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Kontrolle zurückgewinnen – Erfindung lässt Parkinson-Patientin wieder schreiben

Aufgrund ihrer Parkinson-Erkrankung verliert eine junge Frau aus Grossbritannien allmählich die Fähigkeit zu schreiben. Doch dank eines massgeschneiderten Armbandes kann sie nun wieder mit Stiften arbeiten.



Emma Lawton ist Grafikdesignerin und lebt in London. Vor vier Jahren wurde bei der heute 33-Jährigen Parkinson festgestellt. Eine fatale Diagnose für jemanden, der wie sie im Beruf kreativ mit den Händen arbeitet, wie sie in der BBC-Serie «The Big Life Fix» erzählt. Das Parkinson-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die den Betroffenen vor allem durch Störungen der Motorik das Leben schwermacht.

Emma kämpft seit dem ersten Auftreten der Zitter-Erscheinungen mit Dingen, die für uns mühelos sind: schreiben oder eine gerade Linie zeichnen. In der jüngsten Folge der BBC-Serie, die beleuchtet, wie Technologie Kranken helfen kann, trifft die junge Frau Microsoft-Tüftlerin Haiyan Zhang. Die will helfen und ein Gerät entwickeln, mit dem Emma wieder einen Stift benutzen kann. Der grösste Wunsch der 30-jährigen Parkinson-Erkrankten: wieder den eigenen Namen schreiben können. 

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Haiyan Zhang, Leiterin Innovation bei Microsoft Research (l.) und Emma Lawton. bild: bbc

Im Laufe der Folge experimentiert Haiyan Zhang an verschiedenen Methoden, um das Zittern unter Kontrolle zu bringen. Schliesslich findet sie einen Weg: Ein Armband mit winzigen vibrierenden Motoren, die die von der Krankheit ausgelösten Bewegungen ausgleichen.

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Das massgefertigte Armband. bild: bbc

Hier testet die Engländerin die Technik zum ersten mal:

Emma kann die Tränen nicht zurückhalten. «Ich habe zwar keine Ahnung, wie das Armband funktioniert, aber es macht meine Schrift wieder leserlich.» Bleibt zu hoffen, dass das Armband bald marktreif ist und anderen Parkinson-Patienten helfen kann.

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Emma Lawton, den Tränen nahe.  bild: bbc

Emmas Geschichte im Video:

(gin)

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