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Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri reacts during a press conference after a training session of the UEFA Nations League at the PortoGaia training center, in Crestuma, near Porto, Portugal, on Thursday, June 6, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Ein nachdenklicher Xherdan Shaqiri, der Wirbelwind fühlt sich derzeit nicht in der Lage, für das Schweizer Nationalteam zu spielen. Bild: KEYSTONE

Analyse

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Der 27-jährige Publikumsliebling verzichtet auf die Nationalmannschaft, weil er sich leer fühlt. Doch damit löst er Fragen und Irritationen aus. Eine Analyse.

Etienne Wuillemin / ch media



Sein Name steht für Brillanz. Für schöne Tore und Pässe. Für wunderbare Emotionen. Für Spielfreude. Für magische Momente. Für Träume und die Hoffnung, dass die Schweizer Fussballer irgendwann im Konzert der Grossen mitmischen können. Sein Name ist Xherdan Shaqiri.

Die Nachricht, dass Shaqiri nun plötzlich auf die Nationalmannschaft verzichtet, irritiert. Die Begründung, die er Nationaltrainer Vladimir Petkovic mitgibt noch mehr: Er fühle sich leer und nicht fähig, in seiner aktuellen Situation dem Team zu helfen. Das wirft Fragen auf. Hat Shaqiri die Lust auf die Schweiz verloren? Wie sehr nagen die Diskussionen rund um den Doppeladler weiter an ihm? Und ist das Verhältnis mit Petkovic tatsächlich so kühl, wie es häufig scheint?

Zunächst einmal hilft der Blick nach Liverpool. Dort steht Shaqiri als Fussballer derzeit unter Vertrag. Nur darf er kaum Fussballer sein. Er sitzt fast ausschliesslich auf der Ersatzbank. Weil Liverpool ein Weltklasse-Team ist und Stars vereint. Da bleibt für Shaqiri nur die Nebenrolle. So sehr, wie das einst schon beim FC Bayern München und Inter Mailand der Fall war. Eine Hauptrolle ist Shaqiri nur dann vergönnt, wenn das Team weniger prominent ist. Doch dann lässt sich eben auch keine Champions League gewinnen. Es ist das Dilemma, in dem Shaqiri Zeit seiner Karriere gefangen scheint. Und das ihn von anderen wie Stephan Lichtsteiner und Granit Xhaka unterscheidet.

epa07771678 Liverpool's Roberto Firmino (L) and Liverpool's Xherdan Shaqiri (R) during a training session of Liverpool FC in Istanbul, Turkey, 13 August 2019. Liverpool FC will face Chelsea FC in the UEFA Super Cup match on 14 August 2019.  EPA/SEDAT SUNA

Bei Liverpool verbringt Shaqiri viel Zeit auf der Ersatzbank. Bild: EPA

Nun könnte man meinen, wenn ein wichtiger Fussballer im Klub Probleme hat und selten spielt, dann geniesst er die Wertschätzung seiner Person und seiner spielerischen Klasse im Nationalteam umso mehr. Es gibt genügend Beispiele dafür. Fabian Schär und Haris Seferovic holten sich immer wieder Motivation und Energie im Schweizer Dress. Dazu kommt, dass einer, der für sich das Prädikat «Führungsspieler» beansprucht, gerade in schwierigen Momenten sein Kämpferherz zeigt. Das alles lässt Shaqiri mit seinem Verzicht vermissen. Stattdessen stellt er seine eigenen Interessen über jene der Nationalmannschaft. Es ist ein rätselhafter Alleingang und ein fatales Zeichen.

Das Dilemma des Nationaltrainers: Wie viele Freiheiten darf er geben?

Nationaltrainer Petkovic schützt Shaqiri mit bemerkenswerter Vehemenz. Wer ihn so reden hört, bekommt bisweilen gar den Eindruck, Shaqiri befinde sich psychisch in einer ziemlichen Krise. Überinterpretationen sind indes nicht angebracht. Denn Petkovic weiss, dass es nur Verlierer gibt, wenn sich ein Streit mit seinem Wirbelwind entfacht. Man kann darum seine Reaktion klug nennen. Oder aber gefährlich. Denn während sich Shaqiri seine Prinzipien nach Gutdünken zurecht legt, muss Petkovic der Mannschaft gleichzeitig Leitplanken setzen, wie es sie in jedem funktionierenden Team braucht. Die Frage ist nur, wie sehr er damit seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt.

Der Schweizer Nationatrainer Vladimir Petkovic an einer Medienkonfertenz in Zuerich am Montag, 2. Septenber 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Nationaltrainer Petkovic schützt Shaqiri – und erntet damit auch Kritik. Bild: KEYSTONE

82 Länderspiele hat Shaqiri bis heute bestritten. Nur neun Fussballer haben noch mehr Einsätze für die Schweiz auf dem Buckel. Und das, obwohl Shaqiri im Oktober erst 28 Jahre alt wird. Die Zahlen sind wichtig, weil sie verdeutlichen, was Shaqiri für den Schweizer Fussball schon alles geleistet hat.

Und nicht nur das. Er darf für sich in Anspruch nehmen, bereits mit seiner schieren Präsenz ziemlich viel (positiven) Einfluss zu haben in all den politischen Fragen, die eine Gesellschaft eben so beschäftigen. Es geht um Integration. Um das Zusammenleben und Verständnis füreinander, obwohl man von verschiedenen Kulturen geprägt ist. Vielleicht war das Verhältnis zwischen Schweizern und Kosovaren nie besser seit der Jugoslawien-Kriege als heute.

Natürlich, man muss den Einfluss von Shaqiri auch nicht überhöhen. Und es gab oft genug Situationen – denken wir an den Doppeladler nach der WM –, in denen man sich fragte: Wäre ein etwas überlegteres Handeln nicht auch möglich gewesen? Doch eines gilt ganz gewiss: Seit Xherdan Shaqiri 2010 Nationalspieler wurde, hat er die Nationalmannschaft geprägt wie kein anderer. Und er ist der Liebling der Massen. Will er es bleiben, muss er seine Prinzipien überdenken. (bzbasel.ch)

Die Rekordspieler der Schweizer Nati

Doppeladler-Affäre schweisst Nati noch mehr zusammen

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tom Scherrer (1) 04.09.2019 13:56
    Highlight Highlight Er fühlt sich leer und kann so nicht helfen, es fehlt ihm an Motivation und Antrieb. Er konzentriert sich jetzt auf Liverpool.

    ich weiss, in der Nati nicht die grossen Euronoten fliessen und in Liverpool könnte es ein Vorteil sein, wenn er als einziger zu 100% parat ist, während die anderen jetzt für Ihre Nati's Gas geben und später sich zuerst Erholen müssen.

    Falls er gesundheitliche Probleme hat, dann wünsche ich ihm nat. alles Gesunde.

    Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass ein Kalkül dahinter steckt. Und das muss geändert werden, auch als Botschaft gegen innen.

    Meine Meinung


  • murrayB 03.09.2019 19:53
    Highlight Highlight Ach, die guten alten Zeiten a la WM 1994, an welcher die Schweizer Fussballnati in den Achtelsfinal kam... Ich vermisse diese Mannschaft... Wäre das nur heute noch so...
  • TheRealSnakePlissken 03.09.2019 14:06
    Highlight Highlight Kann aus Erfahrung im familiären Umkreis nur eins raten: man spürt es, wenn der Burnout im Anmarsch ist, und dann gibt’s nur eine Lösung: Ganz nz weit weg laufen von dem krank machenden Umfeld und ganz etwas anderes machen. Dass der eine Spitzensportler bis 40 Vollgas geben kann, nützt dem 28jährigen gar nichts, wenn die Batterie leer ist und sich nicht mehr aufladen lässt.
  • speedy_86 03.09.2019 12:27
    Highlight Highlight Wenn so ein Spieler keinen Spass mehr am Sport zu haben scheint ist das entweder ein Hilferuf oder die Konsequenz davon, dass der Spieler sich zuerst um seine Gesundheit kümmern will. Jeder der ihn kritisiert ohne daran zu denken, dass auch Sportler einen Burn-Out erleiden können und es besser ist zu handeln bevor der Burn-Out eintritt, Wünsche ich, nie in dieser Position sein zu müssen. Ich bin schonmal haarscharf um einen Burn-Out herumgekommen und werde, wenn ich nicht vorsichtig bin, bald wieder darauf zusteuern. Das ist kein Spass und ich wünsche Shaqiri eine gute und schnelle Erholung.
  • Poulet 03.09.2019 12:04
    Highlight Highlight Dividiert man den Lohn Shakiris mit den Spielminuten, seit er bei Bayern war, dürfte er wohl einer der bestverdienenden Spieler sein ;-)
  • Christian Mueller (1) 03.09.2019 11:37
    Highlight Highlight Shaqiri ist ein freier Mensch, er darf seine Entscheidungen treffen, wie er will. Wenn er will, muss er gar nie mehr Fussball spielen.
    • LCT 03.09.2019 12:17
      Highlight Highlight @Christian Mueller (1):

      Wenn er will? Da würde der Arbeitgeber im Anfield aber keine Freude haben ;)
      Der Vertrag läuft ordentlich 2023 aus.
    • Christian Mueller (1) 03.09.2019 13:16
      Highlight Highlight Aber auch das könnte er so entscheiden... Ein Arbeitsvertrag ist kein Sklavenvertrag...
    • El Vals del Obrero 03.09.2019 20:24
      Highlight Highlight Und im Notfall könnte er einfach "Dienst nach Vorschrift" leisten um den Vertrag zu erfüllen, mit bis 2023 auf der Ersatzbank sitzen hätte er wohl immer noch einen besseren Lohn als mit manch anderer Arbeit.
  • Preastronautiker 03.09.2019 11:19
    Highlight Highlight
    Ich bin in der Tat kein XS-Fan! Warum? Er hat inzwischen bei einigen grossen Clubs gespielt, hatte aber bei den gewonnen Titeln kaum einen entscheidenden Einfluss gehabt!... ausser vielleicht bei Basel (ist auch schon lange her...)
    .... und ihn wegen wenigen individuell super Aktionen (jaja die hatte er in der "Nati") in den Himmel zu loben, finde ich gegenüber anderen Spielern als daneben!
    Die "Nati" ist nie schwächer, wenn XS nicht spielt. Kommentar nicht ganz unparteiisch.... wie gesagt: BIN KEIN FAN von ihm...
    • Chili5000 03.09.2019 11:58
      Highlight Highlight Es kann ja jeder einfach beim FC Bayern, Inter und bei Liverpool spielen. Dazu braucht es kein können oder talent gell? ...
    • Kyle C. 03.09.2019 12:41
      Highlight Highlight Chili, Unrecht hat Preast nicht. Ich halte XS auch für überbewertet, aber das ist meine persönliche Meinung. Auch objektiv betrachtet konnte er sich bei keinem grossen Club durchsetzen. Und das hat Gründe. Zu dieser Erkenntnis hätte er vor Jahren kommen müssen.

      Ich sage immer, dass XS bei einem Club im oberen Drittel einer grossen Liga erfolgreicher gewesen wäre. Vlt nicht nach Titeln, aber was Entwicklung und Spielpraxis angeht schon. Dann hätten wir auch dieses (aufgebauschte) Thema nicht. Wenn er sich mental nicht fit fühlt, ist das ein mutiger und richtiger Entscheid von ihm. Respekt.
    • quallbum 03.09.2019 14:08
      Highlight Highlight @Kyle C. Ich nenne dir die Gründe. 1. Verletzungsanfälligkeit 2. Verletzungsanfälligkeit 3. Verletzungsanfälligkeit
  • Salamikönig 03.09.2019 11:16
    Highlight Highlight Hätte die genau gleiche Entscheidung getroffen. Wenns mir nicht gut geht, dann gehts mir eben nicht gut. Gibt er die Chance auf einen Startelf-Platz lieber einem anderem Mitspieler, der sonst meistens auf der Bank ist.
  • Drunken Master 03.09.2019 11:15
    Highlight Highlight Habe beim Wort «Führungsspieler» aufgehört zu lesen... ist er nicht, war er nie, wird er auch nicht mehr werden. Dafür müsste er erst mal in seinem Club nicht immer nur Ergänzungsspieler sein...
  • Wasmanvonhieraussehenkann 03.09.2019 10:23
    Highlight Highlight Lieber ein weniger brillanter Ersatz, der alles gibt als ein XS, der mit sich hadert und nicht 100% gibt. Wenn er von sich aus merkt, dass er im Kopf nicht bereit ist, finde ich es gut wenn er verzichtet. In dem Sinn übernimmt er auch Verantwortung.
  • P. Meier 03.09.2019 10:19
    Highlight Highlight Immer wieder schön, wie der Fussball medienmässig völlig überbewertet wird. Das grosse Lob für die unglaublichen und uneigennützigen Leistungen von XS in der Nati kann man machen. Aber beim Hervorheben des gesellschaftlichen Wert der Fussballer aus dem Balkan inkl. des Wertes des Fussballs zur Integration hört mein Verständnis für den Autor auf.
    • P. Meier 03.09.2019 11:40
      Highlight Highlight @chili5000; Recht gewagte Schlussfolgerung. Ich bin absolut für Integration. Es werden auch in vielen anderen Sportarten Personen voll integriert. Nur wird es da nicht als besonderer Verdienst medienmässig an die grosse Glocke gehängt. Wenn die gesellschaftliche Akzeptanz von der Sportart abhängig ist, kann dies wohl nicht als positiver Aspekt angegeben werden. Von mir aus gesehen müssen Verhalten und Einsatz als Massstab für die Integration berücksichtigt werden und nicht der gewählte Sport. Dazu kommt noch, dass die Nati-Spieler das CH-Bürgerrecht haben und integriert sind.
    • Chili5000 03.09.2019 11:54
      Highlight Highlight Es gibt gewiss viele andere Sportarten, aber es ist nun mal der Fussball der in der Schweiz haupsächlich zu sehen ist und der in der Gesellschaft mit Abstand am meisten Beachtung findet. Sie haben recht, es ist eine Schande das hier bei uns die Akzeptanz erst durch den Fussballsport für die Kosovoalbaner einem gewissen Grad erreicht hat. Die Jungs in der Nati haben durch ihre Präsenz einen wichtigen Beitrag geleistet...
    • Ferd Blu 03.09.2019 13:07
      Highlight Highlight @Chili, das es so ist, liegt auch an den Albanern deren Gesellschaftsformen und Kultur nunmal inkompatibel mit Westeuropäischen Formen sind. Ich kenne gar keinen Albaner der sich als Schweizer sieht und auch noch seltener scheinen mir Albaner die in binationalen Beziehungen sind. Dafür kenne ich viele Albaner die ihre Partner/innen lieber direkt aus der Heimat holen, und nur wenige Zeit später Heiraten. Hatte Albos in der Klasse und im Erwachsenenleben haben sie jetzt kaum was mit ihren früheren Freunden zu tun, nur noch mit anderen Albanern. Das ist nicht unbedingt Integration.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baron Swagham IV 03.09.2019 10:06
    Highlight Highlight Mir ist es lieber wenn einer sagt er habe gerade keine Energie als dann 90' auf dem Platz zu zeigen, dass er keine Energie hat.
    evt gehts ihm zur Zeit wirklich nicht gut- aus welchen Gründen auch immer.
  • TauRam 03.09.2019 09:57
    Highlight Highlight Also ich verstehe das ganze Gerede nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Shaqiri nicht spielen möchte. Durch den Einsatz in der Nati könnte er wiedermal durchspielen und vielleicht mit einem Tor oser einer Vorlage sein Selbstwertgefühl wieder steigern. Dass er sich auf den Verein konzentrieren möchte ist offensichtlich nur eine Ausrede. Ich bin mir sicher, dass die Entscheidung nicht von ihm selbst kommt!
  • AndreL 03.09.2019 09:39
    Highlight Highlight also ich da mal nach brillanz gegoogelt, kam aber nix von shaqiri!?
    zum thema absage, wenn einer seinen kopf nicht freikriegt für die nationalmannschaft, dann ist das nicht irritierend sondern klar, dass er dann auch nicht auf dem platz stehen soll.
  • Perwoll 03.09.2019 09:29
    Highlight Highlight Ich bin immer hinter Shaqiri gestanden. Jetzt aber hat er, vor einem kapitalen Spiel, offenbart dass er nicht mit Herz bei der Nati ist. Somit wäre es konsequent gewesen aus der Nati zurückzutreten. Von Petkovic würde ich erwarten in Zukunft auf Shaq zu verzichten.
    • Chili5000 03.09.2019 11:05
      Highlight Highlight @Perwoll: Das du hinter Schaqiri gestanden bist glaube ich dir fast :)
  • Bobby Sixkiller 03.09.2019 09:23
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, wie lange er mit diesem Verhalten noch "Liebling der Massen" ist. Wenn er keine Lust hat, mal wieder ein Spiel durch zu spielen, dann soll er halt weiterhin Bankdrücken bei Liverpool. Seine Entscheidung...
    • My Senf 03.09.2019 12:52
      Highlight Highlight Snow
      Wer hat denn gesagt, dass es ein gesundheitliches „Problem“ ist?
      Dann würde er ja auch nicht auf der Bank sitzen bei LFC oder?
      Soviel ich weiss ist er dort nicht aus dem Kader gestrichen!
  • My Senf 03.09.2019 09:11
    Highlight Highlight Das Problem ist ja, dass er sich selber nicht positioniert bzw. äussert

    Gehört zu wahrer Grösse dazu wenn man ein „Star“ sein will.
    Vielleicht lässt ihn sein Manager nicht...
    vielleicht wollen die Sponsoren auch nicht dass er was dazu sagt.
    Zeigt einmal mehr die „selbst“ Überschätzung beider
  • Ricardo Tubbs 03.09.2019 09:08
    Highlight Highlight publikumsliebling? hab ich was verpasst. kenne eigentlich nur leute, die praktisch nichts mit ihm anfangen können.

    sind wir mal ehrlich bis auf eine handvoll schöne tore hat der noch nie was gerissen, weder im vereinsfussball, noch in der nati. als es ums jubeln ging nach einem titelgewinn, war er aber immer zuvorderst.

    auf der anderen seite labert er ja immer davon "zu einem grossen verein zu wechseln", um dann zu bänkeln.

    mit etwas mehr demut und bescheidenheit wäre ein grosser fussballer aus ihm geworden.
    • Jekyll & Hyde 03.09.2019 09:31
      Highlight Highlight Einerseits Ja allerdings mit Demut und Bescheidenheit wird man nicht Fussballprofi.
      Talent haben viele. Profis werden nur die die lernen "ellenböglen" und selbstsicher aufzuztetten (ich spiele weil ich der bessere bin) zuweilen wird einem dies als Arroganz ausgelegt
  • Glenn Quagmire 03.09.2019 09:07
    Highlight Highlight Lasst doch den Sherdan in Ruhe! Wir verdanken ihm sehr, sehr viel! Als Fan sollte man im Stadion lautstark seinen Namen rufen, einfach als Zeichen, das er gebraucht und geschätzt wird. Wie damals Kubi oder Hakan bekommt er selten die Wertschätzung die er verdient, wohl hslt auch, weil er nicht der Gisler Peter aus Andermatt ist.
  • LCT 03.09.2019 08:57
    Highlight Highlight Finde ich mutig von ihm, diese Entscheidung. Aber sie ist in allen Fällen gerechtfertigt, denn es ist seine alleinige.

    Wir müssten eigentlich unseren Senf über ihn nicht dazu geben. Mehr Sinn würde es machen, zu diskutieren, welcher Spieler seine Position am besten decken kann in Zukunft.
  • BratmirnenStorch 03.09.2019 08:56
    Highlight Highlight Zurück zum FC Basel und Spielpraxis sammeln. Der versauert doch in der Premier League...
  • Hoodie Allen 03.09.2019 08:56
    Highlight Highlight Naja, wo soll man anfangen. Vorneweg - grundsätzlich absolut nichts gegen Shaqiri, aber der Junge ist seit Beginn seiner Karriere komplett falsch beraten. Jaja, Erdin macht aus meiner Sicht einen katastrophalen Job. Bei Stoke konnte er sich profilieren, war einer der Besten & stieg dann leider Ende Saison ab. Dann die völlig deplazierte (öffentliche) Aussage, es fehle an Qualität um ihn herum. Und als Absteiger muss man dann direkt wieder zu einem Grossen wechseln, anstatt sich bei einem Mittelfeldclub wie z.B. Everton zu etablieren. Aus meiner Sicht seit eh und jeh total überschätzt. Schade.
    • Drunken Master 03.09.2019 11:19
      Highlight Highlight Den Nagel auf den Kopf getroffen!
    • Pisti 03.09.2019 20:30
      Highlight Highlight Das sehe ich nicht so! Der Wechsel seinerzeit zu Inter Mailand war gut eingefädelt. Shaq hat es dort nicht gepackt, trotz überschaubarer Konkurrenz. Auch sein Wechsel von Stoke zu Liverpool nach sehr guten Leistungen kann ich nachvollziehen. Spieler wie Milner, Wijnaldum, Henderson, Oxlade-Chamberlain schätze ich jetzt nicht unbedingt stärker ein als Shaqiri. Aber sie haben wohl mehr Biss. Shaqiri überschätzt sich einfach zu sehr, darum immer wieder seine unüberlegten Aussagen. Da kann auch sein Bruder nicht allzuviel dafür. Bei Embolo macht Erdin ja anscheinend auch ein guten Job.
    • Hoodie Allen 04.09.2019 11:32
      Highlight Highlight Sehe das aus folgenden Gründen anders:

      1. Der Wechsel von Basel zu Bayern war definitiv ein zu grosser Schritt
      2. Die Leihe zu Inter war für mich nicht nachvollziehbar. Dann lieber zu einem Mittelfeldclub in der BuLi, um sich an Liga/Niveau zu gewöhnen
      3. Es ist auch dem Manager seine Aufgabe, die Spieler darauf einzustellen, wie sie in der Öffentlichkeit Auftreten müssen. Sie vielleicht mal auf den Boden der Realität zurück holen
      4. Hendo, Milner & Gini sind alle besser als Shaq & das auf einem konstanten Level. Dass Ox nach der langen Verletzung schon mehr spielt, sagt auch einiges aus
  • Chili5000 03.09.2019 08:45
    Highlight Highlight Ich erinnere mich nur zugerne an die Zeit als Shaqiri gespielt hat und er nur noch kritisiert wurde weil er nicht jeden Abend zwei oder drei Tore geschossen hat. Er war den Medien ja nie gut genug in der Nati. Die eigene Gesundheit geht immer vor. Ich kann mir gut vorstellen wie schwer ihm diese Entscheidung gefallen ist und er weiss genau das er sich damit in der Öffentlichkeit zur Zielscheibe macht. Das er sich das antut wird schon triftige Gründe haben...
    • Preastronautiker 03.09.2019 14:20
      Highlight Highlight Um ein "Grosser Fussballer" zu sein reicht einfach "nur Talent" nicht!
      Da braucht es Charakter, CHARISMA, Teamgeist... und Stammspieler-Status in der Mannschaft! Er wird aber wohl als bester Ersatzspieler in die Geschichte eingehen...
    • Chili5000 03.09.2019 16:21
      Highlight Highlight @Preastonautiker: Meiner Meinung nach hat er all das was sie aufzählen...
  • 's all good, man! 03.09.2019 08:35
    Highlight Highlight «Überinterpretationen sind indes nicht angebracht.»

    Wozu dann den ganzen Artikel?
  • Heini Hemmi 03.09.2019 08:33
    Highlight Highlight Schade, aber diese Reaktion zeigt letztlich auf, warum er es nicht ganz nach oben geschafft hat. Am fehlenden Talent liegt es nicht.
  • xTuri 03.09.2019 08:19
    Highlight Highlight Man kann es unseren verwöhnten Verwöhnten Schweizer Wutbürgern eh nicht recht machen. Wenn er nicht kommt, weil er sich nicht gut fühlt und spürt, dass er der Nati keinen Mehrwert bringt, weil er keine Spielpraxis hat, wird verbal auf ihn eingeprügelt. Wenn er doch einrückt, aufgestellt wird und mies spielt, weil er nicht in Form ist und auch selber weiss, wird nach dem Spiel auch verbal auf ihn eingeprügelt. ¯\_(ツ)_/¯
    Ich finde es gut, er seinen Platz für einen Besseren räumt. Was jedoch nicht geht, ist Rosinenpicken, sprich immer Qualifikation auslassen und nur an Endturnieren teilnehmen.
  • Butschina 03.09.2019 08:12
    Highlight Highlight Er hat das Recht selber zu entscheiden ob er in der Nati spielen will oder nicht. Ich finde es sogar sehr ehrlich dazu zustehen, wenn man sich nicht bereit fühlt. Das zeugt von Stärke. Ob die Gründe nun mit den Teils heftigen Reaktionen während der WM, seiner psychischen Gesundheit oder wo anders liegen sind nicht relevant. Es fühlt sich für ihn momentan nicht richtig an. Solche Gefühle sollte man immer ernst nehmen. Ich finde, wir sollten einfach dankbar sein was er für unsere Nati bereits geleistet hat. Zusätzlich Druck aufzubauen führt eher dazu, dass er nie zurückkommt.
    Danke Xherdan!
  • wasps 03.09.2019 07:38
    Highlight Highlight Er hat einfach keine Lust. Was solls. Der Schaden ist gering, die Jungs werden das auch ohne ihn richten.
    • Manuce 03.09.2019 10:11
      Highlight Highlight Kein Problem, sowas kann sogar einem Bundesrat passieren.
  • RicoH 03.09.2019 07:35
    Highlight Highlight Wir erinnern uns, mit welcher Wucht sich nach dem Doppeladler Hass auf Shaqiri entladen hatte. Wir erinnern uns auch, mit welcher Häme daraufhin jeder Schritt von ihm kommentiert wurde. Es gibt kaum einen Schweizer Spieler, welcher so prägend für die Nationalmannschaft war und gleichzeitig dermassen kritisiert wurde.

    Also ich könnte nachvollziehen, dass er sich das nicht wieder antun möchte – falls das bei seinen Überlegungen eine Rolle gespielt haben sollte. Da kann eine Pause durchaus die bessere Alternative sein.
    • Selbst-Verantwortin 03.09.2019 07:47
      Highlight Highlight Als er den Doppeladler zeigte, wusste jeder (auch er) sofort, was das auslösen wird. Du beschreibst das, als ob sich etwas über ihn als armes passives Opfer „entladen“ würde.
      Er wusste, was er tat und hat sich auch nachfolgend nie so geäussert, als ob er das nicht suchte.
      Also Selbstverantwortung oder profan: selber schuld.
    • RicoH 03.09.2019 08:40
      Highlight Highlight Nein WerWill..., ich schreibe nirgends von ihm als passives Opfer.

      Wenn wir Doppelbürger in unserer Nationalmannschaft willkommen heissen und sie dann wegen ihrer Doppelbürgerschaft diskreditieren, braucht sich keiner zu wundern, wenn einer "ke Luscht" mehr dazu hat.
    • Selbst-Verantwortin 03.09.2019 08:51
      Highlight Highlight Es ist keineR wegen Doppelbürger diskriminiert. Aber solange jemand im Trikot einer Mannschaft rumrennt, sollte er nicht „Flagge“ für eine andere Mannschaft zeigen. (Privat kein Problem, aber während des „Auftritts“ 🤦‍♀️🤦‍♂️).
      Stell dir vor, ein Baselspieler nimmt nach einem Tor eine YB-Flagge um seine Freunde zu zeigen. 🤦‍♂️🤦‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRaucher 03.09.2019 07:10
    Highlight Highlight Wir sollten allgemeine Staatstrauer ausrufen. Mein Gott, es gibt schlimmeres im Leben als das Shaqiri keinen Bock auf die Nati Spiele hat
  • HugiHans 03.09.2019 07:05
    Highlight Highlight Zuviele Alphatiere auf dem Platz können auch eine Mannschaft hemmen. Das unangefochtene Alphatier aktuell ist Petkovitc, und wenn Shaqiri mit der B-Rolle nicht klarkommt hat er immerhin die Grösse die richtigen Konsequenzen zu ziehen.
    Ob das gut oder schlecht ist werden die Resultate in Zukunft zeigen.
  • Triple A 03.09.2019 06:43
    Highlight Highlight Xherdan kann den Unterschied machen! Steht er auf dem Platz besteht auch in auswegslosen Situationen noch Hoffnung! Solche Spieler sind selten. Hoffentlich kommt er zurück.
  • DerKleineBruder 03.09.2019 06:25
    Highlight Highlight Auch ein gewisser Cristiano Ronaldo wollte sich voll auf Juventus Turin konzentrieren und ist nicht in die Nationalmannschaft eingerückt.
    • Forest 03.09.2019 07:17
      Highlight Highlight Cristiano Ronaldo war mit Portugal 2004 im Final und 12 Jahre später gewann er mit Portugal die EM. Cristiano ist mittlerweile 34 Jahre alt und schoss drei Tore gegen Spanien an der WM 2018. Der Unterschied? Cristiano wollte der beste sein und gab so schnell nicht auf. Alleine vom Alter Unterschied kann man die beide Situationen nicht vergleichen.
  • AmongThieves 03.09.2019 06:20
    Highlight Highlight Es ist schon krass in einer Zeit in der die psychiatrischen Kliniken nur so aus allen Nähten platzen so über einen zu schreiben, der es anscheinend eingesehen hat, dass es ihm nicht gut geht. Weiter Druck aufzubauen ist sicher das richtige... das gehört dazu, schließlich ist er Sportler und verdient auch entsprechend also kann er auch spielen. Es ist immer das selbe, das Elend der Anderen lässt unser eigenes Leiden kleiner erscheinen oder für ein kleinen Augenblick gar ganz vergessen lassen. Alles Hater und Neider...
    • npe 03.09.2019 07:47
      Highlight Highlight Danke. 🙏
    • Dani123456789 03.09.2019 12:21
      Highlight Highlight Aber sicher doch, ich werde nachher auch noch ein paar Tränchen für den armen Jungen rausquetschen.
    • AmongThieves 03.09.2019 19:17
      Highlight Highlight @dani tu dir keinen zwang an..... las die Tränen fliessen
  • alles auf rot 03.09.2019 06:16
    Highlight Highlight Ok, wo fangen wir an...
    Zunächst mal ist das keine Analyse.
    Das ist alles nur Mutmassung.
    Dann der „Vorwurf“ er würde seine eigenen (gesundheitlichen?) Interessen über die der Nati stellen.
    Ich hoffe doch sehr, alles andere wäre unvernünftig.
    Zu den Leitplanken:
    Ein Trainer, der seine Autorität bei den Spielerm verliert, weil ein anderer mal nicht dabei ist?
    Macht keinen Sinn.
    Und ob der Doppeladler noch „an ihm nagt“ werden sie nur herausfinden, wenn sie ihn fragen.
  • Samuelsson 03.09.2019 05:54
    Highlight Highlight Ich würde die Pause nicht überbewerten. Schade dass er fehlt! Mehr ahch nicht, ich hoffe er erholt sich guund findet einen Weg Motivation zu tanken.
  • Couleur 03.09.2019 05:43
    Highlight Highlight Irgend etwas ist an der ganzen Nummer faul: Ein Spieler, der nicht spielt, muss sich sein Selbstvertrauen über Einsätze auf hohem Niveau holen. Und dieses hätte Shaqiri als Stammkraft in den Natispielen holen können. Auch erscheint mir die Begründung, dass er mental leer sein soll nicht schlüssig. Denn wenn dem so wäre, würde er auch in den möglichen folgenden Spielen mit seinem Klub in einigen Tagen nicht wieder frisch sein.
    • loquito 03.09.2019 08:13
      Highlight Highlight In seonem Club mag man ihn, die Fans sogar sehr, sogar wenn er nicht spielt. Bei der Nati wird er von 100 000 en rassistisch amgegangen und gehatet... Ich seh da schon einen Unterschied...
  • Rochade 03.09.2019 05:20
    Highlight Highlight Das Shaqiri nicht spielen mag, aus welchen Gründen auch immer, ist einfach nur schade.
  • Tschüse Üse 03.09.2019 05:10
    Highlight Highlight Was ist falsch daran seine mentale Gesundheit über eine Fussball-Nati zu stellen? Die Nati ist nicht wichtiger als die eigene Gesundheit! Auch der Vergleich mit Schär und Severovic hinkt, denn jeder Mensch ist anders.
    • Resistance 03.09.2019 06:30
      Highlight Highlight Nei!
    • Tschüse Üse 03.09.2019 06:45
      Highlight Highlight Was Nei?

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