Schweiz
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Personenkontrolle und Festnahme eines Verdaechtigen in der Drogenszene der Stadt Zuerich am 17. September 2002. Polizisten der Spezialeinheit Turicum der Zuercher Stadtpolizei bei ihrer Arbeit in der Betaeubungsmittel-Szene auf der Strasse im Kreis 4 und 5 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally): FILM]

Die Polizei soll künftig sagen, welchen Pass Tatverdächtige, Täter und Opfer haben. Bild: KEYSTONE

Soll die Polizei auch Migrations-Hintergrund nennen? Und wenn ja, was ist das?

Das Zürcher Stimmvolk soll darüber entscheiden, ob die Polizei Nationalität und/oder Migrationshintergrund von Täterinnen und Tätern nennen muss. Linke kündigen ein Referendum an.



Gibt es eine Beziehung zwischen Nationalität und Kriminalität? Diese Frage beschäftigt die Zürcher Politik nun seit drei Jahren. Die Stadt Zürich findet seit 2017, dass der Pass einer Person nichts darüber sagt, warum eine Tat begangen wurde. Ihre Polizistinnen und Polizisten nennen in Medienmitteilungen seither nicht mehr die Nationalität von Täterinnen, Tatverdächtigen oder Opfern. Für Statistiken werden die Angaben nach wie vor erfasst.

Das ärgerte besonders die SVP: Sie spricht von «Zensurpolitik» und kritisiert, so werde die «Ausländerkriminalität» verheimlicht. Sie will mit einer kantonalen Volksinitiative der Stadtpolizei diktieren, wie sie über Straftaten zu berichten hat.

Ihr Vorschlag geht dabei deutlich weiter als die frühere Praxis. Die SVP will, dass die Polizeien in ihren Medienmitteilungen nicht nur Nationalität, Alter und Geschlecht nennt, sondern auch den «Migrationshintergrund» auf Anfrage verrät.

Was gilt noch unter Migrationshintergrund?

Der Zuercher Regierungsrat Mario Fehr mit seinem Auslaenderausweis an einer Medienkonferenz In Zuerich am Dienstag. 4. Februar 2020. (KEYSTONE/Walter Bieri)

SP-Regierungsrat Mario Fehr mag die Praxis der Stadt Zürich nicht. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Das kantonale Parlament und die Regierung lehnen die SVP-Initiative ab. Argumentiert wird, dass der Begriff «Migrationshintergrund» unklar sei. Der Zürcher SP-Justizminister Mario Fehr ging in seiner Kritik noch weiter: «Wir müssten bei der Polizei eine Art Ahnenforschungs-Abteilung ins Leben rufen.» Zudem sei er strikt dagegen, zwei Kategorien von Schweizern zu schaffen.

«Wir müssten bei der Polizei eine Art Ahnenforschungs-Abteilung ins Leben rufen.»

Sicherheitsdirektor Mario Fehr

Ab wann eine Schweizerin oder ein Schweizer keinen sogenannten «Migrationshintergrund» hat, schreibt die SVP nicht vor. Unklar bleibt damit, wie die Initiative umgesetzt werden soll. Einen Ansatz zur Ahnenforschung könnte die Praxis des Bundes liefern. Das Bundesamt für Statistik zählt zur «Bevölkerung mit Migrationshintergrund»:

Gegenvorschlag zur Volksinitiative

Die Regierung will die Volksinitiative mit einem Gegenvorschlag bodigen. Nicht etwa, weil sie die Chancen für die SVP-Initiative für gross hält, sondern sie unglücklich mit der Praxis der Stadt Zürich ist. Die Polizei der Kantonshauptstadt nennt seit 2017 die Nationalität nur auf Anfrage. Journalistinnen und Journalisten müssten heute aktiv nachfragen, dadurch liege der Fokus noch mehr auf die Nationalität.

Der Gegenvorschlag will, dass die Stadtpolizei sich der Praxis der Kantonspolizei anpasst. Diese nennt die Nationalität in ihren Mitteilungen – nicht aber den «Migrationshintergrund». Der Kantonsrat hat am Montag diesem Gegenvorschlag zu gestimmt.

Die Nationalitäten-Nennung hätte zur beschlossenen Sache werden können. Die SVP erkannte in der Debatte selbst, dass ihre Volksinitiative wegen des «Migrationshintergrunds» einen Schwachpunkt habe. Käme es zum Rückzug der Initiative, wäre die Bahn frei für den Gegenvorschlag.

Referendum bekämpft beide Vorschläge

Delio Zanovello Junge Grüne Zürich

Delio Zanovello ist Co-Präsident der Jungen Grünen Zürich. Bild: zvg

Nun droht aber so oder so eine Abstimmung. Ein Komitee, bislang bestehend aus den Jungen Grünen, Juso, der Alternativen Linken und dem Verein Secondas, will das Referendum gegen den Gegenvorschlag ergreifen.

Delio Zanovello, Co-Präsident der Zürcher Junge Grüne, stört sich am Kerngehalt von Volksinitiative und Gegenvorschlag. «Hier wird versucht, eine Straftat nur mit der Herkunft von Täterinnen oder Opfern zu erklären», sagt er zu watson.

«Gilt eine Ur-ur-ur-ur-Grossmutter aus Frankreich schon als Migrationshintergrund?»

Delio Zanovello, Co-Präsident Zürcher Junge Grüne

Kriminell werde man nicht, weil man einen bestimmten Pass habe, sondern aus sehr vielen anderen Gründen. Auch sei der Begriff «Migrationshintergrund» unklar. Im Gespräch mit watson fragt er: «Gilt eine Ur-ur-ur-ur-Grossmutter aus Frankreich schon als Migrationshintergrund?»

Soll die Polizei die Nationalität der Täter nennen?

Das Referendumskomitee hat 60 Tage, 3000 Unterschriften zu sammeln. Die SVP kündigte an, an ihrer Volksinitiative festzuhalten, falls das Referendum ergriffen wird. Tut sie dies, wird das Volk über beide Vorlagen abstimmen müssen.

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286Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juscht 10.03.2020 15:51
    Highlight Highlight Wenn man das Alter angibt oder auch das Geschlecht, dann kann man immer noch diskriminieren. "Ahh ein 20 Jähriger hat einen Unfall gebaut, war bestimmt mit viel zu viel unterwegs oder abgelenkt am Handy" oder "Das kommt davon, wenn man eine Frau ans Steuer lässt". Wenn man auf diese Angaben nicht verzichtet, finde ich, sollte man auch die Angabe zur Nationalität beibehalten.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 18:43
      Highlight Highlight Welchen Vorteil hat das für die Bevölkerung, wenn bei jedem Vorfall die Nationalität genannt wird?
    • DARTH OLAF 10.03.2020 22:35
      Highlight Highlight Juscht, du hast die Alten vergessen, besonders die Geisterfahrer.

      Bei der Angabe der Nationalität steht meistens ein Rassismusgedanke im Hintergrund. Es gibt nicht umsonst ein Diskriminierungsgesetz. Und das ist auch gut so. Das Alter oder das Geschlecht ist in deinem Beispiel nicht mit der Nationalität zu vergleichen.
    • Juscht 11.03.2020 09:04
      Highlight Highlight Was bringt einem denn die Angabe von Geschlecht oder Alter?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 10.03.2020 13:38
    Highlight Highlight Ich finde es richtig, das das endlich abgestimmt wird. Scheinbar finden PolitikerInnen in ihrem ewigen Muster rechts-links keine Lösung.
  • HiCh 10.03.2020 13:19
    Highlight Highlight Wo ist denn nun genau das Problem, wenn man den Migrationshintergrund nennt? Jede Tat ist an und für sich einzigartig. So wird sie auch vom Gericht behandelt. Sollten sich nun aber Parallelen zwischen den vielen Einzelfällen zeigen, weshalb sollte man es der Bevölkerung verschweigen? Was die Bevölkerung wiederum mit dieser Info macht, ist jedem Einzelnen überlassen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 11.03.2020 13:07
      Highlight Highlight Dafür gibts die jährlichen Statistiken.
      Die Nennung der Nationalität ist, gelinde gesagt, kompletter Schwachsinn und dient allerhöchstens Politikern, die ohnehin schon nur mit Provokationen und Empörung arbeiten.
  • cosmonaut 10.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Für die Autoversicherung ist es ja schon relevant. Da bezahlen gewisse Personenkreise mit bestimmten Migrationshintergrund mehr Prämie, weil sich das Verhalten, beziehungsweise das Führen eines Fahrzeugs statistisch klar unterscheiden und zwar im negativen Sinne. Ich würde das auch nicht auf den sozialen Background abwälzen, sondern auf den kulturellen. Man kann sich also schon die Frage stellen, ob es zu den sozialen Schwierigkeiten auch noch kulturelle Faktoren hinzukommen. Nicht um zu diskreminieren, sondern um den Ursachen besser auf den Grund zu gehen.
    • Radesch 10.03.2020 16:45
      Highlight Highlight @cosmonaut

      Wurde das eigentlich schon einmal höchstrichterlich abgesegnet? Vor dem Gesetz müssten theoretisch alle gleich sein und jemandem andere Vertragsbedingungen zu geben aufgrund der Nationalität dürfte doch zumindest ein "heisses Eisen" sein. Würde mich wirklich interessieren.
    • Sandro Lightwood 10.03.2020 17:25
      Highlight Highlight Da statistisch belegbar, wird das Kriterium bis heute akzeptiert. In der EU aber verboten.
    • Radesch 10.03.2020 20:22
      Highlight Highlight @Sandro Lightwood

      Gibt es Urteile dazu? Das wäre doch einmal etwas für den Konsumentenschutz. Da dürfte das Interesse doch bei den 25% Ausländern in der CH recht gross sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meyer Andrej 10.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Anders gesagt, man liest eine Tat, Raserdelikt, Vergewaltigung, Messerstecherei, häusliche Gewalt etc.. In 95% der Fälle sind es immer dieselben Nationalitäten, wieso ist das so? Wieso assoziiert man immer Gewalttaten mit solchen Nationen? Wenn ich mit meinem Kollegen der bei der Kapo arbeitet darüber rede, ist es anscheinend noch viel schlimmer. Viele Einsätze schaffen es gar nicht in die Medien, da sie „lediglich“ beschimpft werden, was ausser einer Anzeige keine weiteren Konsequenzen nach sich zieht.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 10.03.2020 12:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Super8 10.03.2020 11:48
    Highlight Highlight So lange teurere Autoversicherungen für Personen von gewissen Ländern legal ist kann man auch genauso gut die Nationalität bei Gesetzesverstössen nennen. Ist etwa der gleiche Irrsinn.
  • Til 10.03.2020 11:12
    Highlight Highlight Wozu dient das 3te Kriterium für Migrationshintergrund des Bundesamtes für Statistik?
    Ist doch mit dem 2ten schon abgedeckt.
  • Fritz N 10.03.2020 11:05
    Highlight Highlight Pfff Nationalität, das ist doch viel zu ungenau.
    Bürgergemeinde! Nur die Bürgergemeinde ist wirklich aussagekräftig! Diesen Biberbruggern habe ich noch nie vertraut!
    Ausserdem finde ich man sollte auch die Haarfarbe angeben! Damit wir Braunhaarigen nicht immer in die Vergehen der Blonden reingezogen werden!
    #makeracismdoofagain
    • Ueli der Knecht 10.03.2020 17:31
      Highlight Highlight Am schlimmsten sind die Spreitenbacher, und auch die Schwammendinger. Aber die tarnen sich als Stadtzürcher.
  • npe 10.03.2020 10:58
    Highlight Highlight Ich würde euch gerne daran erinnern, dass Korrelation nicht gleich Kausalität bedeutet. Das Fehlen des Schweizer Passes, oder das Vorhanden sein eines zweiten, geben keine statistisch relevante Daten zur Kriminalität.

    Weitere Details könnt ihr kupus@kombajn's Kommentar entnehmen (zuoberst).

    Die Kommentare hier finde ich insbesondere Problematisch da mit dieser Fremdenfeindliche Haltung eine selbsterfüllenden Prophezeiung provoziert wird.

    Im Wikipedia Artikel zu Korrelation wird genau dieser Fehlschluss beschrieben:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Korrelation#Korrelation_und_Kausalzusammenhang
    • Hierundjetzt 10.03.2020 12:55
      Highlight Highlight Anscheinend besteht Diskussionsbedarf😏

      Immer dieses arrogante, pseudo edukative abwürgen von Migrationsthemen, weil die eigene Lebensrealität scheinbar eine andere ist.

      (Was bei 8Mio extrem reichen Einwohner eher unzutreffend ist)

      Und sich dann wundern, dass die SVP die grösste Partei der Schweiz ist und die SP einen (absolut vermeidbaren) totalabsturz hinlegt.

      DAS ist eine Korrelation
    • Hierundjetzt 10.03.2020 14:51
      Highlight Highlight An die Blitzer: Wir haben 30% Ausländeranteil haben wir Banlieus? Einen Brexit? Brennende Asylheime? Aktives Ausgrenzen wie in Polen und Ungarn?

      Nein.

      Was wir haben sind Luxusprobleme. Uuuh die Nationalität wird bei einem Täter mitgeteilt. Gaaanz schlimm.

      Das Opfer? Bäh. Mir wurscht. Aber dieser arme arme Straftäter 😪 er musste doch in den Juwelierladen klauen wägems uberläbe. Klar
    • You will not be able to use your remote control. 10.03.2020 16:45
      Highlight Highlight > Aber dieser arme arme Straftäter 😪 er musste doch in den Juwelierladen klauen wägems uberläbe.

      Es geht um die Nichtstraftäter. Wenn sogar Leute wie du das vergessen haben, wird es langsam schwierig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dageka 10.03.2020 10:37
    Highlight Highlight Dann sollte man aber die Schweizer Nati auch "Schweizer Nati mit Migrationshintergrund" nennen... und den Roger Federer als Schweizer mit afrikanischem Migrationshintergrund etc...
    • 044 508 39 39 het sie gseit 10.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Kann man von mir aus auch. 🤷🏾‍♂️
    • Erba 10.03.2020 12:39
      Highlight Highlight Köppel und Blocher, Politiker mit Migrationshintergrund.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 10.03.2020 16:26
      Highlight Highlight Von Freunden aus Frankreich hörte ich, dass sich viel Franzosen nicht mehr mit ihrer Fussball Nationalmannschaft identifizieren mögen.
      Das sind nicht wir... sagen sie. 🤷🏾‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 10.03.2020 10:30
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach wird es schwer, Kriminelle zu erwischen, die sehr schlau sind, weil bei der Polizei einfach die Ressourcen und das Kow-how nicht in dem Masse vorhanden ist, um diese Kriminellen zu fassen (z.B. Cyberkriminalität).

    Richtig geniale Kriminelle, die auch über genügend Macht verfügen, machen ihr Treiben zu etwas, das man legal machen kann.

    Beispiel: Ich würde jetzt nicht sagen, das Steuergeheimnis sei eine kriminelle Machenschaft der Schweiz gewesen, aber dadurch gingen anderen Staaten Milliarden von Steuereinnahmen verloren.
  • Radesch 10.03.2020 10:28
    Highlight Highlight Dass die information genannt wird bringt genau nichts, ausser dass man sagen kann: "wusste ich es doch, die haben sich doch nicht integriert!"

    Schön und gut, nur bei einer fast stetig sinkenden Kriminalitätsrate soll das was genau bringen? Es ist wichtig, dass wenn ein Täter flüchtig ist man seine optischen Merkmale nennt um ihn ausfindig zu machen (Grösse, Haut- und Haarfarbe, ...).

    Was nützt es mir aber zu wissen, dass ein geschnappter Täter jetzt Schweizer mit türkischem Migrationshintergrund ist? Bestelle ich dann weniger Döner oder was soll damit erreicht werden?
    • Hierundjetzt 10.03.2020 10:36
      Highlight Highlight Es sind Fakten liebe Radesch. Und die Polizei soll nicht eine politische Position einnehmen sondern neutral berichten.

      Bei Deutschen oder US Wirtschaftskriminellen findest Du deren Nennung ja per Zufall auch ok 😏
    • Radesch 10.03.2020 10:56
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Ja, dann soll sie die Nationalität halt nennen. Ein Migrationshintergrund ist aber eben keine Nationalität mehr, der Täter ist schliesslich ein anderer Staatsbürger. Wenn das Volk das aber unbedingt will, dann sollen sie das auch wissen. Die Frage ist nur, wie genau dass einem als Bürger auch nur im geringsten weiterhelfen soll. Zumal andere Faktoren, wie z. B. der Bildungsgrad, das Jahreseinkommen, etc... Wahrscheinlich viel aufschlussreicher wären. Bestimmte Verbrechen werden nämlich eher von Armen, andere von Reichen begangen.
    • Friction 10.03.2020 11:30
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: neutral berichten? Empirisch besteht zwischen Nationalität und Kriminalität kein Kausalzusammenhang. Deshalb ist eine Kommunikation der Nationalität im Kontext von Kriminalität politische Berichterstattung!

    Weitere Antworten anzeigen
  • Schlingel 10.03.2020 10:27
    Highlight Highlight Und ja ich bin mir bewusst, dass es auch ganz viele Schweizer gibt, die veraltete Ansichten bezüglich Homosexuelle, Frauen etc. haben und auch solche, die schwere Straftaten begehen. Und natürlich müssen wir auch durch aktive Aufklärungsarbeit gegen veraltete Weltansichten oder Kriminalität von Schweizern vorgehen. Jedoch ist dies absolut keine Begründung dafür, integrationsscheue oder sogar kriminelle Ausländer zu tolerieren. (3/3)
  • Schlingel 10.03.2020 10:21
    Highlight Highlight Es bräuchte klare Integrationsbestimmungen für Migranten und Asylsuchende. Beispielsweise könnte man da Dinge wie das Erlernen der Sprache (mit Unterstützung des Staats), das Akzeptieren unserer Gesetze oder der Gleichstellung von Mann und Frau etc. definiert werden. Diese müssten bei der Einreise unterschrieben werden. Wer in grossem Masse dagegen verstösst soll des Landes verwiesen werden dürfen. Dadurch wäre es möglich, die integrationsscheuen Ausländer von den gut integrierten zu unterscheiden. Ich bin mir sicher, dass dann auch die allgemeine Ausländerfeindlichkeit abnehmen würde. (2/x)
  • Schlingel 10.03.2020 10:13
    Highlight Highlight Ich finde die Information sehr wichtig. Es soll dabei aber nicht darum gehen, ganze Nationen unter Generalverdacht zu stellen, sondern es soll eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen Migration und Integration stattfinden. Falls auffallen soll, dass Personen bestimmter Nationen, Religionen oder Kulturen verhältnismässig oft an bestimmten Verbrechen beteiligt sind, so muss dem auf den Grund gegangen werden. Ich möchte keine Parallelgesellschaften und werde trotz aller Offenheit Ansichten wie Homophobie, Frauenhass, Kinderehen, weibliche Beschneidung etc. niemals tolerieren. (1/x)
    • Balikc 10.03.2020 15:12
      Highlight Highlight Genau dafür wird ja bereits heute eine Kriminalstatistik mit den entsprechenden Daten geführt, (welche notabene für jedermann zugänglich sind).
      In einer (selektiven) Berichterstattung, welche v.a. Emotionen und Sensationslust bedient um Klicks und Auflage zu generieren, helfen solche Angaben aber keinesfalls Probleme zu lösen oder Integration zu fördern. Im Gegenteil, sie tragen zur Spaltung der Gesellschaft bei.
  • herrkern (1) 10.03.2020 10:12
    Highlight Highlight Wenn jemand Schweizer ist, dann interessiert es mich nicht, ob seine Urgrossmutter schon im Muotathal gewohnt hat. "Migrationshintergrund" kann so nicht geklärt werden, sonst müsste man es bei Dr. Blocher auch immer erwähnen.
  • Hierundjetzt 10.03.2020 10:07
    Highlight Highlight Und genau deswegen nervt mich das Referendum der Grünen Hirnlosen.

    Jetzt diskutieren wir wieder 1‘000 Jahre darüber was Schweizer ist und was nicht 🙄 .

    80% der Gefängnisse sind mit Ausländer belegt

    Gewaltkriminalität und Drogenhandel werden in Gottesnamen mehrheitlich von Ausländer verübt.

    Wirtschaftskriminalität und Betrug von Schweizern

    Tatsache.

    Warum verschweigen? Was bringts? Weil irgendwiewas?

    Polizei = Fakten
    Politik = Vorstellungen für die Zukunft
    • Stefan Morgenthaler-Müller 10.03.2020 10:21
      Highlight Highlight Ach ja, mein Lehrer ist Ausländer, was hat er damit zu tun, dass andere Ausländer kriminell sind? Sie sind ein Mann, 90% der Kriminellen sind Männer, was haben Sie damit zu tun? Die kriminellsten Leute in den Parteien findet man bei der SVP (s. Schuldsprüche), bedeutet nicht, dass der SVP-Wähler auch kriminell ist.

      Sorry, Fakten ist das eine, aber Willkür ist, Leute in Ausländer/Schweizer/Eidgenossen einzuteilen und dann diesen Leuten "Eigenschaften" wie "kriminell" in die Schuhe zu schieben. Aber so einer wie Sie (m, weiss,CH, wenig Bildung), kommt erst gar nicht auf diesen Gedanken.

    • ChlyklassSFI 10.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Was ist denn ein Schweizer?
    • RicoH 10.03.2020 11:04
      Highlight Highlight Unter den Personen, die straffällig und verurteilt werden, gibt es wesentlich mehr Männer als Frauen und wesentlich mehr Junge als Ältere. Wie eine soeben publizierte Analyse des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt, sind die Unterschiede zwischen Ausländern und Schweizern dagegen verhältnismässig gering, wenn man die unterschiedliche Alters- und Geschlechtsstruktur berücksichtigt. Betrachtet man ausschliesslich die Wohnbevölkerung (lässt also Asylanten und Touristen oder Durchreisende weg), so fehlen die Unterschiede sogar fast ganz.

      Nur so wegen deinen 80% Ausländer...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 10.03.2020 10:01
    Highlight Highlight dann bitte auch in den medien mehr über wirtschaftskriminelle berichten, die in der regel "eidgenossen" sind.

    ansonsten wird nur rassismus geschürt.
  • Lolita 10.03.2020 09:57
    Highlight Highlight £Ja das ist wichtig. Bestimmte Taten sind nunmal in bestimmten Kulturen deutlich häufiger. Die Bevölkerung muss das wissen um sich zu schützen und zu helfen, und damit genug Druck entsteht gezielt Massnahmen zu ergreifen. Ehrenmorde, Blurache usw. sind nunmal spezifisch für einen bestimmten kulturellen Hintergrund. Auch Trickdiebstahl und eine Sorte von Vergewaltigung und sex. Belästigung. Oder um was eher schweizerisches zu nennen, Täter die ihre ganze Familie umbringen bzw. Drogen- und Finanzdelikte.
    • kupus@kombajn 10.03.2020 10:39
      Highlight Highlight Komplett falsch! Nehmen wir das Beispiel Albanien, wo es sowas wie Blutrache zweifelsohne gibt. In der abgelegenen Region Prokletije im Norden des Landes ist das Risiko, Opfer von Blutrache zu werden, ohne Frage gegeben, während es in der urbanen Region von Tirana weitaus geringer ist. Merkst du was? Dasselbe in Italien oder Frankreich. In ländlichen Regionen Süditaliens oder auf Korsika durchaus ein Thema. In Mailand oder Paris auch?

      Inwiefern bist du nun gscheiter, wenn du die Nationalität kennst?
    • RicoH 10.03.2020 11:06
      Highlight Highlight Und wie genau willst du dich schützen? Der Hinweis auf einen ausländischen Straftäter nützt dir diesbezüglich gar nichts.
    • Chili5000 10.03.2020 11:12
      Highlight Highlight Historisch gesehen dürften wir keine Deutschen mehr ins Land lassen... Es sind nicht alle Deutschen Rassisten. Dennoch haben Sie in Europa die meisten Menschenleben auf dem Gewissen. Völlig absurde Vorstellung. Die Nennung der Nationalität führt nur zu mehr Diskriminierung und Rassismus und bringt absolut nichts! Die Kriminalität hat überall auf der Welt die gleichen Zusammenhänge, Armut, Bildung und soziales System führen dazu, dass Menschen kriminell werden. Anbei ein toller Artikel zu diesem Thema: https://www.srf.ch/radio-srf-1/radio-srf-1/schicksal-unbekannt-wird-man-zum-verbrecher-geboren
    Weitere Antworten anzeigen
  • Payaso 10.03.2020 09:57
    Highlight Highlight Einfache Menschen suchen einfache Erklärungen für komplexe Probleme, damit sie sich in ihrer simplen Weltanschauung bestätigt fühlen.
    Dass damit die Ressentiments gegenüber allen Mitbürgern mit Migrationshintergrund geschürt werden, ist ja ganz im Interesse der Einthemen-Partei, weil sie sich ja sonst mit den wirklichen Problemen unserer Zeit befassen müssten und ihnen ihre Legitimation abhanden käme.

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    • ChlyklassSFI 10.03.2020 10:31
      Highlight Highlight Gutes Argument. Es ist so eindimensionales Denken.
    • beaetel 10.03.2020 10:56
      Highlight Highlight Wirklich schön formuliert, was ich auch denke.
  • ingmarbergman 10.03.2020 09:56
    Highlight Highlight Liebe Medien: Dann schreibt aber von jetzt an immer „Christoph Blocher (alt BR mit Migrationshintergrund)“
    • Arthur Sunil 10.03.2020 10:14
      Highlight Highlight Blochers Ur-Ur-Grossvater Johann Georg Blocher (1811–1899) wurde 1861 eingebürgert, und alle Vorfahren seitdem sind oder waren Schweizer. Nach keiner hier diskutierter Definition würde dies als "Migrationshintergrund gelten"
    • mike2s 10.03.2020 11:38
      Highlight Highlight Das muss heissen abgewählter Bundesrat mit Reichsdeutschem Migrationshintergrund.
  • Lowend 10.03.2020 09:56
    Highlight Highlight Ich will auch die Schuhgrösse wissen, denn schliesslich will ich wissen, ob Männer mit Schuhgrösse 43 wirklich am gefährlichsten sind! 🤦‍♂️
    • Arthur Sunil 10.03.2020 10:16
      Highlight Highlight Ja, und wenn tatsächlich eine signifikante Korrelation zwischen Schuhgrösse und Kriminalität festgestellt wird, darf das gerne auch öffentlich diskutiert werden.
    • Lowend 10.03.2020 12:25
      Highlight Highlight Aufpassen! Schuhgrösse 43 ist der Durchschnitt und darum wird es signifikant mehr Täter mit Schuhgrösse 43 geben!

      Es sind auch nur so viele Schweizer mit der Rassismusstrafnorm in Konflikt gekommen, weil es in der grössten Partei so viele echte Eidgenossen gibt, oder etwa nicht?

      Will sagen, dass es Angaben gibt, die nur in der Korrelation mit dem Anteil an der Bevölkerung Sinn ergeben.

      Darum ist auch die Nennung der Nationalität ohne Berücksichtigung des Anteils an der Bevölkerung sinnlos und dient nur der neofaschistischen Hetze und dem schüren von Hass und Zwiespalt!
    • Chili5000 10.03.2020 13:05
      Highlight Highlight Es ist die exakt gleiche Korrelation im übrigen. Sagt weder etwas aus noch trägt es zu einer Lösung bei. Es schürt nur Ressentiments gegenüber Ausländern. Ressentiments gegenüber Schuhträgern der Gr. 43 würden ja auch Schweizer treffen und daran hat man natürlich kein Interesse...
  • Ein Starwars Star wars! 10.03.2020 09:51
    Highlight Highlight Der "Schweizer mit Migrationhintergrund" ist ein klares Signal an alle nicht-Schweizer, dass sie defacto nie-richtige-Schweizer sind., selbst wenn sie eines Tages die Einbürgerungshürde nehmen würden.
    Im Sinne einer gesunden zukunftsfähigen Schweizer Gemeinschaft sollten wir uns weigern diesen grundxenophoben Sprachgebrauch unreflektiert zu normalisieren.
    • Arthur Sunil 10.03.2020 10:08
      Highlight Highlight Nein, eine hohe Kriminalitätsrate bei Eingebürgerten (natürlich normalisiert) wäre ein Hinweis darauf, die Einbürgerungsbestimmungen dahingehend anzupassen, dass eher sichergestellt wird nur tatsächlich integrierte Ausländer einzubürgern. Das Signal, dass tatsächlich nur Schweizer werden kann wer nicht kriminell ist, ist ja richtig.
    • Hierundjetzt 10.03.2020 10:09
      Highlight Highlight Ja, dank den Grünen haben wir nun das (wenn deren Abstimmung wie immer verloren geht)

      Der Gegenvorschlag wollte das eben gerade *nicht*

      Kann man sich nicht ausdenken

    • Ein Starwars Star wars! 10.03.2020 13:37
      Highlight Highlight @Arthur: nja. Wenn es in der einen Gruppe anteilsmässig mehr unkriminellen Mittelstand hat, so ist die andere Gruppe automatisch krimineller, nicht wahr? Normalisiere doch mal diesen Aspekt.
  • Kriss 10.03.2020 09:43
    Highlight Highlight Reicht denn nicht eine Kriminalstatiatik, in der der Migrationshintergrund aufgeschlüsselt wird? Das würde doch viel mehr aussagen als die Nationalität in Medienmitteilungen.
    • Lolita 10.03.2020 10:03
      Highlight Highlight Ist das Gleiche. Die Leute müssen wissen, welche Nationalität. Man sieht ja in Deutschland, dass es den Rassismus enorm anfacht, wenn Behörden versuchen Straftaten (typische) zu verschweigen und zu vertuschen. Zu recht. Und man sieht dann eben auch nicht mehr, dass auch Schweizer gewisse Taten begehen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 13:09
      Highlight Highlight @Lolita
      Einfach nein.
      Zum einen hat Deutschland bisher das dritte Reich nicht aufgearbeitet und hat ein massives Problem mit gewaltbereiten Rechtsextremen, die auch in kritischen Positionen in Behörden sitzen.
      Wenn du schon auf Deutschland zeigen willst, nimm alle Fakten zur Hand.
    • Kriss 11.03.2020 12:17
      Highlight Highlight @Lolita
      Nein, ist es nicht. Die MM werden in Zeitungen abgedruckt und verstärken so einen subjektiven Eindruck. Auch wenn eine Statistik ebenfalls den Eindruck verfälscht, ist sie doch einfacher einzuordnen als eine Sammlung an Medienmitteilungen.
      Ausserdem wird keine Straftat verschwiegen. Es wird nur nicht jeder Straftat eine Täter*innen-Nationalität zugeordnet.
  • Bavaria 10.03.2020 09:41
    Highlight Highlight Wieso sollte man das nicht kommunizierem dürfen? Kriminalität datf nicht mit dem Migrationshintergrund verbunden werden, doch zeigt es oftmals auch misslungene Integrationen auf und sollte den Handlungsbedarf bezüglich dem sozialen Verhalten von gewissen Migranten aus bestimmtem Regionen aufzeigen. Es ist einfach ein Fakt, dass sich gewisse Nationalitäten besser an das Schweizer Leben und Rechtssystem anpassen als andere aus anderen Regionen.
    • RicoH 10.03.2020 11:11
      Highlight Highlight Diese Daten werden erhoben und ausgewertet (BFS).
      Massnahmen daraus abzuleiten ist Aufgabe der Politik und nicht des Normalbürgers. Insofern hat diese Information in der Presse keine Relevanz.
    • Bavaria 10.03.2020 11:45
      Highlight Highlight Wenn man aber die Nationalitäten-Zensur in den Medien / Netz möchte, müsste man korrekterweise aber auch weitere Punkte eliminieren, beispielsweise auch eine allfällige Parteizugehörigkeit. Teilweise werden bei Skandalen etc. die Leute vor allem, wenn ein politisches Amt vorliegt, auf deren Parteizugehörigkeit reduziert. Entweder man setzt das ganze konsequent um oder man lässt es. So müsste man auch gleich das Geschlecht weglassen, so wird auch die Reduzierung auf Vorurteile gegenüber Frauen und Männern auftehoben. Grundsätzlich finde ich, dass da der gesunde Menschenverstand walten sollte.
    • RicoH 10.03.2020 12:10
      Highlight Highlight Den Spiess einfach umdrehen funktioniert nicht.
      Wenn es um politische Fragen geht, ist die Parteizugehörigkeit eine wichtige Information.

      Bei einer Straftat ist das Geschlecht offensichtlich, die Nationalität nicht. Wir wissen bereits, dass Straftaten mehrheitlich von Männern verübt werden. Einen Zusammenhang zur Nationalität lässt sich statistisch nicht nachweisen. Aus diesem Grund ist diese Information nicht relevant.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3-blettligs-chleeblatt 10.03.2020 09:34
    Highlight Highlight Ich bin dagegen, solange wir uns das 'Pauschalisieren' nicht abgewöhnt haben. Und bekanntlich ist das eine grosse menschliche Schwäche. Also wird diese (schlechte) menschliche Eigenschaft mit der Information über die Nationalität auf direktem Weg genährt. Ich versteh einfach nicht, was das Positive an einer solchen Information ist?
  • Psychonaut1934 10.03.2020 09:30
    Highlight Highlight Man muss es sagen um die richtigen Schweizer zu schützen!
    • Makatitom 10.03.2020 09:37
      Highlight Highlight Welche richtigen Schweizer? Die Judengoldeinschmelzer? Die Diktatorengeldwäscher? Oder diejenigen die ihre Mündel betrügen? Was ist überhaupt ein richtiger Schweizer?
    • 3-blettligs-chleeblatt 10.03.2020 09:38
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Oigen 10.03.2020 09:39
      Highlight Highlight genau darum geht es Psychonaut1934.

      WER ist ein richtiger Schweizer?
      Hier geboren?
      2.Generation?
      .
      .
      .5.Generation?
      Beim Rütlischwur dabei?


      u
    Weitere Antworten anzeigen
  • K1aerer 10.03.2020 09:29
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob das nicht noch ein Schuss nach hinten für die SVP ist. Es wird so oder so nicht für alle Kriminalitäten eine Medienmitteilung geschrieben. Da denke ich, da werden eher schwerwiegende Verbrechen dann berichtet. Ich weiss es nicht, ob es tatsächlich so ist, korrigiert mich, falls ich falsch liege, schwerwiegende Delikte korrelieren nicht mehr so stark mit der Herkunft.
    • Lolita 10.03.2020 10:07
      Highlight Highlight Tun sie: Zwangsverheiratung, Ehrenmorde, Beschneidung Frau, Frauen Tötungen allgemein, Familien interne Morde (=Schweizer), Blutrache, Gewaltdelikte, Sexualdelikte bestimmte Sorte von bestimmten Nationen eher inkl. Schweizern, Raser. Und gerade bei Rasern zeigt sich, dass auch Geschlecht und Alter stets genannt werden sollen. Gibt da zwei oder drei Sorten Raser.
      Ausserdem interessierenwir uns zu unserem Schutz vor allem für schwere Delikte.
    • loquito 10.03.2020 11:31
      Highlight Highlight Richtig... 80% sind ausländer (eher weniger), davon die meisten für kleinere DeliktePsychos ubd Pädos sind fast alle weiss und männlich (also CHer...)
    • RicoH 10.03.2020 12:16
      Highlight Highlight loquito

      Wie kommst du auf 80% Ausländer? Wenn du Durchreisende und den Kriminaltourismus abziehst und nur in der Schweiz wohnende Täter berücksichtigst, ist kein signifikanter Unterschied zwischen Schweizer und Ausländer feststellbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wydy 10.03.2020 09:27
    Highlight Highlight Wird von Ausländern mehr kriminalität begangen, als von Schweizern, heisst das nicht unbedingt, dass Ausländer krimineller sind. Es heisst eher, dass wir in der Integration dieser Personen versagt haben ;-)
    • derEchteElch 10.03.2020 09:44
      Highlight Highlight Oder, dass diese Personen nicht gewillt sind, sich zu integrieren und nur für kriminelle Taten hierhin kommen.
    • Pisti 10.03.2020 09:46
      Highlight Highlight Wohl eher das sich gewisse Volksgruppen gar nicht integrieren wollen.
    • kupus@kombajn 10.03.2020 10:42
      Highlight Highlight @derEchteElch: oder beides, je nach Individuum.

      @Pisti: Ganze Volksgruppen? Wirklich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Things will be different when I take over the worl 10.03.2020 09:25
    Highlight Highlight Man könnte auch noch veröffentlichen, welche Partei gewählt wird. Ich denke gerade bei Vergewaltigungs- und Morddrohungen gegen Meinungsmacher/innen sind gewisse Rentner, mit gewissem Weltbild, stark vertreten. Auf jeden Fall wird man sehen, dass wie immer Männer stark übervertreten sind. Und was wird die SVP da unternehmen? Die will natürlich nur was gegen "Ausländer" kötzeln. Dabei ist es Hans was Heiri, ob schlagender Türke, brauner deutscher Nazi, drohende CH Rentner oder slawischer Hooligan. Die Psychiatrie sollte sich endlich darauf spezialisieren. Die nerven alle gleich fest. Igitt.
    • Things will be different when I take over the worl 10.03.2020 09:43
      Highlight Highlight Man könnte immer am Ende des Jahres eine Liste veröffentlichen der Straftaten. Von mir aus mit Nationalität und dem Geschlecht. Da gäbe es eine Sparte Pädophilie, Vergewaltigung, Drohung, Raub, Raserei, Gewaltdelikte etc. Wie viele werden davon Männer sein? Den braunen Brüder macht doch das nichts aus, es ist ja sooo natürlich und eigentlich will man doch nur gegen Ausländer hetzen! Denn ein Ausländer Anteil von 15%-62% je nach Sparte nervt den SVPler aber der Männer Anteil von gut 86% ist ihm schnuppe - weil so männlich. Solche Grüsel.
    • Nathan der Weise 10.03.2020 10:13
      Highlight Highlight Es gibt doch eine statistische Auffälligkeit, dass „Ausländer“ prozentual häufiger straffällig sind die Belegungszahlen der Gefängnisse auch zeigen.
    • Lolita 10.03.2020 10:15
      Highlight Highlight Deshalb finde ich es sehr wichtig, auch Alter und Geschlecht zu nennen. Wie du schreibst gibt es auch Alters- und Geschlechtertypische schwere Taten (ältere reiche Schweizer Raser). Wobei Drohung würde ich noch nicht dazu zählen. Könnte man. Aber dann bitte auch die ganzen Tötungsdrohungen und Stalking gegen Frauen und Behörden inkl. Polizei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeBase 10.03.2020 09:25
    Highlight Highlight Vielleicht sollte bei Verstössen gegen die Antirassismusstrafnorm der Wohnort der Täterin/des Täters genannt werden, damit lässt sich nämlich vieles „erklären“ 🤷🏿‍♂️
  • Quacksalber 10.03.2020 09:20
    Highlight Highlight Am besten gleich alles angeben. Hintergrund von Täter, Opfer, Zeugen, Polizisten, Journis die darüber schreiben und vor allem der Kommentarschreiber angeben (bitte alles mit Gender* lesen).
  • Makatitom 10.03.2020 09:08
    Highlight Highlight Die Polizei soll vor allem die PARTEIZUGEHÖRIGKEIT nennen. Wo jemand geboren wird, oder, noch schlimmer, dessen Eltern oder Grosseltern, kann niemand beeinflussen. Mitglied in einer faschistoiden, rassistischen Partei deren Besitzer selbst mit ausgesprochen luschen Methoden reich wurde und bei der die Verbrecherstatistik nicht besser aussieht als bei Ausländern wird man aber freiwillig.
    • Watson, Parteiblatt der Linken 10.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Mimimi?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 09:36
      Highlight Highlight Ja roter. Die Initiative ist nichts anders als groß aufgezogenes Mimimi. Das hast du für einmal wirklich richtig erkannt.
    • Schlingel 10.03.2020 09:51
      Highlight Highlight Das macht keinen Sinn. 90% der Bevölkerung sind doch überhaupt keiner Partei zugehörig.
  • Thomas Melone (1) 10.03.2020 09:05
    Highlight Highlight Wäre doch schön, wenn auch all die Steuerhinterzieher und Steuerbetrüger in Gstaad und Zug ihre Nationalität bekannt geben müssten. Oder gibt es bei den Kriminellen auch ein Zweiklassen-System?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Die werden eben von der SVP hofiert.
      Also sind das für die SVP alles ganz anständige Menschen, die das tun, was die SVP auch tut. Nämlich gnadenlos die eigenen Interessen zu verfolgen.
      Wundervoll, wie auch dein Beitrag die vollkommene Absurdität dieser Jammer-Initiative auf den Punkt bringt.
    • Radesch 10.03.2020 10:30
      Highlight Highlight @Thomas Melone (1)

      Nein wieso, die verdienen der Schweiz gleich doppelt Geld. Einmal indem sie aus ihrem Heimatland flüchten um hier de facto 0 Steuern zu zahlen und einmal mit der Busse in der Verurteilung.

      Traurig, aber leider die Realität... Zusätzlich zu unser sehr teuren und leider zutodgespaarten Justiz (teilweise 5 Jahre bis ein Verfahren aufgenommen wird... Hallo?!)
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 12:08
      Highlight Highlight @Radesch
      Denk mal darüber nach, aus welchen Gründen die "Steueroptimierung" von der SVP dermaßen verteidigt wird, obwohl sie den Staat ausbluten lässt.
  • Füdlifingerfritz 10.03.2020 08:59
    Highlight Highlight Im Journalismus gilt die Maxime: "Schreiben, was ist." Das soll auch für die Polizei gelten. Interptetieren darf diese Information dann jeder, wie er will. Sprich: Linke sagen weiterhin es habe nichts damit zu tun und für rechte ist es quasi der Hauptgrund für Kriminelles handeln. Für mich ist klar: es sind Kultur, Religion, Umfeld und soziale Prägung, die entscheidend sind und leider sieht es damit in gewissen, vor allem muslimisch geprägten Ländern, oftmals nicht sehr gut aus. Das zeigt die Kriminalstatistik z.B in Deutschland ganz klar bei Delikten wie Raub oder Vergewaltigung.
    • äti 10.03.2020 10:00
      Highlight Highlight Wirtschaftsdelikte wo?
    • Füdlifingerfritz 10.03.2020 10:39
      Highlight Highlight Die Maxime gilt selbsredend für jegliche Straftatbestände. Fragt sich nur welche Delikte wohl häufiger vorkommen....
    • RicoH 10.03.2020 11:26
      Highlight Highlight Hast du dir die Schweizer Kriminalitätsstatistik angeschaut?

      Kurz: deine Annahme ist falsch.
  • Steasy 10.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Noch wichtiger als der Migrationshintergrund ist die folgende Frage: Ist der Delinquent tätowiert?

    #Tattoofrei
    #Reinhäuter
    #ReinerIstKeiner
  • Gowynda 10.03.2020 08:54
    Highlight Highlight Das Problem liegt darin, dass einzelne Nennungen überhaupt nicht taugen, um sich ein Gesamtbild zu machen, nicht nur auf Ausländerkriminalität bezogen. Hört/ liest man 1-2 mal von einem gewissen Fall von Kriminalität, so bildet man sich gleich ein Gesamtbild, welches nichts mit der Realität zu tun haben muss. In der Form: "Ah siehst du, schon wieder ein Ausländer, ich habs ja gesagt."

    Für Gesamtbilder braucht es Kriminalstatistiken, was ja praktiziert wird, und auch aus diesen müssen noch die richigen Schlüsse gezogen werden.
    • Lolita 10.03.2020 11:47
      Highlight Highlight Ein Verantwortungsloses Medium wird auch immer wieder damit kommen. Aber es ist einfach Fakt , dass gewisse Verbrechen bevorzugt von bestimmten Tätergruppen, Nationalität, Alter, Geschlecht begangen werden und das soll man auch wissen dürfen.
    • Gowynda 10.03.2020 12:03
      Highlight Highlight @Lolita
      Ich will nicht sagen, man darf es nicht wissen. Vielmehr, dass dies über Kriminalstatistiken geschehen soll und nicht indem es bei einzelnen Fällen genannt wird, da dies nichts taugt für das Bilden einer Meinung.
    • RicoH 10.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Lolita

      Fakt ist: es gibt keinen relevanten Zusammenhang zwischen Kriminalität und Nationalität in der Schweizer Bevölkerung. Daher ist die Erwähnung der Nationalität Nonsens und nicht etwas, das man wissen sollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 10.03.2020 08:52
    Highlight Highlight Zwischen Nationalität und Kriminalität existiert etwa der gleichen Zusammenhang wie zwischen Fleisch/Veggie und Kriminalität, nämlich keiner. Ob jemand kriminell wird, hängt von ganz anderen Dingen ab.

    Hier geht es schlicht nur darum, die rassistischen Vorurteile eines Teils der Bevölkerung zu bedienen und nicht, Aufklärung zu machen.

    Weil viele Leute kein differenziertes Weltbild zu Stande bringen, werden ganze Bevölkerungsschichten pauschal abgewertet (die sind krimineller als die, usw.), und darum gibt man denen keinen Job, keine Wohnung, sollen mehr Autoversicherung zahlen, usw.
    • Radesch 10.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Ich weiss auch nicht, wie man auf die Idee kommt, dass jemand z. B. aus dem Balkan oder Nahen Osten grundsätzlich kriminell ist... Zumal, wenn man sich eben die absoluten Zahlen anschaut trotzdem fast keiner Kriminell wird. Aber es ist halt krass, wenn man sagt "85% Ausländer in Gefängnissen".

      Dass die Kriminalitätsrate aber verschwindend klein ist, wird nicht genannt. Jedes Verbrechen können wir ja gar nicht verhindern, selbst wenn wir wollten.

      Ja in betreffenden Gruppen kommen mehr Leute (immer noch kleiner Prozentsatz) vor, die kriminell agieren, aber was bringt es einem das zu wissen?
    • Füdlifingerfritz 10.03.2020 10:46
      Highlight Highlight Stimmt soweit. Nur zeigt sich gerade bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, dass in den vorderen Rängen fast ausschließlich Täter aus muslimisch geprägten Ländern befinden. In Deutschland, die Schweizer Zahlen habe ich nicht präsent. Mit der Nationaltät an sich hat das zwar nichts zu tun aber mit den kulturellen und religiösen Bedingungen innerhalb dieser Nationen. Mit dem Weltbild, das in vielen muslimischen Ländern z.B in Bezug auf Frauen herrscht. Das ist der Punkt.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 10.03.2020 11:40
      Highlight Highlight @Füdlifingerfritz. Eben nicht, das ist das genau gleiche Problem: Sie scheren alle über einen Kamm.

      Sie sprechen diesen Leuten die Individualität, die selbstverständlich für Sie gilt, ab, d.h. selber entscheiden zu können, was man tut oder nicht.

      Ihr Kommentar suggeriert, dass diese Leute gar nicht anders können, als sich sexuell über andere hinwegzusetzen.

      Was wäre, wenn wir das bei Kinderschändungen machen würden, wäre es dann auch kulturell bedingt, oder sind es dann Einzeltäter aus der Schweiz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 10.03.2020 08:52
    Highlight Highlight Leider typisch SVP... Migrationshintergrund wollen die wissen... aber weshalb eine Tat verübt wird, siehe zum Beispiel Homophobie, interessiert die nicht... passt halt nicht in deren „Weltbild“... verlogener Haufen! Übrigens, wäre da zum Beispiel ihr (un)heimlicher Präsident aufgrund seiner deutschen Wurzeln demnach auch Schweizer mit Migrationshintergrund...?
    • Füdlifingerfritz 10.03.2020 13:37
      Highlight Highlight Ihnen ist schon klar, dass man das 1:1 umdrehen kann?
      "Typisch SP und Grüne: Weshalb eine Tat verübt worden ist, wollen sie wissen, aber wer es getan hat, was er für einen Background er hat, interrssiert die nicht. Passt halt nicht in deren "Weltbild", dass bei gewissen Straftaten vielleicht gerade ihre gern behüteten Ausländer überrepräsentiert sind."
      Einfach so alls Beispiel.
      Mich interessiert als Liberaler übrigens beides: Wer hats gemacht und warum.
    • De-Saint-Ex 10.03.2020 15:49
      Highlight Highlight Die von SP und Grünen gern behüteten Ausländer?! Hier gent‘s um SCHWEIZER. Und zu Ihrem Schlusssatz: nicht „wer“ sondern offensichtlich „wer WOHER URSPRÜNGLICH“. Na immerhin interessiert Sie zumindest das Motiv auch noch. Ist bei der SVP anders, wobei davon auszugehen ist, dass die „Herkunft“ in deren Augen schon das Motiv ist. Und ich kann Ihnen jetzt schon sagen, was als nächste Forderung kommt: die Konfession (sprich muslimisch?), denn die ist nicht zwingend vom MIGRATIONSHINTERGRUND ableitbar... und was kommt dann als nächstes. Augen- oder Haarfarbe oder doch die Nasenform?
  • Nils Büschi 10.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Dan erwarte ich auch, dass Parteiangehörigkeit, Bildungslevel, Religionsangehörigkeit, Haarfarbe und Anzahl zur Tat gebrauchter Gegenstände erfasst werden!!eins!elf!!

    Es brauchts nicht, da ein Mensch, Mensch ist. Was seine geografische Herkunft ist, geht mich nichs an und dich genau so wenig.
  • Unserious_CH 10.03.2020 08:42
    Highlight Highlight Wieso wird nicht die Schulbildung genannt?
    Wollen wir doch sehen ob Personen mit einer sekundären Ausbildung doch deutlich krimineller sind als solche mit einer Tertiären.
  • Oigen 10.03.2020 08:37
    Highlight Highlight Das ist doch die gleiche Masche der SVP wie bei den Gefängnis-Statistiken.
    Hauptsache Ausländer, dass ein Grossteil gar nicht in der Schweiz lebt, sonder nur Kriminaltouristen sind wird gekonnt ignoriert.
    • Makatitom 10.03.2020 09:44
      Highlight Highlight ...oder wegen irgendeinem fehlenden Dokument he gegen die Asylgesetzgebungverstösst.
      Hey, Herrliberg er Blitzbrigaden, es fällt auf....
    • 044 508 39 39 het sie gseit 10.03.2020 17:16
      Highlight Highlight Oder... was nicht sein darf, kann auch nicht sein.
      🤔
  • Nik G. 10.03.2020 08:33
    Highlight Highlight Ich finde es soll nicht in den Zeitungen stehen. Die OInformation bringt gar nichts. Trotzdem finde ich es soll erfasst werden, wenn einer keinen Schweizer Pass hat. Wenn man sieht, dass gewisse Straftaten eher von gewissen Bevölkerungsgruppen durchgeführt werden, kann man Prävention betreiben. Homophobe Attacken, vor allem aus dem Balkan oder Nordafrikanischen Ländern. (Los gebt mir die Blitze für diese Aussage :-) )
  • mimoxi 10.03.2020 08:31
    Highlight Highlight Wieso sollen zusätzlich zur Nationalität nicht auch noch Körper- und Schuhgrösse, ob Links- oder Rechtshänder/in oder sonst ein irrelevantes, nicht frei gewähltes Attribut erwähnt werden? Ihr seht, wie absurd das wäre! Bei der Nennung der Nationalität sind immer diejenigen die Leidtragenden, die unfreiwillig die Nationalität mit dem/der Täter/in teilen oder womöglich einfach zufällig die gleiche Hautfarbe haben, wie aufgrund der Angabe allgemein vermutet wird, und die nun von rechten Mitbürgern in eine Schublade gesteckt werden. Fragt doch mal eine/n Betroffene/n, wie lässig sich das anfühlt!
    • Füdlifingerfritz 10.03.2020 13:16
      Highlight Highlight Und warum lassen wir eigentlich nicht auch Geschlecht und Alter weg? Immer diese Diskriminierung gegen Junge und Männer, das führt nur zu Vorurteilen. Dann schreibt die Polizei einfach: "Irgendwo hat ein Mensch einem anderen Menschen etwas getan." Case closed.
  • Klebeband 10.03.2020 08:25
    Highlight Highlight Anstelle des Migrationshintergrundes fände ich den Beruf und das Einkommen noch interessant.
    • Klebeband 10.03.2020 10:29
      Highlight Highlight Ich glaube halt, dass der ökonomische Background letztendlich ein stärkerer Indikator dafür ist, ob und warum jemand straffällig wird. Aber letztendlich sind alle Angaben heikel, weil sie Klischees bedienen können. Vielleicht wären gar keine Angaben in Einzelfällen doch das Beste (aber auch irgendwie gewöhnungsbedürftig). Stattdessen wäre eine sorgfältige statistische Auswertung wahrscheinlich zielführender, um etwas gegen die Ursache von Straftaten unternehmen zu können.
  • The oder ich 10.03.2020 08:12
    Highlight Highlight Das greift mehrfach zu kurz:

    a) Die Definition von Migrationshintergrund müsste sich an Andorra orientieren: erst die sechste Generation kann sich überhaupt einbürgern. Die Blochersche Papierlischwytzerschaft wäre noch gar nicht möglich.

    b) Bei Schweizern wäre konsequent der Heimatort zu benennen: wir wollen doch einmal sehen, wie hoch der Langfingeranteil der Thurgauer wirklich ist

    c) Zu definieren wäre zudem, was bei gemischten Ehen passiert: gibt es dann Halbmigranten und Viertelmigranten? (Die Anspielung auf "Halbjuden" ist nicht zufällig)

    Achtung: Ironie ungleichmässig verteilt
    • Revan 10.03.2020 08:38
      Highlight Highlight Ich fordere ja schon seit Jahren, dass endlich angegeben wird ob und wie viele Sommersprossen ein Täter hat. Warum verschweigt uns das die Polizei jeweils? Wen will sie damit schützen?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 09:30
      Highlight Highlight @WID
      netter Versuch.
      Nein, The oder Ich weißt einfach auf die vollkommen dümmlich Absurdität dieser Initiative hin.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 08:10
    Highlight Highlight Und eine weitere Mimimi-Initiative der SVP. 🤦‍♂️
    Und wie immer gilt Transparenz für alle anderen. Mal wieder pure Ablenkung durch die SVP.
    Wer sich dafür interessiert, wie viele Straftaten durch Ausländer oder schwerer mit Migrationshintergrund begangen werden, soll sich an die nationalen Statistiken halten.
    Kompletter Nonsense, diese Initiative.
    • Dominik Treier 10.03.2020 10:18
      Highlight Highlight Wie viele Blitze du dafür kassierst zeigt von mir aus eins von zwei Dingen. Entweder, wie wenig die Leute die Relevanz dieser Information, aber die Brisanz der gezielten Verbreitung derselbigen begreifen, oder aber wie viele Likebots sich Blocher leisten kann...

      Angesehen davon scheinen die Leute nicht verstanden zu haben, was in öffentlichem Interesse ist. Ist es das wenn die Medien mit Einzelfällen, es werden auf wundersame Weise prozentual viel mehr Fälle mit Ausländern in Blick und Konsorten gebracht als mit Schweizern, auch wenn das Verhältnis ein anderes ist?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 12:18
      Highlight Highlight Mein lieber Dominik, ich bin eben einer derer, die sich nicht in einfache Lösungen für komplexe Probleme flüchtet.
      Ich bin derjenige, der bei den Anhängern einfacher Lösungen genüsslich Salz in die Wunden reibt und ihnen die Absurdität auf schmerzhafte Weise vor Augen hält.
      Übrigens, Blocher hatte schließlich das Geld um sich eine eigene Partei zu kaufen und einen professionellen Rechtstroll eine eigene Zeitschrift zu geben.

      20min und der Blick leben ausschließlich von Enpörungsjournalismus und dem Bedienen primitivster Bedürfnisse.
    • Dominik Treier 10.03.2020 16:07
      Highlight Highlight Ich versteh dichund mit deiner letzten Aussage hast du leider recht...
  • Dominik Treier 10.03.2020 08:10
    Highlight Highlight Ich finde es herzallerliebst wie hier angeblich zugunsten der Wahrheit votiert wird, doch das Problem ist wie immer nicht die Wahrheit, sondern was einschlägige Gruppen daraus machen und welche billigst einfachen, aber logisch völlig dämlichen Schlüsse daraus dann gezogen werden und welche "Skandale" die Presse für mehr Quote hochpuscht...
    Die Wahrheit will keiner lesen, nur seine Vorurteile bestätigt sehen...

    Dazu lesenswert wäre wohl folgender Artikel der Republik: https://www.republik.ch/2020/03/02/so-ist-er-wirklich-der-auslaender
    • Weisser Mann 10.03.2020 10:54
      Highlight Highlight ach nee du kommst mit einem fundierten Artikel. Das haben die Leute ncht so gerne... ...
  • neutrino 10.03.2020 08:06
    Highlight Highlight Es gibt Argumente dagegen, aber das mit dem Definitionsschwierigkeiten bzgl. "Migrationshintergrund" ist sicher keines.


    Wie jeden Rechtsbegriff kann und muss man den gesetzlich definieren: zB. Ausländer oder eingebürgert, Elternteile Ausländer/eingebürgert, etc.
  • dorfne 10.03.2020 08:04
    Highlight Highlight Immer wird von guter Integration und Multikulti geschwärmt. Dann sollte man auch das Recht haben aufgrund der Kriminalität zu erfahren ob das stimmt. Wir haben das Recht zu wissen, dass es z.B. ein 15jähriger syrischer Flüchtling ist, der schwulen Männern auflauert um sie zu verprügeln. Weil ich wissen will, ob Zugewanderte aus andern Kulturen eine Gefahr sind für unsere freiheitlichen Errungenschaften. Wir wollen hier keine Parallelgesellschaften mit Scharia, Mädchenbeschneidungen, Zwangsheiraten, Schwulen- und Frauenhass.



    • Oigen 10.03.2020 08:35
      Highlight Highlight Dann will ich auch wissen dass der 17J. Schweizer der Frauen auflauert um sie zu vergewaltigen seit 18 Generationen aus Bäretschwil stammt oder sein Opa aus Kleinandelfingen.

      Muss ja wissen wo man noch hinfahren darf...
    • Oigen 10.03.2020 09:35
      Highlight Highlight @WID wenn 5 von (Wievielen eigentlich? 100? 1000?) Schwule verprügeln, liegt das dann an der Herkunft oder an de rErziehung?
    • dorfne 10.03.2020 10:58
      Highlight Highlight @WID. Ganz einfach. Weil ich eine Linke bin. Offenbar weiss man*frau das hier. Ohne ideologische Scheuklappen. Die aber nicht bereit ist bedenkliche Entwicklungen schönzureden. Entwicklungen, die übrigens die Leute mit den tiefsten Löhnen ausbaden müssen. Die wirklich Integrierten haben keine Kriminalstatistik zu fürchten! Genauso wenig wie eine Schweizerin, die unsere Gesetze achtet und unsere freiheitlichen Werte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pflanz 10.03.2020 08:02
    Highlight Highlight Die Nennung der Nationalität ist ja jetzt schon Pflicht. Nun soll in der Schweiz zudem der Migrationshintergrund genannt werden? Transparenz ist super, jedoch sollte es auch relevant sein.

    Eine Statistik aus Deutschland zeigt zudem, dass 69% verdächtigen Gewalt­täter Deutsche waren. In 3% wurde darauf hingewiesen, dass ein Deutscher die Tat beging. Bei nicht-Deutschen wurde das in 41% gemacht.
    • Normi 10.03.2020 09:19
      Highlight Highlight Deine stasitik hat keinen Aussage wert, wenn du nicht sagst wie gross der Ausländeranteil allgemein ist.
      Wenn ca 12% der Bevölkerung für 31% der Straftaten verantwortlich ist, ist das nicht wirklich wenig...
    • dorfne 10.03.2020 11:00
      Highlight Highlight Es sollte nicht übertrieben werden. Bei Schweizer*Innen mit Migrationshintergrund, die hier geboren sind, sollte es nicht erwähnt werden.
  • kupus@kombajn 10.03.2020 07:56
    Highlight Highlight Nicht die Nationalität steht in einer Beziehung zu einem kriminellen Delikt sondern der soziale Background. Menschen aus bildungsfernem und problmatischem Umfeld neigen eher zu Delikten wie Raub, Mord, Totaschlag, Drogenhandel etc. Die anderen sind eher im Bereich der Wirtschaftskriminalität zuhause und werden weniger erwischt. Das ist bei Schweizern nicht anders. Da einige Ausländergruppen aber eher zur ersten als zur zweiten Gruppe gehören, könnte dadurch eine vermeintliche Beziehung zwischen Nationalität und Kriminalität geknüpft und Rassismus geschürt werden.
    • aglio e olio 10.03.2020 08:49
      Highlight Highlight Schön auf den Punkt gebracht.
    • passescribe 10.03.2020 09:13
      Highlight Highlight @kupus: Da gebe ich dir recht, vorallem dass man Verknüpfungen zwischen der Nationalität und Kriminalität macht, ohne genau hinzuschauen, was die genauen Hintergründe sind. So ist der Mensch, jeder macht diese Verknüpfungen ob Ausländer oder Schweizer. Ich finde es dahingehend problematisch, was das für den Einzelnen bedeutet, für den, der eben nicht Bildungsfern ist oder keinen problematischen sozialen Background hat, der nicht kriminell ist. Der muss sich bei manchen Menschen zuerst beweisen, weil sein Migrationshintergrund zum Nachteil verkommen ist. Ich spreche leider aus Erfahrung.
    • Lolita 10.03.2020 10:00
      Highlight Highlight Der kulturelle Background ist viel wichtiger als der ebenfalls wichtige soziale Background. Ich bezweifle, dass Schweizer viele Zwangsverheiratungen durchführen und Beschneidungen der Genitalien von Mädchen. Der moralische Kompass ist eine Frage der Kultur und kann völlig anders sein, zb. Sexualdelikte in Kulturen, wo Frauen eingesperrt und verhüllt werden und annähernd null Rechte haben bzw. die Meinung der Frau irrelevant ist.
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  • rodolofo 10.03.2020 07:55
    Highlight Highlight Ich finde, die Polizei sollte auch noch den Kanton nennen, in dem der Täter aufgewachsen ist!
    Denn ich habe da so einen Verdacht, was "Thurgauer Langfinger" betrifft, oder "faule Welsche"...
    • sealeane 10.03.2020 09:35
      Highlight Highlight Jw von den sozialschmarozern aus dem "welschland" hab ich auch schon gelesen. Wird Zeit das da mal was unternommen wird! 🤣
  • helmutx 10.03.2020 07:52
    Highlight Highlight Und es hat eben doch eine Zusammenhang... nicht, dass dir Tat aufgrund des Migrationshintergrunds begangen wird oder erklärt werden kann, aber es ist nunmal leider Tatsache, dass Ausländer in der Schweiz häufiger kriminell sind. Solange das so ist, soll die Bevölkerung auch das Recht haben, darüber infomiert zu werden. Das mit der Nennung des Migrationshintergrunds ist Quatsch, aber eine halt Reaktion auf die Zensurpolitik der Polizei.
    • Vintage 10.03.2020 08:14
      Highlight Highlight Welchen Anteil haben die Kriminaltouristen? Also jene die gar nicht in der Schweiz leben.
    • sealeane 10.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Mag sein das sie prozentual etwas häufiger kriminell sind. Aufzupassen ist da aber eben das sich daraus keine Kausalität ergiebt. In der Regel sind diese Kriminellen nämlich aus tieferen Bildungschichten / Arm und da ist die Kriminalität tatsächlich höher bei Schweizern und Ausländern.
      Dazu kommen Delikte von Krimanltouristen... von Flüchtlingen die abgewiesen wurden und dmit ergo nichts mehr zu verlieren hatten etc. pp. Diskriminierung der Natiolalität führt nur zu mehr Kriminalität, denn wieso soll ich mich an die Regeln halten wenn eh alle glauben ich sei kriminell?
    • RicoH 10.03.2020 11:40
      Highlight Highlight Lies zuerst die Pressemitteilung des BFS, bevor du hier einen solchen Stuss schreibst.

      Die Antwort auf die Frage "Sind Ausländer krimineller als Schweizer?" lautet: NEIN.

      Nachzulesen hier:
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/medienmitteilungen.assetdetail.9589.html
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  • Alpenstrich 10.03.2020 07:52
    Highlight Highlight Das die Polizei bei einer Mitteilung die Nationalität nennt finde ich für mich zwar eine irrelevante Information, stört mich aber nicht.

    Die Medien nennen diese aber dann auch immer in der Berichterstattung, da die Mehrheit der Bevölkerung dies scheinbar möchte, was ich viel trauriger und erschreckender finde. Die Nationalität hat mit der Tat statistisch wenig zu tun, lernte ich zumindest vom Studiengang forensische Wissenschaften an der UNIL.....
    • Meyer Andrej 10.03.2020 12:28
      Highlight Highlight Dann rede einmal mit einem Zöllner oder Kapo Mitarbeiter, die erzählen dir ganz andere Dinge. Vielleicht einmal die Belegungszahlen in Gefängnissen analysieren, 1 Schweizer auf 9 Ausländer, das sind Fakten!
    • helmutx 11.03.2020 08:12
      Highlight Highlight Es ist aber ein Unterschied: DienGründe für die Tat können vielfältig sein, was nicht einfach mit ja/nein, Ausländer ja/nein beantwortet werden kann. Wer die Tat aber tatsächlich begangen hat, ist eine andere Frage.
  • Holunderblütensirup 10.03.2020 07:49
    Highlight Highlight Es geht mehr darum was nach der Ausgabe der Information passiert. Als Türke trifft es einem sehr wenn irgendwo ein Türke bspw ein Kind misshandelt und getötet hat bspw. Dann gibt es automatisch eine feindselige Stimmung. Die Türken (Mehrzahl) sollen zurück wo sie hergekommen sind etc. Man verliert den Boden der Realität. Zahlen sind immer schwächer als Emotionen. Wenn dies ein Schweizer macht, heisst es lediglich "ach der ist doch einfach krank im Kopf" und das Thema hat sich erledigt.
  • Chrisbe 10.03.2020 07:44
    Highlight Highlight Diese Information nicht zu geben wäre absichtliche Verheimlichung / Zurückhaltung von Fakten.
    Wollen wir Fakten und richtige Zahlen oder eine Märlistunde?
    • Gowynda 10.03.2020 08:59
      Highlight Highlight Es ist auch Zurückhaltung von Fakten, wenn die Augenfarbe nicht genannt wird. Dieses Argument allein ist also nutzlos, du musst schon erklären, worin der Sinn der Nennung liegt.
      Und falls du den Zusammenhang von Kriminalität und Nationalität wissen möchtest, bringt die Nennung in Einzelfällen auch nichts. Da musst du Kriminalstatistiken lesen, was möglich ist.
  • Eisvogel 10.03.2020 07:43
    Highlight Highlight Wer mit Transparenz argumentiert: ich hätte gerne eine Polizeimeldung für jeden Fall von häuslicher Gewalt. Danke.
    • Pümpernüssler 10.03.2020 07:51
      Highlight Highlight Weil die Opfer ja jeden einzelnen Fall melden...
    • Call me daddy 10.03.2020 07:56
      Highlight Highlight Und jeden Fall von Pädophilie im In- und Ausland von Schweizern. Danke.
    • dorfne 10.03.2020 08:08
      Highlight Highlight Es gibt sicher Männer, die unbehelligt von der öffentlichen Meinung ihre Frauen verprügeln wollen. Ist ja schliesslich Privatsache und der Mann der Superboss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccaralette 10.03.2020 07:42
    Highlight Highlight Bei einigen Kommentarschreibern wünschte ich mir, sie würden etwas mehr nachdenken.

    Oder mal Ahnenforschung betreiben.

    An welche Stelle hört man denn auf, den Migrationshintergrund aufzuführen?
    • PeteZahad 10.03.2020 08:15
      Highlight Highlight Finde die im Beitrag genannte Definition des Bundesamtes für Statistik kann verwendet werden.
    • Gowynda 10.03.2020 09:01
      Highlight Highlight @PeteZahad
      Nach dieser Definiton wäre ich auch Schweizer mit Migrationshintergrund, obwohl ich nicht mal die Sprache meines Vaters spreche und auch dieser perfekt eingebürgert ist. Was soll aus dieser Info gewonnen werden?
    • Baccaralette 10.03.2020 13:56
      Highlight Highlight Damit dänk die Xenophobiker ihre Angst nähren können, Gowynda.
  • Ökonometriker 10.03.2020 07:39
    Highlight Highlight Ja, in der Schweiz spielt Nationalität bei der Kriminalität eine Rolle und ja das ist wichtig. Denn wenn bestimmte Bevölkerungsgruppen eher kriminell werden, sind sie nicht ausreichend integriert. Und nur wenn die Daten vorhanden sind, kann das Problem erkannt und mit gezielten Massnahmen bekämpft werden.

    Interessant wäre übrigens auch, wenn systematisch erfasst würde, wo genau der oder die Kriminelle aufgewachsen ist. Wenn gewisse Quartiere mehr Kriminelle erzeugen, könnte auch dies angegangen werden.
    • Shlomo 10.03.2020 07:47
      Highlight Highlight Teil bitte die Sozialwissenschaftliche-Literatur, welche einen Zusammenhang zwischen Kriminalität und Herkunft des Täters einen kausalen Zusammenhang zieht. Ich bin gespannt.
    • dorfne 10.03.2020 08:09
      Highlight Highlight Ich sag nur: Schwulenhass, Frauenhass, Hass auf Andersgläubige. Das wollen wir hier nicht.
    • dorfne 10.03.2020 08:15
      Highlight Highlight @Shlomo. Konsultieren Sie die Kriminalstatistik und gehen Sie von einer hohen Dunkelziffer aus.


    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 10.03.2020 07:36
    Highlight Highlight Es geht hierbei nicht um die Verbindung zwischen Tat und Ausländer/Migrationshintergrund sondern um Verbrechen und eben diesen- und hier gibt es sehr wohl eine Korrelation- oder wie erklärt sich die SP, dass in unseren Gefängnissen 90% eben diese Einsitzen?
    • dä dingsbums 10.03.2020 09:16
      Highlight Highlight 90% ist falsch.

      Stand 2017:
      32% Schweizer
      12% Asylsuchende
      22% Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz
      34% Übrige Ausländer

      Google, kennsch?
    • murrayB 10.03.2020 12:00
      Highlight Highlight Falsch - Schweizer mit Migrationshintergrund ist dann je nach Ansicht eher Ausländer oder eher Schweizer...
  • NoRepFly 10.03.2020 07:36
    Highlight Highlight Keine Ahnenforschung betreiben, aber die Nationalität gehört genauso in eine Meldung wie Geschlecht und Alter.
  • derEchteElch 10.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Diese Grafik von 2018 spricht klare Worte;

    Der proz. Anteil Ausländer im Vergleich zu Schweizer Häftlingen ist im Strafvollzug (!) überdurchschnittlich hoch. Das ist keine U-Haft, es sind rechtskräftige Verurteilungen.

    Daher besteht durchaus ein Interesse daran zu wissen, was für Nationalität die Straftäter haben.

    Es ist auch ein objektiver, auf reinen Fakten beruhender Erfahrungswert, wenn gewisse Nationalitäten häufiger Kriminell werden.
    Benutzer Bild
    • dorfne 10.03.2020 08:16
      Highlight Highlight Hasspredigter in den Moscheen, Zwangsheiraten und illegale Mädchenbeschneidungen kommen noch hinzu.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 08:50
      Highlight Highlight Kommen noch Unmengen an homophoben "Eidgenossen" dazu.
      Dann noch die, welche alle hassen, die nicht dem christlichen Wesen angehören, und und und....
      Ein Arschloch zu sein hängt nicht von der Herkunft ab.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 09:29
      Highlight Highlight @Gasoline&Glory
      Ah, danke. Wusste ich doch dass ich noch einige Punkte vergessen hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 10.03.2020 07:22
    Highlight Highlight die linken und grünen schreien doch immer und überall nach transparenz.
    bei gewissen themen scheint ihnen das plötzlich nicht mehr sinnvoll. doppelmoral wie sie im duden steht
    • THEOne 10.03.2020 09:31
      Highlight Highlight @gasoline
      duden scheint dir nicht so vertrau, wenn ich all die anderen wörter betrachte, die ebenfalls gross geschrieben wären.
      und: gleichfalls
  • Tjugt 10.03.2020 07:21
    Highlight Highlight Falls die Nationalität keinen Zusammenhang zur Kriminalität hat, hat ja niemand etwas zu befürchten. Falls doch, dann hat man mehr Transparenz. 🤷🏼‍♂️
    Das mit dem Migrationshindergrund finde ich auch übertrieben. Aber die Frage von Herrn Zanovello wird zu einer rhetorischen Frage, wenn man die Definition des Bundes anschaut. Nein Herr Zanello mit einer Ur-ur-ur-ur-Grossmutter aus Frankreich haben sie keinen Migrationshintergrund.
    • Tjugt 10.03.2020 07:50
      Highlight Highlight Falls seine Ur-ur-ur-ur-Grossmutter aus Frankreich ist, gehe ich davon aus, dass seine Ur-ur-ur-Grossmutter in diesem Fall nicht mehr aus Frankreich ist sondern dann Schweizerin wurde.
      Aber natürlich technisch gesehen haben Sie recht.
  • benn 10.03.2020 07:19
    Highlight Highlight Ich weiss nicht ob mit geheimhaltung, verschweigen und verstecken von fakten den ausländern und schweizern mit migrationshintergrund ein gefallen getan wird? Oder zeigen die fakten etwas was gewisse leute nicht wahrhaben willen?
    • dorfne 10.03.2020 08:05
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Elmas Lento 10.03.2020 08:22
      Highlight Highlight Gemäss Statistik gibt es auch einen Zusammenhang zwischen Kriminalität, dem Einkommen, der Ausbildung und Umfeld während der Jugend. Somit sollte also in den Polizeimeldungen auch das Haushaltseinkommen und die höchste abgeschlossene Ausbildung erwähnt werden da das einen grossen Einfluss hat. Die Fokusierung auf den einen Fakt "Migrationshintergrund" ist nicht aussagekräftig da so alle anderen Faktoren ausgeblendet werden.
    • reactor 10.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Der grossen Mehrheit mit Migrationshintergrund, welche völlig 'normal' lebt, der gräbt man dafür eine tiefe Grube.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Meier (1) 10.03.2020 07:19
    Highlight Highlight Nüchtern betrachtet, wird es kaum ein doppeltes Nein geben. Es kann sogar passieren, dass die SVP Initiative angenommen wird. Sollte dies passieren wird nicht nur der Migrationshintergrund (wie der auch immer dann definiert werden wird) sondern auch eine doppelte Staatsbürgerschaft erwähnt.
    Ausserdem wird es unnötigerweise zu einer gehässigen Wahl kommen. Eignet sich auch ideal als Protestwahl. Prognosen werden kaum gemacht werden können, da nur wenige öffentlich zugeben würden, dafür zu stimmen. Etc.
  • Heinzbond 10.03.2020 07:16
    Highlight Highlight Gut, dann schau ich mal, wie weit soll der Migrationshintergrund zurück reichen, drei oder vier Generationen? Bei einer Generation können es dann ja schon zwei sein, und nicht zu vergessen zu erwähnen ob die Person in spreitenbach, sorry oder küssnacht, sorry aufgewachsen und sozialisiert wurde. Bei der zweiten Generation vier hintergründe und drei Sozialisierungsorte...
  • wunschpunsch 10.03.2020 07:13
    Highlight Highlight erinnert mich daran wie in der schule der "ur-schweizer" erklärte, dass er zu 1/60 italiener ist 😂
  • Nick Name 10.03.2020 06:59
    Highlight Highlight Was ausser Vorurteile zu befeuern ist der Grund, bei Medienmitteilungen der Polizei die «Nationalität» und womöglich sogar noch einen total schwammigen «Migrationshintergrund» zu nennen?
    • DunkelMunkel 10.03.2020 07:20
      Highlight Highlight Vorurteile werden durch Nennung der Nationalität verhindert. Wenn du Staat X nie hörst bei den Meldungen, wirst du plötzlich keine Grundlage mehr haben Leute aus Staat X vorzuverurteilen.
    • benn 10.03.2020 07:20
      Highlight Highlight Das es eben keine vorurteile sind sonder fakten mit denen wir uns befassen müssen?
    • Eskimo 10.03.2020 07:23
      Highlight Highlight Es sind eben keine Vorurteile sondern eine Tatsache dass Ausländer viel häufiger Kriminell sind. Warum sollte man dies verschweigen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Laut_bis_10 10.03.2020 06:46
    Highlight Highlight Könnten wir leuten mit Migrationshintergrund nicht ein grosses M in den Pass drucken und eine Armbinde anziehen? Das würde die Arbeit der Polizei doch einiges erleichtern ...
    • DunkelMunkel 10.03.2020 07:21
      Highlight Highlight @Laut_bis_10 Dass du auf Nazi Taktiken stehst finde ich sehr befremdend.
    • P. Silie 10.03.2020 07:21
      Highlight Highlight Ich denke nicht dass sich das umsetzen lässt. Obwohl für einige nur ein 'Fliegenschiss' der Geschichte und für sonstige kleine rechte und linke Judenhasser eine selbstverschuldete Situation, sind doch immerhin 6 mio Juden, 1/2 mio Sinti und Roma (um mal die 2 grössten Opfergruppen zu nennen) ähnlich gekennzeichnet und danach umgekommen.

      Ihr Vorschlag dürfte somit auf taube Ohren stossen da nicht so populär.

      Ps. Was Sie mit ihrem Post erreichen wollten ist mir schon klar... angesichts der Geschichte bis 1945 jedoch verhöhnen Sie quasi die unschuldigen Opfer von damals.

      Food for thought.
  • Glenn Quagmire 10.03.2020 06:42
    Highlight Highlight Und die Haarfarbe? Nur so würden wir sehen wie evil die Gingers wirklich sind!
    • P. Silie 10.03.2020 07:26
      Highlight Highlight Gibt weniger als 5% rothaarige soviel ich weiss, die meisten davon aus eher nordischen Ländern.. Die Statistik dürfte nach meiner Erfahrung und Meinung eher überschaubar ausfallen.
    • Na_Ja 10.03.2020 09:05
      Highlight Highlight @Glenn & SwissWitchBitch
      Ohoh dann bin ich bestimmt besonders kriminell mit meinen rotbraunen Haaren. Sommersprossen habe ich auch noch...
    • sealeane 10.03.2020 09:33
      Highlight Highlight @swiss stimmt da bin ich auch sicher"! Die sollte man alle sammt unter Beobachtung stellen! Ich mein die Statistik lügt ja nicht! Und mehr % gleich eindeutiger Zusammenhang, oder? 😉
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  • HiCh 10.03.2020 06:30
    Highlight Highlight Ich bin für ja. Die Wahrheit darf man immer sagen.
    • dorfne 10.03.2020 08:06
      Highlight Highlight Wenn Herkunft, Nationaltät und Wertehaltung keine Rolle spielen, können wir ja gleich die Grenzen öffnen und die Armee abschaffen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.03.2020 08:12
      Highlight Highlight Wahrheit......
      Dieses Wort wird mindestens dermaßen stark missbraucht wie Eigenverantwortung und Meinungsbildung.
    • Hans Jürg 10.03.2020 08:43
      Highlight Highlight Welche Wahrheit soll denn das sein?
      Eigentlich müsste man dann auch die Sockenfarbe, die Schuhgrösse und bei Männern ob Links- oder Rechtsträger und bei Frauen die Körbchengrösse genannt werden. Denn die Wahrheit darf man ja immer sagen.
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  • GoldjungeKrater 10.03.2020 06:30
    Highlight Highlight Der Gegenvorschlag wäre ok

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