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World-Tour-Lizenz für IAM Cycling

Die Schweiz hat mit IAM wieder einen Radrennstall auf oberster Stufe



Iam team rider Sylvain Chavanel of France rides near the Arc de Triomphe at the end of the final 21st stage of the Tour de France cycle race in Paris, July 27, 2014.  REUTERS/Gonzalo Fuentes (FRANCE  - Tags: SPORT CYCLING)

Nächstes Jahr auch ohne Wildcard dabei: Das Schweizer Team IAM an der Tour de France. Bild: JEAN-PAUL PELISSIER/REUTERS

Die Schweiz hat wieder einen Radrennstall auf oberster Stufe. IAM Cycling erhielt vom Rad-Weltverband UCI den frei gewordenen Platz unter den 18 World-Tour-Teams zugesprochen.

IAM war die letzten beiden Saisons auf zweithöchster Stufe gefahren und auf Wildcards der Veranstalter angewiesen, um an den grossen Rennen starten zu dürfen. Neu ist das Team verpflichtet, an sämtlichen Rennen der World Tour (inklusive Tour de France, Giro d'Italia und Vuelta) teilzunehmen.

Dank der Lizenz erhalten viel mehr Schweizer Radprofis die Gelegenheit, Rennen auf höchster Stufe zu absolvieren. Bisher hat IAM für 2015 bereits zehn Schweizer (unter ihnen Mathias Frank und Martin Elmiger) unter Vertrag genommen. Dies nützt auch dem Schweizer Verband, der an der kommenden WM wieder mit einem grösseren Team (statt wie 2014 nur mit drei Fahrern) starten dürfte. Denn bisher zählten die auf der World Tour eingefahrenen Ergebnisse der IAM-Profis nicht für das entsprechende Ranking.

Das kasachische Team Astana hat hingegen noch keine Lizenz erhalten. Der Grund sind die Dopingfälle der Brüder Maxim und Valentin Iglinski, die im Sommer beide positiv auf EPO getestet wurden. Zudem waren heuer aus dem Nachwuchsteam drei weitere Fahrer positiv auf Steroide getestet worden.

Ein Entscheid über die Aufnahme in den Kreis der 18 Teams der 1. Division soll Anfang nächster Woche fallen. Astana, die Mannschaft von Tour-de-France-Sieger Vincenzo Nibali, kündigte aber bereits an, bei einem negativen Bescheid vor das oberste Sportgericht in Lausanne zu gehen. (si/cma)

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