Schweiz
ZüriToday

Kilchberg ZH: Gericht ebnet Weg für Asyl-Unterkunft im See-Spital

Gericht ebnet Weg für Asyl-Unterkunft im See-Spital Kilchberg

18.11.2024, 15:5018.11.2024, 15:50

Das ehemalige See-Spital in Kilchberg kann temporär als kantonale Asyl-Unterkunft genutzt werden. Das Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde gegen die Bewilligung abgewiesen. Die Unterkunft soll voraussichtlich Anfang Februar 2025 in Betrieb gehen.

Das Verwaltungsgericht bestätigte in seinem noch nicht veröffentlichten Entscheid die Haltung der Vorinstanz, wie die Zürcher Regierung am Montag mitteilte. Demnach waren die Beschwerdeführerinnen nicht legitimiert, die Bewilligung der Gemeinde Kilchberg anzufechten.

Gegen das Urteil des Zürcher Verwaltungsgerichts kann jedoch noch Beschwerde ans Bundesgericht erhoben werden. Eine allfällige Beschwerde hätte allerdings keine aufschiebende Wirkung, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Somit sei der Weg nun frei, um die weiteren Schritte zum Bezug der Unterkunft einzuleiten.

Befristet bis Ende 2025

Weil die Zahlen neuer Asylgesuche und Anträge für den Status S weiterhin hoch sind, hatte der Kanton Anfang Jahr entschieden, das ehemalige See-Spital in Kilchberg als temporäre Unterkunft für Asyl- und Schutzsuchende zu nutzen. Und zwar befristet bis Ende 2025.

Die Eigentümerin der Liegenschaft ist die Stiftung See-Spital. Sie vermietet dem Kanton die Räumlichkeiten. Vorgesehen ist, die Unterkunft Anfang Februar in Betrieb zu nehmen. Sie soll unter anderem Platz bieten für Personen aus der Ukraine mit Schutzstatus S sowie für eine beschränkte Zahl von unbegleiteten Minderjährigen. (hkl/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Bund könnte Fördergelder für ein neues AKW sprechen, sagt Bundesrat Rösti
Es ist Dammbruch Nummer eins: Die Umweltkommission des Ständerats will das Verbot für neue Atomkraftwerke kippen. Dammbruch Nummer zwei könnte auf dem Fuss folgen - beim Geld.
Am Montag hat die Umweltkommission des Ständerats eine Wende in der Energiepolitik eingeleitet. Sie unterstützt den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats zur Blackout-Initiative. Damit will sie das Verbot für den Bau neuer Atomkraftwerke aus dem Kernenergiegesetz kippen.
Zur Story