Spanien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Madrid spricht von illegaler Aktion

Kataloniens Präsident setzt Referendum zu Abspaltung von Spanien an



epa04419540 A handout video grab made available by Catalonia's regional Government shows the signature of Catalonia's President, Artur Mas, on the decree of announcement for the 9th November's non-binding Catalonian independence referendum at the regional government's headquarters in Barcelona, Spain, 27 September 2014. Spanish central Government has already announced that the call for the non-binding referendum will be appealed at the Constitutional Court on 29 September 2014.  EPA/CATALONIAN REGIONAL GOVERNMENT / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/EFE/GENERALITAT

Gegen den Willen Madrids hat der katalanische Regionalpräsident Artur Mas am Samstag eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien angesetzt. Er unterzeichnete ein Dekret, das den 9. November als Termin für das Referendum festlegt.

Die konservative Regierung in Madrid hatte zuvor angekündigt, dass sie das Vorgehen als illegal betrachtet und durch eine Anrufung des Verfassungsgerichts stoppen will.

Das Regionalparlament Kataloniens hatte am 18. September ein Gesetz verabschiedet, das die Organisation des Abspaltungsreferendums vorsieht. Mas bezeichnete die Abstimmung damals als eine Möglichkeit, «die Meinung der Bürger» kennenzulernen. Das Ergebnis müsse nicht zwingend umgesetzt werden.

Die Zentralregierung will am Montag über das weitere Vorgehen beraten. Falls Madrid vor das Verfassungsgericht zieht, würde das Dekret der katalanischen Regionalregierung automatisch ausser Kraft gesetzt. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Bye-bye, Reisefreiheit! An diesen 12 Grenzen macht Europa seine Schotten dicht

Die einen errichten wahrhaftige Barrikaden, die anderen führen Kontrollen ein: In Europa hat sich die Sache mit den freien Grenzübergängen vorerst erledigt. Unsere Karte zeigt, welche Länder bereits betroffen sind – und welche bald folgen könnten.

Bereits in den 1990er-Jahren hat Spanien beschlossen, seine Grenzen in Richtung Marokko abzuschotten, um Flüchtlingen und Schmugglern den Weg ins eigene Land – und damit in die Europäische Union – zu erschweren. Konkret bedeutete dies, dass die spanischen Städte Melilla und Ceuta, die beide von marokkanischem Gebiet umgeben sind, eingezäunt werden mussten. Denn diese Exklaven wurden besonders häufig als Fluchtweg genutzt.

Heute sind die beiden Orte von bis zu sechs Meter hohen Zäunen und …

Artikel lesen
Link zum Artikel