Schweiz
Zürich

Stadt Zürich stellt Lehrer wegen Verdachts auf Sexualdelikte frei

Stadt Zürich stellt Lehrer wegen Verdachts auf Sexualdelikte frei

25.06.2024, 15:4025.06.2024, 16:44
Mehr «Schweiz»
ARCHIV - 10.12.2019, Baden-Württemberg, Stuttgart: Kinder lesen in einer Grundschule. Beim Projekt «First Class» stand die Förderung der Sprachkenntnisse, der mathematischen Grundkenntnisse sowie der  ...
(Symbolbild)Bild: DPA

Die Stadt Zürich hat einen in Zürich unterrichtenden Lehrer freigestellt. Ihm wird «grenzüberschreitendes Verhalten» vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglicher Delikte gegen die sexuelle Integrität.

Ein Sprecher der Oberstaatsanwaltschaft bestätigte gegenüber Keystone-SDA eine Meldung von «20 Minuten», gemäss der sich der Lehrer derzeit in Polizeihaft befindet. Die Staatsanwaltschaft prüft das weitere Vorgehen. Mit Verweis auf das laufende Verfahren und den Persönlichkeitsschutz werden keine weitere Angaben gemacht. Es gelte die Unschuldsvermutung.

Die Freistellung der Lehrperson erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen, wie das Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich zuvor am Dienstag mitteilte. Die Schulleitung habe von einer Mitarbeitenden Hinweise auf das grenzüberschreitende Verhalten bekommen.

Schulleitung und Kreisschulbehörde haben laut der Mitteilung daraufhin den Kinderschutz der Stadtpolizei eingeschaltet und das Volksschulamt des Kantons informiert. Für allfällig betroffene Kinder und ihre Eltern wurden Ansprechstellen geschaffen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
42 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
El Mussol
25.06.2024 16:17registriert Mai 2023
Ich finde es immer schade, wenn in Meldungen und Berichten nur allgemein von "grenzüberschreitendem Verhalten" oder (in anderen Fällen von übergriffigem Verhalten) geschrieben wird, ohne das Verhalten konkret mit Beispielen zu beschreiben.

Grund: der Zeitgeist ändert sich nunmal, und was früher ok war oder geduldet wurde, geht heute nicht mehr. Ist ja auch ok, aber der Lerneffekt in der Gesellschaft wäre grösser und schneller, und vor allem könnte man bereits durch Fehler der Anderen lernen, wenn Meldungen wie diese hier konkreter wären.
5313
Melden
Zum Kommentar
42
Schweiz ermittelt gegen drei mutmassliche Putin-Agenten – einer davon ist Diplomat

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen drei mutmassliche russische Agenten. Sie sollen gegen mehrere Gesetze verstossen haben. Einer davon, ein Diplomat, wurde zur Verhaftung ausgeschrieben.

Zur Story