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«Hunderte wichsen auf Tanzfläche»: Wie «Kyle» aus Texas in Berlin die Hölle erlebte



Dies ist ein Flyer des Berliner Clubs Berghain

flyer club berghain berlin

bild: tumblr/lauriedekok

So präsentiert sich «Kyle W.» aus San Antonio, Texas, auf Yelp. Achtung, das Bild hat er geklaut!

Bild

bild: yelp

Dieses Profilbild verwendet «Kyle W.»

Wie wir wenige Stunden nach der Erstveröffentlichung dieses Artikels herausgefunden haben, verwendet der als «Kyle W.» bekannt gewordene Yelp-User ein Porträt des britischen Pädophilen Adam Barker. Der Sohn des Komikers Ronnie Barker war acht Jahre lang vor der Polizei auf der Flucht, bevor er 2014 verhaftet und zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Ist es ein geschmackloser Zufall? Oder ist der homophobe, konservative Texaner Kyle W. sowieso ein Fake? Auf jeden Fall ist die Geschichte höchst «merkwürdig», wie der Berliner Tagesspiegel jetzt schreibt. Wir bleiben dran.

Und dies ist die Geschichte von «Kyle» in Berlin

Kyle W. ist ein amerikanischer Tourist in Berlin. Angeblich. Und Kyle W. wollte ins Berghain. Beziehungsweise liess sich in Berlin an einer Bar von zwei zwielichtigen Briten dazu überreden, mit ihnen in den «coolsten Club der Welt» zu gehen. Die Frage ist: Was erwartete Kyle vom Berghain? Offenbar nicht, was der Berghain-Flyer versprach.

Denn nach seinem Besuch ist Kyle nachhaltig geschockt. Die beiden Briten haben ihn nicht in irgendeinen Club, sondern in die schwule, europäische Sexfolterkammer des Grauens geschleppt!!! Auf dem Rating-Portal Yelp macht Kyle sich in allen Details Luft. In ALLEN:

«Auf der Suche nach einem Bier gehe ich ungläubig an einem bärtigen Typen vorbei, der einem andern bärtigen Typen die Scheisse aus dem Arsch fickt. Es riecht nach Kacke und Schweiss.»

Das Berghain. So ist es da

«Ein Typ, der aussieht wie ein Nazi, kommt mit einer Spritze und tut, als wolle er mich damit stechen.»

«Hunderte von Typen wichsen auf die Tanzfläche. Offenbar muss man auf den Boden ejakulieren und ihn glitschig machen, und dann rutschen Nackte darauf herum! WTF!»

Als dann auch noch ein schwuler Vampir Kyle vernaschen will, dreht er durch, schmeisst eine Bierflasche nach dem Vampir und flieht auf Nimmerwiedersehen. Dem legendären Türsteher Sven Marquardt ruft er noch zu: «You sick bastard!» 

Der Weg zur Hölle

Der Höllenhund Sven Marquardt

Die Frage ist: Was macht Kyle denn sonst so? Lebt er in einem Priesterseminar? Nein! Kyle reist durch Amerikas Sexclubs und besucht gerne Fachgeschäfte für den Intimbedarf. Eben hat er sich in L.A. für 279 Dollar einen Gummitorso mit zwei Löchern erstanden:

«Dieses Ding fühlt sich an wie echt! Verdammt, es ist unglaublich!»

Kyle über den Gummitorso

Lieblingsläden von Kyle sehen eher so aus:

Bild

bild: yelp

Aber Frauen hat er schon auch gern. Er wird da zum richtigen Liebesritter: 

«Für 1000 Dollar kannst du dein Ding in jedes Loch stecken.»

Kyle über Prostituierte in Nevada

Am liebsten hat er natürlich Sex ohne Gummi. Und manchmal braucht er es ganz romantisch: In seiner Heimatstadt San Antonio, Texas, trifft er eine Prostituierte, die besonders gut riecht. Er fragt, sie sagt: «J'adore von Dior.» Er kauft eine Flasche davon für sich. Sie hilft ihm beim Masturbieren. 

Ach ja, wenn er nicht an Sex denkt, denkt er ans Essen. Er liebt McDonald's. Die Fritten sind «crisp» und die Bedienung «smokin' hot». Gerne schleppt er auch «betrunkene Krankenschwestern» ab.

Über all dies schreibt Kyle gerne und ohne jede Angst vor too much information. Was er in diesem Moment bereuen dürfte. Sein Post über das Berghain sorgt in der europäischen Clubszene gerade für grosse Heiterkeit.

(sme)

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