Schweiz
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Wilma kommt – doch es gibt noch bessere Boarding-Methoden

Mit einem neuen Boarding-Verfahren will die Lufthansa, und damit auch teilweise die Swiss, die Einsteigezeit bei ihren Fliegern deutlich verkürzen. Die Idee ist nicht schlecht, doch es gibt noch Bessere.



Passagiere des Lufthansa-Konzerns müssen sich beim Einstieg ins Flugzeug auf ein neues Verfahren einstellen. Damit soll das Boarding schneller gehen. Tochter Swiss führt das neue Boardingprinzip allerdings nur auf wenigen Flügen bei Aussenstationen ein.

Die neue Einsteig-Methode heisst «Wilma», eine Abkürzung für «Window-Middle-Aisle». Das Prinzip dabei ist einfach: Nachdem Familien mit kleinen Kindern sowie Personen mit eingeschränkter Mobilität und die Business-Class-Kunden eingestiegen sind, geht es der Reihe nach. Der Horizontalen, nicht der Vertikalen.

Zuerst dürfen alle Passagiere mit Fensterplatz einsteigen. Danach kommen jene in der Mitte, gefolgt von den Gangplätzen. Doch ist diese Methode wirklich die Beste? Ein Test der Fernsehsendung Mythbusters hat verschiedene Methoden getestet, mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen.

Back to Front – die Standardmethode

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Bild: screenshot youtube

Von den meisten Airlines genutzt, von den wenigsten Passagieren geschätzt, im Test mit Abstand am schlechtesten abgeschnitten: Die Back-to-Front-Methode. Viele werden dieses Verfahren bereits kennen. Zuerst steigen Passagiere ein, welche ganz hinten sitzen und dann wird sukzessive aufgefüllt.

Beim Test der Mythbusters brauchten die Test-Passagiere 24 Minuten und 29 Sekunden, bis der letzte Gast auf seinem Platz und das letzte Gepäckstück verstaut war.

Vorteil: Familien, Paare, Freunde und alle anderen Konstellationen von Personen, die zusammen reisen, können gemeinsam ins Flugzeug einsteigen.

Nachteile: Viele Leute versuchen gleichzeitig, eine Reihe zu besetzen. Das führt zu Rückstau. Oftmals müssen auch Leute wieder von ihren Sitzen aufstehen, um Passagieren an den Fenstersitzen Platz zu machen.

Fazit: Eine der schlechtesten Methoden. Im Test der Mythbusters war dieses Verfahren das langsamste von allen, auch erhielt es einen sehr niedrigen «Satisfaction Score» (Zufriendenheitswert) von den Gästen.

Random with Seats – Das organisierte Chaos

Das sieht in der Praxis etwa so aus:

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Video: YouTube/menkes76

Ein wenig schneller war die Zufallsmethode. Dabei hatten die Passagiere einen festen Sitzplatz zugeteilt bekommen, es gab jedoch keine feste Reihenfolge beim Einsteigen.

Und siehe da, es ging bereits deutlich schneller. In 17 Minuten und 15 Sekunden waren die Passagiere bereit zum Abflug.

Vorteile: Zusammengehörige Reisende können gemeinsam boarden. Auch ist die Zufallsmethode schon erheblich schneller als die Standardmethode.

Nachteile: GEDRÄNGEL. Jeder will zuerst einsteigen, Survival of the fittest. Rumble in the Jungle. Man will es ja doch nicht riskieren, dass man am Gate stehengelassen wird. Oder den anderen Top-Dränglern das obligate «ERSTER!» überlassen zu müssen. Sehr niedriger Satisfaction Score.

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Bild: shutterstock.com/watson

Fazit: Auch nicht unbedingt zu empfehlen. Die Einsteigezeit war zwar sieben Minuten unter jener der Standardmethode, aber die Zufriedenheitswerte waren nochmals etwas schlechter als beim ersten Verfahren.

Wilma – Die Neue

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Bild: screenshot youtube

Ok, so neu ist diese Methode nicht. Die Mythbusters haben sie immerhin schon 2014 getestet. Wie sie funktioniert, ist bereits oben im Text beschrieben.

Im Test der Mythbusters schnitt das Verfahren, auf das künftig auch die Lufthansa und Teile der Swiss setzen wird, sehr gut ab. 14 Minuten und 55 Sekunden betrug die Einsteigezeit.

Vorteile: Schnelle Einstiegszeit, keine Staus, kein erneutes Aufstehen.

Nachteile: Alle genannten Vorteile treffen nur zu, wenn das Verfahren mustergültig angewandt wird. Das heisst, dass alle Passagiere bereits am Gate sind und auch verstehen, was die Zahlen auf ihren Boardingkarten bedeuten. Zudem müssen Ausnahmen gemacht werden, um zumindest Familien gemeinsam einsteigen zu lassen.

Fazit: Gute Idee, würde sicherlich besser funktionieren als die Standardmethode. Wie es sich in der Praxis verhält, wird sich jedoch noch zeigen. Der Zufriendenheitswert beim Test der Mythbusters war jedoch der Dritthöchste.

Wilma Block – Die Neue mit Nachnamen

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Bild: screenshot youtube

Wilma Block könnte man als Kind von Wilma und der Standard-Methode bezeichnen – eine Mischung. Eine ziemlich gute, wie sich im Test der Mythosvernichter zeigte. Zwölf Sekunden länger als bei der normalen Wilma, nämlich 15 Minuten und sieben Sekunden, brauchten die Passagiere, um einzusteigen.

Wie genau das Ganze funktioniert, ist ein wenig schwer, in Worte zu fassen. Aber das Bild beschreibt es doch ganz gut. Also hurtig weiter zu den Vor- und Nachteilen.

Vorteile: Auch wenn es auf dem Bild ein wenig kompliziert aussieht, und ich mir nicht sicher bin, ob die Tester miteinbezogen haben, dass Menschen am Flughafen allesamt 20 IQ-Punkte als Depot zurücklassen müssen und diese erst bei Ankunft zurückerhalten (wieso ist das so?), so hat das Block-Verfahren sehr gut funktioniert.

Es ist strukturiert, die Testpersonen haben den zweithöchsten Zufriedenheitswert vergeben. Familien und andere Gruppen-Reisende würden eher noch die Chance bekommen, gemeinsam einzusteigen.

Nachteile: Es ist kompliziert. Die Leute müssen den Anweisungen sehr gut zuhören.

Fazit: Wäre sicher interessant, diese Methode in der Praxis zu testen. Den Testpersonen hats zumindest schon mal sehr gut gefallen.

Random no Seats – Das komplette Chaos

Für diese Methode braucht es kein Bild. Und auch keine grosse Erklärung. Niemand hat einen reservierten Sitzplan, es gibt keine Reihenfolge beim Einsteigen.

Vorteil: Es ist tatsächlich die schnellste Methode. Im Test brauchten die Probanden 14 Minuten und sieben Sekunden.

Nachteile: Die Leute sind sich selbst überlassen. Urinstinkte keimen auf, die prähistorischen Überlebensmechanismen verwandeln die Passagiere in Scheuklappen tragende Egoisten. Zumindest stelle ich mir das so vor.

Fazit: Der Zufriedenheitswert stützt meine These. Er ist bei der Chaos-Methode mit Abstand der Tiefste. Und die Schwachen, die es erst gar nicht ins Flugzeug geschafft haben, konnten vermutlich gar nicht erst wählen. Der Wert wäre also noch tiefer.

Ryanair hat diese Methode jahrelang angewandt, nun jedoch aufgrund von negativem Kundenfeedback aufgegeben.

Reverse Pyramid – Die Kleopatra

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Bild: screenshot youtube

Die umgekehrte Pyramide ist eine eierlegende Wollmilchsau: Sie ist schnell, effektiv und beliebt bei den Testpersonen. In 15 Minuten und zehn Sekunden waren die Passagiere startklar.

Wie genau die Pyramide funktioniert, ist auch wieder dem Bild zu entnehmen.

Vorteile: Passagiere sollten sich nicht in den Weg kommen, es wird sowohl von hinten nach vorne als auch von rechts nach links logisch aufgefüllt.

Nachteile: Gleiche Kritikpunkte wie bei Wilma. Erstens ist es kompliziert, es müssen alle Gäste anwesend sein, damit es funktioniert, und sie müssen vor allem zuhören und ihre Boardkarte verstehen können.

Fazit: Die Testpersonen haben diese Methode zum Sieger erkoren. Auch punkto Einsteigezeit war sie nur wenige Sekunden langsamer als die beiden Wilmas. Fraglich ist jedoch weiterhin, ob man dieses Verfahren im echten Leben anwenden kann. Es ist zu bezweifeln.

Hier noch die Resultatetabelle:

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bild: screenshot youtube

... und das Video der Mythbusters:

abspielen

Video: YouTube/Discovery

Bonus: Die Steffen-Methode

Nicht getestet wurde die Steffen-Methode. Liest man sich aber ein bisschen durch das Internet, stösst man immer wieder auf das Verfahren von Jason Steffen, einem Physiker.

Dieser musste mal ziemlich lange in Seattle auf das Boarding warten und entwickelte dabei diese Idee. Im Grunde genommen funktioniert die Steffen-Methode gleich wie Wilma, mit dem Unterschied, dass die linke und rechte Reihe abwechselnd aufgefüllt werden. Zuerst also alle linken Fensterplätze, dann alle rechten. Und so weiter.

Vorteil: Könnte das Wilma-Verfahren weiter beschleunigen und lässt keine Kollisionen im Gang mehr zu (ausser die Vordersten sind zu langsam).

Nachteil: Je mehr Boarding-Gruppen, desto komplizierter.

Fazit: Könnte funktionieren, wenn alles stimmt. Es müssten jedoch wieder viele Ausnahmen für Familien und beeinträchtigte Personen gemacht werden, was das ganze Prinzip ein wenig kaputt macht. Aber besser als die Standardmethode ist auch die Idee von Jason Steffen allemal. Bringt den Airlines halt kein Geld durch Priority-Entry-Verkäufe.

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Corahund 06.11.2019 14:59
    Highlight Highlight Es gibt nur ein System, das wirklich funktionieren würde:
    einsteigen lassen nach Sitzreihen; die Hintersten zuerst.
    Es ist mir ein Schleier, wieso das nicht eingeführt wird.
    Dann müsste das unsinnige Mitschleppen von Handgepäck massiv eingeschränkt werden. D.h. nur ein
    klar grössenmässig definiertes Handgepäck und fertig.
    Übrigens: Beim Aussteigen dürften dann die vordersten Reihen zuerst raus usw., dieses bescheuerte Aufstehen und im Gang auf das Aussteigen zu warten, könnte so auch vermieden werden. Ich bleib immer sitzen, bis die Türen zum Aussteigen aufgehen. Warum machen das die Wenigsten
  • Neunundneunzig 06.11.2019 06:46
    Highlight Highlight Wie wärs mit Nümmerli ziehen, wie in der Post? Dann könnten auch gemeinsam reisende Passagiere zusammen einsteigen und alle können stressfrei am Gate warten. Den Ausnahmen für Familien traue ich grundsätzlich nicht, denn wie oft habe ich beobachtet, dass Eltern mit Kleinkindern keine Chance hatten nach vorne zu kommen, weil die ungeduldige Masse sich vor der Gatetüre bereits die Köpfe einschlägt. Bin auf jeden Fall froh, ist mein Nachwuchs schon erwachsen.
  • Nathan der Weise 06.11.2019 04:00
    Highlight Highlight Ich versuche immer noch aus Window-Middle- Aisle das Wort Wilma zu konstruieren????
  • smota 05.11.2019 20:33
    Highlight Highlight Das Problem ist vorallem die Einführung eines neuen Systems und zwar nur bei Menschen die nicht zum ersten mal fliegen und weil die Airlines nicht konsequent genug sind.
    Weil Menschen die zum ersten mal fliegen informieren sich und achten, was die anderen Passagiere machen.
    Erfahrene Passagiere wiederum wissen, dass die Einsteigeordnung meist eher eine Bitte als eine Regel ist und halten sich nicht daran.
    Lösung: Bei der Einführung Zeitverluste einplanen und Passagiere die nicht „an der Reihe“ sind konsequent zurückweisen. Dann macht die Umstellung auch Sinn.
  • Mimimi_und_wow 05.11.2019 17:59
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare lese... genau das sind die Gründe, warum ich nicht gerne fliege. Erst das Check-In, online (ist ja viiiieel schneller), aber man muss trotzdem früh da sein, für alle Eventualitäten. Dann Sicherheitskontrolle. Finde ich gut. Aber zieht sich... und dann das Boarden, dann das Aussteigen (Nicht zu vergessen die Sessellehnen die einem fröhlich entgegen fliegen). Dazwischen immer wieder warten. Was ich schon alles gelesen habe auf Flughäfen. Langsam bin ich zu alt für den Sch... ich habe die Geduld nicht mehr. Nicht mit dem Prozess, nicht mit den anderen Passagieren.
  • Max Dick 05.11.2019 17:31
    Highlight Highlight Max Dick Methode: immer als letzter einsteigen. Denn sie fliegen nicht ohne dich ab, und du kommst genau zur gleichen Zeit am Ziel an wie der Ersteingestiegene.
    • smota 05.11.2019 20:38
      Highlight Highlight Ich sitze immer in der ersten Economyreihe am Gang. Ich boarde jeweils als letzte und steige als erste aus (abgesehen von Business).
      Vorteile: Ich spare pro Flug eine halbe Stunde, kann den Koffer „notgedrungen“ in der meist leeren Ablage der BC verstauen, muss mich nicht von allen Passagieren anglotzen lassen, kriege Essen und Getränke als erstes und kann aufstehen ohne jemanden zu belästigen. Das Geld für den reservierten Platz ist mir das wert.
  • TheBean 05.11.2019 17:09
    Highlight Highlight Wie genau kürzt man Window-Middle-Aisle als Wilma ab?

    WI = Window
    LM = Lmiddle
    A = Aisle
  • Biotop 05.11.2019 16:42
    Highlight Highlight wilmaaaaaaaaa......
    Benutzer Bildabspielen
  • adam gretener 05.11.2019 16:25
    Highlight Highlight Ich frage mich sowieso, was die Leute jeweils überlegen. Kaum wird das Boarding eröffnet stürmen alle in die Schlange und warten dann eine halbe Stunde. Wieso? Wo wollen all die Leuten so dringen hin? Darum Sitzplatz ganz vorne Gang buchen, zuletzt einsteigen, wenn möglich immer nur mit Handgepäck und dann als erster wieder raus.
  • Mutbürgerin 05.11.2019 16:16
    Highlight Highlight Wie heisst die Methode, die dafür sorgt, dass der Flieger nicht 20 min zu spät mit dem Boarding beginnt?
    • adam gretener 05.11.2019 18:09
      Highlight Highlight Normal buchen. Suprise!
  • Sgt.Pepper 05.11.2019 15:29
    Highlight Highlight was viele noch nicht wissen: es heben alle gleichzeitig ab...
  • Bowell 05.11.2019 15:13
    Highlight Highlight Aussteigen ist ja eigentlich Wilma, einfach rückwärts (Aisle-middle-window) und das funktioniert auch ganz und gar nicht. Wie soll das Einsteigen dann diszipliniert ablaufen? Ich wäre für die Chaosmethode, die funktioniert zu 100%, da es keine Regeln gibt und schneller als back-to-front ist es auch.
  • mrgoku 05.11.2019 15:08
    Highlight Highlight ja klar probiert das mal bei einem Flug nach Porto...

    als ob Frau Maria Matilda dos Santos Aveiro Monteiro alleine in den Flieger steigt weil ihr Mann Carlos Manuel Ferreira do Carmo Monteiro am Gang sitzt und sie am Fenster....
    • smota 05.11.2019 20:40
      Highlight Highlight ausser sie muss, weil der scanner sie nicht beide gleichzeitig durchlaesst
  • ursus3000 05.11.2019 15:02
    Highlight Highlight ob man dann 10 oder 15 Minuten wartet bis der Flieger startet auch egal , und bei der Landung sofort aufstehen den Leuten die noch sitzen das Handgepäck an den kopf hauen anstatt zu warten .. ich liebe Flugpassagiere
  • Donald 05.11.2019 14:53
    Highlight Highlight Egal welches System, solange die Gruppen nicht konsequent durchgesetzt werden, ist es mühsam. Und nach meiner Erfahrung wurde das noch nie kontrolliert...

    Und ich frage mich auch woher die Aussage kommt, dass "Back to Front" am häufigsten ist. Ich habe bisher praktisch nur "Front to Back" erlebt.
  • DerHans 05.11.2019 14:46
    Highlight Highlight Egal wie das Boarding von statten geht, viel wichtiger ist die Frage, ob man schneller aussteigen kann, wenn man schon beim Landeanflug den Gürtel öffnet und aufsteht?
    • Angelsshare 05.11.2019 16:24
      Highlight Highlight und auch das Handgepäck vielleicht schon aus dem Fach holt?
    • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 05.11.2019 21:10
      Highlight Highlight Und das Schöggeli schon beim Start verlangt?
  • Phrosch 05.11.2019 14:42
    Highlight Highlight Alle Methoden scheitern an drei Sorten Zeitgenossen: jenen die nicht zuhören können, jenen die nicht gehorchen können, und hebe die nicht lesen können. 🤷‍♂️😂
    • Robin Le Chapeau 06.11.2019 00:11
      Highlight Highlight es gibt leider noch eine vierte Sorte: jene die zuhören könnten, aber nicht wollen
    • OrbiterDicta! 06.11.2019 19:11
      Highlight Highlight Oder die Durchsage, welche so schnell oder so leise ist, dass man zwar zuhören möchte, aber nicht kann.
  • Dominik Treier 05.11.2019 14:42
    Highlight Highlight Jede der Methoden, die systematisch aufgebaut sind, hat einen Nachteil, es müssen alle Passagiere anwesend sein, wenn das Boarding startet. Denke das liesse sich nur zuverlässig bewerkstelligen, wenn jeder der Passagiere etwas zur Belohnung bekommt, wenn er rechtzeitg da ist. Gutschein, Bonus, Konsumation etc.
    Der Anreiz ist sonst zu gering.
    • Gantii 05.11.2019 17:04
      Highlight Highlight wie wärs mit einem Platz?
    • spiox123 05.11.2019 17:55
      Highlight Highlight Was wenn man von einem knappen oder verspäteten Anschlussflug kommt?
  • PlayaGua 05.11.2019 14:38
    Highlight Highlight Bei Nr. 4 dachte ich, es würde tatsächlich nach Nachnamen eingestiegen.
  • Der müde Joe 05.11.2019 14:37
    Highlight Highlight Mir eigentlich Wurscht, ob ich nun als erster, letzter oder als Passagier 57 ins Flugzeug einsteige. Hauptsache das Flugi schmiert nicht ab!😉
  • Xiakit 05.11.2019 14:32
    Highlight Highlight Ich bin für eine alternative Methode, alle am Gate sedieren. Die Flughafenmitarbeiter stapeln anschliessend die Passagiere im Flieger (Random Chaos).

    Vorteile:
    -Die Zeit vergeht wie im Fluge *hehe*
    -Mehr Passagiere auf gleichem Raum.
    -Kein Lärm durch Passagiere.
    -Endlich kann der Pilot seinen lang ersehnten Looping fliegen.

    Nachteile:
    -Betäubungsgewehre könnten schmerzhaft sein.
  • Dominik Treier 05.11.2019 14:32
    Highlight Highlight Jede der Methoden, die systematisch aufgebaut sind, hat einen Nachteil, es müssen alle Passagiere anwesend sein, wenn das Boarding startet. Denke das liesse sich nur zuverlässig bewerkstelligen, wenn jeder der Passagiere etwas zur Belohnung bekommt, wenn er rechtzeitig da ist. Gutschein, Bonus, Konsumation etc.
    Der Anreiz ist sonst zu gering.
    • Ribosom 05.11.2019 17:27
      Highlight Highlight Der Anreiz wäre schneller, stressfreier und gewaltfrei ins Flugzeug einsteigen zu können. Wem das nicht Anreiz genug ist, wurde als Kind zu fest verwöhnt und verhätschelt.
  • MarGo 05.11.2019 14:29
    Highlight Highlight wer fliegt denn heute noch????? Bei dem was man so liest, fliegt niemand mehr, also warum so einen Aufstand wegen den drei Knochen, die sich um den besten Fensterplatz prügeln? :DD
  • BerriVonHut 05.11.2019 14:26
    Highlight Highlight Die Reverse Pyramid hat für mich am meisten Potential. Eigentlich eine verbesserte Wilma.
    Zu wissen ist, dass die alle Methoden auch funktionieren wenn sich nur 90% daran halten. Deswegen kein Stress, wenns mal einer nicht checkt ;)
    • Raphael Keller 05.11.2019 14:58
      Highlight Highlight Richtig. Aber 90 % wird noch schwierig genug. Viele Passagiere bilden schon 15 min. vor dem Boarding eine Reihe vor dem Einlass.

      Dann nimmt jemand vom Bodenpersonal das Mikro in die Hand und beginnt mit "this is NOT a boarding announcement" und zack springen alle übrigen Passagiere von ihren Sitzen auf...
    • dan2016 05.11.2019 16:00
      Highlight Highlight abgesehen davon dass Du sowieso nie 90% erreichst.... wenn Du beim Backtofront in der Mitte bist, gehst Du typischerweise schon an 2/3 gefüllten Eco-Plätzen vorbei.... die Leute lernen rasch, die 90% sind beim 2ten Versuch nur noch 65%. Wichtig wäre es, die Regeln durchzusetzen..... Und übrigens, jeder, der die Fahrprüfung abgelegt hat, sollte selber wissen, wie die Kapazität einer Autobahn optimal ist.... und wenn wir jetzt hier in die Kommentare reinschauen, scheitert die grosse Mehrheit an bereits viel einfacheren Verfahren.
  • Hakuna!Matata 05.11.2019 14:24
    Highlight Highlight Warum zur Hölle kann man gemeinsam Reisende (z.B. Paare) nicht für 10 Minuten trennen? Jemand erwähnte "offensichtlichem Hilfebedarf (Sprachbarrieren)". Also bitte, wer sich an einem internationalen Flughafen keine 10 Minuten alleine zu Recht findet, sollte vielleicht einfach zu Hause bleiben. Einverstanden natürlich bei Familien mit Kindern, das geht nicht.
  • Quamo 05.11.2019 14:16
    Highlight Highlight Waterboarding?
    • Bündn0r 05.11.2019 17:42
      Highlight Highlight Das ist doch eine Sportart.
      Wird oft in Guantanamo Bay betrieben.

      9/10 Punkte
  • Nonqi 05.11.2019 14:16
    Highlight Highlight Ich werde wohl nie verstehen, wieso man als Erste/Erster in einen Flieger möchte... Sind wahrscheinlich die gleichen, die auf Youtube unter Videos ''ERSTER!'' schreiben.
    • Ich hol jetzt das Schwein 05.11.2019 15:18
      Highlight Highlight Verstehe ich auch nicht. Erst recht nicht, wenn man noch mehr für das Ticket bezahlt (Business o.ä.), man bekommt von denen, die weiter hinten sitzen, laufend deren Ellbogen und Rucksäcke ins Gesicht gehauen und die Rollkoffer in die Füsse gekarrt.
    • Dubio 05.11.2019 15:44
      Highlight Highlight Der einzige Grund, früh im Flugi sei zu wollen, sind die begrenzten Handgepäckfächer. Wenn jeder auf sicher ein Fach für sein Handgepäck hätte, wäre alles seeeehr viel entspannter, davon bin ich überzeugt.
    • Ich hol jetzt das Schwein 05.11.2019 15:58
      Highlight Highlight Denke ich auch, Dubio. Aber auch so, auf kürzeren Flügen, so bis 2, vielleicht 3 Stunden, ist es mir egal, das Handgepäck unter den Vordersitz zu knallen. Interkontinental hätte ich da eher Mühe. Da ist aber im Normalfall ja auch deutlich mehr Platz vorhanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 05.11.2019 14:08
    Highlight Highlight Ja schön aber doch ein wenig unrellevant, vielleicht sollte man erst mal klein anfangen und es bei Bus und träum reisenden zbsp in Zürich erlernen...
    • judge 05.11.2019 16:21
      Highlight Highlight the unrellevant mit leonardo dicaprio? spass beiseite, zumindest was rolltreppen betrifft, funktioniert es nur ZH...

      https://www.20min.ch/schweiz/news/story/So-reagieren-Pendler-bei-blockierter-Rolltreppe-29738631
    • Ueli_DeSchwert 05.11.2019 18:09
      Highlight Highlight @judge persönlich kenne ich vom Zürich HB genau das Gegenteil: Das ist einer der Bahnhöfe, der Rechts gehen, links stehen jedes mal nicht beherrscht, wenn ich gerade da bin :)
    • Heinzbond 05.11.2019 18:23
      Highlight Highlight Erst aussteigen lassen und dann einsteigen ist auch was Zürich noch nicht so ganz hat...
  • sunshineZH 05.11.2019 14:07
    Highlight Highlight Fazit: Wer ohne grosse Wartezeit fliegen will, braucht einen Privatjet!
  • johnhenry 05.11.2019 14:02
    Highlight Highlight Ich denke die die Wilma Block Methode könnte gut funktionieren, wenn auf dem Ticket nebst der Sitznummer noch der Block angegeben ist und dann ein Block nach dem anderem aufgerufen wird.
  • f303 05.11.2019 13:54
    Highlight Highlight Zusammen Reisende zu trennen führt immer zu Diskussionen und Reibereien. Allein schon wegen nicht offensichtlichem Hilfebedarf (Sprachbarrieren, etc.). Zusammen mit den anderen Einschränkungen ist der eh schon geringe Vorteil praktisch wieder aufgehoben. Hier geht es doch erneut nur um wirtschaftliche Optimierung auf Kosten der zahlenden Kundschaft. Besser rentable Preise und genügend Zeit kalkulieren.
    • HeroOfGallifrey 05.11.2019 14:07
      Highlight Highlight Es bringt niemanden um wenn er halt nicht mit seinem Schatzi oder seinen Kumpel oder Girls gleichzeitig ins Flugzeug einsteigen kann.
      Bei Menschen die Betreuung brauchen kann man sicher Ausnahmen vorsehen.

So wenig Solarpanels braucht es, um mit deren Energie jeden Tag zur Arbeit zu fahren

Noch immer herrscht in gewissen Köpfen die Vorstellung, dass man mit einer Solaranlage knapp ein Smartphone laden kann. Gar ein Auto damit bewegen? Unmöglich.

Natürlich handelt es sich dabei um billige 1990er-Polemik. Trotzdem ist vielen nicht klar, wie viel Energie heutige Photovoltaik-Panels tatsächlich produzieren können.

Doch wie gross muss eine Solaranlage sein, die genügend Energie produziert, um mit einem Elektroauto täglich zur Arbeit zu fahren? Reicht dafür das Dach des Parkhauses? …

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