Schweiz
Wirtschaft

Wegen Frankenstärke: Axpo schreibt weitere 1,2 Milliarden Franken ab

Wegen Frankenstärke: Axpo schreibt weitere 1,2 Milliarden Franken ab

14.09.2015, 07:2414.09.2015, 07:29

Der Energiekonzern Axpo sieht sich aufgrund der tiefen Grosshandelspreise für Strom in Europa und wegen des starken Frankens zu weiteren Abschreibungen veranlasst. Die Wertberichtigungen im laufenden Geschäftsjahr belaufen sich auf 1.2 Milliarden Franken.

In den Büchern korrigiert wird einerseits der Wert der eigenen Kraftwerke im In- und Ausland, anderseits aber auch der Wert der Energiebezugsverträge mit französischen Atomkraftwerken. Da sich der Schweizer Grosshandelspreis für Strom aus dem deutschen Börsenpreis und dem aktuellen Euro-Franken-Wechselkurs ableite, schlage der zu erwartende Umsatzeinbruch unmittelbar auf den Wert des Kraftwerksparks durch, schreibt Axpo am Montag in einem Communiqué.

Demnach geht die Axpo derzeit im laufenden Geschäftsjahr von einem Umsatzeinbruch von 15 Prozent aus. Das Unternehmensergebnis der Axpo wird aufgrund der Abschreibungen negativ ausfallen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Alle wollen am WEF mit Trump sprechen – der Bundesrat wird hingehalten
In Davos absolvieren die Mitglieder des Bundesrats Dutzende Treffen mit Staats- und Regierungschefs. Bloss: Weil diese vor allem Donald Trump treffen wollen, sind wichtige Termine noch ungewiss.
Bei den Gesprächen mit ausländischen Präsidentinnen und Ministern überlassen die Mitglieder des Bundesrats am WEF nichts dem Zufall. Viele der Treffen finden in Konferenzräumen im Davoser Eisstadion statt, wo jeweils das sogenannte «House of Switzerland» einquartiert wird. Es ist eine heimelige Atmosphäre im Holzbau.
Zur Story