Schweiz
Zürich

39 Messerstiche: Frauenmörder vor Bezirksgericht Zürich

Das Gebaeude des Bezirksgerichts an der Wengistrasse 30 in Zuerich fotografiert am 3. Oktober 2016 in Zürich. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
Der Angeklagte erhielt bereits aufgrund eines Mordes in Österreich eine lebenslange Freiheitsstrafe. Nun muss er sich vor dem Zürcher Bezirksgericht verantworten.Bild: KEYSTONE

27-Jähriger gesteht vor Bezirksgericht Zürich Tötung einer Bekannten

10.04.2026, 08:0710.04.2026, 11:26

Vor dem Bezirksgericht Zürich hat der 27-jährige Beschuldigte am Freitag die Tötung einer Bekannten in Zürich gestanden. Er betonte, dass er eine Therapie brauche.

Der Beschuldigte hatte im Januar 2022 eine Frau getötet, die er seit vielen Jahren kannte. Als er etwa 13 Jahre alt war habe die damals 30-jährige mit ihm zum ersten Mal Sex gehabt, berichtete er am Freitag. In den Monaten vor der Tat lebten die beiden zusammen in Zürich.

Die Nacht vor der Tat hatte er nach eigenen Angaben mit Alkohol, Drogen und anderen Frauen verbracht. Zurück in der Wohnung habe er weiter konsumiert, während die Frau geschlafen habe. Dabei sei in ihm eine Wut entstanden. Er habe sich ausgenutzt gefühlt. Irgendwann sei «das Adrenalin gekommen». Da habe er ein Messer genommen und auf die Frau eingestochen.

Als sie tot war, wusch er sich und flüchtete nach Graz (A). Dort tötete er zwei Wochen später eine zweite Frau. (dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Pressefotos 2026 (Afrika)
1 / 9
Die besten Pressefotos 2026 (Afrika)

«When Giants Fall» von Halden Krog, Daily Mail
Professionelle Jäger erschiessen eine Elefantenfamilie, die im Sango Wildlife Conservancy im Savé Valley Conservancy in Simbabwe zur Bestandsreduktion ausgewiesen wurde.

quelle: halden krog/world press photo
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Erdrutsch in Italien
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
«So für den Rest meines Lebens wohnen zu müssen, ist unmenschlich»
Pensionierte Ukrainerinnen und Ukrainer mit Schutzstatus S müssen in der Schweiz zu beengten, nicht altersgerechten Bedingungen wohnen. Voraussichtlich für immer. Das zeigt die watson-Recherche.
In Marinas Briefkasten klafft dort, wo das Namensschild montiert sein sollte, ein Loch. Dafür klebt an der Briefkastentür ein Zettel, der die Namen der Bewohnenden auflistet. Es sind fünf.
Zur Story