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Kampf ums Fifa-Präsidium

Champagne will doch gegen Blatter antreten



Der Franzose Jérôme Champagne hält ungeachtet der Pläne von FIFA-Präsident Sepp Blatter an seiner Kandidatur für das höchste Amt im Weltfussballverband fest. «Eine Wahl ist eine Wahl», sagte Champagne in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP. «Man hat schon manche Aussenseiter als Sieger gesehen.»

Ursprünglich hatte Champagne verkündet, seine Kandidatur zurückzuziehen, falls Blatter eine weitere Amtszeit ins Auge fasse. «Wir brauchen mehr als einen Kandidaten. Wir brauchen verschiedene Sichtweisen», so Champagne.

Der frühere FIFA-Direktor und ehemalige enge Vertraute Blatters hatte seine Anwartschaft auf das Präsidentenamt bei der FIFA im Februar als erster Bewerber offiziell angekündigt. Beobachter witterten dahinter einen mit Blatter abgesprochenen Schachzug, um den möglichen Kontrahenten Michel Platini aus der Reserve zu locken. Der UEFA-Präsident will seinen Entscheid in Bezug auf eine mögliche Kandidatur nicht vor der WM in Brasilien treffen.

Blatter hatte zuletzt mehrfach angekündigt, am 29. Mai 2015 beim FIFA-Kongress in Zürich erneut antreten zu wollen – für eine fünfte Amtszeit. (pre/si)

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