Schweiz
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Nationalraetin Magdalena Martullo-Blocher, an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 24. Maerz 2018, in Klosters. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Magdalena Martullo-Blocher Bild: KEYSTONE

Martullo hat's nicht so mit Elektroautos – und nimmt Dieselfahrzeuge in Schutz

Ems-Chemie-Chefin kritisiert die Verteufelung der Dieselfahrzeuge.

ANDREAS MÖCKLI UND REBECCA WIRBEL / ch media



Die Ems-Chemie setzt über 60 Prozent ihrer Produkte in der Autoindustrie ab. Die Diskussionen über Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen beschäftigen daher auch Firmenchefin Magdalena Martullo-Blocher, selbst wenn sie Ems nicht direkt betreffen. Es spiele keine Rolle, ob Dieselfahrzeuge, Elektroautos oder Benziner verkauft würden. Denn die Produkte von Ems kämen etwa zum Einsatz, wenn es um die Gewichtsreduktion eines Fahrzeugs, die Kühlung oder das Design gehe. «Unsere Produkte sind überall mit drin, egal bei welchem Fahrzeugtyp», sagte Martullo anlässlich der Präsentation des Jahresabschlusses in Zürich.

Trotzdem spart die SVP-Nationalrätin nicht mit Kritik, insbesondere an der europäischen Politik. «Sobald es zu Hause Probleme gibt, stürzen sich die Politiker in Klimadiskussionen und suchen ihr Heil in der grossen, weiten Welt.» Europa habe sehr strenge CO2-Ziele erlassen, die Schweiz ziehe in gewohnter Manier nach. Dabei seien Dieselfahrzeuge zum Sündenbock erklärt worden, obwohl die neuen Modelle «sehr wenig CO2» ausstossen und bessere Stickoxid-Werte ausweisen würden.

Dagegen erachtet sie die Ökobilanz der Elektroautos als völlig fragwürdig. «Der Strom stammt aus Kohlekraftwerken und nicht wie die meisten Politiker meinen einfach aus der Steckdose», sagte Martullo. Zudem kritisierte sie die Batterieproduktion, etwa mit Blick auf die Rohstoffgewinnung in Ländern wie Kongo und die dortige Kinderarbeit.

Daneben seien auch die Konsumenten nicht auf Elektrofahrzeuge erpicht. Sie machten nur gerade zwei Prozent der weltweiten Autoproduktion aus. Angesichts der ungenügenden Reichweite und der mangelnden Ladestationen sei dies nicht weiter überraschend.

Martullo glaubt, die Politik fahre die europäische Autoindustrie an die Wand. Dies zeige sich etwa daran, dass nun chinesische Hersteller ihre eigenen Modelle in Europa verkauften. Zumindest bei den Elektroautos werden die Chinesen zum ersten Mal in der Geschichte die Nase vorn haben.

Neue Rekordwerte

Martullo konnte für das Jahr 2018 neue Höchstwerte beim Umsatz und Gewinn präsentieren. Die Verkäufe stiegen um 8 Prozent auf 2,3 Milliarden Franken, der Gewinn erhöhte sich ebenfalls um 8 Prozent auf 522 Millionen Franken. Für das laufende Jahr rechnet Ems trotz des schwächelnden Automarkts mit einem Umsatz und Betriebsgewinn mindestens auf Vorjahresniveau.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Werner Stutz 11.02.2019 14:46
    Highlight Highlight Die engstirnigen Grünen meinen immer noch, der Strom wachse auf den Bäumen.
    Um den Strom für 100 km zu erzeugen, braucht es mehr nicht erneuerbare Energie als für 100 km Benzin!
  • Snowy 11.02.2019 13:20
    Highlight Highlight Einerseits lässt sie kein gutes Haar an Elektroautos - andererseits ärgert sie sich darüber, dass die deutsche Autoindustrie im E-Mobilbereich gerade von den Chinesen (und anderen) an die Wand gefahren wird.

    Was nun Frau Blocher?!

    Die deutschen Hersteller sträuben sich seit Jahren gegen die E-Mobilität. Dies ist der Hauptgrund, warum sie nun vs China im Hintertreffen sind.
    Deutschland hätte hier die besten Voraussetzungen gehabt!

  • rawi 11.02.2019 07:15
    Highlight Highlight Egal ob Dieselautos, Benziner oder Elektrofahrzeuge wenn der Staat solche Vorschriften macht, kommt das einer Enteignung gleich. Ich sehe nicht ein, weshalb mein Fahrzeug auf einmal nicht mehr in Städten zugelassen werden soll und somit keinen Wert mehr haben soll. Da sollten die Autohersteller in die Pflicht genommen werden, aber sicher nicht die Fahrzeuge einfach verboten werden. Wie wärs wenn man zuerst bei Kreuzfahrtsschiffen beginnt? Ein einziges Kreuzfahrtsschiff braucht gleich viel wie alle Autos in ganz Deutschland in 3 Tagen...
    • Stamix 11.02.2019 13:06
      Highlight Highlight wow - das wäre ja ein Ding! Bitte diese Quelle angeben...
    • rawi 11.02.2019 16:01
    • Snowy 11.02.2019 18:31
      Highlight Highlight Epochtimes ist auf selber Stufe wie Klagemauer.tv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charming 10.02.2019 22:27
    Highlight Highlight Die Faktenlage ist zwar kompliziert aber man kann folgendes festhalten:
    1. Energie ist in manigfaltiger Form vorhanden
    2. Bei ihrer Umwandlung gehen viele Ressourcen verloren zB. in Form von Wärme
    3. Zudem verschmutzt sie die Umwelt mehr als sie letztlich nützlich ist
    4. Dieses Ungleichgewicht zerstört langsam aber todsicher unseren Planeten
    5. Nur über Verzicht, soziale Gerechtigkeit und intelligente Innovationen könnte der Supergau vielleicht noch verhindert werden, zB. müsste man mit CO2 und Stickoxide einen Motor antreiben können, der wiederum gereinigte frische Luft ausstösst!
    • Na_Ja 11.02.2019 13:28
      Highlight Highlight gibt da eine tolle Erfindung... Pflanzen
  • R. Peter 10.02.2019 18:33
    Highlight Highlight Diesel ist zumindest gegenüber Benzin bzgl. CO2 (pöses Klimagas) im deutlichen Vorteil und wird dort zu unrecht geschnitten.
    • Posersalami 11.02.2019 01:54
      Highlight Highlight Nein

      Und natürlich ist es am besten, auch das Elektroauto so oft wie möglich nicht zu bewegen.
  • malu 64 10.02.2019 17:30
    Highlight Highlight Asien wird den konventionellen Autobauern zeigen wie man Elektroautos zu vernünftigen Preisen baut. Der Auslöser ist die immense Luftverschmutzung in China. Der chinesische Staat unterstützt dadurch Forschung und Entwicklung der E Mobilität. Bringt natürlich nichts wenn dadurch mehr Kohle und Atomkraftwerke gebaut werden müssen. Zudem sollten Hochleistungs Akkus entwickelt werden, welche aus umweltfreundlichen oder recycelten Stoffen hergestellt werden könnten.
    • Enzasa 11.02.2019 02:23
      Highlight Highlight Gleichzeitig vergiften die, die Luft noch mehr durch den Abbau der hochgiftigen benötigten Rohstoffe für die modernen Technologien.
    • DerHans 11.02.2019 06:50
      Highlight Highlight Enzasa wusste nicht dass bei ihnen der Treibstoff auf wundersame weise einfach so aus der Tankstelle sprudelt. Oder haben sie sich noch nie mit der Herstellung von Treibstoff auseinandergesetzt? Noch nie etwas von Ölkatastrophen gehört? Erklären sie doch mal welche hoch giftigen Stoffe sie meinen? Ich vermute sie haben erfahren dass es keine seltenen Erden sind, dann muss es jetzt halt einfach etwas hoch giftiges sein...
    • Magnum44 11.02.2019 07:21
      Highlight Highlight @enzasa: Erdöl ist nicht giftig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 10.02.2019 16:51
    Highlight Highlight Fast 25 % Gewinn! Möchte gerne wissen was die Arbeiter davon haben.
    • zeromaster80 10.02.2019 19:40
      Highlight Highlight Einen sicheren und gut bezahlten Job + ev. mehr Kollegen, wenn die EMS wachsen kann?
    • malu 64 10.02.2019 22:16
      Highlight Highlight Sicher, solange das Auto Business boomt. Neue Mitarbeiter bringen den Kollegen, welche für das Resultat verantwortlich sind, gar nichts. Solche Margen sind auch eine Beleidigung für jeden Marken Vertragshändler. Ihm bleibt wenn es sehr hoch kommt 10%.
  • Nordlicht 10.02.2019 16:02
    Highlight Highlight Die Welt verbraucht jeden TAG ein 76’000 km hohes Fass Erdöl. Daraus wird (untere anderem) Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin hergestellt
    Erdöl ist ein wichtiger Rohstoff für die chemische Industrie. Zu schade um es zu verbrennen...

    Zum Auto: Die ersten Autos fuhren elektrisch.

    Erst der Elektrostarter verhalf dem Benzin-Auto zum Durchbruch (kein Ankurbeln mehr)

    Ein Elektromotor ist effizienter und robuster als ein Verbrenner

    Die Autoindustrie ist jetzt gefordert die Weichen für die Zukunft zu stellen. Sonst richten es die Chinesen.
    Staatlich gelenkt, aber gut und günstig (wie Elektronik)
    • Enzasa 11.02.2019 02:24
      Highlight Highlight Die Chinesen richten es auf unser aller Kosten, durch rücksichtslosen ungeschützten Abbau der benötigten Rohstoffe
  • atomschlaf 10.02.2019 15:52
    Highlight Highlight Was die Elektroautos angeht, hat Martullo einen Punkt.
    Zumindest die Autos mit aktueller Batterie-Technologie sind mangels geeigneter Rohstoffe schlicht nicht für den Massenmarkt tauglich.

    Zitat aus untem verlinkten Artikel: „Würde Audi den A4 in großer Serie rein elektrisch bauen, müssten sie den halben Weltmarkt an Kobalt leerkaufen.“

    https://ingolstadt-today.de/lesen--der-sinnlose-traum-von-der-elektrischen-zukunft[44308].html
    • Nordlicht 10.02.2019 17:52
      Highlight Highlight Der Artikel ist nicht korrekt verlinkt.
      Die Postulate des Herrn Professor in Ehren...Alles Behauptungen. Keine Quellen, keine Fakten, nichts mit Zahlen belegt. Wenn man sich die Mühe nimmt da etwas weiter zu forschen und tiefer zu schürfen findet man durchaus auch andere Schlussfolgerungen. Und übrigens: Wer kümmert sich um die Bleivorräte? (Bleibatterien)? Und die aktuelle Batterietechnologie kann sich ja weiterentwickeln...
      https://www.cyber-watch.ch/allgemein/die-wahrheit-ueber-kobalt-fuer-lithium-ionen-batterien/
    • atomschlaf 10.02.2019 18:35
      Highlight Highlight @Nordlicht: Danke für den Hinweis und für Deinen Link!
      Offenbar hat watson Mühe mit eckigen Klammern in Links, daher nochmals meiner: https://bit.ly/2Rd3lzj

      Ich finde E-Autos eine tolle Sache, daher hat mich der Ingolstädter Artikel eher frustriert. Umso besser wenn Kobalt kein Problem darstellt.
  • Pointer 10.02.2019 15:50
    Highlight Highlight Es ist ja schon ein merkwürdiges Phänomen: Bei Elektroautos wird haargenau geschaut, woher die Rohstoffe und die Energie kommt, wohingegen bei Verbrennern diesbezüglich gerne beide Augen zugedrückt werden.
    • Enzasa 11.02.2019 01:57
      Highlight Highlight Pointer nachdem bei den Verbrennern
      der Fehler gemacht wurde, nicht auf Umwelt und Ökologie zu achten, sollen wir den gleichen Fehler bei den E Autos machen? Sind wir nicht schlauer geworden?
      Ebenso wie Öl sind Coltan, Kobalt, seltene Erden ...... endlich.
      Haben wir Nichts aus dem Öl Problem gelernt?
    • You will not be able to use your remote control. 11.02.2019 08:35
      Highlight Highlight > Haben wir Nichts aus dem Öl Problem gelernt?

      Doch: Coltan, Kobalt und seltene Erden werden nicht einfach verbrannt.
    • Enzasa 11.02.2019 13:17
      Highlight Highlight Durch den Coltan Abbau sinkt der Grundwasserspiegel. Es werden Kriegstreiber finanziert und Menschen riskieren ihr Leben in illegalen Bergwerken
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 10.02.2019 15:26
    Highlight Highlight Am besten fährt man gar kein Auto, wenn man nicht muss.. Es geht auch ohne.
    • atomschlaf 10.02.2019 16:00
      Highlight Highlight Ziemlich arrogantes Statement.
      Für viele Menschen geht es eben nicht ohne.
    • Firefly 10.02.2019 19:19
      Highlight Highlight @atomschlaf eine Frage der Einstellung und des Verzichts... arrogant ist daran wenig... arrogant ist zu behaupten es ginge nicht anders und dann Tag für Tag alleine in einem Vierplätzer zu sitzen.
    • Eh Doch 11.02.2019 09:45
      Highlight Highlight Absolut!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yogi Bär 10.02.2019 14:07
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Der Kritiker 10.02.2019 13:33
    Highlight Highlight Martullo Blocher denkt keinen Meter weit. Klimaerwärmung durch CO2 Ausstoss ist heute wissenschaftlich wohl nicht mehr zu leugnen. Erderwärmung schafft Migration, Krieg um Öl ebenfalls. Migration will eigentlich niemand, ausser Schlepper und Möchtegern-Gutmenschen. Somit unterstützt Martullo Blocher mit ihren Worten und ihrem Verhalten die Zuwanderung in die Schweiz.
    • atomschlaf 10.02.2019 17:27
      Highlight Highlight Die (Asyl-)Zuwanderung könnte man auch durch adäquaten Grenzschutz und eine längst überfällige massive Verschärfung der Asylgesetzgebung erreichen.
      Ausserdem ist es weitgehend egal, was die EMS-Chemie oder auch die Schweiz tut oder nicht, wenn gleichzeitig Indien und China noch bis 2030 neue Kohlekraftwerke bauen dürfen. (Offiziell gemäss Pariser Abkommen, dem auch die Schweiz zustimmte.)
    • mostlyharmless 10.02.2019 19:31
      Highlight Highlight Guter Artikel, nur leider für Sie liegt hier der Fokus auf «Klima und Konflikte».
      Wenn die Lebensgrundlage entzogen ist, hilft auch gewaltfreie Kooperation nicht mehr – die betroffenen Menschen müssen sich eine neue Bleibe suchen.
    • Enzasa 11.02.2019 02:12
      Highlight Highlight Safado in Chile wird Lithium mit viel Wasserverbrauch aus Salzseen gewonnen, durch den sinkenden Grundwasserspiegel ist die Landwirtschaft der heimischen Bevölkerung nicht mehr möglich.
      Kobalt wird größtenteils im Kongo abgebaut, sämtliche Rädelsführer reißen sich um diese Geldquelle und vernichten Mensch und Umwelt. Seltene Erden werden hauptsächlich in China abgebaut, ohne Umweltschutz, damit vergiften sie ihre Luft nachhaltig.
      Flucht wird durch maßlose Gier der Konzerne und Mächtigen und Desinteresse der Allgemeinheit verursacht. Jeder von uns trägt Mitverantwortung
  • Pafeld 10.02.2019 12:39
    Highlight Highlight Absolut gar niemand stört sich beim Diesel ab der CO2-Werte, welche bei selber Generation deutlich tiefer sind, als beim Benziner.

    Die Dieseldebatte geht absolut gar nicht um CO2. Sondern um manipulierte Stickoxidwerte, welche man schon fast kartellartig um die achso strengen Grenzwerte herum beschissen hat. Aber schön zu sehen, dass Frau Martullo-Blocher von der Materie, mit dem sie Ihre erwirtschafteten Milliardengewinne über Luxembourg am Fiskus vorbei schleust, so viel Ahnung hat.

    Einfach nur völlig unqualifiziert und peinlich. Kein Wunder, kommt von der SVP nichts schlaues zum Klima.
    • Nony 10.02.2019 14:24
      Highlight Highlight Wenn es um Frau MMB geht, gehe ich wahrscheinlich einigermassen mit Ihnen einig. Aber mit dem Beschiss bei den Stickoxidwerten hat die Dame höchstwahrscheinlich weniger zu tun, als JEDER Garagist in der Schweiz, dem diese mit hoher Sicherheit bekannt gewesen sein mussten. Das Problem ist, dass Sachlichkeit wg. der vielen emotionalen Aspekte in dieser Debatte zu kurz kommt. Z.B. Die Benutzung einer einzigen Kerze, erhöht das NOx in dem Zimmer so sehr, dass Fahrverbote erlassen werden müssten und schwerste Gesundheitsschäden gem. Lesart der deut. Umwelthilfe drohen. Was sagt Ihre Erfahrung dazu?
    • PrivatePyle 10.02.2019 15:47
      Highlight Highlight Nein Pafeld, die Diskussion ist mittlerweile (auch auf Justiz-Ebene) beigelegt und schon einen Schritt weiter.

      Es geht aktuell um Grenzwerte in Städten, Fahrverbote, die Frage ob diese GW gerechtfertigt sind und ob NOx überhaupt derart schädlich sind wie alle behaupten. Ein grosser Teil der Lungenärzte sieht dies nämlich anders.

      Und es ist absolut richtig auf niedrige CO2-Emissionen beim Diesel hinzuweisen genauso wie auf die schlechte Öko-Bilanz beim E-Auto!

      Wenn man andere als unwissend und unqualifiziert hinstellt, sollte man selber schon Argumente haben. Sonst wird es peinlich.
    • atomschlaf 10.02.2019 16:01
      Highlight Highlight Das übliche Muster. Wenn die Politik weltfremde Gesetze erlässt, die gar nicht oder nur mit übermässigem Aufwand einzuhalten sind, dann wird eben geschummelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gedankensimulant 10.02.2019 12:31
    Highlight Highlight Um zu erkennen, ob die Nutzung einer Ressource angemessen ist, ist es hilfreich sich zu fragen: Werden die Funktionen oder Produkte, für die eine bestimmte Ressource genutzt wird, mindestens so lange halten, wie die Natur brauchte, um diese Ressource hervorzubringen?
    • Enzasa 11.02.2019 02:14
      Highlight Highlight Das gilt nicht nur für Öl
  • Smeyers 10.02.2019 12:20
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan von Ihr, aber leider hat Sie recht. Vor wenigen Jahren hat die Ökoloby den Diesel als Heilsbringer gelobt. Heute sind es die Elektroautos obwohl die Batterien ebenfalls stark Umwelt schädlich sind.

    Warum greift niemand die Verpackungsindustrie an? Jeden Tag kaufen wir Alltagsgegenstände die in zu grossen Verpackungen stecken,, damit es grösser und Teurer aussieht. Parfume, Babymilch, Elektronische Geräte in Styropor verpackt. Dagegen sind Diesel und Kerosin ein Witz.

    Aber Autos und Flugzeuge sind bessere Symbole. Einfacher für die eigenen Interessen zu missbrauchen.
    • S'schwarze Schöfli 10.02.2019 14:15
      Highlight Highlight Also so um die 65% des Erdöls wird als Kraft- und Heizstoff verteuert. In der CH wird 2/3 des importierten Erdöls als Treibstoff verwendet. Wieso sollte nicht hier angesetzt werden? Darüber hinaus können Kunststoff-Produkte recycelt werden, im Abfall dient es nochmals als Energiequelle. Aber ich stimme Ihnen trotzdem zu: heutzutage wird zuviel Verpackungsmüll produziert.
    • S'schwarze Schöfli 10.02.2019 19:38
      Highlight Highlight @ Alsk: Genau was ich geschrieben habe. Nur gebe ich das Ganze in Prozent an. ;) Meine Quelle: BFE
      Die 65% beziehen sich auf die weltweite Nutzung des Erdöls.
      Und ja, totaler Irrsinn, 9'743'000 t Erdöl pro Jahr (2017) zu verfeuern. Aber die Saudis und andere "Demokraten" freuts...
    • Smeyers 10.02.2019 20:43
      Highlight Highlight Natürlich ist das alles zu viel Erdöl, was mich stört ist das schiessen auf das Fliegen (gegen Luxusferien & Co). Dadurch macht man sich das Leben einfach weil man sich nicht der Komplexität stellen muss.

      Warum rede ich von Verpackungsmaterial. Grössere Verpackung = Mehr Material = mehr Volumen = mehr Lastwagen = mehr Erdöl.

      Es wird immer versucht DEN SCHULDIGEN zu finden zB Fliegen. Leider ist es nicht so einfach. Dabei muss man die ganze Wertschöpfungskette anschauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 10.02.2019 12:18
    Highlight Highlight So unrecht hat die Frau doch gar nicht, wenn man die Sachlage objektiv betrachtet. Und dass China "Marktführer" in Sachen E-Auto werden kann, ist doch nicht verwunderlich. China ist im Grunde genommen doch bereits überall Marktführer, weil die meisten unserer Firmen und auch der Rest der Welt dort produzieren lassen.
    Was Rohstoffe, Produktion, Recycling usw. und auch der Betrieb der verschiedenen Antriebstechniken anbelangt, so nimmt sich das unterm Strich nichts. Mobilität kostet Geld und Ressourcen.
    • Enzasa 11.02.2019 02:21
      Highlight Highlight China ist auch Marktführer bei den seltenen Erden, da sie ohne Umweltschutz arbeiten sind sie wie überall Konkurrenzlos billig.
      Verdienen tuen sie und unsere Industrie
      Den Schaden zahlen wir, den das Gift in der Luft verbreitet sich überall
  • Wurstbrot 10.02.2019 12:05
    Highlight Highlight Ich sags ungern und ich habe sonst eher Mühe mit Frau Martullos Ansichten aber hier hat sie recht.
    Viele halten ja einen völlig übermotorisierten Tesla mit mehreren hundert kg Li-Ion Akkus für ökologischer als ein Auto mit einem kleinen sparsamen Dieselmotor. Ich glaube die denken auch, dass eine Kuh fliegen kann sorry. Und ja natürlich fliegt man dann mit dem Flugzeug in die Ferien. Dort oben machts ja nichts.
    • Wurstbrot 10.02.2019 14:25
      Highlight Highlight Der Akku wird ja auch nur aus Alpengräsern und Wasser hergestellt oder wie?
      Der bessere Wirkungsgrad eines Elektromotoris mit mir bekannt. Das ist ja nicht das Problem. Das Problem sind die aktuell verfügbaren Akkus. Eine Lösung könnten Brennstoffzellenantriebe sein. Betonung auf könnte weil die Technik bis jetzt noch zu teuer ist und für die Herstellung von Wasserstoff auch Strom benötigt wird.
      I
    • Wurstbrot 10.02.2019 14:28
      Highlight Highlight Ich wehre mich einfach gegen die bei vielen Leuten verbreitete Ansicht, dass ein Tesla ein umweltfreundliches Auto sei. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt sinnvollere Elektroautos wie z.B. ein BMW i3 der auf Leichtbau getrimmt ist und deshalb deutlich energiesparender ist. Oder auch andere Kleinwagen wie Renault Zoe usw. Dicke Bonzenkarren von Tesla oder die kommenden dicken Elektro SUV, etwa von Audi, dienen höchstens der Beruhigung des Gewissens. Ein grünes Mäntelchen für 2 oder mehr Tonnen Auto.
    • Nony 10.02.2019 14:31
      Highlight Highlight @ Tobler. Ich denke, auch Ihnen täte etwas weniger einseitige Weiterbildung mal ganz gut. Wir- spez. Deutschland- haben Klimaziele, die ohne Diesel oder massivste Einschränkungen nicht einzuhalten sind. Egal wie gross oder klein die Akkus sein werden. Ausnahme: Abschaltung der Kohlekraftwerke. Nur, woher bekommen die Kleinakkus dann den Strom? Wir haben den Ausbau alternativer Energiequellen schlicht verpennt und müssen daher jetzt zwischen Pest und Cholera entscheiden und nicht zwischen Wunschtraum und Paradies
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adumdum 10.02.2019 11:25
    Highlight Highlight Wow, würde mich mal interessieren wieviele von den pro-Diesel Kommentatoren hier sonst nicht zu anderen Themen schreiben...

    Entweder es herrscht wirklich soviel Unverständnis bezüglich Umweltbilanz von Erdölerzeugung und Transport, plus bedeutend geringere Energieeffizienz von Automotoren, oder... 🤔
    • Domino 10.02.2019 12:52
      Highlight Highlight Die Dieselerzeugung hat einen Wirkungsgrad zwischen 82 und 90%.
    • Astrogator 10.02.2019 13:17
      Highlight Highlight „Die Dieselerzeugung hat einen Wirkungsgrad zwischen 82 und 90%.“
      Also die raffinierung von Diesel?
      Denn der Dieselmotor selbst hat einen Wirkungsgrad von um die 30%. grosse Schiffsdiesel erreichen etwa 55%...
    • Al_1 10.02.2019 13:55
      Highlight Highlight Bzgl. geringere Energieeffizienz von Automotoren kommt es darauf an, ob es sich um ein klein motorisiertes Auto handelt od nicht. Wenn ja, dann ist dieses deutlich energieeffizienter als ein Tesla mit einem Gewicht von über 2t und seiner grossen stromverbrauchende Batterie. Beim Toyota Prius sieht es natürlich anders aus. Berücksichtigen muss man auch den Strommix. Braucht man für sein e-auto anstelle des CH den EU Strommix mit seinem höheren fossilen Anteil od vollständig mit Strom aus Kohlekraft, dann ist die Ökobilanz der e-autos eher dürftig und bleiben absehbar kein Gewinn für die Umwelt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Not Sure 10.02.2019 11:15
    Highlight Highlight Frau Martullo ist ja auch super unabhängig von der Autoindustrie.
  • regen 10.02.2019 11:14
    Highlight Highlight Ich stelle fest: Fast täglich ist der blocher-martullo milliardärsclub irgend in einem ch-pressererzeugnis mit konterfei und ihren immer gleichen sprüchen zur rettung der ch im speziellen und tipps zur rettung der ganzen welt im besonderen, präsent. Warum eigentlich? Es wissen ja eh schon alle, was sie uns zu berichten haben.
  • taisho-corer 10.02.2019 11:14
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
    • Eh Doch 11.02.2019 09:51
      Highlight Highlight Nein, gar nicht mehr Auto fahren, danke
    • trio 11.02.2019 11:07
      Highlight Highlight @Alsk
      Wie kann man in dieser Statistik sehen, dass ein Diesel sparsamer als ein Tesla ist?
  • Lowend 10.02.2019 11:06
    Highlight Highlight In den Luxusressorts wo die Martullas und Blochers residieren verliert man gerne mal den Blick für die Realitäten der normalen Menschen, denn wer Dank Papis Firma Geld wie Heu hat, muss halt nicht wie das gemeine Volk an vielbefahrenen Hauptstrassen und in der Nähe von Autobahnen wohnen.

    Übrigens, wenn Diesel so gesund ist, dann möchte ich gerne mal sehen, wie einer der Befürworter direkt die Abgase einatmet, die hinten aus seinem ach so sauberen Diesel entweichen. Wetten, das wagt sich keiner?
    • Lowend 10.02.2019 12:36
      Highlight Highlight Ein Argument ist eine Aussage, die zur Begründung einer anderen Aussage gebraucht wird.

      Entscheiden Sie daher selber,ob eine abgehobene Wohnlage eine abgehobene Sicht auf die Welt begründen könnte.
    • Wurstbrot 10.02.2019 12:40
      Highlight Highlight Es ist halt besser wenn das Auto keine Abgase ausstösst, sondern mit Strom geladen wurde, der auch in der Schweiz zum Teil aus ausländischen Kohlekraftwerken stammt und in Akkus gespeichert wird, die mit Rohstoffen hergestellt wurden, die unter fragwürdigen Bedingungen abgebaut wurden. Man kann sich natürlich auch selber besch... SBB oder Velofahren ist das Beste. Die SBB erzeugen ihren Strom selber aus Wasserkraft.
  • Makatitom 10.02.2019 10:58
    Highlight Highlight Matrulla hats auch nicht so mit Steuern bezahlen (lächerliche 4 Promille)
  • Gubbe 10.02.2019 10:50
    Highlight Highlight Jedes Fortbewegungsmittel erzeugt dieses so schädliche CO2. Selbst wenn wir gehen, stossen wir mehr davon aus. Frau Martullo hat da schon recht. Da wird die Ausbeutung in Afrika und sonst wo angeprangert, gleichzeitig wollen die Anprangerer Elektroautos. Passt irgendwie nicht. Die Elektroautos haben aber einen grossen Vorteil, die Motorenspiele mit dem 6 Auspuffanlagen nehmen ab. Es würde ruhiger.
    • atomschlaf 10.02.2019 16:07
      Highlight Highlight In der Schweiz ist es schon ruhig genug. Zu ruhig. Oft kommt man sich vor wie in einem 40'000-Quadratkilometer-Altersheim.
    • Gubbe 11.02.2019 09:24
      Highlight Highlight Harry Tobler: Du hast eigentlich das gleiche geschrieben wie ich...

      atomschlaf: Dein Nick scheint Programm zu sein. Welchen Lärm bevorzugst du denn?
    • Eh Doch 11.02.2019 09:53
      Highlight Highlight @atomschlaf
      Vögelpopulationen nahe von Autobahnen nehmen ab, weil sie keinen Partner mehr finden aus dem banalen aber faktenbasierenden Grund, dass die Vögel viel lauter singen müssen um gehört zu werden von den potentiellen Partnern.
  • Freethinker 10.02.2019 10:49
    Highlight Highlight Leider hat Frau Blocher recht. Insbesondere die Produktion der Batterien in China und deren spätere Entsorgung verursachen extrem viel CO2 und heizen den Verbrauch seltener Erden weiter an. Ich persönlich verfolge den Ansatz von Power to Gas mit Aufmerksamkeit. Dabei geht es darum mit überschüssigen Strom Wassertstoff und unter Beimischung von CO2 künstliches Methan zu erzeugen. Dieses kann ganz normal ins bestehende Erdgasnetz gespeist werden...
    • dmark 10.02.2019 12:20
      Highlight Highlight Das ist zu sauber und nur wenige verstehen, wie es funktioniert.
    • Pafeld 10.02.2019 12:49
      Highlight Highlight Syn-Gas-basierende Fischer-Tropsch-Prozesse werde noch Jahre (bis Jahrzehnte) und deutlich höhere Preise für Öl und Gas benötigen, bis sie konkurrenzfähig werden. Über Fischer-Tropsch können wir reden, wenn Öl und Gas definitiv zur Neige gehen und wir einen sinnvollen Weg zur CO2-Rückgewinnung aus der Luft gefunden haben. Aber solange die Wirtschaft billige fossile Brennstoffe in unbeschränkter Menge will, stellt es keine Alternative dar.
  • Repplyfire 10.02.2019 10:45
    Highlight Highlight Ist doch kkar ist eine EMS Chemie pro Petrochemischer Industrie eingestellt. Wessen Hand dich füttert beisse nicht gilt hier besonders.
  • aglio e olio 10.02.2019 10:45
    Highlight Highlight "«Der Strom stammt aus Kohlekraftwerken und nicht wie die meisten Politiker meinen einfach aus der Steckdose», sagte Martullo."

    Damit hat sie sich als sachliche Diskussionsteilnehmerin disqualifiziert.
  • Ökonometriker 10.02.2019 10:44
    Highlight Highlight Die Schweiz sollte zusätzlich benötigten Strom selber produzieren statt Kohlestrom zu importieren. Beim heutigen ineffizienten Importprozess würde ein Tesla ca. so viel CO2 pro 100 Km produzieren als würde er 12 Liter Benzin schlucken. Da hat die Martulle recht, Diesel ist echt noch sauberer. Würde CH-Strom verwendet, wäre das Äquivalent aber nicht mal 1 Liter und Elektroautos wären viel sauberer. Die SVP will doch sonst immer Autarkie. Warum nicht auch bei der Stromversorgung?
    • FrancoL 10.02.2019 11:19
      Highlight Highlight Die SVP verfolgt die Projekte, die der Wirtschaft kurzfristig Gewinne bringen und das ist nun mal nicht der Aufbau einer autarken Stromversorgung. Diese ist am Anfang aufwändig und verspricht keine kurzfristigen Gewinne.
      Zudem Deine Berechnung ist falsch oder zumindest nur eine Teilwahrheit weil sie auf dem reinen Import basiert. Würdest Du richtig rechnen läge der Vergleichswert nicht bei 12 Liter sondern bei 3-5 Liter.
    • Ökonometriker 10.02.2019 12:12
      Highlight Highlight @FrancoL: das Problem ist, dass mit jedem zusätzlichen E-Auto der Stromverbrauch steigt und dieser Zusatzverbrauch importiert wird. Stichwort: Opportunitätskostenrechnung
    • dmark 10.02.2019 12:25
      Highlight Highlight Die meisten E-Auto Befürworter vergessen leider auch, dass der Strom aus Wind und Sonne selbst auch nicht gänzlich sauber ist, weil die Produktion der Anlagen ebenso seltene Erden und weitere Werkstoffe benötigt, welcher halt andere Teile des Planeten belasten, dafür aber unseren Bereich sauber erscheinen lassen.
      Es ist allerdings eine Art Investition in die Zukunft, wenn die Haltbarkeit der Anlagen gewährleistet ist. Aber das dauert eine ganze Weile.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Conca 10.02.2019 10:35
    Highlight Highlight Das die Ems-Chemie fossile Verbraucher unterstützen ist aus reinen wirtschaftlicher Sicht zu erklären.
    Ohne wird es wohl zu grossen Gewinnreduktionen bei Ems-Chemie kommen.
    Auch hier: das eigene Portmonee ist Trumpf, wenn auch ein Grosses.
    • atomschlaf 10.02.2019 16:59
      Highlight Highlight Wie kommst Du darauf? Steht ja im Artikel, dass es für die von der EMS-Chemie produzierten Teile keine Rolle spiele, wie das Auto angetrieben wird.
  • FrancoL 10.02.2019 10:32
    Highlight Highlight Ja Frau Martullo, Politiker neigen dazu von ihren Problemen abzulenken!
    “Sobald es zu Hause Probleme gibt, stürzen sich die Politiker in Klimadiskussionen und suchen ihr Heil in der grossen, weiten Welt"
    Die SVP macht das etwas im kleineren:
    Sobald es heikle Probleme gibt stürzt sich die SVP auf das Bashing der EU und auch das Bewirtschaften der Migration.
    Sehe da keinen grossen Unterschied beim Ablenkungsmanöver der Frau Martullo.
  • Matrixx 10.02.2019 10:23
    Highlight Highlight Es nimmt mich Wunder, wie lang es geht, bis jemand merkt, dass das unökologischste am Elektroauto wahrscheinlich die Karrosserie ist.
    Aber solange jeder an der Batterie rumnörgelt, fällt das nicht weiter auf.

    Strom und dessen Speicher ist trotz allem ökologischer als Öl und der ganze Raffinerie-Prozess bis zum Benzin.
    • Henzo 10.02.2019 11:10
      Highlight Highlight Die karosserie brauchst du sowohl beim benziner, diesel, hybrid, brennstoffzelle, gas, ethanol oder beim batterie betriebenen auto. Das kürzt sich also beim vergleich heraus.
    • Matrixx 10.02.2019 12:43
      Highlight Highlight @Henzo
      Ja. Aber beim Elektroauto spart man wo überall möglich Gewicht ein, wegen der schweren Batterie.
      Das resultiert darin, dass z.B. Tesla ihre Karrosserie aus Aluminium baut. Damit Aluminium den Sicherheitsstandards standhält, ist es dickeres Alublech.
      Die Aluminiumherstellung ist nicht sehr ökologisch...
      Beim BMW i3 ist die Karrosserie aus kohlefaserverstärktem Kunststoff...
  • Miss Jane Marple 10.02.2019 10:21
    Highlight Highlight Schaut Euch mal auf „electricity map“ gibts als App, an wo unser Strom herkommt, da wird mir Angst, wenn die deutschen keinen Kohlestrom liefern und die Leuthard ihre AkW schliesst, aber sie (Tesla Fahrerin) versicherte uns das es nicht mehr als 35.- Franken kostet Ihre Wende!
  • tomdance 10.02.2019 10:13
    Highlight Highlight Ob das damit zu tun hat, dass Parteikollege Rösti Präsident von Swissoil ist? Unter Freunden kann man sich ja auch helfen. Eine Hand wäscht hier wohl die andere.
  • äti 10.02.2019 10:12
    Highlight Highlight Die (Diesel)Auto-Hersteller haben pralle Kasse und die grösste Lobby. Hätten sie auch nur halbwarme Argumente und Beweise, sie würden diese locker durchsetzen können.
  • JaAber 10.02.2019 09:59
    Highlight Highlight Ganz Unrecht hat Martullo Blocher nicht (ist glaub‘ das erste Mal, dass ich das über sie denke): Der Bafu-Bericht über Umweltaspekte bei Elektroautos von Ende 2018 zeigt auf, dass Elektroautos im Vergleich zu fossilen Verbrennern nicht einfach nur „gut“ sind.
    Für Eilige: Seite 7 des Berichts:
    https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/luft/externe-studien-berichte/umweltaspekte_vonelektroautos.pdf.download.pdf/umweltaspekte_vonelektroautos.pdf

    Es bleibt dabei, dass nur die Verringerung der Mobilität als solche etwas bringt....
    • JaAber 10.02.2019 13:14
      Highlight Highlight @Harry: Im Bericht wird der Schweizer Stromverbraucher-Mix von 2014 zugrunde gelegt. Es wird auch ausgeführt, dass der CO2-Ausstoss von 140 Gramm bis 390 Gramm variieren kann (zertifizierter Ökostrom vs. deutscher Braunkohlestrom).

      Bitte also zuerst lesen.
    • S'schwarze Schöfli 10.02.2019 13:19
      Highlight Highlight Im Bericht steht schön geschrieben, dass es quasi nicht möglich ist, genaue Zahlen für die Akku-Produktion zu erhalten. Natürlich ist ein kleiner Verbrenner ökologischer als ein Tesla Model X. Noch ökologischer wäre der Verzicht auf den MIV.
  • Bynaus @final-frontier.ch 10.02.2019 09:58
    Highlight Highlight Es ist einfach, das Problem der CO2-Emission beim Strom anzupacken: man baut keine Kohlekraftwerke mehr, und ersetzt sie durch CO2-arme Stromquellen. Bei Dieselfahrzeugen hingegen wird es immer CO2-Emissionen (etc.) geben.
  • sherpa 10.02.2019 09:41
    Highlight Highlight und woher hat Frau Martullo all die Weisheiten oder anders gefragt, wo hat denn diese Frau studiert, wenn überhaupt?
    • Pafeld 10.02.2019 13:06
      Highlight Highlight HSG.
      Also die Berufsschule für professionelle Papi- und Mamisöhnchen und -töchterchen ohne Warmwasser im WC-Brünneli (Warmduscher bringen es in der Wirtschaft bekanntlich ja zu nichts). Darum kann sie auch nur Leute herumkomandieren und Geld verstecken. Von den Produkten und Problematiken ihres Betriebes hat sie offensichtlich keine Ahnung.
  • MachoMan 10.02.2019 09:27
    Highlight Highlight Ein Elektromotor ist doch viel effizienter und technisch viel einfacher, daher günstiger, leichter und kleiner. Ideal für ein Auto. Benzinmotoren sind nicht effizient, kompliziert, gross und schwer.
    Das alle die irgendwie vom Öl profitieren nichts ändern wollen kann ich noch verstehen. Das aber noch so viele Leute diesen Umstand gut finden, ist sehr schade. Wir lösen sehr grosse Probleme, wenn wir vom Öl wegkommen.
    Jedes Auto mit Verbrennungsmotor das in den vergangen Jahren und in den nächsten Jahren noch Produziert wird, war und ist eines zu viel.
    • road¦runner 10.02.2019 09:41
      Highlight Highlight Mit den Elektromotor ist es aber nicht getan, der braucht auch noch Batterien, und somit nicht in jedem Fall günstiger, leichter und kleiner.
    • Bündn0r 10.02.2019 10:11
      Highlight Highlight Der Motor ist deutlich effizienter, korrekt. Der Grund wesshalb sich Verbrennungsmotoren durchsetzten war aber die hohe Energiedichte von Treibstoff.
      So hat Disel 41 MJ/Kg, Li Ionen Akkus rund 0.7 MJ/KG.
    • DerMeiner 10.02.2019 10:24
      Highlight Highlight Und vor allem nicht umweltfreundlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 10.02.2019 09:26
    Highlight Highlight Dieses stinkreiche Töchterchen eines Politikers aus der rechtspopulistischen Elite muss halt nicht wie das gemeine Volk an einer viel befahrenen Strasse wohnen.

    Wo die lebt erzeugen nur sie und ihre Parteisoldaten Dreckluft, die dann aber das ganze Land vergiftet.
  • Jörg Wirz 10.02.2019 09:23
    Highlight Highlight Ich teile erstmals die Meinung von Frau Martullo. Es sind in der Tat soviele Halbwahrheiten um den Diesel im Umlauf, die von halbwissenden Politikern lautstark vertreten werden, dass einem schlecht wird. Zum Glück entstehen neue Studien und Dokumentationen, die die Relationen wieder in ein realistisches Licht rücken. Die Produktion der Autobatterien ist alles andere als nachhaltig und zugleich toxisch. Auch darüber kann sich jeder inzwischen im Netz einfach informieren.
    • Adumdum 10.02.2019 11:15
      Highlight Highlight Die Öproduktion ist ja bekanntlich besonders umweltschonend...
    • DerHans 10.02.2019 11:25
      Highlight Highlight Herr Wirz wenn sie möchten finde ich für sie im Internet auch Studien und Beweise dass die Erde eine Scheibe ist...
    • Kii 10.02.2019 11:56
      Highlight Highlight Diesel kommt einfach so direkt aus der zapfsäule?
  • Skeptischer Optimist 10.02.2019 09:23
    Highlight Highlight Strom kommt keineswegs zwingend aus der Steckdose.

    Gewohnt unsinnige Nebelkerzen Rhetorik von der Oligarchentochter.

    Wieso wird die überhaupt zu einem Thema befragt, von dem sie offensichtlich keine blasse Ahnung hat?
  • Hinterwäldler 10.02.2019 09:21
    Highlight Highlight Ist ja klar, dass sie die Hand, die sie füttert nicht beisst.
    Eine neue Studie von BNEF https://bnef.turtl.co/story/neo2018 sagt allerdings das EVs bei jedem Strommix besser sind. Zusammengefasst hier
    https://www.greencarreports.com/news/1121222_dont-worry-about-coal-electric-cars-are-still-cleaner
  • Der Tom 10.02.2019 09:17
    Highlight Highlight Ginge es nach der SVP und der Vorgänger Partei BGB wäre die Frau Blocher jetzt am Sonntagsbraten kochen. In der Politik wäre sie sicher nicht und dürfte nicht mal abstimmen. Diese Parteien haben alles bekämpft von der AHV bis Frauenstimmrecht usw....
    • Der Tom 10.02.2019 15:11
      Highlight Highlight Oha da muss noch präzisieren weil ich die BGB erwähnt habe. Diese war letztendlich 1947 für die AHV. War aber wohl nur so weil die Subventionen für die Bauern damals noch zu wenig hoch waren oder?
  • Bits_and_More 10.02.2019 09:12
    Highlight Highlight Mich nervt das "Strom kommt aus der Steckdose Argument."
    Benzin und Diesel kommen auch nicht einfach so aus der Zapfsäule, die Förderung und Raffinerierung benötigt selbst viel Energie, bevor auch nur ein Meter gefahren werden kann. Leider finden sich dazu keine genauen Zahlen, es wird allrine für für die Raffinerierung auf 1-2 kwh elektr. Energie pro Liter Diesel geschätzt. Bohrung, Transport, Pumpen der Zapfsäule nicht mit eingerechnet.
    Bei einem Verbrauch von 6l/100km also ca. 6kwh, damit würde ein gängiges Elektroauto schon 40 km fahren...
    • Forest 10.02.2019 09:41
      Highlight Highlight Schon gewusst? Feinstaub hast du in jeder Grossstadt. Auch Elektro Fahrzeuge erzeugen Staub beim Bremsen, Reifen Abnutzung oder wirbeln die Staubschicht vom Boden auf. Diese Diskussion ist eigentlich Sinnlos auch die Rohstoffe für die Akkus wachsen nicht auf Bäume, und über Entsorgung nach der Lebensdauer redet auch Niemand. Grundsätzlich ist kein Auto "Sauber" inklusive Elektro. Ob es einem passt oder nicht Mobilität ist nicht Sauber. Deshalb sollten bei eingeführten Verbote für alle Fahrzeugtypen gelten.
    • Grave 10.02.2019 09:44
      Highlight Highlight Und wie werden die batterien in elektroautos produziert ? Wie wird das ganze kupfer für die kabel abgebaut ? Wie wird der strom produziert ? Und vorallem wie wird das ganze zeug wieder entsorgt ?
    • namib 10.02.2019 10:20
      Highlight Highlight @Grave: Die Batterien von Tesla &Co. enthalten unter anderem Lithium-, Graphit-, Nickel- und Kobalt-Verbindungen. Kupfer ist bei Strom natürlich auch immer ein Thema. Da alle diese Metalle teuer sind, werden sie rezykliert und nicht entsorgt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 10.02.2019 09:09
    Highlight Highlight Was soll man davon halten? Frau Blocher hat einmal Recht, wenn sie auf die Problematik der Herstellung von Batterien hinweist. Übrigens ist deren Entsorgung auch noch nicht gelöst. Und Frau Blocher verdient Geld, egal ob Benzin-, Diesel-, Elektro- oder künftig Wasserstoffautos verkauft werden. Wirtschaftlich clever und typisch schweizerisch, was jedoch ihre zum Teil menschenverachtenden politische Positionen auch nicht besser macht!
  • Magnum44 10.02.2019 09:09
    Highlight Highlight Diesel und Benzin kommen bei den Blochers wohl aus der Zapfsäule. Und ich wusste gar nicht, dass die EMS ihre Chemikalien, insbesondere Edelmetalle, aus dem Appenzell bezieht, frei von Kinderarbeit und völlig bio. Auch spannend zu erfahren, dass die EMS ihre Produkte demzufolge nicht in die die weite Welt exportiert. Braucht sie auch nicht, Heil gibt es in Heerliberg wohl schon genug. Hoffentlich verzichtet Martullo in Zukunft ganz auf Strom, schliesslich stammt der ja nur aus Kohlekraftwerken.
    Dreamer du!
  • acstrobe 10.02.2019 08:45
    Highlight Highlight Danke Frau Martullo Blocher. Die ganze Diskussion um Diesel geht mir langsam auf den Keks. Vor allem in Deutschland. Da werden sinnlos Strassenabschnitte für Dieselfahrzeuge gesperrt. Die müssen dann einen längeren Umweg fahren. Und wie man wissen sollte, macht die Luft an keiner Grenze Halt. Und wer hätte das gedacht. Die Partikel wehen über das Fahrverbotsschild hinweg.
    • FrancoL 10.02.2019 10:36
      Highlight Highlight Wer weiss es könnte auch das Ziel sein die Menge zu reduzieren. Verbote sind ja nicht da um sie zu umfahren, sondern um eine Reduktion hinzukriegen.
    • Midnight 10.02.2019 10:47
      Highlight Highlight @acstrobe Musst dich mal in den Dieselskandal einarbeiten und dabei den Andi Scheuer, den Verkehrsminister unter die Lupe nehmen. Der wahre Skandal sind eigentlich nicht mal die Abschaltvorrichtungen. Was bei unserem nördlichen Nachbarn abgeht, geht auf keine Kuhhaut!

      Für mich ist seither ganz klar: Kein deutsches Auto mehr! Diese durch und durch hochkorrupte Mafia will ich nicht unterstützen!
    • Eh Doch 11.02.2019 10:00
      Highlight Highlight du bist schlecht informiert, die Nachrüstung der Diesel in DE wurde nicht durchgewunken wegen der Lobbyarbeit im Parlament und bei der Kanzlerin. Die Autoindustrie wollte das nicht bezahlen. Jetzt wird das Problem halt wieder auf dem Konsumenten abgewälzt
  • svente 10.02.2019 08:42
    Highlight Highlight auch wenns den meisten hier nicht gefällt, die dame hat diesmal recht. nur weil man beim elektro auto keine direkten abgase sieht ist es noch lange kein ökomobil.
    • Näthu Fäldi 10.02.2019 10:26
      Highlight Highlight Absolut richtig
    • Eh Doch 11.02.2019 10:01
      Highlight Highlight aber ein guter Anfang
  • Pitsch Matter 10.02.2019 08:40
    Highlight Highlight Also der komplette Kanton Graubünden hat zu 100% Strom aus Wasserkraft. Aber das weiss die möchte gern Bündner Politikerin natürlich nicht.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 10.02.2019 09:06
      Highlight Highlight Ja und Graubünden ist die Welt. 🤦‍♂️🤦‍♀️
      Text nicht gelesen oder nicht verstanden?
    • ghawdex 10.02.2019 09:15
      Highlight Highlight Elektro Autos auf zum tanken nach Graubünden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dani S 10.02.2019 07:36
    Highlight Highlight Völlig egal, ob ein Fahrzeug Euro4 oder Euro6d-temp fähig ist: was hier verteufelt wird und nicht mehr fahren soll oder darf, wird ins Ausland exportiert und fährt dort weiter.
    DAS ist die grosse Heuchelei der Klimaschützer.

    Das Problem Klima muss global angegangen werden, nicht mit Schülerdemos in Zürich, wohin die Kids "im Idealfall" von Mama mit dem Porsche Cayenne chauffiert werden. Habe fertig.
    • _kokolorix 10.02.2019 08:57
      Highlight Highlight Das ist doch nicht die Schuld der Klimaschützer, sondern die der windigen Autoexporteure.
      Auf die globale Lösung warten wir seit 50 Jahren, völlig ergebnislos. Jahr für Jahr steigt der Austoss von klimaverändernden Substanzen, analog zum Wirtschaftswachstum.
      Meinst du nicht man müsste es halt mal lokal probieren?
      Ich halte deine Aussage für eine bequeme Ausrede um nichts tun zu müssen. Darum geht auch glibal nichts, weil zu viele so denken wie du.
      Habe auch fertig😊
    • Sauäschnörrli 10.02.2019 10:34
      Highlight Highlight Die Autos die wir heute hier kaufen, landen in 20 Jahren im Export und werden dann noch 20 Jahre gefahren. Wer sich also ein umweltfreundliches Auto kauft, trägt dazu bei dass die nächsten 40 Jahre weniger Schadstoffe ausgestossen werden. Der mit dem V8 Sauger halt nicht. Aber hey, schön haben wir die Diskussion wieder so gedreht, dass wir die Ärmsten in die Pflicht nehmen wollen und uns in Unschuld waschen.
    • FrancoL 10.02.2019 10:40
      Highlight Highlight Ich kenne auch Mamas die keinen Porsche Cayenne fahren und ihre Kids nicht in die Schule fahren. Und weisst Du was, diese Mamas sind in unserer Gemeinde in der Mehrzahl. Aber klar kann man diese "Feindbilder" bedienen, wenn man keine Argumente hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 10.02.2019 07:31
    Highlight Highlight Wow, ich dachte nun wirklich nicht, dass ich Frau Martullo-Blocher irgendwann mal zustimmen würde. Nun ist es aber soweit. Jede dieser hier beschriebenen Aussagen sehe ich ebenso.
    Wer den Irrsinn der Dieselverteufelung mal sehen will soll nach Hamburg fahren, dort ist ca. 600 m vom Hafen entfernt eine kurze Strassenstrecke für Dieselautos gesperrt. Im Hafen tummeln dann aber die Dieselbetriebenen Hochseefrachter.
    • MachoMan 10.02.2019 09:34
      Highlight Highlight Während ein Elektroauto seinen Strom für 15'000 km Laufleistung pro Jahr ganz einfach vom Schweizer Parkplatzdach beziehen kann, wird der Energieaufwand für die Produktion von Erdöl immer aufwändiger. Für jedes Fass Erdöl aus Ölsand muss 2 Tonnen Sand prozessiert werden.
      Statt die Wertschöpfung im eigenen Land zu behalten gehen Milliarden von Oelgeldern in zumeist fragwürdige Staaten.
    • Töfflifahrer 10.02.2019 10:57
      Highlight Highlight Stimmt, aber die Herstellungskosten und deren Auswirkungen der Batterien lassen sie dabei ausser Acht.
      Ich sprechen nicht davon dass Fossile Treibstoffe nicht ersetzt werden sollen. Es geht nur darum, dass der Diesel nun für alles den Schwarzen Peter erhält, ob berechtigt oder nicht.
    • Midnight 10.02.2019 11:03
      Highlight Highlight @Macho

      <verschwörungsmodus>

      Das gehört zu einem ausgeklügelten Kreislauf der Rüstungsindustrie: Jeder Liter Benzin finanziert Terrororganisationen. Diese sorgen für ein Feindbild, welches der Westen natürlich bekämpfen muss. Woohoo, Panzer, Knarren, Munition $$$!

      Die Saudis freuts, Khashoggi weniger...
      Übrigens: Die Russen sind die Bösen!

      Was wohl geschehen würde, wenn der Westen plötzlich nicht mehr von Erdölimporten abhängig wäre? 🤔

      </verschwörungsmodus>
    Weitere Antworten anzeigen
  • 01vinc09 10.02.2019 07:26
    Highlight Highlight Sie hat Recht in Bezug auf die (inzwischen) ziemlich sauberen Diesel. Die stossen weniger CO2 aus als ein normaler Benziner und verbrauchen entsprechend weniger. Trotzdem ist eine Rehabilitierung fehl am Platz, denn für unsere Klimaziele müssen wir auf null herunter. Dass sich die SVP plötzlich für Arbeiter im Kongo interessiert ist zwar seltsam aber meinetwegen... Wasserstoff wäre die Zukunft: kurze Tankzeit, hohe Reichweite, Wasser als Abgas. Nur die Effizienz ist schlecht. Aber Strom aus erneuerbaren unterliegt ja grossen Schwankungen und da produziert man halt wenn man zu viel davon hat.
  • Enzasa 10.02.2019 06:34
    Highlight Highlight Das Elektro Auto schafft andere Probleme und mich nervt, dass die Politiker sich nicht kümmern. Wo werden Nachweise bezüglich der Rohstoff Gewinnung verlangt, wo bleibt der Nachweis über umweltfreundliche und sozialverträgliche Herstellungsverfahren? Wo sind die Pläne wie die zukünftig freigesetzten Kräfte in der AutoIndustrie anderweitig beschäftigt werden. Was ist mit sauberer Stromerzeugung? Wie entledigen wir uns der Kernkraftwerke, insbesondere des Atommülls.
    Warum wiederholen wir die Fehler wie beim Öl?
    • Albert E. 10.02.2019 10:41
      Highlight Highlight Wo genau sind diese Nachweise für die fossile Energieträger verbrennenden Autos zu finden?
      Mir scheint, dass die gesamte Wertschöpfungskette bei eCars sehr genau ausgeleuchtet wird. Zu recht, aber dasselbe wird bei den Explosionsmotor betriebenen Fahrzeugen tunlichst unterlassen. Produktion und Transport von Benzin und Diesel sind sehr Energie intensiv und Umwelt belastend. Nebst den Risiken, wie zB Tankerhavarien, defekte Plattformen, gebratene Pipelines, die schnell vergessen werden. Siehe Golf von Mexiko. Wer weiss das noch?
    • FrancoL 10.02.2019 10:44
      Highlight Highlight Weil wir lernresistent sind und uns zudem die Wirtschaft den Fahrplan und die Arbeit die geleistet werden muss vorgibt.
  • Namenloses Elend 10.02.2019 04:02
    Highlight Highlight Hätte nicht gedacht, dass ich Frau "ze seven thinking steps" jemals beipflichte, aber da hat sie wohl recht. Die ganze Diskussion um Dieselfahrzeuge ist mittlerweile sowas von durchzogen von Halbwahrheiten und Unwarheiten. Allein die Tatsache, dass eine brennende Kerze mehr Stickstoffe freisetzt als ein Euro 3 Diesel Fahrzeug sollte zu denken geben. Oder drei Zigaretten erzeugen gleichviel NOx wie ein Euro3 Diesel in einer halben Stunde produziert. Früher wurde im Zuge der Diskussion um das Ozonloch der Diesel als Lösung angesehen, heute ist es der Elektromotor. Morgen ist es....
    • Adumdum 10.02.2019 04:58
      Highlight Highlight 1Kerze mehr Stickstoff als ein Dieselmotor? Sorry, Fake News - sind allerdings auch seriöse Medien reingefallen: https://correctiv.org/faktencheck/medizin-und-gesundheit/2018/12/18/adventskraenze-sind-nicht-schlimmer-als-diesel-der-stickoxid-grenzwert-ist-trotzdem-fragwuerdig/

      Nie vergessen: Die Autoindustrie vereint Milliarden an Werbegeldern - nicht alles geht in offensichtliche Werbung.... (oder in Lobbyarbeit mit staatlichen Stellen, unter anderem jene die den Prufbetrug schon viel früher hatten sehen können, wenn sie wollten).

      Beeinflussung von Berichterstattung gehört auch dazu.
    • p4trick 10.02.2019 06:03
      Highlight Highlight Was meinst du mit eine Kerze verbraucht mehr CO2 als ein Diesel Fahrzeug? Wieviel Gramm Kerzen in welcher Zeit und welche Distanz des Diesels?
    • Charlie Brown 10.02.2019 06:10
      Highlight Highlight „...durchzogen von Halbwahrheiten und Unwarheiten. Allein die Tatsache, dass eine brennende Kerze mehr Stickstoffe...“

      Halb- und Unwahrheiten anprangern um im nächsten Satz genau das selbe zu tun?

      Ich gehe mal davon aus, du berufst dich auf die selbe Quelle wie diese: https://www.theeuropean.de/rwi-leibniz-institut-fuer-wirtschaftsforschung/13800-die-stickstoff-debatte-laeuft-einseitig-und

      Vielleicht liest du mal noch das: https://correctiv.org/faktencheck/medizin-und-gesundheit/2018/12/18/adventskraenze-sind-nicht-schlimmer-als-diesel-der-stickoxid-grenzwert-ist-trotzdem-fragwuerdig/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 10.02.2019 03:57
    Highlight Highlight Ich erachte ze seven sinkin steps für fragwürdig. Weiter kann ich aber auch beichten, dass ich keine Ahnung habe, was ze seven sinkin steps überhaupt ist, weil ich kein Experte in dem Bereich bin. Liebe Frau Martullo-Blocher, bitte halten Sie sich auch aus Angelegenheiten raus, in denen Sie keine Ahnung haben, und erwünschen Sie das Gutachten von Experten, bevor Sie irgendwas rausposaunen.
  • Adumdum 10.02.2019 03:54
    Highlight Highlight Wieso kommt der Strom für Elektroautos bei E-Auto-Gegnern eigentlich immer aus Kohlekraftwerken?? Sogar in Deutschland kommen Braun- und Steinkohle zusammengerechnet bei der Stromherstellung nur auf 37%. Es sei denn, Tesla wird nur von Kohkekraftwerken 'beliefert'??

    Im Übrigen, sogar für Braunkohle gilt dass die Energieeffizienz fast 30% höher ist als beim Autodiesel (45% vs. 35% bei Autos bei Maximallast, im Stadtverkehr geringer). Mal abgesehen davon, dass ein paar Dutzend Kraftwerke einfacher zu filtern sind als Millionen Autos.

    Und dass man Strom auf Sonne & Wind umstellen kann...

    Danke
    • Olf 10.02.2019 08:47
      Highlight Highlight Kennst du die Emissionsgrenzwerte Wirkungsgrad von einem Kohlekraftwerk? Wenn ja vergleiche diese Werte mal mit jenen von einem EURO6 Dieselmotor
    • Albert E. 10.02.2019 10:49
      Highlight Highlight Der Strom, welcher für die Produktion von Benzin und Diesel in den Herkunftsländern verwendet wird, wird oft vor Ort mit dem dreckigsten Erdöl produziert. Diese Belastung wird sehr gerne "vergessen". Des weitern wird auch gerne vergessen, dass der Strom der im Benzin steckt, einen Stromer fast gleich weit bringt, wie einen Benziner. Will heissen, beim Benziner fällt Umwelt Belastung sowohl bei der Produktion wie beim Verbrauch des Energieträgers an.
  • Tscheggsch? 10.02.2019 03:45
    Highlight Highlight Der Treibstoff stammt aus Erdölraffinerien und nicht wie Martullo-Blocher meint einfach aus der Zapfsäule.
    In einem Vortrag betonte Sie zudem letztens, dass Sie bei Tesla (als EMS-Kunde) besonders gut darauf achte, dass die Rechnungen bezahlt würden. Solche Aussagen sind unüberlegt, und einer Person mit so viel Einfluss und Verantwortung nicht würdig!
  • Arthur Philip Dent 10.02.2019 03:14
    Highlight Highlight Ääh Frau Blocher, haben Sie sich den Strom-Mix der Schweiz mal angeschaut? Oder sprechen Sie hier etwa so total global? Das würde Papi aber gar nicht gerne hören! 😅
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 10.02.2019 09:05
      Highlight Highlight Du hast den Text aber schon gelesen, bevor du hier den Blocher-Reflex bedienst?
    • Arthur Philip Dent 10.02.2019 13:20
      Highlight Highlight Ja, hab ich, Zitat: "Der Strom stammt aus Kohlekraftwerken und nicht wie die meisten Politiker meinen einfach aus der Steckdose»

      Benutzer Bild
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 10.02.2019 16:07
      Highlight Highlight Lesehilfe: sie spricht nicht nur von der kleinen Schweiz. Europa ist nicht gleich Schweiz.
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  • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 10.02.2019 03:02
    Highlight Highlight Ich sehe oft Dieselfahrzeuge ausserhalb von Europa.
    Dagegen sind wir wirklich Musterschüler.
    • zombie woof 10.02.2019 08:23
      Highlight Highlight Und mit was, denkst du, fahren unsere LKW?
    • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 11.02.2019 03:06
      Highlight Highlight Diesel mit Katalisator.
  • Domino 10.02.2019 02:57
    Highlight Highlight Sie Chinesen werden bei den Batterieautos nur die Nase vorne haben da sie billiger Akkus produzieren und die Abfälle nicht umweltgerecht entsorgen.
    • Astrogator 10.02.2019 08:16
      Highlight Highlight Oder weil sie die Entwicklung nicht verschlafen und grossflächig eine Infrastruktur dafür aufbauen?
    • dan2016 10.02.2019 08:22
      Highlight Highlight Nein, weil die nicht trödeln, sondern die versprochenen Ziele erreichen wollen und werden...
    • dan2016 10.02.2019 09:27
      Highlight Highlight Aber in ein paar Jahren wird die Martullo uns dann wieder von den Vorteilen der chinesischen Führung vorschwafeln, weil die zielgerichtet umgesetzt haben und die dummen Bündner hingegen fremde steueroptimierer ins Parlament geschickt haben
  • Bugs Bunny 10.02.2019 02:44
    Highlight Highlight Gar keine Stickoxide sind aber besser Frau Martullo Blocher.
    • Intervenieren 10.02.2019 09:50
      Highlight Highlight Bitte Kurzsichtigkeit beheben, auch wenn der Strom aus der Steckdose kommt, muss er erst produziert werden (z.B. Atom- oder Braunkohlekraftwerk). Ein solch komplexes Thema so zu zerreden ist sehr oberflächlich
    • Judihui 10.02.2019 09:55
      Highlight Highlight Plus Feinstaub, unverbrannter Kohlenwasserstoff, Lärm, CO2, krebserregende Substanzen, Kohlenmonoxid, Kriege im mittleren Osten und wahrscheinlich vieles wovon ich keine Ahnung habe Frau Martullo Blocher. Menschen die sich konservativ nennen, aber nicht zu unsere Umwelt schauen möchten, sind nicht konservativ sondern eher gewinngeil koste es was es wolle (natürlich nie auf ihre eigenen Kosten).
    • DerMeiner 10.02.2019 10:24
      Highlight Highlight Also, biten Sie uns die Lösung. Los.

      Bis anhin sind alternative Wege leider nicht weniger verbrauchsbelastet hinsichtlich Schadstoffen.
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