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Schock im Zoo Zürich: Koala Mikey überraschend gestorben



Koala Mikey frass im Zoo Zürich bis zuletzt genüsslich Eukalyptus-Blätter. Eines Morgens fanden ihn die Pfleger tot vor.

Da gings ihm noch gut: Mikey. Bild: ZOO ZUERICH

Einer der vier Koalas im Zoo Zürich ist unerwartet gestorben. Möglicherweise hatte der dreieinhalbjährige Mikey Leukämie.

Tierpfleger hatten beim Koala-Männchen am vergangenen Donnerstagabend Blut am Gesäss festgestellt und den Tierarzt alarmiert, wie der Zoo am Mittwoch mitteilte. Dieser untersuchte das Tier noch am gleichen Abend und nahm für weitere Abklärungen eine Blutprobe. Am frühen Freitagmorgen fanden die Tierpfleger Mikey dann leblos vor.

Erste Ergebnisse der Autopsie weisen auf ein akutes «tumoröses Geschehen» hin. Im Blut von Mikey wurden Veränderungen festgestellt, die auf eine Erkrankung an Leukämie hindeuten. Weitere Abklärungen sind im Gange. Mikey habe vor seinem Tod keinerlei Auffälligkeiten im Verhalten gezeigt und habe bis zuletzt die angebotenen Eukalyptus-Blätter gefressen, schreibt der Zoo in der Mitteilung.

Mikey und das zweite Koala-Männchen Milo lebten seit März 2018 in der Australien-Anlage des Zoos. Erst letzten Juli stellte ihnen der Tiergarten die beiden Weibchen Maisy und Pippa an die Seite. Der Zoo hoffte auf Paarbildung und Nachwuchs.

Es ist schon der zweite Todesfall, den der zoologische Garten diesen Monat zu beklagen hat. Anfang Dezember war der grösste Fisch des Zoos, ein 1.7 Meter langer Zitteraal, nach einer medizinischen Untersuchung nicht mehr aus der Narkose erwacht. (aeg/sda)

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