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epa06289097 Bayern's head coach Jupp Heynckes reacts before the German DFB Cup soccer 2nd round match between RB Leipzig and FC Bayern Munich in Leipizg, Germany, 25 October 2017.  EPA/FILIP SINGER ATTENTION: The DFB prohibits the utilization and publication of sequential pictures on the internet and other online media during the match (including half-time).

Er darf lächeln: In nur drei Wochen hat Jupp Heynckes die Bayern wieder auf Kurs gebracht. Bild: EPA

4 Gründe, warum die Bayern unter Heynckes wieder spitze sind

Fünf Spiele, fünf Siege und die Eroberung der Tabellenspitze. Jupp Heynckes hat den zuvor kriselnden FC Bayern München in nur drei Wochen wieder auf Vordermann gebracht. Allzu viel war dafür gar nicht nötig.



Fünf Pflichtspiele, fünf Siege und ein Torverhältnis von 12:1. In nur drei Wochen hat Jupp Heynckes Bayern München zurück an die Spitze der Bundesliga geführt. Aus fünf Punkten Rückstand auf Borussia Dortmund sind drei Punkte Vorsprung geworden, aus dem kriselnden Rekordmeister wieder die alles dominierenden Super-Bayern, die zuletzt fast mühelos fünf Meisterschaften in Serie gewonnen hatten. 

Die Tabellenspitze der Bundesliga:

Image

tabelle: srf

Schon erstaunlich, wie schnell «Don Jupp» die Bayern nach der Entlassung von Carlo Ancelotti wieder auf Vordermann gebracht hat. In seiner vierten Amtszeit bei den Münchnern hat der Triple-Sieger von 2013 bislang fast alles richtig gemacht. Hinzu kam noch Hilfe von oben von anderen …

Die altbewährte Taktik

Unter Ancelotti monierten die Bayern-Stars, dass ihnen Spiel-Konzept und -Idee fehlten. Viel anders als der Italiener lässt Heynckes nicht spielen: Er setzt in seinem altbewährten 4-2-3-1-System auf viel Ballbesitz, schnelles Umschaltspiel und häufige Verlagerungen auf die Flügel.

Mit Javi Martinez als Ordner im zentralen Mittelfeld, Jérôme Boateng als Spieleröffner in der Innenverteidigung und dem momentan verletzten Thomas Müller als Allzweckwaffe in der Offensive bilden allerdings drei Spieler das Grundgerüst seines Systems, die unter Ancelotti nur Randfiguren waren. Beobachter fühlten sich wie auf einer Zeitreise ins Jahr 2013, als die Bayern mit diesem System das Triple holten.

Aber zurück zur Gegenwart: Unter Heynckes machen die Bayern deutlich weniger falsch als noch unter Ancelotti, so richtig gefordert wurden sie allerdings nur einmal. In der Bundesliga gab es von Freiburg, dem HSV und Leipzig in 80-minütiger Unterzahl kaum Gegenwehr, auch von Celtic Glasgow in der Champions League kam wenig. Und der Sieg im DFB-Pokal gegen Leipzig kam äusserst glücklich und erst im Penaltyschiessen zu Stande. Die erste Reifeprüfung wartet erst an diesem Samstag beim Gastspiel in Dortmund auf Heynckes' neue Bayern.

Das neue Vertrauen

Was Heynckes komplett anders macht als Ancelotti, ist der Umgang mit der Mannschaft. Im Training hat der 72-Jährige die Zügel stark angezogen. Disziplin hat höchste Priorität – auf und neben dem Platz. Das Training wurde intensiviert und die Ordnung wieder gestrafft. Die Spieler gehen seit seinem Amtsantritt deutlich motivierter und konzentrierter zur Sache.

Doch auch das Zwischenmenschliche kommt unter Heynckes, der sich im Alter vom Disziplin-Fanatiker zum empathischen Menschenversteher gewandelt hat, nicht zu kurz. Es wird wieder miteinander geredet. Deshalb und weil die alten Hierarchien wieder hergestellt wurden, ist im Team schnell Ruhe eingekehrt. Hilfreich war dabei sicherlich, dass der neue Trainer den Verein in- und auswendig kennt und auch in den viereinhalb Jahren nach seiner letzten Amtszeit immer mal wieder im Stadion war.

epa06254766 Bayern Munich's new head coach Jupp Heynckes (R) attends his first training session in Munich, Germany, 09 October 2017. Heynckes coaches the club until the end of the season.  EPA/DANIEL KOPATSCH

Harter Hund und einfühlsamer Lehrmeister zugleich: Jupp Heynckes. Bild: EPA/EPA

Was Heynckes in den Köpfen der Spieler verändert hat, bringt der wieder einmal verletzte Franck Ribéry auf den Punkt:

«Er gibt den Spielern Selbstvertrauen, redet uns stark. Er hat der Truppe neues Leben eingehaucht und schweisst die Mannschaft zusammen.»

Die schwache Konkurrenz

Dass Bayern so schnell wieder an der Spitze auftaucht, ist auch der Formkrise von Borussia Dortmund geschuldet. Mit 19 Punkten aus sieben Spielen phänomenal in die Saison gestartet, färben die schwachen Auftritte in der Champions League mittlerweile auch auf die Bundesliga ab.

Aus den letzten drei Spielen holte das Team von Trainer Peter Bosz nur noch einen Punkt. Es fehlt die Balance zwischen Angriffslust und defensiver Absicherung und so hat der BVB statt fünf Punkten Vorsprung auf die Bayern nun drei Punkte Rückstand. Gewinnen die Bayern auch am Wochenende im Direktduell, droht der nächste Liga-Alleingang des Rekordmeisters.

epa06295371 Dortmund's Raphael Guerreiro, Roman Buerki, Marc Bartra and Sokratis (L-R) during the German Bundesliga soccer match between Hannover 96 and Borussia Dortmund in Hannover, Germany, 28 October 2017.  EPA/DAVID HECKER (EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidlines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.)

Dortmund scheint in der Defensive zu anfällig, um den Bayern den Titel streitig zu machen. Bild: EPA/EPA

Denn den zweiten ernsthaften Titel-Konkurrenten haben die Bayern in der letzten Woche gleich selbst zurückgebunden. Gegen RB Leipzig resultierten im DFB-Pokal und in der Bundesliga zwei Siege, die alte Hierarchie ist wieder hergestellt.

Der Bayern-Bonus (?)

Gegen Leipzig profitierten die Bayern allerdings auch von wohlwollenden Schiedsrichter-Entscheidungen. Nach den vielen Fehlentscheidungen am Mittwoch im DFB-Pokal gab es auch am Samstag wieder eine heikle Szene: In der 11. Minute flog Leipzigs Willy Orban nach einem Rempler gegen Arjen Robben nach Konsultation des Videobeweises wegen einer Notbremse vom Platz.

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Orbans Foul an Robben. Video: streamable

Zwar keine Fehl-, aber sicherlich eine harte Entscheidung. Dass Robben vor RB-Torhüter Peter Gulacsi an den Ball gekommen wäre und Orban somit eine klare Torchance verhindert hatte, war keinesfalls gesichert. So monierte der Rotsünder nach dem Spiel nicht ganz zu Unrecht, dass in einer strittigen Situation mal wieder für die Bayern entschieden wurde. «Es war kein Foul», sagte Orban der «Bild» und legte nach: «Ich bin überzeugt, dass der Schiri erst nur Gelb geben wollte.» In Unterzahl war Leipzig dann chancenlos und verlor klar mit 0:2.

Dennoch nicht sorgenfrei

Trotz aller Euphorie um die Heynckes-Serie und die Rückeroberung der Tabellenspitze haben die Bayern ihre Probleme. Robert Lewandowski musste gegen Leipzig zur Pause mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. Wie lange der polnische Torgarant pausieren muss, ist derzeit noch nicht klar.

Bayern coach Jupp Heynckes, left, talks to Bayern's Robert Lewandowski during the German Soccer Bundesliga match between FC Bayern Munich and RB Leipzig in Munich, Germany, Saturday, Oct. 28, 2017. (AP Photo/Matthias Schrader)

Die bange Bayern-Frage: Wie schlimm sind die muskulären Probleme bei Lewandowski? Bild: AP/AP

Ein Ausfall des einzigen Stossstürmers wäre für den Rekordmeister im Hinblick auf die Duelle bei Celtic Glasgow in der Königsklasse und auf den Bundesliga-Klassiker fatal, zumal mit Thomas Müller, Franck Ribéry und Kingsley Coman bereits drei weitere Offensivkräfte verletzt sind.

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Video: watson/Quentin Aeberli, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Naughtious Maximus 30.10.2017 19:40
    Highlight Highlight Warum? Das nennt sich deutsche Gründlichkeit. Ist etwas in Vergessenheit geraten. Der Charakterzug ist aber immer noch da im Volke.
  • Jol Bear 30.10.2017 17:31
    Highlight Highlight Zu Punkt 2, Heynckes hat "die Zügel stark angezogen": im italienischen Fussball sind sich (im Besonderen renommierte) Trainer gewohnt, dass die Spieler diszipliniert sind, dem Trainer Respekt entgegenbringen, und dessen Entscheide in der Öffentlichkeit weder direkt noch indirekt in Frage stellen. Da wurde Ancelotti möglicherweise in München vom einen oder andern Spieler auf dem falschen Fuss erwischt.
    • asdf asdf 30.10.2017 18:37
      Highlight Highlight Ancelotti war lange genug erfolgreich Trainer ausserhalb Italiens um zu wissen, dass es auch noch andere Mentalitäten gibt und wie man damit umzugehen hat.
  • FCZBVB 30.10.2017 16:54
    Highlight Highlight im Pokal waren die Bayern bei 11 gegen 11 meiner Meinung nach nicht nur schlechter, sondern Chancenlos gegen Leipzig
    In der Liga schlägt man zuhause souverän ein Freiburg und in der CL souverän ein Celtic Glasgow, gegen ein sehr schlechtes Hamburg darf man über eine Halbzeit mit einem Mann mehr spielen und macht "nur" ein 0:1, gegen Leipzig durfte man am Samstag fast 80min mit einem Mann mehr spielen.
    Es ist noch lange nicht das Bayern aus der Triple Saison. Ich bin gespannt wie sie im zweiten Spiel gegen Paris spielen werden. Dank Punkt 3 wird es aber sowieso für den Meistertitel reichen
  • Hashtag 30.10.2017 16:45
    Highlight Highlight Naja es läuft alles für Bayern, seit er wieder Trainer ist, dass ist bis jetzt eigentlich alles. Die Auftritte in Leipzig und Hamburg waren nicht gerade berauschend...
    • Posersalami 30.10.2017 18:42
      Highlight Highlight Das stimmt, dennoch haben sie die Spiele gewonnen. Unter Ancelotti hat man da die eine oder andere Chance auf drei Punkte gelegentlich nicht genutzt. Insofern hat Heynckes alles richtig gemacht bis jetzt.
  • R10 30.10.2017 16:30
    Highlight Highlight Der Hauptgrund heisst Javi Martinez auf der 6.
    Der ist unglaublich wichtig für die Stabilität und Ruhe im Spiel.

    Zum Punkt nr 4, das ist absoluter Quatsch, sorry. Im Pokal hat Zwayer einfach nur wieder bewiesen, dass er einer der schlechtesten Schiris in Deutschland ist (was er als VR am Sonntag beim Freiburg-Spiel erneut gezeigt hat). Die Rote Karte gegen Orban ist ziemlich eindeutig, was sogar Hasenhüttl und Mintzlaff von RB eingeräumt haben. Dass Orban das anders sieht überrascht nicht, der behauptet ja sogar, dass es nicht mal ein Foul war.
    • Mia_san_mia 31.10.2017 00:40
      Highlight Highlight Super, du weisst wies läuft 👍 Das mit Martinez sehe ich genau so.
  • 3l145 30.10.2017 16:10
    Highlight Highlight Punkt 4 würde ich in den Vordergrund stellen.
    • asdf asdf 30.10.2017 16:44
      Highlight Highlight liegt wahrscheinlich an deinem nicht vorhandenen Fussballsachverstand
    • 3l145 30.10.2017 21:49
      Highlight Highlight Liegt wohl eher an meiner Anti-Bayern-Brille, die ich wegen der sich immer wieder häufenden fragwürdigen Szenen leider nicht ablegen kann.
  • piedone lo sbirro 30.10.2017 15:55
    Highlight Highlight seit heynckes wieder trainer ist hatten sie noch kein ernst zunehmender gegner.

    ob bayern spitze ist wird sich dann im halbfinal oder final der CL zeigen.
    • asdf asdf 30.10.2017 16:48
      Highlight Highlight Naja jede Mannschaft die im Halbfinale der CL steht ist Spitze. Sie gehört dann schliesslich zu den besten 4 Mannschaften der Welt.
    • chara 30.10.2017 22:34
      Highlight Highlight Der Welt? CL ist europäisch...
    • Mia_san_mia 31.10.2017 00:40
      Highlight Highlight Zuerst müssen wir mal so weit kommen...
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  • Amboss 30.10.2017 15:54
    Highlight Highlight Leicht überspitzt gesagt könnte man ja sagen: "Wieso soll es nicht so sein, Heynckes macht ja genau mit den gleichen Spielern weiter, wie er 2013 aufgehört hat."

    Man könnte auch sagen: Heynckes ist der einzige Trainer seit Hitzfeld, mit dem es "passt". Der zum Verein, dem Umfeld und allem passt.
    • virus.exe 30.10.2017 19:07
      Highlight Highlight Welche Speielr waren denn damals schon dabei?
    • Amboss 30.10.2017 20:59
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