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Mobility schickt Luxus-Offroader wie den Landrover Discovery zurück in die Garage. bild: zvg

Mobility nimmt seine Luxus-Offroader von der Strasse – weil sie so richtig floppten

Jaguar und Range-Rover ade: Nach nur einem Jahr nimmt Mobility die Luxuskarossen von der Strasse. Und setzt stattdessen auf Elektro-Autos.



«Vrooom Vrooom! Lust auf eine Spritztour mit dem neuen Jaguar oder Range Rover?»: Mit diesen markigen Worten lancierte die Carsharing-Genossenschaft im Mai 2019 eine neue Premium-Kategorie – ausgerechnet in Zeiten des Klimastreiks. Bereits damals hagelte es in der Mobility- und Klima-Community Kritik gegen die Luxus-Schlitten.

Nach einem Jahr stoppt Mobility das Pilotprojekt per sofort. Denn die teuren Luxus-Schlitten floppten bei den Mobility-Usern. «Die Premium-Kategorie wurde knapp 70 Prozent weniger gebucht als ein normales Mobility-Fahrzeug», sagt Mobility-Sprecher Patrick Eigenmann zu watson.

«Die Premium-Autos wären ein Nischenprodukt geblieben. Unser Angebot soll aber massentauglich sein.»

Mobility

Kundenbefragungen zeigten, dass vor allem die hohen Preise die Mobility-Nutzer abschreckten. Denn die Jaguar und Range Rover kosteten 9 Franken pro Stunde und 1.50 pro Kilometer. Zwar habe es durchaus Interesse an den Fahrzeugen gegeben. Die Nutzer hätten die Luxus-Wagen aber mehrheitlich nur einmal ausprobiert. «Die Premium-Autos wären ein Nischenprodukt geblieben. Unser Angebot soll aber massentauglich sein», so Eigenmann weiter.

Die Edel-Karossen gehen nun an die Emil Frey AG zurück, die am Projekt beteiligt war. Müssen nun die normalen Mobility-Kunden für den Luxuskarossen-Flop bluten? Eigenmann winkt ab. Mobility habe die Autos nur mit Bordcomputern ausgestattet, sonst seien keine grösseren Kosten entstanden.

Mobility startet Elektro-Offensive

Statt auf Luxusautos setzt Mobility nun verstärkt auf Elektro- und Hybridautos. Bis 2023 sollen 700 «alternative» Mobility-Fahrzeuge auf den Strassen herumkurven. Darunter vermehrt auch Teslas. Bislang sind schweizweit erst deren zwei unterwegs. «Tesla hat eine grosse Strahlkraft auf unsere Kundschaft. Wir planen, diese Flotte baldmöglichst auszubauen», so der Mobility-Sprecher. Denn bis spätestens 2035 soll die gesamte Mobility-Flotte aus Elektro-Autos bestehen und klimaneutral unterwegs sein. Derzeit zählt die Mobility-Flotte 123 Elektro- sowie 150 Hybridautos .

E-Tankstellen als Kostentreiber

Allerdings gibt es eine grosse Hürde, bis Mobility E-Fahrzeuge im grossen Stil anbieten kann. «Die Installation von Ladestationen ist teuer und komplex. Öffentlich sind diese erst spärlich verfügbar», so Eigenmann weiter. Darum seien auch der Bund und die Städte gefordert, das E-Tankstellennetz voranzutreiben.

Es gibt durchaus Hoffnung, dass das E-Tankstellennetz bald dichter wird. Denn mit dem revidierten CO2-Gesetz erhält der Bund die Möglichkeit, aus dem Klimafonds E-Ladestationen in Mehrparteiengebäuden zu fördern. «Damit wird ein Anreiz geschaffen, rascher ein Netz von Ladestationen aufzubauen», sagt Michael Töngi, Nationalrat Grüne, zu watson. Fast wichtiger sei noch, dass Kantone und Gemeinden in ihren Bau- und Planungsgesetzen oder der Parkplatzverordnungen Vorschriften erlassen und Ladestationen vorschreiben. Dies gelte insbesondere in Parkhäusern.

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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 25.06.2020 07:02
    Highlight Highlight als mobility genossenschafter begrüsse ich das wegfallen der luxusklasse - autos.

    zum einen, weil ich diese autos eh völlig überflüssig finde, zum anderen, weil die autos immer fetter werden, aber in den parkhäusern der platz nicht grösser wird. ein- und ausparkieren wurde dadurch nerven- und zeitaufwändig.

    und das wegen ein paar luxus - gefährten.
  • TheRealSnakePlissken 24.06.2020 16:25
    Highlight Highlight Bin Mobility-Kunde seit Anfang der 90er. Gibt es irgendwo (ausserhalb des SHAB) einen Überblick, wie oft das Management ausgewechselt wurde inkl. dem damit verbundenen Hüst und Hott bei der Strategie? Meines Erachtens brauchte es gerade mal 4 verschiedene Modelle: Kompaktwagen klein und mittel, Kombi und Lieferwagen. Blödsinn ist auch, auf beliebig viele Hersteller zu setzen. Das verkompliziert das Handling und nervt die Nutzer. Natürlich senkt die Farbe Rot den Wiederverkaufswert, aber da musste das Management auch Lehrgeld zahlen, als es versuchte, diese abzuschaffen ....
  • Ökonometriker 24.06.2020 15:05
    Highlight Highlight Welche Leute nutzen Mobility?
    1) Sparfüchse
    2) Leute, denen Umweltschutz am Herzen liegt.

    Zu welchen Leuten passen Offroader? Eben.
    Jetzt bitte günstigere E-Autos kaufen (z.B. Model 3 oder andere Hersteller). Denn die wohlhabenden Umweltschützer haben in der Schweiz heute schon oft einen Tesla. Bei der bestehenden Kundschaft dürften nicht genügend Leute 9 Franken pro Stunde für ein Model S oder X bezahlen wollen.
    • Exilglarner 24.06.2020 20:25
      Highlight Highlight Du hast ''3.'' vergessen... es sind meist auch solche, die nicht wirklich autofahren können... also ich suche immer einen abglegenen parkplatz, wenn ich ein mobility-auto sehe...
  • SBRUN 24.06.2020 13:27
    Highlight Highlight Mich nimmt Wunder, wie der Preis für den Abtransport der E-Autos nach einem Unfall im Spezialcontainer zu Buche schlägt. Da ist nix mit einfach aufladen und wegfahren. Das schlägt nächstens massiv auf die Prämien durch.
  • Robba 24.06.2020 12:14
    Highlight Highlight Ich bitte um Antworten:

    Ich überlege mir einen Landrover Discovery zu kaufen.
    Ich suche ein Auto in welchem ich mit 1,90 Meter übernachten kann, der Discovery hat hinten 2 Meter Platz. Da habe ich PKW und Wohnmobil in Einem.

    Warum kein Elektro?:
    Miese Reichweiten, Radio, Standheizung ziehen die Batterie sofort leer.
    Wie ist das im Winter, wenn man im Stau steht und die Heizung permanent an ist?
    Wie weit kommt man dann tatsächlich?

    Kurz:
    Ich halte die E - Autos für sehr unausgegoren.
    Gut für Kurzstrecken, Fahrt zur Arbeit.
    Für Alles Andere nicht.

    meine Meinung
    • Shisha 24.06.2020 15:30
      Highlight Highlight Deine Einschätzung ist richtig. 90% der Strassenmobilität sind aber genau Kurzstrecken und Arbeitsweg. Und da sind die E-Autos ökonomisch und ökologisch überlegen.
    • Robba 24.06.2020 17:39
      Highlight Highlight Danke für die Antwort.
      Ich fahre sehr gerne auch lange Strecken (2.000 bis 3.000 km).
      Das bedeutet ich muss warten bis die E Autos irgendwann mal ausgereift sind.
      Oder vielleicht schon die nächste Technik kommt, die dann irgendwann mal ausgereift ist.
      Das bedeutet, die Diesel machen noch sehr lange Sinn.
    • ch.vogel 24.06.2020 17:55
      Highlight Highlight Skoda Oktavia, hat hinten 1.9m Platz mit Vordersitzen in normaler Fahr-Position. Mit Sitze ganz nach vorne fahren sollten 2m drinliegen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • mukeleven 24.06.2020 11:53
    Highlight Highlight ein weiser entscheid. 50% der gesehenen mobility-fahrer haben meiner meinung nach defizite im strassenverkehr und sind offensichtlich “unsicher/unerfahren” unterwegs.
    da braucht man diesen nicht noch eine sperrige SUV-schleuder anzubieten.
    • mukeleven 24.06.2020 17:16
      Highlight Highlight da koennt ihr noch so ungläubig blitzen liebe mobility-community. geht mal an die mobility-station tiefenbrunnen/zh und schaut dem treiben dort zu. selbst beim einparken sind sie faehig in die abschrankung zu fahren oder stoppen grundlos 5min mitten auf dem ausfahrtskreisel.
  • Alnothur 24.06.2020 11:34
    Highlight Highlight "Bis 2023 sollen 700 «alternative» Mobility-Fahrzeuge auf den Strassen herumkurven. Darunter vermehrt auch Teslas."

    Damit sollten sie aber etwas vorsichtig sein. Es ist mittlerweile mehrfach vorgekommen, dass Vermieter ganze Teslalieferungen zurückgewiesen haben wegen Qualitätsmängeln. Aber vielleicht ID.3-Fahrzeuge?
    • Alnothur 24.06.2020 20:07
      Highlight Highlight Ah, ich sehe schon, die Tesla-Fanboys waren zum Blitzen hier.
    • Robba 24.06.2020 21:08
      Highlight Highlight Die Zukunft von Tesla liegt in den Sternen. :-)
  • Lienat 24.06.2020 11:11
    Highlight Highlight Da hat die Marketing-Abteilung von Mobility aber ihren Job nicht gut gemacht. Dabei liegt es doch auf der Hand: Die Schnittmenge von Leuten, welche auf protzige Autos steht und von Leuten, welche ein Mobility-Abo haben, dürfte ziemlich genau bei null sein.
    • K1aerer 24.06.2020 11:41
      Highlight Highlight Selbst wenn es der Fall wäre, mit hohen Preisen bedient man nur eine Minderheit, die nicht häufig fährt, was schlussendlich sich nicht rentieren lässt.
  • Dominik Treier 24.06.2020 11:01
    Highlight Highlight Für mich war Mobility schon immer die pragmatische Lösung für Menschen die normal den ÖV nutzen und zwischendurch für irgendetwas ein Auto brauchen...

    Wie irgedjemand in der Chefetage dort tatsächlich auf die Idee kommen konnte die wohl nutzwertloseste Fahrzeugkategorie (zumindest wenn man nicht ins Gelände muss) könnte dazu passen ist mir ein Rätsel.

    Weder hat ein SUV mehr Platz als Kombi oder Van, eher weniger, noch ginge irgendwer damit ins Gelände und sportlich ist so eine hochgebockte Schrankwand im Wind schon gar nicht, also auch kein Spassauto.
    Wer mietet denn ein Statussymbol?
    • Robba 24.06.2020 21:11
      Highlight Highlight Ein SUV ist kein Statussymbol !!!!!
      Ich bin 1,90 Meter gross.
      Ich hatte mal einen Golf, als ich jung war.
      Jetzt, mit 53 Jahren, garantiert nicht mehr.
      Ich will was ins Auto packen können, darin schlafen, durch das Gelände fahren (in Polen darf man das), und nicht niedrig ein- und aussteigen.
      Das hat mit Statussymbol nichts zu tun.
    • Dominik Treier 25.06.2020 11:38
      Highlight Highlight Im SUV schlafen mit 53 und du sagst fu hüttest ein Problem wenn du auf einer normalen höhe einsteigen musst?

      Naja das muss jeder selbst wissen. Aber wenn dus fürs Gelände brauchst hast du ja sicher einen Einsatzzweck. 95% der SUVs in der Schweiz werden aber nie auch nur ansatzweise Gelände sehen und gerade Luxus-SUVs vor allem sogenannte SUV-Coupés (Begriffe die für mich irgendwie nicht zusammenpassen), sind Statussymbole. Autos die mehr Verbrauchen und nicht mehr leisten.
      Mit einem Mobility-Wagen fährt keiner nach Polen ins Gelände. Nutzen dort? 0...
  • SUV-Fahrer 24.06.2020 10:07
    Highlight Highlight Luxus-Auto und Mobility passt nun mal wirklich nicht zusammen - hätte man(frau) schon früher drauf kommen können...
  • Cpt. Jeppesen 24.06.2020 09:30
    Highlight Highlight Verstehe nicht, dass man nun als "Lehre" aus diesem Debakel auf Elektro-Luxus-Autos setzen will. Auch ein Tesla ist zu gross für die Stadt, abgesehen von der komplizierten Bedienung. Mobility braucht Fahrzeuge die einfach zu bedienen sind und mit denen Mensch und Material günstig transportiert werden können.
    Irgendwie scheint die ursprüngliche Motivation zur Gründung des Mobilty Car Sharing beim derzeitigen Management nicht angekommen zu sein. Luxusautos kann man beim traditionellen Autoverleiher mieten.
    • popcornmaschine 24.06.2020 10:28
      Highlight Highlight Für die meisten Fahrten reichen die Renault Zoes vollkommen aus. Für längere Fahrten sind einzelne Model 3 sicher sinnvoll.
    • insert_brain_here 24.06.2020 10:40
      Highlight Highlight Eine Sache wird jedem BWLer immer wieder eingehämmert: Wachstum ist alles! Also muss die Reichweite vergrössert werden, der Umsatz steigen etc.
    • mutorintemporibus 24.06.2020 10:52
      Highlight Highlight Ein Tesla ist denkbar einfach und unproblematisch in der Bedienung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 24.06.2020 09:29
    Highlight Highlight SUV sind reine Luxus-Produkte, das heisst es geht darum ein Produkt zu kaufen dessen hohe Kosten in keinerlei Relation zu seinem Nutzwert stehen nur um anderen Menschen zu signalisieren: Schau her, ich kanns mir leisten!
    Da ein Mobility-Fahrzeug aber klar als solches zu erkennen ist entfällt der Effekt vollständig. Es würde auch niemand eine Rolex mieten die als Mietgegenstand erkennbar ist.
    • Pachyderm 24.06.2020 11:16
      Highlight Highlight Die "Luxus"-Mobility Autos waren nicht direkt als solche erkennbar (abgesehen vermutlich von der Appenzeller Nummer).
    • BiffiZ07 24.06.2020 13:07
      Highlight Highlight Von den Mobility Autos sind eine verscheindend kleine Menge im Appenzell eingrlöst. Nämlich die, welche auch da stationiert sind.
  • aglio e olio 24.06.2020 09:07
    Highlight Highlight Wie überraschend. Nicht.
    Wer Car Sharing nutzt wird mehrheitlich kein Interesse am Auto als Statussymbol haben.
    Mehr Elektros wäre schön, die Problematik mit den Ladesäulen ist leider vorhanden.
    • versy 24.06.2020 09:18
      Highlight Highlight Grundsätzlich ja, aber mit einer Absprache mit SBB, BLS und grossen Vermietern wie Livit etc. könnten sie sicherlich schon einige Anlagen selbst betreiben.
    • 7immi 24.06.2020 09:33
      Highlight Highlight Die Ladeinfrastruktur ist ein Problem. So ersetzt man auch die Smart-Flotte nicht, da die neuen Fahrzeuge Elektromobile sind und die Infrastruktur fehlt. Man ersetzt sie nun durch Fahrzeuge der Eco-Klasse (Hybrid und konventionell). In den Städten nehmen die Elektrostandorte aber zu, dort ist das Erschliessen mit der nötigen Leistung auch weniger kompliziert, da ein Grossteil der Infrastruktur schon vorhanden ist.
    • Randen 24.06.2020 09:44
      Highlight Highlight @7immi Für Tesla gibt es kein Ladeinfrastruktur Problem. Grosse Reichweite und dichtes Netz an Ladestationen. Für alle anderen wird es in spätestens 2 Jahren auch überhaupt kein Problem mehr sein. Auch heute schon klappt das mit etwas mehr Routenplanung perfekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • herrkern (1) 24.06.2020 08:56
    Highlight Highlight Diese SUVs sind einfach völlig unpraktisch. Wenn man mal wirklich transportieren will, nimmt man den Transporter. Für alles andere wird sich kaum ein Mobility-User mit diesen Trümmern herumschlagen wollen.
    • Orias Riese 24.06.2020 09:49
      Highlight Highlight Es geht nichts über eine Anhängerkupplung und einen Anhänger.
    • Hiker 24.06.2020 12:26
      Highlight Highlight Orias Riese doch, ein passendes Fahrzeug.
    • Orias Riese 24.06.2020 14:09
      Highlight Highlight ... am Fahrrad.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 24.06.2020 08:54
    Highlight Highlight Ich hätte lieber ein paar Mini-Vans mehr gehabt. Für grössere Familien gibt es kaum Auswahl.
    Wenn man auf ein eigenes Auto verzichtet und dafür bei Mobility mietet, hat man bereits einiges für den Umweltschutz gemacht, EV hin oder her. Und günstiger ist es in fast jedem Fall.
    Und der Nutzen von Mobility Go erschliesst sich mir immer noch nicht, auch nicht vom Umweltschutzgedanken her.
    • Randen 24.06.2020 09:45
      Highlight Highlight Ein Model S bietet mehr Platz als die meisten mini van.
    • der nubische Prinz 24.06.2020 09:58
      Highlight Highlight lieber randen, was stellst du dir unter einem minivan vor? Diese Kaiminfeger Kei Cars? :D
    • bebby 24.06.2020 11:38
      Highlight Highlight Ich selbst verstehe unter einem Minivan einen 7-Plätzer. Davon gibt es nur wenige und ein vw Sharan hat erst noch wenig Stauraum verglichen mit einem T6, aber immerhin.
      Seit Covid19 ist ein Minivan eine gute Alternative zum Zug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Vogel 24.06.2020 08:31
    Highlight Highlight Den Sinn in der Stadt einen SUV zu besitzen habe ich sowieso nie verstanden.
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 24.06.2020 08:47
      Highlight Highlight Besserer Schutz für das Kind beim in die Schule kutschieren!
      *Ironie off*
    • Amboss 24.06.2020 08:49
      Highlight Highlight Nicht nur in der Stadt. Auch auf dem Land.
      Ausser man ist vielleicht Bergbauer oder so oder wohnt irgendwo wo es schwer zugänglich ist.
      Aber das ist ja wohl nur die kleinste Minderheit.
      Aber sonst kapier ich wirklich nicht, weshalb momentan alle SUVs kaufen.
      Der grösste Unsinn. Gross, teuer, hoher Verbrauch und ein Minivan bietet bei vergleichbarer Grösse viel mehr Raum
    • Stefan Morgenthaler-Müller 24.06.2020 08:58
      Highlight Highlight "Den Sinn in der Stadt einen SUV zu besitzen habe ich sowieso nie verstanden."

      Für ältere Leute ist das Ein- und Aussteigen einfacher. Es gibt eine ganze Bandbreite von SUV, vom Klein-SUV bis zu Lastwagen-SUV. Das Gemeinsame aller SUV: sind ästhetisch unansehlich.

      Vielleicht nur ein Klischee, aber viele haben wohl einen grossen SUV, weil sie sich sonst klein und schwach fühlen würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anna Lyse 24.06.2020 08:05
    Highlight Highlight Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie Geschäftsleitungen solch strategische Debakel aufgleisen können.

    "Wir entlasten mit unserem Angebot die Verkehrssituation in der Schweiz und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs und der Umweltbelastung." (Vision - Mobility.ch)

    Man sollte halt schon mal seine eigenen Worte lesen, bevor man neue Geschäftswege beschreiten möchte.


    • 7immi 24.06.2020 08:44
      Highlight Highlight Man wollte sein Zielpublikum vergrössern, damit auch Leute mit SUV-Zuneigung kommen... Dass dieses Klientel aber lieber ein eigenes Auto besitzt hat man wohl ausgeblendet...
      Mich als reger Mobility-Kunde störte das, da man den Ppatz besser für günstigere Fahrzeuge nutzen sollte. Immerhin wird das nun gemacht.
    • Randen 24.06.2020 09:42
      Highlight Highlight Ja stimmt doch jetzt mit dem neuen Entscheid.
    • TheRealSnakePlissken 24.06.2020 16:28
      Highlight Highlight Offenbar verpulvert Mobility viel Geld mit seinen Experimenten, das es dann mit allerhand "Bearbeitungs-" und "Strafgebühren" für wieder eintreiben muss. Von "Geniessen" kann bei dieser Genossenschaft - vergleichbar Migros - nicht die Rede sein.
  • Chris K. 24.06.2020 07:57
    Highlight Highlight Das hat sich nicht gelohnt?
    Nein?! Doch! Oh...
    • Licorne 24.06.2020 08:55
      Highlight Highlight :-D
      Benutzer Bild
    • Barracuda 24.06.2020 13:26
      Highlight Highlight Ach, der Louis de Funès Spruch kommt ja immer mal wieder... Trotzdem muss ich jedesmal mal lachen, insbesondere wenn man sich das auch noch akustisch vorstellt 😂👍🏻
  • Quacksalber 24.06.2020 07:50
    Highlight Highlight Einfache Methode sein Markenimage zu zerstören, man klebe sein Logo auf einen SUV.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 24.06.2020 08:59
      Highlight Highlight Ab Ihrem Kommentar musste ich laut lachen. Sie haben 100% recht!
  • Funeralix 24.06.2020 07:28
    Highlight Highlight Das ist auch recht und vernünftig so....man soll nicht Leuten die schon nicht mit einem normalen, kleinen Auto umgehen können (Fahrpraxis fehlt zu meist völlig, merkt jeder der schon mal hinter einem Mobility Auto herfuhr) so eine riesen Kiste zumuten. Deshalb haben Mobility wahrscheinlich auch das Angebot mit den Rollern zurück gezogen. Wer fährt schon auf 2 Rädern wenn Er mit 4 nicht klar kommt?
    • aglio e olio 24.06.2020 09:13
      Highlight Highlight So ein Unsinn. Viele Mobilitynutzer haben viele Jahre Fahrerfahrung.
      Und Anfänger fahren in jedem Auto unsicher. 🙄
    • 7immi 24.06.2020 09:49
      Highlight Highlight @Funeralix
      Wie immer, wenn man verallgemeinert, stimmt es nicht für alle. Ja, es gibt Leute, die fahren nur selten. Es gibt aber auch Leute, die aus Kostengründen Mobility gewählt haben, so z.B. ich. Da ich ein Auto etwa zwei bis dreimal monatlich benötige lohnt sich ein eigenes Fahrzeug schlicht nicht. Dennoch fahre ich regelmässig. Dabei entsprechen meine Kosten den Ausgaben, die alleine für die Versicherung eines eigenen Autos anfallen würden und ich habe keinen Aufwand (Service, Reinigung, ...) und keine Festkosten.
    • bruuslii 24.06.2020 10:01
      Highlight Highlight funeralix: du gehörst sicher zu den 80% autofahrer, die sich als überdurchschnittlich gute autofahrer einschätzen 😂

      genauso kann man allgemein bei suv fahrern argumentieren. die meisten beherrschen diese dinger kaum. beobachte ich oft so v.a. in der stadt oder bei autobahnauffahrten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zoobee1980 24.06.2020 07:24
    Highlight Highlight 🥳🥳🥳
    • Robba 24.06.2020 21:27
      Highlight Highlight hab ich auch gedacht (nach dem 7. Bier)
  • sikki_nix 24.06.2020 07:21
    Highlight Highlight Viele haben nicht aus nir rein zwevkmässigen Gründen ein Mobiliry abo, sondern auch weil sie sich bewusst aus Umweltschutz gegen ein Auto entscheiden. Da ist es nicht überraschend, dass diese dann nicht dir dreckigsten Karren nehmen.
    • champedissle 24.06.2020 08:55
      Highlight Highlight Nun, die Autos waren zwar gross aber bestimmt viel sauberer als die meisten anderen Autos aus Ihrem Bekanntenkreis. Denn sie erfüllen bereits die Vorschriften 2022
    • BöserOnkel 24.06.2020 09:41
      Highlight Highlight Ich weiss nicht welche Modelle Mobility gewählt hat, aber Range hat inzwischen auch Hybrid Autos. Ich hab so einen. Der Verbrauch liegt bei etwa vier Liter. Zeig mir einen Kleinwagen welcher weniger konsumiert!
      Nächstes Jahr kommt dann in Zusammenarbeit mit BMW der erste Elektro Range. Bin sehr gespannt was die Linken dann für Argumente gegen solche Karren ins Felde führen. Ausser Neid und Missgunst...
    • 03_szust 24.06.2020 10:53
      Highlight Highlight Mobility hatte definitiv keine Hybrid SUVs und gegen Elektroautos ist grunsätzlich wenig zu sagen. Da werden auch wir Linken nichts dagegen sagen, wenn du mit deinem E-SUV ankommst. Solange er Klimafreundlich ist, gibt es ja kein direktes Problem.
      Was ich mich dann frage ist warum du einen SUV fährst, weil das würde ich sogar als E-Variante nie tun. Aber: Das ist deine persönliche Entscheidung, welchen Fahrzeugtyp du präferierst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 03_szust 24.06.2020 07:07
    Highlight Highlight Ich habe das Premium Angebot von Mobility einmal genutzt weil ich schauen wollte ob es sich lohnt.
    Aber warum würde man sich einen SUV mieten wollen? Wenn man Laderaum braucht, nimmt man einen Minivan und wenn man Menschen transportieren will hat man im SUV auch nicht mehr Platz als 5 Leute. Die Autos sind auch nicht sportlich genug um in diese Richtung einen Anreiz zu haben und Offroad geht man mit so einem Auto sowieso nicht.
    Das Vergrössern der Tesla Flotte ist die richtige Entscheidung und ist auch im Spirit von was Mobility bedeutet.
    • Blitzesammler 24.06.2020 07:41
      Highlight Highlight Meine Rede!
    • Walter Sahli 24.06.2020 07:45
      Highlight Highlight Solche Autos werden grundsätzlich nicht wegen ihrer Tauglich- oder Nützlichkeit gefahren, sondern aus Gründen...
    • Nunja 24.06.2020 07:49
      Highlight Highlight Nur, der Lernaufwand bei Tesla... Ohne Kurzeinführung kann mMn ein Tesla nicht benützt werden. Mir wären da Autos mit konventionellerer Bedienung wie zB Hyundai Ionic, Kona, oder die künftigen VW lieber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doplagus 24.06.2020 06:46
    Highlight Highlight Kleine info an alle die dann damit rumdüsen wollen: E-Parkplätze sind dafür da, um aufzuladen.

    Sich mit seinem e-auto dort zu platzieren und trotzdem nicht aufzuladen ist genau so dämlich, als wenn ein verbrenner solche plätze blockiert.
    • bruuslii 24.06.2020 10:05
      Highlight Highlight genau, doplagus! das ist so, als ob man bei der tanksäule parkiert 😉
    • rolf.iller 24.06.2020 13:56
      Highlight Highlight @Nunja: Lernaufwand? Rechts Gas, Links Bremse, geraude voraus Steuerrad... That's it. Ehrlich gesagt habe ich dann eher mühe, wenn ich ein reguläres Auto fahre. Die haben da zum Beispiel diesen nutzlosen Ein-/Ausschaltknopf den ich dann jeweils vergesse zu bedienen.
    • Robba 24.06.2020 21:34
      Highlight Highlight @rolf.iller
      Wie lange stehst Du dann, bevor Du losfährst?
      Und kommst Du pünktlich zur Arbeit?
    Weitere Antworten anzeigen

Kommentar

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