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epaselect epa07559638 Goalkeeper Kepa Arrizabalaga (green shirt) of Chelsea is celebrated by teammates after they won the penalty shoout-out of the UEFA Europa League semi final 2nd leg match between Chelsea FC and Eintracht Frankfurt in London, Britain, 09 May 2019.  EPA/WILL OLIVER

Chelsea jubelt als dritter Londoner Verein über den Einzug in ein Europa-Cup-Finale. Bild: EPA/EPA

Analyse

Plötzlich dominiert England den Klubfussball – 4 Gründe, warum das nicht nur am Geld liegt

Nach Liverpool und Tottenham in der Champions League ziehen mit Chelsea und Arsenal auch zwei englische Teams ins Finale der Europa League ein. Fünf Gründe, weshalb die Klubs aus der Premier League Europas Fussball dominieren.



Das gab es noch nie! Sowohl der Final der Champions League als auch der Final der Europa League besteht aus Vertretern aus dem gleichen Land. Die Engländer dominieren 2018/19 die europäischen Klubfussball-Wettbewerbe.

Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass sich drei Klubs aus London und damit aus einer einzigen Stadt für die beiden europäischen Finals qualifiziert haben.

Warum hat der englische Klubfussball, in den seit Jahren viel Geld investiert wird, plötzlich Erfolg? Wir haben uns auf die Suche nach Ursachen gemacht ...

Die Engländer sind die neuen Deutschen

«Fussball ist ein Spiel, bei dem 22 Spieler hinter einem Ball herjagen und am Ende gewinnt immer Deutschland.» Das Zitat von England-Legende Gary Lineker nach der Halbfinal-Niederlage gegen Deutschland an der WM 1990 ging um die Welt. Das Zitat muss nach dieser Woche etwas angepasst werden: «Fussball ist ein Spiel, bei dem 22 Spieler hinter einem Ball herjagen und am Ende gewinnt immer England

Es ist schon unglaublich, wie viel Moral die englischen Teams gezeigt haben. Liverpool hat ein 0:3 gedreht, Tottenham in der 2. Halbzeit ebenfalls drei Tore aufgeholt und Chelsea hat sich gestern ins Penaltyschiessen gekämpft – und davor in der Verlängerung zweimal den Ball knapp vor der Linie geklärt.

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100. Minute: David Luiz rettet auf der Linie. Video: streamable

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105. Minute: Zappacosta rettet auf der Linie. Video: streamable

Die bekannten deutschen Tugenden wie Kampfgeist, Laufbereitschaft und der unbändige Siegeswille war plötzlich bei sämtlichen englischen Teams zu sehen. Ja, die Teams der Premier League haben nicht primär gewonnen, weil sie besser waren, sondern weil sie auch bis zuletzt an den Erfolg geglaubt haben.

Kontinuität und gezielte Transfers

Jahrelang wurde bei den PL-Klubs ziemlich planlos eingekauft. Das Geld war im Überschuss da und erwies sich als Fluch statt Segen. Mittlerweile haben die Engländer realisiert, dass sie sich zwar punktuell verstärken können, die Mannschaft aber nicht jedes Jahr auf den Kopf gestellt werden sollte. Als Paradebeispiel geht hier Tottenham voran, welches die Mannschaft seit Jahren kaum verändert hat und die Leistungsträger halten konnte. Auf diese Saison hin hat Tottenham keinen einzigen Cent für neue Spieler ausgegeben.

Tottenham players and staff celebrate in front of the fans at the end of the Champions League semifinal second leg soccer match between Ajax and Tottenham Hotspur at the Johan Cruyff ArenA in Amsterdam, Netherlands, Wednesday, May 8, 2019. (AP Photo/Peter Dejong)

Tottenham jubelt – die Londoner haben ohne Neuzugang den Einzug in den Champions-League-Final geschafft. Bild: AP/AP

Alle vier Klubs haben ihren Stamm gehalten und nur vereinzelte Positionen verstärkt oder ausgetauscht. Die Mannschaften sind deshalb gut eingespielt – und funktionieren.

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Die Intensität der Premier League zahlt sich aus

Weil in der Premier League mittlerweile auch die kleineren Klubs genügend Budget haben, um sich starke Teams zusammenzustellen, ist die Liga auf ein konstantes, gutes Niveau gekommen. Einfache Spiele gibt es selbst für die Topklubs kaum. Lange haben die Engländer diese Tatsache als Ausrede für ihre internationale Erfolgslosigkeit missbraucht – die Liga sei einfach zu streng, um auch im Europacup noch mithalten zu können.

Mittlerweile scheinen sich die Vereine aber daran gewöhnt zu haben und profitieren davon, dass sie Wochenende für Wochenende mit höchster Intensität spielen. Während Barcelona, Bayern, Juventus oder PSG in der Liga auch mal mit angezogener Handbremse spielen und gewinnen, ist das in England kaum möglich.

Da erstaunt es nicht, dass Tottenham und Liverpool noch die Kraft hatten, in der zweiten Halbzeit je drei Tore nachzulegen.

Vertrauen in ausländische Trainer

Was für eine Ironie, dass ausgerechnet das Mutterland des Fussball taktisch grosse Defizite hat – gute Trainer bringt England eigentlich kaum raus, selbst der talentierte Eddie Howe wurde bisher von keinem Topklub verpflichtet.

Seit der Einführung der Premier League 1992 hat kein einziger englischer Trainer die Liga gewonnen – Sir Alex Ferguson ist Schotte. Schon seit längerem setzten die grossen Vereine aus England deshalb auf ausländisches Personal an der Seitenlinie.

epa07557676 (FILE) - Liverpool manager Juergen Klopp (L) and Tottenham manager Mauricio Pochettino (R) during their team's 0-0 draw in the English Premier League soccer match between Tottenham Hotspur and Liverpool FC in London, Britain, 17 October 2015 (re-issued 09 May 2019). Liverpool FC will face Tottenham Hotspur in the 2019 UEFA Champions League final at the Wanda Metropolitano stadium in Madrid, Spain, on 01 June 2019.  EPA/ANDY RAIN *** Local Caption *** 52309623

Die titellosen Jürgen Klopp und Mauricio Pochettino. Bild: EPA/EPA

Während bei Tottenham Mauricio Pochettino (Argentinien) bereits seit fünf Jahren im Amt ist, erhält Jürgen Klopp (Deutschland) seit 2015 das Vertrauen in Liverpool. Beide haben bisher keinen Titel geholt. Und durften dennoch bleiben, mit ihren Mannschaften arbeiten und stehen jetzt im Finale der Königsklasse. Gerade in der Premier League ist dieses Vertrauen trotz Erfolglosigkeit bei vielen Klubs ungewöhnlich – umso schöner, zahlt es sich jetzt aus.

Ob Maurizio Sarri (Italien) bei Chelsea und Unai Emery (Spanien) bei Arsenal ebenfalls bleiben dürfen? Beide hatten eine durchwachsene Saison, die eigentlich nur mit dem Titel in der Europa League gerettet werden kann. Beide haben ihre ganz eigenen Spielideen und brauchen überdurchschnittlich viel Zeit, um die Mannschaft darauf einzustellen. Mit Liverpool und Tottenham haben aber zwei Klubs gezeigt, dass es der richtige Weg ist, nicht nur auf kurzfristige Erfolge zu achten, sondern die Weiterentwicklung der Mannschaft zu priorisieren.

Arsenal manager Unai Emery, left and Arsenal forward Alexandre Lacazette celebrate after scoring his side's second goal during the Europa League semifinal soccer match, second leg, between Valencia and Arsenal at the Camp de Mestalla stadium in Valencia, Spain, Thursday, May 9, 2019. (AP Photo/Alberto Saiz)

Unai Emery hat Alexandre Lacazette im Griff. Bild: AP/AP

Eine gut gefüllte Portokasse schadet nie

Natürlich kommt man nicht drum rum, auch das Geld für die Erfolge verantwortlich zu machen. Spitzenspieler ziehen nach England, wo die generelle Attraktivität der Liga noch durch Spitzenlöhne ergänzt wird. Die immens hohen Erträge durch TV-Einnahmen machen es möglich – dazu steht hinter den meisten Topklubs ein schwerreicher Investor.

Spanien dominierte – folgt jetzt die Ablösung durch England?

Mit Geld kann man sich zwar keinen Erfolg kaufen (PSG lässt grüssen), doch es hilft halt doch enorm, beim Aufbau der Mannschaft und vor allem auch als Argument für Vertragsverlängerungen von Leistungsträgern.

Auch wenn Spanien die letzten fünf Jahre in den europäischen Wettbewerben dominiert hat, hat sich das Fussball-Epizentrum in dieser Saison nach England verlagert.

Und dies, obwohl die beiden Teams aus Manchester, notabene mit den höchsten Ambitionen, europäisch gescheitert sind. England hat 6 Mannschaften, die international um Titel spielen können. Dieses Jahr streiten 4 davon um die zwei Titel.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Regnipuzz 11.05.2019 09:51
    Highlight Highlight Es wird häufig vergessen, dass beim Fussball häufig Millimeter und Glück entscheiden. Messi haut ihn beim Stand von 1:0 rein, Maggelan rutscht nicht aus, Hinteregger versenkt seinen Elfer (oder David Luiz krazt Hallers Ball nicht von der Linie) und dann wär bloss Arsenal im Finale.
    Analysen bleiben somit im Fussball häufig ein Versuch etwas zu erklären, was nicht wirklich erklärt werden kann.
  • mako09 10.05.2019 16:00
    Highlight Highlight 1: Naja... LIV/TOT ja, aber die anderen? Weder CFC noch ARS scheinen mir sehr kämpferische Mannschaften zu sein.
    2-3: Alleine das viele Geld der PL ist dafür verantwortlich. Wie kann sonst ein Verein wi TOT diese Spieler halten? Vereinstreue? Wohl kaum. Die verdienen dort unmengen, darum bleiben Sie auch. LIV hat in den letzten 3 Jahren über 450 mio ausgegeben, wie kann man das Investitionen in die Breite nennen?
    Intensität in PL nur wegen des Geldes so hoch.
    CFC keine gr. Transfers? Alleine Kepa/Jorginho=137 mio!
    4: Klopp&Pochettino würde niemand feuern. CFC wechselt Trainer wie Socken...
    • Jol Bear 10.05.2019 19:57
      Highlight Highlight Zur Intensität: die ist in der PL wesentlich höher als anderswo. Teams wie Leicester, Burnley, Everton, Palace usw. gehen 90 Min. volles Tempo. Wenn die Topteams da nicht Punkte liegen lassen wollen, müssen sie mithalten. Das hat nichts mit dem vielen Geld zu tun.
    • mako09 11.05.2019 16:59
      Highlight Highlight Die Intensität war in der PL schon immer höher, das ist nichts neues.
      Dass Mannschaften wie die genannten mithalten können hat fast ausschliesslich mit Geld zu tun und ist auch erst seit einigen Jahren so. In den letzten 3 Jahren hat Everton 385 Mio, Leicester 292, Burnley 113 und Palace 161. Das sind Zahlen, von denen können die meisten Bundesligisten nur träumen: Leverkusen (144), Hoffenheim (70), Frankfurt (50) und Mainz (76). Natürlich können diese Mannschaften nicht so lange Paroli bieten.
      Oder was meinst du denn, ist für das hohe Niveau verantwortlich? Die tolle Arbeit der Clubs?
  • Signor_Rossi 10.05.2019 15:37
    Highlight Highlight Naja ,bei Liverpool und Tottenham war auch ein bisschen Wettkampf Glück dabei, sie haben die Gruppenphase auch nur dank dem Torverhältnis überstanden. Ich würde das nun nicht gleich überbewerten.
  • Tomtom64 10.05.2019 14:11
    Highlight Highlight «Fussball ist ein Spiel, bei dem 22 Spieler hinter einem Ball herjagen und am Ende gewinnt immer England.»

    Nicht England gewinnt, sondern ein englischer Club mit vielen ausländischen Spielern und meist einem ausländischen Trainer.
    • max julen 10.05.2019 14:41
      Highlight Highlight genau genommen sind es 20 spieler die hinter einem ball herjagen! ;)
      die zwei töppels im gol versuchen ja das gegenteil!
  • SillySalmon 10.05.2019 14:10
    Highlight Highlight Weiter Funfact: Alle vier Finalisten wurden diese Saison in der PL von den Wolves geschlagen.
    • sid8 10.05.2019 14:27
      Highlight Highlight Nee, Liverpool nicht in der PL sondern „lediglich“ im Cup mit einer B-Auswahl
  • qwertzasdfgh 10.05.2019 14:06
    Highlight Highlight Die Premier League hat zum ersten mal eine Art Winterpause eingelegt. Unter anderem mit dem Ziel, den Teams die Möglichkeit zu bieten, sich für die Endspiele im Europacup zu regenerieren.
  • Baron Minshew 10.05.2019 14:03
    Highlight Highlight Abwarten. 2008 prognostizierten auch alle eine schier ewig dauernde Dominanz der PL.
    Der Punkt mit der Intensität der Liga stimmt sicher.
    ABER Real und Juve sind im Umbruch. Barca und Bayern werden sich im Sommer wohl ziemlich verändern etc.
    Wenn die PL Teams auch nach diesen Justierungen den Titel unter sich ausmachen trifft die Analyse zu. Sonst ist es nur ein neues 2008.
    Ändert aber nichts daran, dass es von A-Z geile 1/2Finals waren😍
  • SillySalmon 10.05.2019 13:50
    Highlight Highlight Finde die Analyse nicht wirklich überzeugend. Möcht kein Spielverderber sein, doch am Schluss sind alle Punkte auf das Geld zurückzuführen, dass in die Premier League reingebuttert wird.
    • Darkside 10.05.2019 14:19
      Highlight Highlight Ich denke auch der entscheidende Punkt ist, dass man, wie im Artikel auch erwähnt, die Teams eben zusammen halten kann. Die Topshots müssen nicht mehr wegen der Kohle nach Spanien oder zu PSG wechseln. Das geht nur wegen den horrenden TV-Geldern.
  • whatthepuck 10.05.2019 13:46
    Highlight Highlight Glück ist nicht gleich dominieren.

    Dass 4 englische Teams in den Endspielen stehen ist derart unwahrscheinlich, dass der Faktor Glück ganz klar mehr Einfluss hatte als das auf dem Platz gezeigte.

    Nächstes Jahr stehen garantiert nicht mehr 4 englische Teams in den Endspielen.

    Wie war das noch als eine Ära der Deutschen Dominanz prophezeit wurde als Bayern und Dortmund im Final standen?
  • Clank 10.05.2019 13:42
    Highlight Highlight [3/3] Die EL ist und bleibt kein wirklicher Massstab. Mit Chelseas Leistung gestern, hätte es für kein CL Endrundenspiel gereicht (das sag ich als Fan).
    Einen Punkt, den ich hier aber wirklich vermisse, ist "junge englische Spieler". Spieler wie Loftus, Hudson-Odoi, Robertson (Schotte), Arnold, Dele, Kane, Dier, Davies. Die englische Clubs setzen wieder auf Spieler aus der Insel, die sich auch mit den Clubs identifizieren und Publikumsliebling werden. Das merkt man an der Einstellung.
    • SillySalmon 10.05.2019 14:00
      Highlight Highlight Der Hinweis auf die Jungspieler ist ein guter Punkt.
    • Darkside 10.05.2019 14:20
      Highlight Highlight Und das wird auch der englischen Nati zu Gute kommen. Die werden mittelfristig endlich wieder ein Topfavorit auf EM oder WM Titel sein.
  • dave1771 10.05.2019 13:40
    Highlight Highlight Arsenal hat eine gute Saison, bis auf ein Katastrophale Ende. Emery braucht nicht uberdurchschnittlich viel Zeit!
  • dave1771 10.05.2019 13:38
    Highlight Highlight Leno ist nicht Ersatztorhüter, sondern Stamm! In EN spielt Chech!
    • dave1771 10.05.2019 14:40
      Highlight Highlight EL*
  • Ehringer 10.05.2019 13:34
    Highlight Highlight Das die PL vom vielen Geld profitiert ist klar. Ich finde allerdings auch, dass man den Klubs unrecht tut, wenn man sie nur darauf reduziert. Bei vielen PL Klubs wird aktuell wirklich verdammt gut gearbeitet und das ist nicht (nur) mit Geld kaufbar.
    • Ueli Blocher 10.05.2019 20:31
      Highlight Highlight Sie haben Recht und das sieht man auch an den U Mannschaften. Wie die Plötzlich ganz vorne Mitmischen. Und das Grosse Geld haben die ja erst seit Anfang Saison, wartet mal 3-4 Jahre und schaut was dann geht!
  • Clank 10.05.2019 13:31
    Highlight Highlight [2/2] Aber auch die restlichen Top 6 Teams haben einen überdurchschnittlichen Punkteschnitt. Ich will hier nicht die Leistung der Top 6 runterreden, aber früher war der Rest der Liga zäher.
    Dies führt gerade zu einem Punkt den ich hier eher einfügen würde:
    - Die EL hat plötzlich mehr Bedeutung. Für Arsenal ist es fast die einzige Chance sich für die CL zu qualifizieren. Für Chelsea war es bis vor kurzem auch so. Seit die CL Quali in der PL so schwer ist, weichen englische Top-Teams in der EL aus, um sich ein CL Platz zu ergattern (siehe ManUtd vor 2 Jahren).
    Dazu kommt noch eine Kritik...
    • Schiri 10.05.2019 14:19
      Highlight Highlight Von der CL in die EL ausweichen, um wieder in die CL zu gelangen?
    • dave1771 10.05.2019 14:41
      Highlight Highlight Für Arsenal fast? Jetzt schon. Vor 5 Spielen waren sie Topfavorit auf Platz 3
    • Clank 10.05.2019 15:21
      Highlight Highlight @Schiri Klingt blöd aber ist so. Chelsea und Arsenal haben aber diese Saison gar nie CL gespielt.

      @dave Arsenal TopFavorit für Platz 3? Arsenal pendelt schon die ganze Saison zwischen Platz 4 und 5.
      Tottenham dagegen war unbestrittener Dritter und galt sogar noch als Kandidat fürs Meisterrennen, bis sie die Ende Saison vergeigt haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 10.05.2019 13:22
    Highlight Highlight [1/2] Finde die Analyse nicht wirklich gut:
    - Die "gezielten" Transfers kann man gleich mit dem Geld-Argument zusammennehmen. Bis auf Tottenham haben alle relativ viel eingekauft.
    - Ausländische Trainer sind auch nicht neu und kosten einiges.
    - Was die Stärke der Liga betrifft, würde ich genau das Gegenteil behaupten. Die Liga abseits der Top 6 wird immer schwächer. Während früher Gegner wie Everton oder die WestHam grosse Nummer auswärts waren, sind heute 3 Punkte Pflicht. Der Abstand zwischen der Top 6 und der Rest beträgt 9 Punkte. Zum ersten mal gibt es zwei Teams mit über 90Pkte. Aber...
    • Drunken Master 10.05.2019 13:59
      Highlight Highlight @Ratchet: deine Analyse, die offensichtlich nur die Tabelle berücksichtigt taugt nicht wirklich was. Gegen die Teams von 6 - 10 muss man zuerst mal gewinnen. Teams wie Wolverhampton haben den Top 6 diese Saison das Fürchten gelehrt. Das Gedränge in der Tabellenmitte ist enorm, trennen doch nur 7 Punkte den 7 vom 10. Sogar Teams aus dem Tabellenkeller beweisen immer wieder, dass Top Teams in der PL mit angezogener Handbremse nicht mir nichts dir nichts gewinnen können (man siehe Huddersfield - ManUtd letzte Woche). Da hat Zappellas Analyse also schon mehr Substanz als deine...
    • Clank 10.05.2019 15:36
      Highlight Highlight @Drank&Drugs Verglichen mit früheren PL Saisons gab durchaus seltener Ausrutscher. Ausser die Wolves empfand ich die meisten Teams aus der Tabellenmitte eher enttäuschend. Von Leicester, Everton, WestHam bin ich mich anders gewohnt.
      Huddersfield war reines Kanonenfutter (5-0, 4-0, 6-1, etc). Sehr früh standen sie als Absteiger fest. Das letzte Spiel gegen ManUtd war DIE Ausnahme. United ist gerade nicht in Form.
  • Walter Sobchak 10.05.2019 13:09
    Highlight Highlight Funfact: In den vier Halbfinalspielen diese Woche waren von den 88 Spielern in der Startaufstellung nur gerade 8 Engländer!
    • SMGi 10.05.2019 13:56
      Highlight Highlight und davon kein einziger bei den Gunners... :)
    • Walter Sobchak 10.05.2019 14:49
      Highlight Highlight Stimmt so nicht ganz. Mit Ansley Maitland-Niles stand einer in der Startaufstellung. ;-)

      Bei den Gunners aber sehr extrem, da überhaupt nur 2 Engländer im Kader standen!
    • SMGi 10.05.2019 16:41
      Highlight Highlight Ups, hab ich wohl übersehen :O
      Aber dein Fakt finde ich sehr interessant, ist mir bei dem ganzen mitfiebern gar nicht aufgefallen ^^
  • R10 10.05.2019 12:46
    Highlight Highlight Klar, der Englische Fussball hat definitiv einen Schritt nach vorne gemacht.
    Trotzdem würde ich gerne noch einen 6. Grund anführen; die Schwäche der Konkurrenz.

    Teams wie Bayern, Real und Juve besetzten in den letzten 6-7 Jahren eigentlich fast jedes Jahr sicher zwei der vier Halbfinal-Plätze und in der Regel auch mindestens ein Final-Platz. Diese Saison sind diese Teams im Umbruch und so schwach wie lange nicht mehr. Ich würde gerne noch eine Saison abwarten, um zu sehen, ob die Engländer den oben genannten Klubs wirklich den Rang abgelaufen haben, oder ob dies nur eine Momentaufnahme ist.
    • DREW ORLEANS 10.05.2019 13:17
      Highlight Highlight Bei Bayern und Real gebe ich dir da ansatzweise Recht. Aber Juve im Umbruch? Di haben alle Karten auf die diesjährige CL gesetzt. Speziell mit dem CR7 Transfer. Obwohl ich ebenfalls finde das vor allem die Defensive einen Umbruch nötig hätte.

      Nichts desto Trotz sind alle genannten Teams finanziell ebenso gut aufgestellt wie die Engländer und sollte sich deshalb nicht in einem solch brutalen Umbruch befinden. Da haben sich Real und Bayern im Management, die letzte Jahren, auch nicht gross mit Ruhm bekleckert.
    • dave1771 10.05.2019 14:43
      Highlight Highlight Juve ist im Umbruch. Sollten sie jedenfalls. Ein Ronaldo macht noch keinen Frühling
  • demian 10.05.2019 12:44
    Highlight Highlight Ausser Punkt 1 basieren alle aufgelisteten Punkte auf den beinahe unerschöpflichen finanziellen Mitteln der Premierleagueteams.

    Was Punkt 1 angeht, würde ich behaupten, dass Frankfurt genau dieselben Tugenden an den Tag gelegt hat.

    Am Ende ist es einfach auch das bisschen Glück, dass es braucht um ins Finale einzuziehen.
    • Zugriff 10.05.2019 13:12
      Highlight Highlight Lies Punkt 2 nochmals durch, besonders den Abschnitt über die Tottenham-Transfer 2018/19.
    • demian 10.05.2019 14:26
      Highlight Highlight Da hast du recht. Tottenham ist die Ausnahme. Einnahmen und Ausgaben für Spieler gleichen sich immer etwa aus.

      Aber wenn du schaust wieviel Geld die anderen Teams investiert haben, um wieder ein Finale zu erreichen, dann ist das Wahnsinn.

      Liverpool ~180Mio Euro
      Chelsea ~210Mio Euro

      Arsenal gilt mit ~80Mio gleich sparsam.

      Da sind dann Gehälter noch lange nicht berücksichtigt.

      Wenn man dann noch bedenkt, auf welche Gegner man in der Euroleague trifft...
    • dave1771 10.05.2019 14:45
      Highlight Highlight Arsenal hat nicht viel Geld zur verfügung für Transfers
  • de_spy 10.05.2019 12:43
    Highlight Highlight Und es fängt aber eben doch alles beim Geld an. Die Investitionen in der Breite zahlen sich halt "endlich" aus, weil auch ein Westham oder so inzwischen mit Kohle um sich werfen kann.
  • kupus@kombajn 10.05.2019 12:38
    Highlight Highlight Wusstet ihr, dass es in London keinen Club gibt, der den Namen der Stadt im Vereinsnamen trägt? Es gibt zwar einen FC London, aber der ist in Kanada.
    • TheWall_31 10.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Es gibt allerdings auch kaum eine andere Stadt, die mit so vielen verschiedenen Vereinen erfolgreich ist.
    • greeZH 10.05.2019 13:27
      Highlight Highlight West Ham hat London allerdings im Wappen seit sie ins neue Stadion umgezogen sind.
    • MoreBanana 10.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Frage mich gerade wieso? Weiss es jemand?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Relativist 10.05.2019 12:32
    Highlight Highlight Jetzt haben sich die Milliarden für einmal ausgezahlt: ausländische Spieler, ausländische Investoren, ausländische Trainer, ausländische Fans.
    'Englischer Fussball' hurra!
  • Hoodie Allen 10.05.2019 12:27
    Highlight Highlight 1. Vergesst mir bei Liverpool Van Dijk bitte nicht. Kam erst im Winter, war aber trotzdem der wichtigste Transfer.

    2. Leno wurde als Nummer 1 geholt. Cech spielt nur in der EL.
    • zsalizäme 10.05.2019 12:47
      Highlight Highlight Van Dijk ist schon seit dem 01.01.2018 bei Liverpool. Er fällt also nicht in die Transfers dieser Saison.
    • fragenueberfragen 10.05.2019 13:21
      Highlight Highlight 1. Winter 2017/18. Er war im Sommer 2018 schon im Kader. Trotzdem der wichtigste Transfer:)
    • will.e.wonka 10.05.2019 13:21
      Highlight Highlight van dijk kam 17/18
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  • Nr.4 10.05.2019 12:19
    Highlight Highlight It’s coming home ... ⚽️ 🏆🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿😃

Aus Hofnarren werden Politiker: Comedians an die Macht

Comedians begnügen sich nicht mehr damit, sich über Politiker lustig zu machen. Sie machen ihnen den Platz streitig.

Der Hofnarr war eine feste Grösse am mittelalterlichen Hof. Er durfte sich ungestraft über den König lustig machen und Wahrheiten aussprechen, die sich gemeine Untertanen höchstens hinter vorgehaltener Hand zutuschelten. Wer den allmächtigen Mann auf dem Thron offen kritisierte, musste damit rechnen, seinen Kopf zu verlieren – und zwar im wörtlichen Sinn.

Sich über Politiker lustig zu machen gehört auch zum Wesen des Kabarettisten, oder Comedians, wie er neuerdings heisst. In Ländern mit …

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