Schweiz
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Busen-Pillen und Alpenbitter – Schweizer Werbung im Zweiten Weltkrieg

Die «Schweizer Illustrierte Zeitung» würdigte zum Kriegsende das Engagement der Frauen und Männer in der Schweiz. Zwischen den Beiträgen voller Dramatik und Spannung fand die eine oder andere Reklame Platz...



Durch Zufall fiel mir diese Zeitung aus dem Jahr 1945 in die Hände

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Nachdem ich in zwei Artikeln die eindrücklichsten Bilder und Geschichten vorgestellt habe, geht es in diesem Beitrag um die Werbung, die in der Zeitung zu finden ist.

Auf Seite 17 taucht die erste riesige «Reklame» auf – für einen «Kaffeeservice aus echtem Silber». Zufall, dass es auf der Seite links um das Engagement der Frauen während des Krieges geht?

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Nicht nur im Krieg, auch in der Werbung scheinen die Rollen klar verteilt zu sein. Produkte, um angeblich die Attraktivität zu steigern, wie Busen-Pillen, Haarentferner und Strümpfe für sie...

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«Was die Nährsalze für eine Pflanze bedeuten, das sind die Hormone für die Büste!»

Aus dem Werbetext für die Rondoform-Pillen

... und Schnaps (und Helden) für ihn.

Versicherungsleistungen und Zahnpasta gehen immer

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«Ob wir als Soldat unsere Pflicht zum Schutze der Heimat erfüllen oder zu Hause unsern beruflichen Aufgaben nachgehen... immer und überall lauern Unfallgefahren. Nur eine Ihren Verhältnissen angepasste Unfallversicherung schützt Sie vor den oft katastrophalen finanziellen Folgen.
Die ‹Zürich›-Unfall-Police erstreckt sich bedingungsgemäss auch auf Unfälle im Militärdienst.»

Offenbar gab es auch schon Publireportagen

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«Wer ins Toggenburg kommt, freut sich immer wieder an der vielfältigen Abwechslung, die sich seinem Auge bietet: freundliche Dörfer mit Gärten und viel Blumen, schmucke, von der Sonne samtbraun gebrannte Bauernhäuser, und über alle Hügel und Hänge verstreute Häuschen und Gaden. (...) Ein Stück Land, wie geschaffen zum Ferienmachen mit seinen köstlichen Spazierwegen, seinen fischreichen Gewässern und seiner gastfreundlichen Bevölkerung, und dem Erholungssuchenden mag es vorkommen wie ein Stück Paradies.»

Einleitung zum Werbetext über die Dorfgemeinschaft Ebnat-Kappel, die unter anderem Hemden fabriziert.

Zum Schluss ein Witz

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«‹Ob wohl jemand (Nahestehendes) gestorben ist, oder warum ist der Herr Oberst so traurig?› – ‹Nein, aber ab morgen muss er wieder mit seinem rostigen Velo ins Geschäft fahren.›»

Die ganze «Sondernummer» der «Schweizer Illustrierte Zeitung»
(40 Seiten, unkommentiert)​

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Wie sich die indische Banditenkönigin an den Männern rächte

Mit elf Jahren wird das Bauernmädchen Phoolan Devi von ihrem Ehemann vergewaltigt. Ihr Leben lang werden sich Männer an ihr vergehen, stets in Gruppen, Polizisten, Männer ihrer eigenen und höherer Kasten. Doch Phoolan überlebt alles. Die Wut über die Ungerechtigkeit und der Gedanke an Rache lassen sie nicht sterben. 

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Die Mutter klagte oft über die vielen Mädchen, die ihr die Götter bescherten, wenn sie so vor einem Kuhfladen hockte und daraus einen Dungziegel formte. Es war besser …

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