecken alles privatisieren, weil die Hohepriester der Ökonomie es mal so predigten.
    28 3 Melden
  • Illyria & Helvetia 06.10.2018 11:14
    Highlight Highlight Bei allem Respekt vor der Schweizer Eisenbahn, aber diese Nachricht wird ja geradezu apokalyptisch aufgenommen. Totale Monopole sind nie gut, zum einen entstehen dadurch keine Innovationen und zum anderen ist es sauteuer. Wir Schweizer hängen aber zu sehr an unserer Eisenbahn, sehen aber nicht, dass sie in Teilen überhaupt nicht rentiert und uns das nur kostet. Wir wollen mit biegen und brechen unsere Eisenbahn, wollen aber nicht sehen, wo die vielen Fehler sind und dass die SBB wirtschaftlich immer am Anschlag steht. Ich glaube, es wird Zeit für ein Ende der staatlichen Subventionen.
    7 42 Melden
    • Bobby_B 06.10.2018 13:00
      Highlight Highlight Damit von Mo bis Fr morgen noch mehr Autos vor dem Gubrist stehen?
      21 0 Melden
    • Garp 06.10.2018 13:56
      Highlight Highlight Kuck mal nach England, wie gut das funktioniert hat. ^^
      30 2 Melden
  • whatthepuck 06.10.2018 11:10
    Highlight Highlight Neoliberalismus Baby. Die Erosion nationalstaatlicher Strukturen schreitet mit volldampf voran.

    Eine Unternehmung kostet was. Vielleicht sollten die SBB den Laden ganz dicht machen. Wär wohl die langfristig effizienteste Sparmassnahme.
    35 0 Melden
  • Julian Roechelt 06.10.2018 11:03
    Highlight Highlight Es wäre übrigens wesentlich billiger, die SBB in Indien fahren zu lassen.
    Jeder Schweizer mietet sich einen Inder, der für ihn die Pendelarbeit erledigt.
    Dann könnten wir alle diese hässlichen Bahnhöfe hier neu überbauen.
    28 1 Melden
  • Julian Roechelt 06.10.2018 10:59
    Highlight Highlight Uebersetzt heisst das: Das SBB-Management ist zu blöd oder zu faul, die eigenen Ressourcen effizient einzusetzen.
    Oder werden sie sich an den Ausschreibungen beteiligen?
    28 2 Melden
  • redneon 06.10.2018 10:56
    Highlight Highlight Das Mantra von den Bossen!! Markt Markt Markt Markt. Lässt SBB den Markt spielen? Warum den nicht gleich ne Internazionale Ausschreibung für die Triebwagen und Lokführer.. Das wäre ein bild.. Jede Bahngesellschft kommt dan mit den eigenen Zügen.. Fileicht auch die Chinesen:) Kerngeschäft auch so ein Mantra... Klar die Schienen in stand zu halten ist schon sehr Lästig dafür noch Geld auszugebn.. Noch lästiger... Hey SBB führung. Konzentriert euch auf die Kerngeschäfte Personen Transport mit Modernem Zugmaterial. Top Schienennetz das ja leider hald was kosstet.. Wie die Züge auch!
    9 1 Melden
  • No9 06.10.2018 10:35
    Highlight Highlight Durch den Ausbau des Schienennetzes und die Verdichtung des Fahrplanes werden die Unterhaltskosten zwangsläufig steigen müssen. Auch die „Privaten“ können nur immer billiger produzieren, wenn sie an der Lohnschraube drehen!Diesen Wettbewerb können also nur die „Billigsten“ gewinnen und das sind nicht immer die, die wirklich wissen, was sie tun!
    Das kann richtig gefährlich werden!
    28 0 Melden
  • HabbyHab 06.10.2018 10:26
    Highlight Highlight Ich warte nur noch drauf, bis auch der ganze Betrieb ausgelagert wird.. hey, es gibt sicher eine Firma irgendwo in einem Billiglohnland, welche den Zugverkehr auch von da aus überwachen kann, für wenig Geld..

    (Enthält Zynismus und vielleicht etwas Angst)
    49 1 Melden
  • Namenloses Elend 06.10.2018 10:06
    Highlight Highlight Vielleicht wird es dann doch mal Zeit für einen Divionsübergreifenden Streik. Einfach um diesem diesen Nilpen in Bern mal wieder die Kappe zu waschen. Arbeite selbst bei der SBB jedoch in einer völlig anderen Abteilung. Und trotzdem macht mich dieses kurzfristige Profitdenken einfach nur wütend. Die wollen hier wieder mal Kosten am falschen Ort sparen. Jaja sourced alles aus und sich dann wundern wieso es noch mehr Störungen geben wird. Gewissen habt ihr auch keins oder? 🤮🤮🤮🤮
    71 3 Melden
    • mogad 06.10.2018 10:50
      Highlight Highlight Ueberall wird die Sparschraube angezogen, damit man munter weiter die Steuern für die Reichen senken kann.
      20 0 Melden
    • Regas 06.10.2018 11:49
      Highlight Highlight Frage: Wo soll den sonst gespart werden?
      1 22 Melden
    • FrancoL 06.10.2018 12:05
      Highlight Highlight @Regas; Muss denn gespart werden?
      15 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dan Ka 06.10.2018 09:23
    Highlight Highlight Outsourcen ist für mich ein Skandal. Da wird mit einem Brand/Image geworben, entsprechender Preis verlangt um dann, notabene im Kerngeschäft, über eine andere Firma Lohndumping zu betreiben.

    Dass da staatsnahe Unternehmen wie Post, Swisscom und SBB mitziehen ist zum ko....!

    Richtig „amüsant“ ist übrigens, wenn man hinter die Kulissen sieht. Da managen oft Menschen mit 30+Betriebsjahren und verlangen selbstverantwortung, bottom up, innovation... arbeiten aber in ihrem 90er Stil entgegen den eigenen Devisen.
    64 1 Melden
    • Idrisi 06.10.2018 14:18
      Highlight Highlight Ich nehme an Du meinst 1890- er Stil aber vielleicht meinen wir nicht den gleichen Menschen.
      3 1 Melden
  • Töfflifahrer 06.10.2018 08:43
    Highlight Highlight Man hat bei der Post ja gesehen wohin dieses Managerhandeln und -Agieren von sogenannten Topshots führt. Es führt zu Bonusdenken, Gewinnmaximierung (von wenigen) aber wichtiger, zu Leistungsabbau und Qualitätsabbau bei Betrieben die Staatliche Funktionen erfüllen. Diese Teppichetagen Tiger vergessen, dass sie Betrieben vorstehen deren Besitzer ganz oder Mehrheitlich die Schweiz ist, also wir alle das Sagen haben. In unserem Namen sollen die Departementsvorsteher diese Arbeit definieren und kontrollieren. Also Frau Leuthard, wie wärs vor Ihrem Abgang mal was positives für das Volk zu tun?
    11 1 Melden
  • N. Y. P. 06.10.2018 08:22
    Highlight Highlight Outsourcing, Änderungskündigungen, Aufweichung des Arbeitnehmerschutzes, Arbeit auf Abruf, steigende Mieten und Krankenkassenprämien, errodierende Loyalität seitens Arbeitgeber, etc. etc. etc. etc. etc.

    Es wird immer schlimmer.

    Zum Thema : DIE POST ist schon viel weiter. Hungerlöhne für alle Neueinsteiger. Es herrscht relativ Ruhe, weil die langjährigen Mitarbeiter ihr Lohnniveau behalten haben. Die SBB zieht jetzt nach.
    Die Managerlöhne sind aber noch viel zu tief. Bitte massiv erhöhen. Danke.
    11 0 Melden
  • dracului 06.10.2018 08:16
    Highlight Highlight Wer hat eigentlich bei der SBB das Sagen? Drängt der Eigner (Bund, Leuthard) zu diesen Schritten? Ist es der VR unter Frau Ribar oder sind das eigenmächtige Ideen des CEOs und seiner Kollegen? Letztlich müssen Pläne von diesem Ausmass doch die Zustimmung aller Ebenen haben? Es wird eventuell Zeit, dass die Mitarbeitenden der SBB sich von den Beamtensesseln erheben und den Chefs die Stirn bieten, bevor sie plötzlich alle outgesourced sind.
    99 1 Melden
    • Röbi Roux 06.10.2018 08:28
      Highlight Highlight VR
      Diese Woche wieder gesehen
      6 0 Melden
    • iisebahnerin 06.10.2018 09:07
      Highlight Highlight @dracului: Beamtenstatus wurde schon vor Jahren aufgehoben... Die Mitarbeiter an der Front, quasi das Bodenpersonal, also alle, die direkt mit Kunden &Zügen zu tun haben, reissen sich Tag für Tag dn A.... auf, im Schichtbetrieb, jeden Tag andere Arbeitszeiten, unregelmässig frei, bis zu 12 Arbeitstage ohne Unterbruch...
      Beamtensesselkleber sind das allesamt nicht!
      Aber bei den "Bonijägern", da gebe ich Dir völlig recht - die müssen endlich weg, denn die SBB als Service-Public-Unternehmen ist kein Selbstbedienungsladen!
      15 1 Melden
    • purpletrain 06.10.2018 09:17
      Highlight Highlight Gleisbauer sitzen kaum auf Sesseln. Das sind Leute die meist mitten in der Nacht und bei jedem Wetter einen Knochenjob erledigen.
      67 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stan_the_man 06.10.2018 08:06
    Highlight Highlight Die Bahnhof-Bildstrecke zeigt nach wie vor nicht nur SBB-Bahnhöfe.
    2 4 Melden
  • CH-Bürger 06.10.2018 08:00
    Highlight Highlight Warum nicht den der SBB Wasserkopf auslagern? Ich meine in die Wüste schicken.
    Klar doch das ist Strategie um einzig ihre fetten Gehälter zu sichern und um weitere solch tolle Ideen auszubrüten. Zum Ko.... so was.
    95 2 Melden
  • Trasher2 06.10.2018 07:51
    Highlight Highlight Eventuell wäre es Punkto funktionierender Bahninfrastruktur zielführender, wenn man die Bahnbosse auf die Strasse Outsourcen würde, den Ganzen Laden wieder zu 100% dem Bund zurückgibt und dann den Fokus statt auf die Profitoptimierung auf zufriedene Kunden und zufriedene Mitarbeiter gelegt wird.
    342 5 Melden
    • Cytat 06.10.2018 10:47
      Highlight Highlight I.e. Steuerzahler. Man vergisst eben schnell wer der echte Besitzer oder Sponsor ist. Man sollte sowieso anfangen die belohnen welche zu Fuss oder Velo zum Arbeit gehen und nicht Steuerabzüge für Pendler unterstützen.
      1 2 Melden
    • mogad 06.10.2018 10:47
      Highlight Highlight Danke!
      15 0 Melden
    • Regas 06.10.2018 11:47
      Highlight Highlight Zufriedene Kunden zufriedene Mitarbeiter und unzufriedene Steuerzahler und Automobilisten die die ganze Zeche bezahlen!
      2 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 06.10.2018 07:49
    Highlight Highlight Outsourcing bedeutet: zwingende internationale Ausschreibung=Auslagerung von Arbeit ins Ausland.
    76 6 Melden
    • demian 06.10.2018 08:12
      Highlight Highlight So sparst du dann richtig Steuergelder bei der Instandhaltung. Blöd nur das der Staat dann mit der anderen Hand die Arbeitslosengelder bezahlen muss.

      Die SBB redet von freiem Markt, aber wehe andere Bahnbetreiber wollen der SBB Strecken streitig machen...
      96 2 Melden
    • sowhat 06.10.2018 08:55
      Highlight Highlight Und genau da liegt das Problem. Die Männer und Frauen, die jetzt an der Infrastruktur arbeiten, wissen ganzbgenau, das morgen ihre Tochter, ihr Sohn oder ihre Liebsten über diese Schienen fahren, an denen sie grade arbeiten. Da entsteht -trotz Zeitdruck- eine ander Qualität, als wenn das eine Crew aus einem anderen Land, mit gedrückten Löhnen ausführt, die während ihres Einsatzes in einem Bauwagen übernachtet.
      66 1 Melden
    • ströfzgi 06.10.2018 09:23
      Highlight Highlight Wer dafür infrage kommt, gilt unter Branchenkennern als ausgemacht: Der Markt der Gleisbauer wird in der Schweiz von der Scheuchzer SA aus der Waadt und der Zürcher Sersa-Group dominiert.

      Nationale Ausschreibung…

      Nur keine Panik.
      1 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 06.10.2018 07:46
    Highlight Highlight Wenn es zu teuer ist, motzt der Konsumentenschutz.
    Wenn die SBB sparen kann, um nicht noch teurer zu werden, motzt der Gewerkschaftsverband.

    Wir haben ja schon fast französische Verhältnisse...
    16 115 Melden
    • FrancoL 06.10.2018 12:12
      Highlight Highlight Haben wir nicht, man muss nur genau hinschauen und sieht dass die Bundesbahnen durchaus einen guten Rückhalt haben und deren Finazierung breit abgestützt ist, ausser man wolle in gutem neoliberalem Sinne überall das Prifitdenken einführen.
      8 0 Melden
  • Evan 06.10.2018 07:41
    Highlight Highlight Vermutlich unterliegen die dann nicht mehr dem SBB GAV, so kann dann schön bei den Lohnkosten gespart werden. Läuft am Flughafen Zürich auch so.
    102 1 Melden
    • Pisti 06.10.2018 15:50
      Highlight Highlight Im Bauhauptgewerbe gilt auch ein GAV und dazu gehört auch der Gleisbau, glaube kaum dass diese weniger verdienen als die SBB Gleisbauer.
      Mindestlohn für einen Gleisbauer übrigens 5600.- da kannst du nichts drücken.
      Dazu kommen noch Spesen die auch nicht gerade wenig sind bei den Gleisbauern.
      Bin aber trotzdem gegen eine Auslagerung, langfristig wird da nichts gespart. Weil es nur wenige Gleisbaubuden in der Schweiz gibt. Die diktieren dann die Preise.
      Also typisches Boni-Denken wieder der Teppichetage.
      3 0 Melden
  • Benji Spike Bodmer 06.10.2018 07:35
    Highlight Highlight Hat nicht auch die DB vieles outgesourct, mit den bekannten Ergebnissen?

    (PS: Ich mag englisch, aber das Wort geht mir echt auf den Zeiger)
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    8 1 Melden
  • Quaxi 06.10.2018 07:30
    Highlight Highlight Die SBB möchte mehr Markt. Ob das auch für einen potenziellen Konkurrenten gilt? So wie in Österreich > ÖBB und Westbahn. Es lebe der Markt, aber bitte nur so lange man selbst einen Vorteil daraus ziehen kann ...
    5 0 Melden
  • Nightghost 06.10.2018 07:27
    Highlight Highlight Und der sogenannte „Wasserkopf“ wird weiterhin ausgebaut, zum Beispiel in der Instandhaltung Region Ost. Bei dieser st es mittlerweile so, dass dieser grösser ist, als die zuständige Personen/Stellen wie Teamleiter, Auftragsverantwortliche, Bauführer etc.
    1 0 Melden
  • Ahed 06.10.2018 07:19
    Highlight Highlight Glaube nicht dass Outcourcing billiger kommt.
    Wenn man das richtig rechnet wird dass teurer sein.
    Jeder Aufwand wird extra kosten.
    Bei unserer Firma wurde auch viel Outourcing betrieben.
    Nach Jahren hat man gemerkt dass dies viel teurer kommt, und dann wieder die Arbeiten selber gemacht.Hoffe hier können die Gewerkschaften mal entgegenwirken und dies verhindern.
    3 0 Melden
  • Beat Galli 06.10.2018 07:11
    Highlight Highlight Das erste Bild sind übrigens ausgelagerte Bahnmitarbeitet von Vanoli.
    Nur so am Rande.
    60 3 Melden
    • Nightghost 06.10.2018 07:21
      Highlight Highlight ...sagt einer, der selbst in einer Drittfirma arbeitet
      2 0 Melden
    • leu84 06.10.2018 09:16
      Highlight Highlight Vanoli us Zofige :D
      7 4 Melden
  • meine senf 06.10.2018 07:07
    Highlight Highlight Eigentlich könnten doch die SBB diesen ganzen lästigen Bahnbetrieb outsourcen und sich auf ihr Kerngeschäft Immobilien und Shopping Center konzentrieren.
    466 13 Melden
    • Züriläckerli 06.10.2018 07:55
      Highlight Highlight Genau, ganz meine Meinung. Die SBB verscherbelt die Liegenschaften, welche zum sog. Bahnkörper gehören und als solche auch zweckbestimmt im Grundbuch eingetragen sind.
      2 0 Melden
    • Chääschueche 06.10.2018 09:12
      Highlight Highlight Du meinst auf die Divisionen welche wirklich Geld bringen?

      Lustig gemeinter kommentar...aber...
      1 0 Melden
    • Raphael Stein 06.10.2018 09:49
      Highlight Highlight Made my day, Shopping und Immo. Sehr treffend.
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • weachauimmo 06.10.2018 06:55
    Highlight Highlight «Reperateure» - ernsthaft? Das tut mir in der Seele weh.
    8 0 Melden
  • plaga versus 06.10.2018 06:49
    Highlight Highlight Uiuiui... wenn das nicht zu englischen Verhältnissen führt.
    263 5 Melden
    • insider 06.10.2018 08:49
      Highlight Highlight Nein, führt es nicht. Es wird nicht der Betrieb des Netzes ausgelagert, sondern es werden nur Arbeiten gem. dem öffentlichen Vergaberrecht beauftragt. Der Besitz und die Verantwortung für den Zustand des Netzs liegt weiter bei der SBB.
      Das könnte im Artikel leicht missverständlich wirken.
      In GB wurde das Netz und nicht nur die Arbeiten privatisiert.
      Das ASTRA, als Vergleich, beauftragt alle Bauarbeiten an private Firmen.
      Zusätzlich gibt es seit Jahrzehnten sogenannte "Rottenverstärkungen", an die SBB ausgemietetes Personal.
      1 3 Melden
    • mogad 06.10.2018 10:49
      Highlight Highlight Privatisierung = Lohndruck = mehr Temporärkräfte = schlechtere Qualität = mehr Verspätungen = mehr Zugsausfälle = ade beste Bahn der Welt!
      8 2 Melden
    • Schlange12 06.10.2018 20:05
      Highlight Highlight Danke für diese Stademan. Genau das hab ich mir auch gedacht.
      Dazu wird in England über eine Verstatlichung von privatisiwrten Bereichen diskutier.


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Migros hat diese Kindersuppen lanciert – und sich voll in die Nesseln gesetzt

Der Grossverteiler hat geschlechterspezifische Suppen für Kinder lanciert. Und damit einen Aufschrei in den sozialen Medien provoziert. 

Bei der Migros wird jetzt nach Geschlecht gegessen. Der Grossverteiler hat passend zum Kälteeinbruch genderspezifische Beutelsuppen für Buben und Mädchen lanciert. 

Für die Girls gibt's die «Glamour Queens»-Suppe, die im rosa Prinzessinnenkleid daherkommt und natürlich auch noch vegan ist. 

Für die Jungs und künftigen Fussballstars gibt es die blaue «Soup for Champions», inklusive in Bouillon schwimmender Fussball-Pasta. Die Suppe ist nicht vegan.

Die Migros hat also genderspezifische …

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