Zürich-Aussersihl erhält ab 2027 ein eigenes Gymi
Ab 2027 erhält der ehemalige «Chreis Cheib» in Zürich ein eigenes Gymnasium. Der Kantonsrat hat am Montag den Plan genehmigt, das Provisorium der Kanti Wiedikon beim Polizei- und Justizgebäude zu einer eigenständigen Schule zu machen.
Erst seit 2024 werden Schülerinnen und Schüler an der Hohlstrasse unterrichtet, bisher in einer Filiale der Kantonsschule Wiedikon. Schon bald soll das Provisorium dauerhaft geführt werden.
Der Kantonsrat genehmigte den Antrag für das neue Gymi ohne grosse Gegenrede. Marc Bourgeois (FDP, Zürich) nannte die Verselbständigung zweckmässig. Er bemängelte allerdings die erwarteten Mehrkosten. Es blieb die einzige Kritik.
Die Kantonsschule Wiedikon wird an den Standorten Wiedikon und Hohlstrasse schon 2027/28 mit 1700 Schülerinnen und Schülern ausgelastet sein. Die Filiale Hohlstrasse bietet Platz für 650 Schülerinnen und Schüler.
Eine dauerhafte Lösung entlastet gemäss dem Regierungsrat die Quartiere Wiedikon, Albisrieden, Altstetten und Aussersihl. Der Schulbetrieb der Kantonsschule Aussersihl soll im Provisorium weitergeführt werden.
Ab 2029/30 soll die eigenständige Schule geführt werden. Die Schwerpunkte liegen beim Maturitätsprofil Philosophie, Pädagogik und Psychologie. Damit unterscheide sich die Schule klar von der Kanti Wiedikon, wie Bildungsdirektorin Silvia Steiner (Mitte) am Montag sagte. (sda)
