Schweiz
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Endlich Schluss mit dem Gerangel beim Einsteigen? Die Swiss und ihre Konzernschwestern hoffen, mit einem neuen Einsteigeverfahren das Boarding verkürzen zu können. (Archiv)

Bild: KEYSTONE

Die Lufthansa (und ein bisschen die Swiss) stellt das Boarding um – und so funktioniert's

Passagiere des Lufthansa-Konzerns müssen sich beim Einstieg ins Flugzeug auf ein neues Verfahren einstellen. Damit soll das Boarding schneller gehen. Tochter Swiss führt das neue Boardingprinzip allerdings nur auf wenigen Flügen bei Aussenstationen ein.



Im Grundsatz werden die Passagiere künftig danach aufgeteilt, ob sie einen Platz am Fenster, in der Mitte der Sitzreihe oder am Gang gebucht haben. Bei amerikanischen Fluggesellschaften, aber auch bei Air France oder British Airways lautet die Reihenfolge beim Einsteigen längst «Window-Middle-Aisle», liebevoll auch «Wilma» abgekürzt.

Der Konzern will das neue Konzept ab Donnerstag auf Europa-Flügen seiner Netz-Gesellschaften Lufthansa und Austrian über den Winter einführen. Swiss-Kunden dagegen würden voerst nur an ungefähr 20 europäischen Aussenstationen nach dem Fenster-Mitte-Gang-Prinzip boarden, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AWP. An den Flughäfen Zürich und Genf werde das Prinzip aufgrund lokaler Gegebenheiten vorerst nicht eingeführt.

Die Lufthansa verspricht sich von «Wilma» eine wertvolle Zeitersparnis beim Einsteigen. «Zwei Minuten hören sich erst einmal nicht nach viel an, sind aber schon rund zehn Prozent des Boarding-Prozesses», sagt Vicky Scherber, die seit einem guten Jahr an dem neuen System tüftelt. Nebenbei sollen mit der neuen Methode die stressigen Konflikte minimiert werden, die beim Gerangel um den richtigen Sitz und ausreichenden Platz für das Handgepäck entstehen.

Fünf Boarding-Gruppen

Auf der für Wenigflieger ohnehin schon komplexen Bordkarte werden die Lufthansa-Gesellschaften neben Abflug-Gate und Sitzplatz-Nummer eine weitere Rubrik eintragen, nämlich die Boarding-Gruppen 1 bis 5. Unverändert dürfen zunächst Familien mit kleinen Kindern und hilfsbedürftige oder mobilitätseingeschränkte Gäste einsteigen, sagt Scherber, die bei der Lufthansa-Group für die Passagier- und Gepäckprozesse verantwortlich ist.

Bild

Die Bordkarte: Für manche ein bisschen zu komplex. Bild: shutterstock

Dann kommen in den Gruppen 1 und 2 die privilegierten Stammkunden (Senatoren, Hons) sowie Passagiere mit teuren Business- oder Ecoflex-Tickets, unabhängig von der gebuchten Sitzposition. Gruppe 3 meint dann die Economy-Passagiere mit Fensterplatz, Gruppe 4 die Mitte und schliesslich die 5 für Menschen, die am Gang sitzen. Diese Plätze sind besonders bei gross gewachsenen Menschen beliebt.

Bild

Hat gut lachen: Der, der den Fensterplatz bekam.

Familien, Paare und Gruppen würden zum Einsteigen aber nicht getrennt, versichert die Lufthansa-Expertin Scherber. Die Software sorge dafür, dass zusammen gebuchte Passagiere in dieselbe Boarding-Gruppe kämen und dann auch gemeinsam einsteigen könnten. Zumindest dieses Problem gab es nach dem bisherigen System nicht, wo die Passagiere gestaffelt nach Sitzreihen ins Flugzeug gelassen wurden.

Skepsis unter Flugreisenden

In Internet-Foren zeigen sich erfahrene Flugreisende nur wenig optimistisch, dass das neue Boardingverfahren vieles positiv verändern wird. Den eigentlichen Grund für die Staus im Gang sehen sie nämlich im knappen Platz in den Gepäckschalen oberhalb der Sitze, den «Bins». Seitdem die Airlines für jedes aufgegebene Gepäckstück zusätzliche Gebühren verlangen, reicht der Platz auf einem vollbesetzten Mittelstreckenflug nur noch für die Utensilien einer guten Hälfte der rund 200 Passagiere.

Ein weiteres Problem: Viele Fluggäste sind zu Beginn des Boardings noch gar nicht am Flugsteig, sondern hetzen als Umsteiger auf den letzten Drücker zum Flieger. Selbst mit der besten Voreinteilung lässt sich daher nicht verhindern, dass auch ganz am Schluss des Prozesses noch Passagiere mit Fensterplätzen in die Kabine kommen.

Wer zuletzt kommt, hat dann häufig Probleme, noch eine Lücke zu finden. Im Zweifel wandert sein Gepäck noch in den Frachtraum. «Solange sie nicht endlich das Handgepäck auf eine Menge beschränken, die in den Bins Platz hat, werden auch die ausgeklügeltsten Boarding-Verfahren nichts nützen», unkt beispielsweise ein Vielflieger aus Brüssel.

«Natürlich gehen wir im Zuge der Umstellung auch das Thema Handgepäck an», versichert Scherber. Es gebe inzwischen deutlich mehr Kontrollen und zudem verstärkt Aufforderungen, die Taschen und Rollkoffer doch noch kurz vor Abflug freiwillig und unentgeltlich abzugeben. Doch letztlich behalten viele Menschen ihre Sachen gerne bei sich, auch um am Zielflughafen Zeit zu sparen. Mit dem neuen Boarding-Prozess geht diese Rechnung für Menschen, die gerne am Gang sitzen, wohl seltener auf. (dfr/sda/awp/dpa)

Korrektur

In einer früheren Version des Artikels hiess es, die Swiss führe das neue System auch komplett ein. Dies ist nicht richtig. In der Schweiz wird Wilma (noch) nicht zum Zug kommen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Grötzu 06.11.2019 22:04
    Highlight Highlight In jedem Hotel gibt es einen Wäscheservice. Benutze den, dann musst Du weniger mitschleppen und es schafft Arbeitsplätze.
  • Corahund 06.11.2019 12:53
    Highlight Highlight Es gibt nur ein System, das wirklich funktionieren würde:
    einsteigen lassen nach Sitzreihen; die Hintersten zuerst.
    Es ist mir ein Schleier, wieso das nicht eingeführt wird.
    Dann müsste das unsinnige Mitschleppen von Handgepäck massiv eingeschränkt werden. D.h. nur ein
    klar grössenmässig definiertes Handgepäck und fertig.
    Übrigens: Beim Aussteigen dürften dann die vordersten Reihen zuerst raus usw., dieses bescheuerte Aufstehen und im Gang auf das Aussteigen zu warten, könnte so auch vermieden werden. Ich bleib immer sitzen, bis die Türen zum Aussteigen aufgehen. Warum machen das die Wenigsten
  • Ralph Will 05.11.2019 13:54
    Highlight Highlight Ich buche grundsetzlich am Gang und nähe des WCs. Innere Europäische Flüge sind ohne TV Langweilig. Internet gibt's auch keines so trinke ich bei 4 h Flug Bier. Und so muss ich oft aufs WCs da ist der Gangplatz ideal. Auch verreise ich nur mit 1 Rucksack der passt unter meinen Sitz. So muss ich nicht einchecken und geh mit boadingpass direkt zur kontrolle und zum Gate. 1h vor Abflug war ich noch nie da. BS Parkplatz bis zum Gate dauert ca 19 Minuten. Dort geh ich dann als letzter wenn möglich in den Flieger. Bin auch schnell wieder raus am Flughafen. Ach,warum angeschnallt bleiben bis zum Stand??
  • 45rpm 05.11.2019 12:19
    Highlight Highlight Wer ein funktionierendes Boarding System entwickeln würde, würde wohl dafür den Flugnobelpreis bekommen ;)

    Aber es ist wie im Casino, es gibt kein (funktionierendes) System.

    Ich versuche entweder als erster oder als letzter einzusteigen. Das mit dem letzter ist nicht mal so einfach, da immer wieder Nachzügler kommen ;)
  • Goldjunge Krater 05.11.2019 12:15
    Highlight Highlight Ich bin froh, dass ich seit einigen Jahren fast immer Business fliegen kann. Das Gedränge und der Fight um die Gepäckablage ginge mir als Vielflieger ziemlich schnell wieder gehörig auf den Senkel..!!
    • Pafeld 05.11.2019 14:38
      Highlight Highlight Zum Glück reicht es bei Flying blue Vielflieger zu sein, dem das kindische Gekabbel zu umgehen.
  • Nume no eis, bitteee! 05.11.2019 11:49
    Highlight Highlight Ja? Für einige Wenigfliegende (aka Flugscham-sensitive) ist die Boardkarte jetzt schon komplex (wohlgemerkt „komplex“ nicht nur kompliziert)? Das kann ich nicht nachvollziehen. Zweitens: sehr gut, bitte so machen, macht wirklich Sinn! Und drittens: hat mir jemand einen Tipp, wie ich innerlich ruhig bleiben kann, wenn die alle nach dem Anlegen am Gate ohne Freigabe schon aufhetzen und sich in den Gang stellen? Ich begreifs nicht. Die sind doch gerade stundenlang gesessen, warum nun sekündele? Dafür bräuchte es noch eine Regelung auf der Boardkarte😉
  • PeteZahad 05.11.2019 11:49
    Highlight Highlight "«Window-Middle-Aisle», liebevoll auch «Wilma» abgekürzt."

    Kann mir jemand sagen, wie diese Abkürzung zustande kommt? Da folgt kein "M" auf ein "L"
    • Fandall 05.11.2019 15:08
      Highlight Highlight Man nehme die Anfangsbuchstaben und um sich's merken zu können sucht man sich einen Vornamen mit ähnlichem Wortlaut wie "WeEmA" ;-)
  • namib 05.11.2019 11:48
    Highlight Highlight Das Boarding ist dann etwas flüssiger, die Abkürzung nicht...
    «Window-Middle-Aisle», liebevoll auch «Wilma» abgekürzt. Das wird spätestens beim M kompliziert😉
  • wolge 05.11.2019 11:27
    Highlight Highlight Die wirklichen Probleme beim Boarding sind die Disziplin resp. Egoismus und Trägheit der Passagiere sowie viel zu grosses Handgepäck.

    Folgendes sollte geändert werden:

    1. Boarding beginnt mit der hintersten Reihe und danach schön der Nummer nach bis zur ersten Reihe. Business, Premium, First etc. ebenfalls. Wo bitte ist der Mehrwert wenn man als erster im Flieger sitzt und die „Normalos“ alle furzend an einem durch drängeln? Gediegen als letzte einsteigen und gleich los fliegen ist doch 1a (p.s. Bin selbst Normalo)
    2. Handgepäck wird um 1/3 verkleinert dadurch hat es such für alle Platz.
    • bebby 06.11.2019 01:39
      Highlight Highlight Völlig einverstanden. Und 3. sollten die Freigrenzen für das Gepäck zum einchecken wieder grosszügiger gehandhabt werden. Z.B. 32 kg für alle. Dann wäre das Handgepäck automatisch kleiner.
    • wolge 06.11.2019 04:25
      Highlight Highlight @bebby: Keine Ahnung was du alles mitschleppst meine Freundin und ich nutzen beide einen duffle bag und kommen gemeinsam, also total auf knapp 20kg
      Benutzer Bild
  • Scaros_2 05.11.2019 11:00
    Highlight Highlight Hat sich ein Berater also wieder verewigt? :-D
    • Friction 05.11.2019 15:33
      Highlight Highlight Der hiess wohl Fred 🙈
  • Snowy 05.11.2019 10:56
    Highlight Highlight Gute Idee.

    Aber leider klappt es ja schon heute mit den verschiedenen Boardinggruppen nicht.

    Ich werde nie verstehen, warum Menschen sich eine halbe Stunde lang in eine Reihe stellen um einen reservierten (!) Sitz einzunehmen.

    Und Nein: Allenfalls fehlender Platz fürs Gepäck ist auch kein Grund. Hats mal keinen Platz mehr im overheadbin, überreicht man seine Tasche freundlich der Flightattendant, welche sich darum kümmert. Problem solved.

    Ist schon jemals in der Geschichte der Luftfahrt jemand nicht mit geflogen, weil er sich zu spät in eine bestehende Reihe von Menschen eingereiht hat?!
    • bebby 06.11.2019 01:34
      Highlight Highlight Sobald es ums fliegen geht, werden die meisten Menschen halt nervös :-)
  • Gubbe 05.11.2019 10:46
    Highlight Highlight Dabei geht vergessen, dass der Mensch kein Roboter ist. Immer wird es Menschen geben, die überfordert sind. Mit dem neuen System umso mehr. Wenn dann Heidi nicht wie versprochen, neben ihrem Fritz eingeteilt ist, geht schon daneben. So wurde also ein Jahr gerechnet, wie man am schnellsten einsteigt. Es fehlt allerdings auch das Aussteigen, ist das auch so geplant? Katastrophe! Man sitzt im angedockten Flugzeug und wartet stehend 10 min. bis endlich die Türen öffnen.
  • Magnum 05.11.2019 10:35
    Highlight Highlight Ich fliege ausschliesslich aus beruflichen Gründen und tu mir das in den Ferien nicht auch noch an. Dabei sitze ich am liebsten auf einem Gangplatz. Und beim Boarding ist mein erklärtes Ziel, als letzter Passagier in den Flieger zu gelangen - denn in der Keimröhre verbringt man ohnehin noch mehr als genug Zeit.
    Bisher ist es mir erst zwei Mal passiert, dass ich mein Kabinengepäck abtreten musste: Einmal 2014 auf dem Rückweg von den Vereinigten Staaten und einmal diesen Herbst auf dem Rückflug aus Wroclaw. Einige Male flog mein Overhead-Rolli aber "Business-Class", also weit vorne im Bin...
  • Hans Maulwurf 05.11.2019 10:29
    Highlight Highlight ...und auf 20 Minuten heulen sie bei diesem Thema schon wieder von der Greta rum. Lächerlich. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Watson-Community für stets sachliche und überlegte Kommentare :)
  • NumeIch 05.11.2019 10:12
    Highlight Highlight Ich war vor Kurzem in London und da gab es dieses Boarding Prozedere schon und es ist nicht schneller. War in Gruppe 5 habe sogar noch lange gewartet bis ich mich zum Schalter begab und lief dann auf dem Weg zum Flugzeug in eine lange Schlange. Weil viele Leute einfach eine Ewigkeit brauchen um ihren Platz im Flugzeug zufinden.
  • fidget 05.11.2019 09:56
    Highlight Highlight Mit den vielen Ausnahmen (Priority, höhere Klasse, Familien etc. nicht trennen) wird das System auch nicht besser funktionieren als mit dem bisherigen. Am Schluss bleibt immer noch die Variable "Mensch". Es wird nie optimal funktionieren, weil einige immer glauben eine Extrawurst zu haben oder dass für sie dieses System nicht gilt.
  • Pabloes 05.11.2019 09:38
    Highlight Highlight Das problem sind diejenigen die selten fliegen und schon nervös sind.. ich habe immer mein turnsäcklein im handgepäck. Wenn ich am gate warten muss packe ich alles was ich brauche ( kopfhörer pulli ect.) in den turnsack.. beim einsteigen schau ich wo ich sitze, handgepäck nach oben, hinsetzten und mein säcklein unter den sitz.. Aber hauptsache drängeln und bei sitz nr 4 mal 10minuten den koffer durchsuchen und alles blockieren
  • Pafeld 05.11.2019 09:18
    Highlight Highlight Jeder, der regelmässig fliegt, kennt sie: Herbert und Kunigunde, meist zwischen 55-65, die bereits eine halbe Stunde vor Boarding am Gate stehen (wenn nötig mit ordentlich drängeln), um das Flugzeug auch garantiert zuerst zu besteigen (mit enttäuschten Gesichtern, dass Priority noch zuerst kommt). Nur um dann die beiden Gangplätze gleich hinter der Buissness Class zu besitzen, wobei man 0 Hemmungen hat, den Gang so lange wie nötig zu belegen. Die zwei Minuten spart man alleine schon wegen den Herberts und Kunigundes dieser Welt. Ja, Herbert und Kunigunde. In ya face!
    • Blissfully 05.11.2019 13:50
      Highlight Highlight 9 Herberts gefällt dein Kommentar nicht :-D
  • Supermonkey 05.11.2019 09:14
    Highlight Highlight Habe dies in Asien bereits gesehen, leider waren die Flugzeuge oft zu 90% von chinesen besetzt, welche die anweisungen schlicht nicht verstanden haben und somit das boarding durch das chaos stets länger gedauert hat, da in der falschen schlange angestanden wurde 😄
  • Padi Engel #Kanngarnix 05.11.2019 09:11
    Highlight Highlight
    Play Icon
    solange wir wie Affen boarden bleibt alles beim alten ;)
    • Snowy 05.11.2019 11:05
      Highlight Highlight Haha.. grossartig dieser Clip! :-)
    • Leonessa 05.11.2019 13:03
      Highlight Highlight The human inability to follow instructions... Sooooo true!
      Die ewige Angst der Letzte sein zu müssen, die „nach mir die Sintflut“ Mentalität und die Unfähigkeit Vorhersehbares vourauszudenken macht die meisten von uns zu ineffizienten Lebewesen.
      Dieser Film zeigt genau alles das auf! Herrlich!!!!
  • Toerpe Zwerg 05.11.2019 09:09
    Highlight Highlight Das Problem sind die Passagiere, welche den halben Hausrat als Handgepäck mitnehmen.
  • mikel 05.11.2019 09:08
    Highlight Highlight Das Fliegen ist das beste Beispiel für unsere gestresste Gesellschaft. Da holt man (auf Kosten der Umwelt) einen riesigen Zeitgewinn heraus, um dann beim Ein- und Aussteigen zu pressieren wie blöd.
  • Bee89 05.11.2019 09:06
    Highlight Highlight Das hat auch schon beim Boarding von Hinten nach Vorne nicht geklappt. Solange gewisse Menschen das Gefühl haben, sie werden zurückgelassen, wenn sie nicht in 0.5 Sekunden im Flugzeug sind wird sich das auch nicht ändern.

    Und das nächste Problem sind die Menschen, die meinen ihr Plastiksäckli vom Duty Free oder kleines Handtäschli in die Overhead-Bins packen zu müssen, so dass noch weniger Handgepäck-Koffer verstaut werden können.
    Kleine Taschen gehören einfach unter den Sitz!
    • Simon 05.11.2019 09:43
      Highlight Highlight Kleine Taschen gehören unter den Sitz? Ich schränke mich ein, bringe wenig an Bord und zum Dank darf ich mir das auch noch zwischen die Beine klemmen, damit du deinen Wohnschrank oben rein tun kannst?? Grosse Gepäckstücke gehören einfach in den Frachtraum!
    • Bee89 05.11.2019 09:59
      Highlight Highlight Ein Handgepäckskoffer ist genau dazu da, um als Handgepäck mitgenommen zu werden.
      Ich beschränke mich auch, damit ich keine zusätzlichen Gebühren, die oftmals teurer als der Flug sind (ganz anderes Problem) bezahlen muss. Dann will ich das auch verstauen können.
    • SunshineCoast 05.11.2019 10:04
      Highlight Highlight Vor zwei Wochen flog ich mit der Swiss und habe mein Koffer vorher abgegeben. Dann motzte eine Passagierin mich an, weil ich mein Mantel oben verstaut hatte. Die Flugbegleiterin musste ihr dann erklären das es auch ohne mein Mantel kein Platz mehr für Ihren Koffer gehabt hätte. Sorry aber für solches habe ich null Verständnis. Jeder weiss doch das man Handgepäck gratis abgeben kann wenn es nunmal kein Platz mehr hat. Aber ich habe genauso das Recht mein Plastiksäckli, mein kleines Handtäschli oder eben mein Mantel zu verstauen. Zu geizig sein um das Gepäck abzugeben + dann über andere motzen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • ursus3000 05.11.2019 08:58
    Highlight Highlight man sollte die Rollkoffer aus der Kabine verbannen
    • fidget 05.11.2019 09:59
      Highlight Highlight Bei einigen Modellen in der Kabine fragte ich mich auch schon, ob das wirklich noch als Handgepäck durchgeht. Teilweise wahnsinnig was für Koffer in die Kabine geschleppt werden. Weist man diese Passagiere aber darauf hin, sind das diejenigen, die ein Riesengezeter loslassen.
    • Snowy 05.11.2019 11:09
      Highlight Highlight Einverstanden!

      Und: Männer, welche kleine kleine Gepäckstücke auf Rollen hinter sich her ziehen, sollten sich nicht länger als solche bezeichnen.
  • Freilos 05.11.2019 08:56
    Highlight Highlight Ich schaue immer das ich als letzter einsteige. Ich verstehe nicht wieso man als erster im Flieger sitzen und warten muss.
    • Der Rückbauer 05.11.2019 09:07
      Highlight Highlight Das Vieh hat eben Herdendrang. Gut, dass die Viehherde strukturiert wird, was mich aber auch nicht hindern wird, als Letzter einzusteigen und nach einem freien und schön heimeligen Plätzli Ausschau zu halten.
    • Baba 05.11.2019 09:09
      Highlight Highlight Klar, am Gate warten ist ja so viel toller. Wegen Leuten wie Ihnen dauert dann der Boarding-Prozess länger :(

      Ist genau wie mit jenen, die es nicht schaffen (wollen), gemäss ihrer "Zone" einzusteigen, da sie meinen, für sich selbst eine Extrawurst zu brauchen...
    • dan2016 05.11.2019 09:10
      Highlight Highlight vielleicht weil 90% - wie im Artikel erwähnt - ihren gesamten Hausrat gratis mitnehmen und transportieren wollen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 05.11.2019 08:54
    Highlight Highlight Solange ich die Masse und Gewicht des Handgepäcks einhalte, habe ich auch das recht dazu, diese ins Flugzeug zu nehmen. Normalerweise buche ich bei längeren Flügen einen Platz beim Gang. Mit dem neuen Verfahren ist man da benachteiligt.
    Und wenn Paare etc. nicht getrennt werden, ist das System ohnehin schon gescheitert.
    • Supermonkey 05.11.2019 09:16
      Highlight Highlight Da liegst Du falsch. Du hast überhaupt kein recht Dein Handgepäck ins innere zu nehmen, Masse hin oder her... Wenn die Overheads voll sind wandert dein kleines Köfferchen in den Gepäckraum...

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