Schweiz
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Der neu gewaehlte Praesident der Schweizerischen Bankiervereinigung, Herbert J. Scheidt spricht am Bankiertag der Bankiervereinigung am Donnerstag, 14. September 2016, in Zuerich. (KEYSTONE/Siggi Bucher)

Herbert Scheidt: «Persönlich versuche ich Flüge zu vermeiden, die nicht zwingend sind.» bild: keystone/siggi bucher

20'000 Arbeitsplätze in Gefahr: Oberster Bankier warnt vor Nein zum EU-Rahmenabkommen

Der oberste Bankier der Schweiz spricht über Boni-Exzesse, das EU-Rahmenabkommen und nachhaltiges Anlegen.

patrik müller, beat schmid / schweiz am wochenende



Es ist Mittag am Sechseläuten-Montag, als wir Herbert J. Scheidt im obersten Stock der Bank Vontobel im Zürcher Enge-Quartier zum Interview treffen. Für den kleinen Hunger gibt es Sandwiches. Unten im Häusergewirr machen sich die Zünfter für den traditionellen Umzug bereit.

Als Sie im Herbst 2016 Ihr Amt antraten, setzten Sie sich das Ziel, das Ansehen der Bankbranche wieder zu steigern. Ist Ihnen das bislang gelungen?
Herbert Scheidt:
Ja, es ist der Branche gelungen. Sie hat den Strukturwandel der letzten Jahre sehr gut gemeistert. Wir sind heute eine transparente Branche und haben den automatischen Informationsaustausch eingeführt. Mittlerweile ist allen klar, dass man in der Schweiz keine Gelder mehr verstecken kann. Dieser Prozess hat dazu geführt, dass der Finanzplatz international mit anderen Augen betrachtet wird. Darauf können wir als Branche, aber auch als Land stolz sein.

Und doch haben die Banken weiterhin mit Altlasten zu kämpfen, wie das Beispiel der Milliardenbusse gegen die UBS in Frankreich zeigt. Wie lange bleibt das noch so?
Aus unserer Sicht ist die Vergangenheit abgeschlossen. Es gibt aber noch eine Reihe von Staaten, die leere Kassen haben und gerne in die Vergangenheit blicken, um etwas finden zu können, woraus sie einen materiellen Mehrwert schlagen können.

Wenn man heute über die Banken spricht, dann spricht man über die hohen Saläre der Grossbankenchefs. Diese Saläre beschädigen doch den Ruf der ganzen Branche!
Als Branche haben wir viel unternommen und damit den Ruf verbessert: Wir haben die Regulierungswelle bewältigt und dafür gesorgt, dass auch kleinere Banken wettbewerbsfähig bleiben können. Wir haben die Überwachungsfunktionen in den Banken, die sogenannte Compliance, massiv ausgebaut. Heute sind unsere Banken stabil, transparent und sehr gut kapitalisiert. Dann haben wir international viel für das Ansehen des Bankenplatzes getan. Mit Ueli Maurer haben wir einen Bundesrat, der sich wie kein zweiter für den Finanzplatz starkmacht. Er hat erkannt, was notwendig ist, um den Bankenplatz international auszurichten. Er ist ein ausgezeichneter Botschafter.

Nochmals unsere Frage: Wie vertragen sich hohe Bankerlöhne mit Ihrem Anspruch, einen guten Ruf in der Öffentlichkeit aufzubauen?
Zum Thema Löhne möchte ich nichts sagen. Das ist eine Angelegenheit der Generalversammlungen der einzelnen Institute, und das ist auch durch die Bestimmungen der Minder-Initiative geregelt. Das, was die Reputation der Banken wesentlich ausmacht, ist die Qualität ihrer Services und ihre Rolle innerhalb der Volkswirtschaft.

Oberster Bankier

Herbert J. Scheidt ist seit 2017 Präsident der Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung, die die Interessen von 253 Banken in der Schweiz vertritt. Der deutsch-schweizerische Doppelbürger blickt auf eine lange Karriere bei der Bank Vontobel zurück: Zwischen 2002 und 2011 war er CEO der Zürcher Privatbank. Seit 2011 präsidiert er den Verwaltungsrat. Weiter ist Scheidt Mitglied des Verwaltungsrats der SIX Group und des Versicherers Helvetia sowie Vizepräsident des Lebensmittelkonzers Hero AG.

Wir können verstehen, dass Sie sich nicht zu einzelnen Löhnen äussern wollen, aber unterschätzen Sie nicht die Sprengkraft der Bezüge der beiden Grossbankenchefs und der Führungsleute bei Raiffeisen, wo die Spitzenlöhne ebenfalls gestiegen sind?
Die Branche besteht aus 253 Banken und über 130'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, nicht nur aus zwei Grossbanken und Raiffeisen. Darüber hinaus stehen die Grossbanken im weltweiten Wettbewerb und müssen darauf schauen, was weltweit bezahlt wird. Die Schweiz will zwar internationale Gesellschaften hier haben, auch grosse Pharmafirmen wie Roche und Novartis. Aber bei den Löhnen will man Schweizer Standards. Das ist die Problematik.

Der Vergleich stimmt doch nicht. Richtig ist, dass Roche, Novartis und Nestlé weltweit in der ersten Liga spielen. Bei den Grossbanken dagegen ist das nicht mehr so. Die UBS und Credit Suisse sind im Vergleich zu den US-Banken massiv zurückgefallen. Nur bei den Löhnen will man weiterhin in der Topliga mitspielen.
Es war ja keine freiwillige Aktion der Schweizer Grossbanken, die Bilanzen zu halbieren. Sie mussten sich von Teilen des Investmentbankings verabschieden. Das war das erklärte Ziel der Regulierung.

Das ist der Punkt. Die Banken sind geschrumpft, aber die Löhne sind es eben nicht …
Wie gesagt, diese Banken stehen im internationalen Wettbewerb.

Der saudische Koenig Salman ibn Abd al-Aziz, rechts, empfaengt Bundesrat Ueli Maurer, Mitte, Staatssekretaer Joerg Gasser, 3.v.l. und Herbert Scheidt, links, Praesident der Schweizerischen Bankiervereinigung, aufgenommen in Riad, Saudi-Arabien, am Sonntag, 18. Februar 2018. Die Reise mit Vertretern der Schweizer Finanzbranche ermoeglichte Gespraeche ueber die Zusammenarbeit in Finanz- und Steuerfragen.  HANDOUT - (HANDOUT/EFD-DFF) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Herbert Scheidt (links) zu Besuch beim saudischen König. Bild: SPA

Als Verband sind Sie auch politischer Akteur. Es gibt viele Themen, die die Bankiervereinigung adressiert: AHV-Steuerdeal, Konzernverantwortungsinitiative oder Rahmenabkommen. Kann Ihre Branche angesichts der neuentfachten Boni-Debatte noch glaubwürdig für das Rahmenabkommen werben, ohne dass das Ihnen negativ ausgelegt wird?
Beim Rahmenabkommen stehen für uns vor allem volkswirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Sie wissen auch, dass die Bankbranche einen sehr begrenzten Marktzugang zu Europa hat.

Was sich ja mit dem Rahmenabkommen ja nicht ändern würde ...
Wir gehen davon aus, dass sich ohne Rahmenabkommen der Status quo über die Zeit drastisch verschlechtern würde und damit auch die Möglichkeit, einen besseren Marktzugang zu erhalten. Die EU ist unser allerwichtigster Handelspartner. Deshalb erachten wird das Rahmenabkommen als einen wichtigen und gewichtigen Schritt für die gesamte Volkswirtschaft.

«Es wird eine schleichende und im Endeffekt drastische Verschlechterung geben.»

Mit welchen konkreten Verschlechterungen rechnen Sie?
Die Frage wird sein, in welchem Ausmass eine Schweizer Bank noch grenzüberschreitende Dienstleistungen anbieten kann. Kann sie das nur noch bei bestehenden Kunden? Darf sie neue Kunden noch ansprechen? In der Vergangenheit war das toleriert. Heute ist das immer weniger möglich.

Wie viel Geld steht da auf dem Spiel?
Wir verwalten 1000 Milliarden an Geldern aus der EU, das sind 44 Prozent des gesamten Kuchens im grenzüberschreitenden Geschäft. Daraus werden jährlich Steuereinnahmen von 1,5 Milliarden Franken generiert. Etwa 20'000 Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter arbeiten heute in diesem Bereich. Das Gefährliche ist, dass alle sagen, es passiert nichts, wenn das Abkommen nicht unterschrieben wird. Klar, es wird keinen Knall geben, aber es wird in einer schleichenden und im Endeffekt drastischen Verschlechterung unserer Konkurrenzfähigkeit resultieren.

Unabhängig vom Rahmenabkommen: Wird die Zahl der Arbeitsplätze auf dem Schweizer Bankenplatz weiterhin schrumpfen?
Die Banken und Vermögensverwalter beschäftigen in der Schweiz aktuell rund 136'000 Menschen. Diese Zahl ist gleich gross wie vor zehn Jahren. Hinzu kommen – ganz wichtig – weitere 173'000 indirekte Banken-Beschäftigte in der Schweiz. Das sind Jobs, etwa in der IT.

Und diese Zahl ist wegen der Auslagerungen gestiegen?
Richtig. Weil die Banken zunehmend Lösungen extern einkaufen ist die Zahl der indirekt Beschäftigten, also Leute, die in einer anderen Branche, aber vor allem für die Banken arbeiten, innerhalb der letzten fünf Jahre um rund 30'000 gewachsen.

Ein Mega-Thema ist der Klimawandel. Banker gelten als sehr flugfreudig. Wie ist Klimaschutz für Sie ein Thema?
Persönlich versuche ich Flüge zu vermeiden, die nicht zwingend sind. Wenn möglich nehme ich den Zug oder das Auto. Aus ökologischen Gründen, aber auch weil es effizienter ist: Man hat weniger Unterbrüche und kann besser arbeiten.

Nach Asien – wo die Schweizer Banken wachsen – ist das schwieriger ...
Die Schweiz, nicht nur der Finanzplatz, ist mit der ganzen Welt vernetzt. Da wird Fliegen unvermeidlich bleiben. Doch jede Branche und insbesondere die Fluggesellschaften müssen sich mit dem Klimaschutz beschäftigen. Für die Schweizer Banken ist er eine Chance: Wir bekennen uns als Branche seit längerem zu den ESG-Anlagekriterien (ökonomische und soziale Standards, die Red.) und haben sehr innovative Angebote. In der Schweiz werden über 400 Milliarden Franken nachhaltig verwaltet.

Sehen Sie es als Aufgabe der Banken, die Welt besser zu machen, die Anleger zu erziehen?
Wir können zur Bewusstseinsänderung beitragen und tun dies auch. Ich glaube in der Tat, dass wir mit nachhaltigem Anlegen die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger verändern können. Dass letztlich die Anleger entscheiden, wie sie investieren möchten, das ist klar.

Die EU macht Druck und will Fonds nur noch zulassen, wenn sie ökologischen Standards entsprechen. Anlagen in Kohlekraftwerke werden zum No-Go.
Die EU hat bereits Regelwerke erlassen. So gut die Absicht ist, so gefährlich wäre es, wenn sie einen neuen bürokratischen Super-Tiger daraus machen würde. Wir sind überzeugt, dass das verantwortungsvolle Anlegen eine Sache der Banken und Anleger ist, denn wir haben alle Interesse daran. Genau das tun wir als Branche. Es braucht nicht mehr staatliche Regulierung.

Eine Belastung für die Banken bleiben die Negativzinsen der Nationalbank. Wie weiter?
Wir sehen und anerkennen das Motiv der Nationalbank, mit den Negativzinsen die Frankenstärke einzudämmen. Doch sie sind ein grosses und wachsendes Problem für Sparer, Pensionskassen und Banken. Allein die Banken lieferten letztes Jahr 2 Milliarden Franken an die Nationalbank ab. Auf Dauer beschädigen die Negativzinsen die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Banken und somit die Volkswirtschaft.

Alle Schweizer Banknoten seit 1907

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113Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Diagnose: Aluhut 14.04.2019 23:37
    Highlight Highlight In die EU wollen wir nicht. Was bleibt? Ein Rahmenabkommen, das vom Mittelstand abwärts grösstenteils Verlierer mit sich bringt. Oder wir kündigen die Bilateralen, wo es dann durchs Band nur Verlierer gibt. Gleichzeitig frage ich mich: Was wollen wir als Land, das auf Import angewiesen- und vom Export abhängig ist? Die Schotten dicht- und auf Selbstversorger machen, in dem wir die Schulhausplätze wieder umpflügen und Kartoffeln anpflanzen, à la 2. Weltkrieg? Solange alle nur um das sch**ss Goldene Kalb tanzen, während der Planet langsam kaputt geht, ist kein Weg ein guter Weg...
  • Masseneinwandererin 14.04.2019 22:07
    Highlight Highlight Die Arbeitsplätze sind so oder so in Gefahr, da die schweizer Finanzindustrie nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Siehe Revolut und andere Fintech Startups welche noch einige Jobs hier untergraben werden
  • COLD AS ICE 14.04.2019 19:34
    Highlight Highlight bankern traue ich nicht......
  • Fairness 14.04.2019 18:27
    Highlight Highlight Unbedingt Artikel „Rahmenabkommen: Mehr Realismus bitte“ von gestern in der NZZ lesen. Ohne unsererseits geregelte Zuwanderung sicher keine Zustimmung. Das verbssert auch das Klima. Die Schweiz ist bei den Jungen schon halb verschwunden ... Jeder zweite kein Schweizer. Es dürfen nicht nur immer kommerzielle Ziele den Vorrang haben. Es gibt wichtigere Werte.
    • Fairness 14.04.2019 19:53
      Highlight Highlight https://www.nzz.ch/meinung/die-grossen-fragen-zum-rahmenabkommen-ld.1472388
  • Pippo3212 14.04.2019 18:08
    Highlight Highlight Sie plündern uns aus Jahr für Jahr.
    Höhere Kosten überall, die Löhne stagnieren aber. Natürlich ist das denn Wirtschafts Bossen noch zu viel, man will die Löhne der Arbeiter lieber senken, weil man sich dann noch mehr bereichern kann, die Armen kann man einfach dem Sozialstaat übergeben, es hat ja genug Billiglohn Arbeiter, die hier arbeiten wollen. Seit Jahren wird von der unter und Mittelschicht Geld nach oben verteilt.
    Wie lange kann man das Spiel noch spielen?
  • Pippo3212 14.04.2019 18:02
    Highlight Highlight Ich habe die Lügen satt.
    Die Bankenbranche ist eine Transparente Branche😂. Ich habe die Lügen satt von diesen Banker, Wirtschaftsprofessoren, Politiker etc. Ich habe in verschiedenen Firmen gearbeitet, wo über 90% EU Wirtschafsflüchtlinge arbeiten. Kein einziger hatte eine Ausbildung (von wegen Fachkräften), es waren einfach Arbeiter die für 3800.- pro Monat ihre Arbeit an Maschinen machen, für die andere eine 4 Jährige Lehre machen müssen.
    Es wird uns von guten Arbeitslosen Zahlen erzählt, wie viel sind ausgesteuert, hocken auf dem Sozialamt, oder sind von der Nothilfe abhängig??.
  • Zeit_Genosse 14.04.2019 17:57
    Highlight Highlight ...und sollte heutzutage nich in einem neuen Abkommen gleich der Exit so verhandelt werden, dass man weiss wie man gebunden ist. Der Brexit lässt grüssen! Und wer weiss wie ein CHexit aus den Bilateralen mit Rahmenabkommen aussehen würde? Nur so für den Fall...der in einer direkten Demokratie schneller eintreten kann.
  • Zeit_Genosse 14.04.2019 11:08
    Highlight Highlight Bei Verträgen sollte man nicht nur das Kleingedruckte lesen, sondern den gesamten Vertrag mit allen Vor-/Nachteilen im Auge behalten. Sich jetzt partikular nur auf Lohnschutz und flankierende Massnahmen zu konzentrieren, lässt womöglich den Gesamtnutzen des Vertrags nicht mehr sehen. Was nützen z.B. flankiernde Massnahmen, wenn durch die Fortführung der bila. Verträge andersweitige Konsequenzen entstehen, die Arbeitsplätze in der Schweiz reduzieren. Man muss bei einer Gleichung die Effekte auf beiden Seiten sehen und bewerten. Das notabene spekulativ in die Zukunft projiziert. Anspruchsvoll!

    • swisskiss 14.04.2019 12:49
      Highlight Highlight Zeit_Genosse: Das eigentliche Problem am Kleingedruckten, ist der Fakt, dass dieses in weiten Teilen nicht bekannt ist. Sei es der Status der föderalen Rechte der Kantone oder des Umfangs des Unionsbürgerrechts.

      Es bemühen doch besonders die armeeaffinen bürgerlichen Politiker, den Begriff der Auslegeordnung (kommt mit immer mein Putzzeug in den Sinn) um alle Informationen offenzulegen.

      Soll der Bundesrat die 65 offenen Fragen beantworten, die im Rahmen der Vernehmlassung zum InstA auftauchten und DANN ist es sinnvoll eine Bewertung dieses Abkommens vorzunehmen.

  • Jo Blocher 14.04.2019 10:52
    Highlight Highlight Bevor noch mehr hier im trüben fischen oder vor sich hin fantasieren: Vielleicht helfen Fakten:
    https://www.economiesuisse.ch/de/artikel/sieben-grosse-mythen-zum-insta-und-was-wirklich-dahintersteckt
    • Astrogator 14.04.2019 16:35
      Highlight Highlight „Economiesuisse“ und „Fakten“ in einem Satz, nicht sicher ob Troll oder nicht....
    • Schnapphahn 14.04.2019 18:31
      Highlight Highlight Super Quelle. Economiesuisse. Etwas objektiveres hast du nicht gefunden?
    • Jo Blocher 15.04.2019 05:26
      Highlight Highlight 😂😂😂 ihr habt euch nicht mal mit dem Thema auseinandergesetzt und Pro und Contra abgewogen. Die Lemminge hüpfen schön brav hintereinander über die Klippe😂😂😂.....und nein, bin kein Troll, sondern Realist. Wer nur die Rosinen im Kuchen sucht, ist nicht objektiv, sondern unehrlich, gell Schnapphahn.
  • Kubod 14.04.2019 10:48
    Highlight Highlight 20'000 Mathematiker, Physiker etc., die sich bisher damit beschäftigt haben, Algorythmen und Finanzinstrumente zur wundersamen Geldvermehrung auszutüfteln, kommen auf den freien, weniger gut bezahlten Arbeitsmarkt zurück.
    Bin gespannt, ob wir das in einer höheren Innovationskadenz zum Beispiel im Maschinenbau bemerken werden.
    • bebby 14.04.2019 19:20
      Highlight Highlight Wieso sollten diese denn in der Schweiz bleiben??
      Eine etwas absurde Argumentation.
    • Kubod 14.04.2019 20:46
      Highlight Highlight @bebby
      Absurd und weltfremd ist, zu glauben, alle 20000 würden jetzt nach Frankfurt, London, Shanghai etc auswandern.
  • Töfflifahrer 14.04.2019 10:46
    Highlight Highlight Wer bitte glaubt den Bankern oder Multi-Bossen denn noch irgend etwas? Ich nicht.
    Ja ich bin grundsätzlich für ein Rahmenabkommen aber nicht eines das so wie das Vorliegende ausgestattet ist. Ein Rahmenabkommen, dessen Text erst nach Druck von Parlament und Volk publiziert wurde, kann das wirklich Vertrauensweckend sein? Sollen wir wirklich Gefahr laufen bei den selben, oder steigenden, Lebenshaltungskosten die Einkommen derjenigen die wirklich Arbeiten noch weiter unter Druck zu setzen? Und, wer hat den Mist eigentlich zu Verantworten?
  • Froggr 14.04.2019 10:13
    Highlight Highlight Das Rahmenabkommen ist so dumm sorry. Jetzt haben wir viele einzelne Verträge, über die auch einzeln verhandelt werden kann. Und jetzt wollen wir die in ein grosses Paket stecken, dass, wenn einer gekündigt wird, auch gleich alle anderen den Bach runter gehen. Und das Stromabkommen ist sowieso der grösste Schwachsinn, da dies sowieso physikalisch nicht anders möglich ist. Wer bitte kommt auf Seiten der Schweiz auf so eine Hirnverbrannte Idee?
  • rodolofo 14.04.2019 09:56
    Highlight Highlight Dieser Banker ist "Fit für die Zukunft"!
    Er beherrscht den Nachhaltigkeits-Newspeach perfekt:
    "Alles in der Bankenwelt ist ordentlich sauber und aufgeräumt!
    Da sind lauter tüchtige Leute, die nur das Beste wollen für die Gesellschaft und für die ganze Welt!
    Und alle Geschäfte sind transparent und werden bestens kontrolliert, durch die Beamten der Firma, durch die BürgerInnen und KundInnen, sowie durch die von der Minder-Initiative gestärkten, vorbildlich handelnden und ihrer grossen Verantwortung bestens bewussten Aktionärsversammlungen!"
    POSITIVE News steigern schliesslich die Aktienkurse!
  • Julian Roechelt 14.04.2019 08:53
    Highlight Highlight Für den kleinen Hunger gibt es Sandwiches, für den grossen Hummer und Kaviar.
    Schön, das wir darüber reden konnten.
  • Zeit_Genosse 14.04.2019 08:53
    Highlight Highlight Die Grossbanken sind keine Schweizer Banken mehr, ausser dass sie das im Namen tragen und hier hauptdomiziliert sind sowie eine turbulente Historie ausweisen. Kapitalisiert vom Ausland, Verwaltet von einem intern. Gremium, leben die Banken in der Schweiz recht gut vom Ausland und den braven Schweizern, die wider den Erfahrungen denken dass diese Banken sicher sind und schweizerisch. Wer gegen das Rahmenankommen ist, müsste konsequenterweise gegen diese Banken, sein und seine Geldgeschäfte abziehen. Der Niedergang der grossen Banken wird durch die Digitalisierung und Fintech beschleunigt.
    • T13 14.04.2019 11:57
      Highlight Highlight Naja sie sind schon schweizerisch.
      Zumindest dann wenn sie wieder mal an die wand gefahren werden und dann vom staat gerettet werden müssen.
    • Zeit_Genosse 14.04.2019 18:04
      Highlight Highlight To big to fail hallt immer noch nach. Mit schwinden der Bedeutung der CH-Banken wird ein Crash verkraftbarer. Das Platzen der Immoblase wird einige Banken und institutionelle Anleger (damit auch uns) zusätzlich in Bedrängnis bringen, obwohl die Banken die Stresstests bestanden haben.
  • Posersalami 14.04.2019 08:45
    Highlight Highlight Es gibt über 4mio Arbeitsplätze in der Schweiz! Selbst wenn das mit den 20000 stimmen sollte wäre das zu verkraften.

    Aber gut der Mann ist Banker, was versteht der schon von arbeiten.
  • Nasenbohren für Fortgeschrittene 14.04.2019 08:39
    Highlight Highlight Schweizer Banken ganz allgemein gesagt sind widersprüchlich in der Kommunikation und Tat.
    Bevorzugend tätigen sie grosszügige finanzielle Investionen in das rechte Lager der Politik und gleichzeitig zeigen sie uns auf was wir verlieren wenn wir den Kurs dieser Parteien folgen. Mir ist klar was uns blüht ohne hervorragende EU Anbindung, nur ist mir eben auch klar, dass es nebst dem grösseren Ziel, immer noch viele kleinere kein wenig unwichtigere Details auch zu beachten und fördern gilt. Die Banken sind weit mehr in der Verantwortung, als "nur" dem internationalen Markt ausgesetzt zu sein.
  • eBart! 14.04.2019 08:25
    Highlight Highlight Ein echter Bünzli: über Geld (Löhne) spricht man nicht, Geld hat man...

    Er und viele Spitzen"manager" vergessen einfach zu oft dass sie vom Volk respektive vom Staat gerettet wurden. Too big to fail ist einfach dumm. Kein (privates) Unternehmen das solche Löhne zahlt ist es Wert dass es vom Staat gerettet wird.
  • bintang 14.04.2019 06:58
    Highlight Highlight Und ich warne vor den Bankern.
  • Don Carlos 14.04.2019 06:28
    Highlight Highlight Es wird keine 20000 zusätzliche Arbeitslose geben.

    Bestenfalls gibt es 200000 Heimkehrer.

    Da entspannt sich die Arbeitsmarktsituation plötzlich von alleine!
    • swisskiss 14.04.2019 11:31
      Highlight Highlight Don Carlos: Mehr als 80% der im Banken und Finanzsektor Zürich Arbeitenden sind Schweizer Bürger. Mehr als 2800 Lehrlige werden durch diese Firmen jährlich ausgebildet.
    • Zeit_Genosse 14.04.2019 18:08
      Highlight Highlight @swisskiss
      ...und die hängen alle an internationalen Strategien...
      ...und es geht eher in die andere Richtung als Wachstum...
      ...darum auch Volkswirtschaftlich auf eine harte Ladung vorbereitet sein...
  • Schneider Alex 14.04.2019 06:17
    Highlight Highlight Der Begriff "Nachhaltigkeit" wird heute für alles und jedes missbraucht. Vor allem werden die ökologischen Interessen systematisch von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen übertrumpft.
  • Schneider Alex 14.04.2019 06:14
    Highlight Highlight „Orientierung am Mittelmass
    Zahlreiche Ökonomen halten ein Rahmenabkommen mit der EU für positiv für die Schweizer Wirtschaft. Sie sehen nur die kurzfristigen Vorteile. Die langfristigen Auswirkungen lassen sie ausser Acht.“ (Prof. Kurt Schiltknecht in Weltwoche 10/2019)
  • Schneider Alex 14.04.2019 06:12
    Highlight Highlight Kein Top-Manager kann die hohen Verluste einer Fehlstrategie verantwortlich tragen, muss er auch nicht, weil die Ungewissheiten bei der Strategiewahl zu gross sind. Bei der richtigen Strategie darf er aber auch nicht für etwas belohnt werden, bei dem die Umstände, seine Mitarbeiter und das Glück eine grosse Rolle gespielt haben. Zudem verliert ein Topshot bei Misserfolg lediglich seine Stelle und kann als gut Qualifizierter bald wieder eine neue antreten. Die Konsequenzen aus seiner Verantwortlichkeit sind beschränkt, rechtfertigen also auch keine überrissene Entschädigung im Erfolgsfall.
    • Astrogator 14.04.2019 16:38
      Highlight Highlight Hast du mal den Vergütungsbericht der CS gelesen? Da wird schon lange nicht mehr mit Keistung argumentiert sondern mit Peer-Group. Die vrösste und erfolgreichste Bank zahlt diese Löhne, also dürfen wir von der CS auch - nur Schade spielt die CS oder UBS schon längst nicht mehr in der Topliga.
  • Nicolas D 14.04.2019 01:31
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • BeatBox 14.04.2019 00:32
    Highlight Highlight 20000 Arbeitsplätze sind selbst für die kleine Schweiz lächerlich! Wir finden schon lange keine brauchbaren Arbeiter mehr!
  • Diagnose: Aluhut 13.04.2019 23:52
    Highlight Highlight 20‘000 Arbeitsplätze. Davon 15‘000 besetzt von Leuten aus der EU 🤷🏼‍♂️😜 *duckundweg*
    • rodolofo 14.04.2019 10:18
      Highlight Highlight Ja eben!
      Die hätten ihren Arbeitsplatz auch lieber da, wo sie herkommen, anstatt sich mühsam ins Schweizer Ländle aufzumachen und sich mit den vielen ungeschriebenen Regeln dieser merkwürdigen Schweizer herumzuschlagen, die so geheim sind, wie das Appenzeller Käse-Rezept und die einem normal normalen Europäer auch so stinken, wie dieser Käse!
      Jetzt gehen diese Banken-Arbeitsplätze ja vielleicht bald da hin, wo sie eigentlich hingehören:
      In die EU!
      Denn die EU ist ein Projekt zur Sicherung der Europäischen (UND Schweizerischen!) Gross-Banken.
      Und die GriechInnen bezahlen dafür bereits...
  • Gubbe 13.04.2019 23:15
    Highlight Highlight Herbert J. Scheidt ist oberster bei der Bankenvereinigung. Seine Meinung ist also nicht relevant, weil gesteuert. Er ist Angestellter und ganz so nebenbei in einigen Verwaltungsräten. Ich schätze Leute nicht, die im Schlaraffenland leben und anderen sagen was sie tun sollten. Dies gilt eigentlich für alle CEO's, die nicht auch Eigner sind. Viele sind einfach Schönschwätzer.
    • meliert 14.04.2019 09:40
      Highlight Highlight ganz genau, ich stimme voll zu! Die Arbeitnehmer sind lästig und zu mächtig geworden in den Augen der Oberen. 100 Jahre zurück war die Welt für diese noch in Ordnung, man fahre nur mal durch das Glarnerland um die Fabrikantenvillen zu „bestaunen“...
    • Makatitom 14.04.2019 23:49
      Highlight Highlight Vor 100 Jahren konnten sie noch die Armee auf streikende Arbeiter schiessen lassen
  • realist18 13.04.2019 22:14
    Highlight Highlight Und wieder wird angst geschūrt und wieder fallen viele darauf rein
    • Wölfin 14.04.2019 13:16
      Highlight Highlight Gena das dachte ich auch.
  • Gregor Hast 13.04.2019 22:05
    Highlight Highlight Jetzt wird Angst geschürt, damit man auch schön ja zu diesem EU- Rahmenabkommen sagt. Aber hey! Die Schweiz ist (in)offiziell bereits in der EU! Augen aufmachen!!! Während immer mehr Länder aus der EU wollen, will die Schweiz nun einen festen Platz in der EU haben. Verschwörungstheorie? Behauptung? Nein, die bittere Wahrheit, die vielen nicht schmeckt!
    • Jo Blocher 14.04.2019 10:30
      Highlight Highlight @Hast. Welche Länder wollen aus der EU. Quellen, Daten?
    • Alienus 14.04.2019 17:56
      Highlight Highlight Man wartet auf Ihre bittere Wahrheit!

    • Makatitom 14.04.2019 23:50
      Highlight Highlight Ein EU_Beitritt hat momentan in der CH weit unter 20% Zustimmung
    Weitere Antworten anzeigen
  • die Freiheit die ich meine 13.04.2019 21:29
    Highlight Highlight Schon vor einem Jahr begann man hier für das Rahmenabkommen zu trommeln.
    Mit genau solchen angstmacher Artikel.
    Die Linken wollen unbedingt dieses Abkommen.
    Sie wollen EU atmen.
    • The oder ich 13.04.2019 23:51
      Highlight Highlight ja, ja, die ganzen linken Wirtschaftsführer.
      Benutzer Bildabspielen
    • Diagnose: Aluhut 14.04.2019 00:03
      Highlight Highlight Nö, denn die Linken sind gegen Lohndumping und für flankierende Massnahmen. Die Bürgerlichen mit ihren teils milliardenschweren Unternehmen sind die, die dieses Rahmenabkommen wollen und davon profitieren. Aber das wird (nicht einmal wirklich gekonnt) kaschiert. Jedenfalls ist da genug Konfetti, dass die meisten Stimmberechtigten bei den letzten Nationalratswahlen darauf hereinfallen sind...
    • Hinkypunk 14.04.2019 06:12
      Highlight Highlight Ich atme lieber EU als Nationalismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • na ja 13.04.2019 21:21
    Highlight Highlight Glaube denen, die mehr als 10 Million plus pro Jahr verdient eh nix mehr. Denke ehrer,dass ihre Pfründe in Gefahr sind!
  • Sheez Gagoo 13.04.2019 21:17
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, was der fantasiert. Julius Bär fliegen dubiose Venezuela-Deals um die Ohren wegen fehlender Compliance, CS ist noch ein Achtel Wert im Vergleich vor zehn Jahren, UBS ist nicht viel besser, PF ist in ihrer Existenz gefährdet,kleine Banken machen reihenweise dicht und Vontobel schmeisst Leute raus wegen der Notensteinübernahme. Nur wil DB noch schlimmer dran ist, ist hier noch lange nichts in Ordnung. Jeder Index bestätigt, Schweizer sind nicht mehr gut im Banking.
  • Maxell60 13.04.2019 21:10
    Highlight Highlight na ja, der wird vermutlich seine befehle aus berlin erhalten. "mutti" wird ihm sagen was er zu tun und zu lassen hat. wir haben ja leider in der zwischenzeit viele solcher figuren an den schaltstellen der wirtschaft.
  • Mizzi 13.04.2019 20:58
    Highlight Highlight Was mich wirklich stört an der Sache ist dass bei einer Annahme in unserem Verwaltungsapparat überall horizontale Kommissionen installiert werden. Die stellen dann immer schön sicher, dass auch ja alles im Einklang mit der EU ist.
    Unsere Abstimmungen sind dann nur noch ein Witz.
    Früher wendete man Invasionen auf dem Schlachtfeld ab, heute passiert dies im stillen Kämmerlein durch perfide Anzugträger.

    Würden denn die EU Befürworter dieses Abkommen immer noch begrüssen, wenn in Brüssel der Wind umdreht und die EU auf einmal rechts wäre? Schon mal daran gedacht?
    • The oder ich 13.04.2019 23:44
      Highlight Highlight Die EU links? Dass die Gewerkschaften mit dem Rahmenabkommen Mühe haben, beweist das natürlich.

      //Ironie off
    • The Destiny // Team Telegram 14.04.2019 10:10
      Highlight Highlight Die EU ist eine Zentralistische Plutokratie, ob das Links oder Rechts ist weiß ich nicht.
    • Jo Blocher 15.04.2019 05:39
      Highlight Highlight @Destiny. 27 Länder bestimmen, was in der EU passiert.....Blödsinn, deine Plutokratie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rhabarber 13.04.2019 20:50
    Highlight Highlight Wenn sich ein hoher Banker in eine Abstimmung einmischt, ist noch klarer als vorher, was man stimmen muss. Denn der Banker stimmt immer für die Reichen und niemals für das Volk. Folglich müssen alle, die nicht reich sind, ein NEIN in die Urne legen.
    • destin 14.04.2019 01:08
      Highlight Highlight Stimmt, Rhabarber, damit die Armen mit einer Mehrheit von SVP und FDP in der Schweiz freiheitlicher, demokratischer und selbstbestimmter unreicher werden. Lustiger Gedanke.
  • Astrogator 13.04.2019 20:47
    Highlight Highlight "Mittlerweile ist allen klar, dass man in der Schweiz keine Gelder mehr verstecken kann. "
    Der war gut 😂

    Ich empfehle dem Herrn mal auf Inside Paradeplatz das jüngste Drama um Julius Bär und Pictet zu lesen...
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 13.04.2019 20:43
    Highlight Highlight Und schon wieder soll die Schweiz untergehen. Wie bei Billag, fremde Richter etc. etc.
    Langsam wird’s lächerlich.
  • orso129 13.04.2019 20:39
    Highlight Highlight Machen wir es wie die Hochlohnländer Norwegen und Island und das kleine Lichtenstein: Schnell in den EWR, nur so können wir unseren Wohlstand & unsereLöhne und va die der Büetzer schützen! Wir können die Zuwanderung selber steuern, nur wenige "Privilegien" entfallen... Politiker: Schnell handeln...
    • destin 14.04.2019 01:10
      Highlight Highlight Stimmt zwar so nicht, orso129, aber die Idee finde ich trotzdem gut.
    • Jo Blocher 14.04.2019 10:38
      Highlight Highlight @orso. Schnell in den EWR. Vorher aber die Bilateralen aufkündigen. Vielleicht hast du auch noch ein paar gescheite Durchhalteparolen für die CH Exportindustrie, wie sie die Übergangszeit überlebt ohne die 70% des Gesamtvolumens, das in die EU geht.
  • JSL 13.04.2019 20:33
    Highlight Highlight Wieder mal ein EU-Ambassador der profezeit was alles passiert wenn die CH nicht pariert. Inzwischen sind es Jahrzehnte in denen uns die Linken erzählen wie wir unsere Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Das Gegenteil ist der Fall. Die CH ist in vielen Bereichen Top.
    • Astrogator 13.04.2019 21:58
      Highlight Highlight Und das hat natürlich rein gar nichts mit der engen Verflechtung mit der EU zu tun... 🙄
    • The oder ich 13.04.2019 23:40
      Highlight Highlight Ähm, JSL, nichts für ungut, aber wenn für Dich ein Banker ein Linker ist, dann musst Du mir das nochmals gaaaaanz langsam erklären.

      Oder könnte es sein, dass Du da irgendetwas verwechselst (oder das Interview gar nicht gelesen hast)?
    • destin 14.04.2019 01:14
      Highlight Highlight @JSL Und jetzt denken Sie noch einmal genau nach: Entweder ist der Banker links und Ihr Post ist falsch, oder der Banker ist rechts, und Ihr Post ist falsch. Logik ungenügend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 13.04.2019 20:22
    Highlight Highlight Das mit dem Lohnschutz ist so eine Sache. Wer stellt dann die Niedrigverdiener ein? Der Staat ist es mit Sicherheit nicht. Sondern es sind die meistens bürgerlichen Patrons der Schweizer Unternehmen. Den Bürgerlichen ist dieser daher eine willkommene Steilvorlage, da dieses Thema zu Recht ein Thema ist. Nur hat dies mit dem Rahmenabkommen nicht das Geringste zu tun.
    • Hinkypunk 14.04.2019 06:15
      Highlight Highlight Es sind ja auch die Bürgerlichen welche gegen ein Mindestlohn sind
    • rodolofo 14.04.2019 10:40
      Highlight Highlight @ Hinkypunk
      Und die KonsumentInnen sind gegen Mindestpreise.
      Wenn die Preise hoch sind, gehen die Leute über die Grenze in die EU zum Einkaufen (Abstimmung mit den Füssen).
      Da bekommen sie ihren Billig-Ramsch und ihren Massenschrott!
      Denn etwas Anderes wollen die doch gar nicht, als möglichst viel Billig-Ramsch und Massenschrott, hergestellt unter die Umwelt schädigenden und Menschen versklavenden Arbeits- und Produktionsbedingungen!
      Den meisten Leuten ist es EGAL, was mit der gepeinigten Natur und mit den gequälten Arbeits-Sklaven passiert.
      Und nicht wenige SadistInnen geniessen das sogar!
  • trio 13.04.2019 19:54
    Highlight Highlight Soso, 20'000 Jobs in Gefahr.
    Ich weiss, stimmt nicht ganz diese Rechnung, aber: 2015 bezahlte die CS 2'300'000'000.- an Boni. Nehmen wir also diese Zahl und teilen sie durch die 20'000, ergibt das 115'000.-. Ein ganz schöner Lohn für 20'000 Angestellte.
    So gesehen sollte die Bank ganz andere Probleme lösen, als die Schuld an andere abzuschieben, damit sie wieder Rückhalt in der Bevölkerung geniesst.
    • Der Rückbauer 13.04.2019 20:45
      Highlight Highlight Deine Rechnung verzerrt. Bei der CS arbeiten etwa 1'000 sogenannte Risk-Takers (was für Risiken?), welche alle über eine Million "verdienen" und sich bei den Boni zum grössten Teil bedienen. Die Boni kommen zum "Lohn" hinzu. Für die Heizer im Maschinenraum fallen bestensfalls ein paar Brosamen des Kuchens vom Tisch, aber nur für jene, die velofahren ("oben ducken, unten treten"). So läuft der Neofeudalismus. Die Reichen werden immer reicher und die Fleissigen immer ärmer. Noch reichen aber die Brosamen, um drei Mal für 100 Franken einen Bikiniflug nach Malle "zu geniessen".
    • swisskiss 14.04.2019 02:51
      Highlight Highlight trio: Die Löhne der Angestellten sind Sache der Kunden, die diese bezahlen und der Aktionäre, die diese bewilligen. Mit Sicherheit sind sie nicht Deine Sache und ganz sicher ist die Akzeptanz dieser Banker grösser in der Gesellschaft, wenn diese mit ihrem Verdienst Steuern zahlen, konsumieren und nicht dem Staat und der Gesellschaft auf der Tasche liegen, wenn sie bei Arbeitslosigkeit einen grossen Teil dieses Einkommens durch Arbeitslosengeld bezahlt bekommen!

      Sinnbefreiter Neidkommentar.
    • rodolofo 14.04.2019 10:02
      Highlight Highlight Diese Jobs werden wieder neu entstehen!
      In London, dem zukünftigen "Singapur Europas" im nach dem Brexit wieder imperialistisch frei Sklavenhandel betreibenden Gross Britannien und seinen Grossbanken-Kooperationen mit den kommunistischen Kapitalisten Chinas, namentlich der Grossbank HSBC!
      Wir gehören dann halt zum "Malaysia Europas", und müssen mit einer ländlichen Malaise umzugehen lernen...
      Aber keine Sorge!
      Wir Schweizer waren Bauern, und wir werden auch wieder Bauern!
      Aber dieses Mal nicht gezwungenermassen, sondern FREIWILLIG und SELBSTBESTIMMT!
      NEIN zum Big Business-Knebelvertrag!
  • tzhkuda7 13.04.2019 19:52
    Highlight Highlight Nein zum Inst. Rahmenabkommen

    Nein zu Lohndumping und der Aufhebung der flankierenden Massnahmen zum Schweizer Lohnschutz

    Nein zur Aushebelung der CH Demokratie durch Automatische Übernahmen, welche verpflichtend sind, da die CH sonst einklagbar ist ;-)

    Rahmabkommen /= Bilaterale
    • orso129 13.04.2019 20:40
      Highlight Highlight Nein, der EWR ist die beste Lösung!
    • The Unseen Fenian Hand 13.04.2019 20:47
      Highlight Highlight Danke. Auf den Punkt gebracht.
    • Zeit_Genosse 14.04.2019 10:54
      Highlight Highlight Ok. Bei einem Nein werden die bilateralen Verträge auf dem aktuellen Stand eingefroren. Neue Entwicklungen der EU werden dann nicht mehr berücksichtigt und die Schweiz muss zukünftige Lösungen mit 27 Staaten einzeln abstimmen, was Jahre braucht. Der Preis dafür wird sein, dass die Schweiz immer weniger zur EU kompatibel ist und damit die wirtschaftliche Abstimmung mit dem grössten Wirtschaftspartner schwieriger wird. Diese Konsequenzen muss die CH tragen wollen/können. Das kann man emotionslos den Konsequenzen eines Rahmenvertrags (mit den Vorteilen) gegenüberstellen. Die CH entscheidet.
  • Chriguchris 13.04.2019 19:43
    Highlight Highlight Natürlich möchte er das Rahmenabkommen, er braucht ja auch keinen Lohnschutz.... Er möchte ja nicht mal die Höhe seines Lohnes legitimieren....
    Auch natürlich sind Arbeitsplätze in Gefahr wenn wir das Rahmenabkommen nicht annehmen. Wenn wir es aber annehmen dann ist wohl nahezu der gesamte MIttelstand in Gefahr.
    Das Abkommen ist leider nicht viel mehr als Erpressung seitens der EU. Unsere Leute haben da nicht sehr vorteilhaft verhandelt. Faires Verhandeln auf Augenhöhe sieht anders aus....
    • FrancoL 13.04.2019 20:03
      Highlight Highlight Vielleicht ist die Augenhöhe eben nicht die Gleiche und die Schweiz überschätzt sich. Dass die Rechten den Lohnschutz nicht unbedingt schützen mögen ist hinlänglich bekannt, somit ist nicht schlecht verhandelt, sondern bewusst das aufs Spiel gesetzt was die Bürgerlichen nicht so interessiert; den Lohnschutz, der den bürgerlichen Arbeitgebern eh ein Dorn im Auge ist. Da kamen den Bürgerlichen Verhandler die EU-Verhandlungen gerade recht.
      Man sollte als eher rechts Stehender nicht die Sachen verdrehen, es waren die Bürgerlichen die die FlnM aufs Spiel setzten und jetzt haben wir ein Problem.
    • Chriguchris 13.04.2019 20:15
      Highlight Highlight Lieber FrancoL
      das Ganze in Schwarz und Weiss unterteilen ist etwas gar einfach. Das Abkommen ist ein Versagen von Rechts, Links und Mitte, es ist schlicht ein Versagen unserer Politiker. Ausserdem verdrehe ich hier gar nichts denn ich schiebe hier keine Schuld auf eine bestimmte politisch Richtung wie Sie. Und nein die Schweiz überschätzt sich diesbezüglich nicht, unseren Verhandlungsführern mangelte es in vielen Bereichen schlicht an Sachkenntnissen!
      Diese bornierte Fixiertheit auf Rechts, Links oder Mitte bringt niemandem etwas ausser ebendiesen....
    • FrancoL 13.04.2019 20:25
      Highlight Highlight Nein was die Flankiereden Massnahmen betrifft so war es eine Fehlleistung der Bürgerlichen, diese in dieser Art ins Spiel zu bringen. Und es ist nicht ein links/rechts Thema sondern eine klareFeststellung dass die flankierten Massnahmen für viele Schweizer Unternehmer ein Dorn im Auge sind. Oder möchtest Du mir erläutern wieso der Arbeitgeberverband immer wieder diese Massnahmen abschwächen möchte?
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«Die AfD plant den Staatsstreich» – eine Aussteigerin packt aus

Franziska Schreiber war vier Jahre lang Mitglied der AfD. Zuerst als Vorsitzende der Jugendorganisation Junge Alternative, dann als Mitglied im Bundesvorstand. Kurz vor den Bundestagswahlen im Herbst 2017 trat die 27-Jährige aus der Partei aus. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, in dem sie vor ihrer ehemaligen Partei warnt.

Frau Schreiber, wenn Sie noch in der AfD wären, und wenn die AfD stärkste Partei wäre in Deutschland, könnte ich dann dieses Interview mit Ihnen noch führen?Franziska Schreiber: Nein, könnten Sie nicht, aus dem einfachen Grund, dass Sie dann als Journalist in Deutschland gar keine Lizenz mehr hätten. Sie sind, in der Sprache der AfD-Funktionäre, Schreiberling eines «linksrotgrün versifften Mediums», das man um jeden Preis eindämmen müsste. Die Medienlandschaft würde gesäubert, wer …

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