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Eric Gujer (rechts im Bild) ist neuer Chefredaktor der NZZ. Marc Darchinger/koerber-stiftung.de

Eric Gujer ist neuer Chefredaktor der NZZ

Der Ausland-Chef der NZZ hat das Rennen gegen Inland-Chef René Zeller gewonnen und ist vom NZZ-Verwaltungsrat zum neuen Chefredaktor gewählt worden. 



Nachdem erste Informationen bereits am Wochenende durchgesickert waren, ist es jetzt bestätigt: Nach dem überstürzten Abgang von Markus Spillmann Ende Dezember hat der NZZ-Verwaltungsrat den interimistischen Chefredaktor Eric Gujer definitiv zum Chefredaktor der NZZ ernannt. Gujer hatte 2013 die Leitung des Auslandressorts übernommen, nachdem er bereits seit 1986 für die NZZ im Auslandressort von verschiedenen Stationen, darunter die DDR, Moskau und Berlin, berichtet hatte. 

Gujer hat damit seinen Konkurrenten und Chef des Inlandressorts René Zeller ausgestochen, der bereits bei der Wahl Spillmanns übergangen worden war. Gujer war gemeinhin als Favorit auf den Posten angesehen worden, weil er einen klar bürgerlichen Kurs vertritt, imagemässig aber weniger belastet ist als Markus Somm, der auch zur Diskussion stand. 

Neue Digital-Chefin wird Anita Zielina, die zuletzt stellvertretende Chefredaktorin und Onlinechefin der deutschen Zeitschrift «Stern» war.

(thi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • poesie_vivante 11.03.2015 11:06
    Highlight Highlight Eric Gujer ist die schlechtestmögliche Wahl für den Chefredaktorenposten bei der NZZ. Wie seine Artikel und Kommentare bei der NZZ seit längerem beweisen, ist er ein Kriegshetzer und schreibt nicht ausgewogen sachlich, sondern unreflektiert und unrecherchiert pro-amerikanisch und pro-NATO. Bestes Beispiel ist dieser Artikel hier: http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/waffenhilfe-ist-ueberfaellig-1.18478621

    Wie der Kommentar beweist, biegt er gerne unbeweisene Gerüchte zu Fakten. Zudem ist Gujer eng mit dem Geheimdienst verbandelt. Über den BND hat er sogar ein Buch geschrieben.
    • Wolfsblut_2 11.03.2015 13:00
      Highlight Highlight Wenigstens ist so die Haltung klar. Eher beschämend finde ich, dass das Haus Tages-Anzeiger keine erkennbare mehr hat. Am Beschämendsten jedoch finde ich, dass es immer mehr Schreibende gibt, die sich wohl einen Vorteil daraus erhoffen, wenn sie denen nach dem Mund reden, die sowieso die Macht in den Händen halten. Die vierte Kraft, kritische und unabhängige Medien, die in einer Demokratie so wichtig wäre, ist schwach und ein Opfer des Geldes geworden.
    • Howard271 11.03.2015 13:01
      Highlight Highlight Wäre denn für die sich selbst offen als liberal-bürgerlich bezeichnende NZZ ein prorussischer NATO-Gegner passender, oder wie? Und was ist schlecht daran, ein Buch über den Geheimdienst geschrieben zu haben?
    • poesie_vivante 11.03.2015 13:54
      Highlight Highlight Was ich von der NZZ erwarten würde, ist, dass sie eben nicht offen Partei ergreift. Also beide Seiten der Medaille zur Sprache bringen würde und nicht einseitig pro-europäisch oder pro-russisch schreibt. Dies ist aber bei Eric Gujer definitiv nicht der Fall. Der bezieht bei jedem Artikel klar Position. Dies ist jedoch einer Qualitätszeitung wie der NZZ unwürdig.

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