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Zürich

Gemeinde Volketswil verhindert Brian Kellers «Fight Night»

Gemeinde Volketswil verhindert Brian Kellers «Fight Night»

09.01.2026, 10:1609.01.2026, 10:46

Der einst berühmteste Häftling der Schweiz, Brian Keller, wird in Volketswil nicht in den Ring steigen. Die Gemeinde hat die «Fight Night» des Boxers aus Sicherheitsgründen verhindert. Der Veranstalter sagte auf Empfehlung der Gemeinde ab.

Der Schweizer Boxer Brian Keller im Kampf gegen Claude Wilfried aus Kongo waehrend einem Boxkampf anlaesslich der ICF Fight-Night in der AXA Arena in Winterthur am Samstag, 26. April 2025. (KEYSTONE/U ...
Brian Keller steigt in Volketswil nicht in den Ring.Bild: keystone

Am 28. Februar wollte Keller in einem lokalen Kultur- und Sportzentrum «sein Profi-Debüt feiern», wie er Anfang Jahr auf Instagram bekannt gab. Nun wird daraus nichts. Die Gemeinde wollte die Austragung aus Sicherheitsgründen nicht genehmigen.

Die Gemeinde habe nach einem «konstruktiven und sachlichen Gespräch» dem Veranstalter empfohlen, die «Fight Night» abzusagen, schreibt die Kommunikationsverantwortliche auf Anfrage von Keystone-SDA. Dieser habe daraufhin entschieden, den Kampf nicht durchzuführen.

«Die Gemeinde hätte aber aufgrund der sicherheitspolitischen Gesamteinschätzung keine Bewilligung für diese Veranstaltung erteilt», teilt die Kommunikationsverantwortliche weiter mit. Aufgrund vergangener Ereignisse an Kämpfen von Keller und anderen Vorfällen habe ein erhöhtes Risiko bestanden, dass es zu Gewalt oder Störung der öffentlichen Ordnung komme.

Kontrahenten niedergeschlagen

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis lieferte sich Keller immer wieder verbale Auseinandersetzungen mit Kontrahenten auf TikTok. Er sprach von «Trash Talk», der unter Boxern üblich sei. Einmal ging er allerdings auf einen Kontrahenten los und schlug diesen nieder. Dafür wurde er erstinstanzlich verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Gegenüber dem «Zürcher Oberländer» sagte Brian, dass er die Absage schade fände. «Ich verstehe nicht, wieso man mich nicht unterstützt und mir Steine in den Weg legt.» Die Suche nach Austragungsorten sei schwierig. Zudem würden ihn viele Boxklubs nicht als Mitglied wollen. (sda)

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