Sport
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Stan Wawrinka bereitet sich in Saudi-Arabien auf die neue Saison vor. bild: twitter/visitsaudinow

Analyse

Wawrinka in Saudi-Arabien – die Marionette der Öl-Milliardäre

Stan Wawrinka spielt auf Einladung des Königshauses von Saudi-Arabien um ein Preisgeld von einer Million Dollar. Er lässt sich damit von einem Regime für Propaganda instrumentalisieren, das Menschenrechte mit Füssen tritt, Frauen unterdrückt und Dissidenten foltert und hinrichtet. Wawrinka macht die Hand auf. Nicht aber den Mund. Eine Analyse.

Simon Häring / ch media



Tatort Intercontinental Hotel in Ryadh, Hauptstadt, Zentrum der Macht und der Hochfinanz des Königreichs Saudi-Arabien. Hier, in einer der exklusiven Suites, logiert seit Dienstag der Schweizer Stan Wawrinka. Auf Einladung von Abdulaziz bin Turki bin Faisal bin Abdulaziz Al Saud – und damit eines Vertreters des Königshauses persönlich.

Acht der Weltbesten Tennis-Spieler ermitteln bis Samstag den Sieger des Diriyah Tennis Cup. Alimentiert wird das Einladungsturnier von Saudi Aramco, dem grössten Ölproduzenten der Welt. Das Unternehmen hat 2018 einen Gewinn von 111.1 Milliarden Dollar erwirtschaftet und ist damit das profitabelste der Welt. Sein Börsenwert: 2 Billionen (!) Dollar. Am Mittwoch ging Aramco an die Börse und erwirtschaftete damit über 25 Milliarden Dollar. Geld, das direkt in die Modernisierung Saudi-Arabiens fliessen wird.

Wawrinka bereits aus dem Millionen-Rennen

Stan Wawrinka wird beim Diriyah-CUP in Saudi-Arabien die für den Sieger reservierte Prämie von einer Million Dollar nicht einstreichen. Der Waadtländer verlor zum Auftakt gegen den Franzosen Gaël Monfils 3:6, 3:6. Nach der Niederlage spielt der Schweizer am Freitag im Trostturnier gegen John Isner, der Fabio Fognini unterlag. (sda)

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Die acht Tennis-Stars im traditionellen Thobe. bild: twitter/DiriyahCup

Digital, vernetzt, weltoffen und effizient – so skizziert Kronprinz Mohammed Bin Salman seine «Vision 2030». Am Roten Meer soll die Retortenstadt Neom, ein von erneuerbaren Energien erleuchtetes Technologie-Paradies entstehen. «Weg vom Öl!», heisst der Schlachtruf. Das schwarze Gold soll vor allem Exportschlager sein und weniger zu Hause verbraucht werden.

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Mit diesem Video wirbt Stan Wawrinka für den Diriyah Tennis Cup. Video: YouTube/Diriyah Tennis Cup

Sport-Stars machen die hohle Hand

Saudi-Arabien als leuchtendes Beispiel für die Zukunft? Als Symbol für eine offene Gesellschaft? Gebaut auf Innovation und beseelt von einem visionären Geist? Wohl eher nicht. Saudi-Arabien tut das, was Autokratien schon immer getan haben: Den Sport für Propaganda missbrauchen. Das Tennisturnier ist nur ein Teil der Diriyah Season. Anfang Dezember boxten auf der gleichen Bühne Anthony Joshuah und John Ruiz Jr. im «Clash on the Dunes» (Kampf auf den Sanddünen) um die Krone im Schwergewicht.

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Die Highlights des Kampfs Ruiz vs. Joshua II. Video: YouTube/DAZN_DE

Ende November gastierte die Formel E in Diriyah, das am nordwestlichen Rand von Riad liegt, Herkunftsort der Herrscherdynastie Al Saud ist und seit 2010 Weltkulturerbe ist. Die perfekte Kulisse, um im Schaufenster der Welt ein Pfauenrad zu schlagen. Die Diriyah Season als Täuschung der Welt, ausstaffiert mit bombastischer Schaufensterdekoration, glanzvollen Wettkämpfen in einer Kulisse überwältigender Architektur.

Sportswashing nennen Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International das. Imagepflege also, immer mit freundlicher Genehmigung der Sportler. Wenn die Scheichs mit den Dollar-Noten wedeln, machen sie die hohle Hand. Auch bei Saudi-Arabien. Das Land, das im letzten Jahr eine 15-köpfige Truppe nach Istanbul geschickt hatte, um den Journalisten Jamal Kashoggi im Konsulat zu exekutieren. Saudi-Arabien, das Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt. Saudi-Arabien, das Homosexuelle foltert, Dissidenten ermordet.

Das Land, das auf dem Al-Safah-Platz in der Hauptstadt Riad, im Volksmund «Kopf-ab-Platz», so viele Menschen öffentlich enthauptet, dass man einst per Online-Anzeige Henker von Königs Gnaden suchte. Saudi-Arabien, das Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt, ihnen den Zugang zu Bildung und Gesundheitswesen erschwert. Saudi-Arabien, das alles verkörpert, das nicht mit unserem Demokratieverständnis zu vereinbaren ist: keine freien Wahlen, keine Religionsfreiheit, keine Gewaltenteilung, keine Pressefreiheit, keine Versammlungsfreiheit, keine Meinungsfreiheit. Regelmässig werden Amputationen, Steinigungen und Auspeitschungen durchgeführt.

Wir wollten von Stan Wawrinka wissen, wie er mit den Gegebenheiten umgeht. Folgende sechs Fragen wurden ihm und seinem Agenten am Dienstag zugestellt. Sie blieben auch auf Nachfrage unbeantwortet.

Die sechs Fragen an Wawrinka:

Stan Wawrinka ist in dieser Geschichte nicht Täter. Der 34-Jährige ist nicht verantwortlich für die Verletzung von Menschenrechten. Aber er lässt sich wie alle anderen Sportler als Marionette instrumentalisieren. Denn in Diriyah geht es nicht um sportliche Meriten und nur vordergründig um eine optimale Vorbereitung der neuen Saison. «Ich bin glücklich, hier zu sein, es ist eine tolle Atmosphäre. Was die Leute hier auf die Beine gestellt haben, ist sehr beeindruckend, ich geniesse es sehr», sagt Wawrinka am Tag vor dem Turnier. Alleine die Teilnahme bringt 100'000 Dollar ein, der Sieg ist mit einer Million Dollar Preisgeld prämiert.

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So lief der offizielle Anlass am Tag vor dem Diriyah Tennis Cup. Video: YouTube/Diriyah Tennis Cup

Dass es auch anders geht, beweist der Golfer Rory McIlroy. Der Nordire lehnte ein Angebot über 2.5 Millionen Dollar für sein Erscheinen bei einem Turnier ab und begründete das damit, dass er auch «eine moralische Verantwortung» trage. Dass er im Intercontinental Hotel als «Mr. Stan Wawrinley» und sein Trainer Magnus Norman als «Mr. Magnus Nonfils» bezeichnet werden, amüsiert Wawrinka. Frei nach dem Motto: Beisse nie die Hand, die dich füttert. Stan Wawrinka hat mit seiner Teilnahme am Diriyah Tennis Cup eine Chance verpasst. Er macht die Hand auf. Nicht aber den Mund.

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bild: instagram/stanwawrinka

Sportveranstaltungen in Saudi-Arabien

Italienischer Supercup: Im Januar wurde in Dschidda der italienische Supercup ausgetragen. Meister Juventus Turin besiegte Cupsieger Milan mit 1:0. Im Januar 2020 trifft Juventus Turin auf Lazio Rom.

Golf-Turnier der Europa-Tour:
Im Februar war King Abdullah Economic City, eine Retortenstadt am roten Meer, die bis 2030 zu einer Millionenstadt anwachsen soll, Schauplatz für ein Golfturnier der Europa-Tour.

Formel-E-Rennen: Diriyah ist Bestandteil der Formel-E-Meisterschaft. Die Strecke führt unter einem eigens errichteten Gebäude durch, in dem eine Loge für Kronprinz Mohammed bin Salman errichtet wurde.

WM-Boxkampf im Schwergewicht: Anfang Dezember boxten Anthony Joshuah und Andy Ruiz jr. im «Clash on the Dunes» (Kampf auf den Sanddünen) in Diriyah um den Weltmeistertitel im Schwergewicht.

Pferdegalopp-Rennen: Am 29. Februar 2020 findet in der Hauptstadt Riad der «Saudi Cup» statt. Es ist mit 20 Millionen Dollar das höchstdotierte Pferdegalopprennen der Geschichte.

Spanischer Supercup: Vom 8. bis 12. Januar 2020 spielen Barcelona, Real Madrid, Atletico Madrid und Valencia in Dschiddah um den spanischen Supercup. Der 3-Jahres-Deal bringt der Liga 120 Millionen Dollar ein.

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sportstudentin 14.12.2019 05:45
    Highlight Highlight Sehr einseitig, plakativ geschriebener Artikel! @Simon: warst du überhaupt schonmal hier?? Ich bin selbst vor Ort eingespannt & habe die Veränderung Saudi Arabiens in den wenigen Monaten miterleben dürfen. Der Großteil der Bevölkerung freut sich sehr über die Öffnung des Landes, ist neugierig & respektvoll! Wir tauschen uns gegenseitig aus, lernen die verschiedenen Kulturen kennen & wertschätzen. Sport verbindet!
    Wenn wir die Augen verschließen & das Land boykottieren meinst du damit bewirkst du Positiveres? Durch den Sport können wir immerhin Werte vermitteln -
  • dä seppetoni 13.12.2019 12:31
    Highlight Highlight Merci für diesen Artikel

    Korrekterweise müsste man aber auch aufhören, zb amerikanische und chinesische Produkte zu beziehen, bzw dort Urlaub zu machen (CIA Folterungen, Uiguren usw usw)
  • Kanischti 13.12.2019 08:50
    Highlight Highlight Wie scheinheilig ist das denn!? Was hat Stan weniger gut gemacht, als ALLE anderen, die das Erdöl von diesem Land kaufen und es mit Dollars füttern?
    WIR ALLE haben dieses Land und dessen Regierung unterstützt, also hört auf mit solch lächerlichen Berichten!
  • soulcalibur 13.12.2019 08:29
    Highlight Highlight Hat jetzt jemand ernsthaft gedacht, dass es auf der Welt anders läuft? Geld regiert die Welt, jeder ist käuflich, es ist nur eine Frage des Preises....hier noch der passende Song...
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  • Nerd077 13.12.2019 07:30
    Highlight Highlight Und wieviele hundert/tausend Schweizer gehen pro Jahr nach Dubai, etc. in den Strandurlaub? Echt jetzt...von Prominenten Personen wird immer 100% moralisch und ethisch korrektes Verhalten erwartet. Und für Fehltritte werden sie medial hingerichtet. Aber in den Spiegel schauen tut man nicht.
    Ich wette die Hälfte der Leute die hier Stan in den Dreck ziehen laufen jetzt in den Wintertagen mit einer Canada Goose Jacke rum. Ihr fragt euch, was das damit zu tun habt? Googled mal...
  • Paul55 13.12.2019 07:21
    Highlight Highlight Panem et circenses hatten wir doch auch in Südamerika.
    Und dort machte unser aller Tennisgott Rotscher gerne mit, um die Milliönchen, die er ja so dringend braucht, zu kassieren.
    "Sport" und "Sportler" werden von Oligarchen und Diktatoren immer eingespannt, um das "blöde" Volk abzulenken.
    So what, Rotscher ist scheinbar immer noch unser aller Darling und auch an Stan the Man wird das Ganze (mit viel Kohle im Portemonnai) locker vorbei gehen.
    Wir das Volk sind für solche "Sportler" ja Gott sei Dank so was von vergesslich.....
  • Goldjunge Krater 13.12.2019 07:16
    Highlight Highlight Paul McCartney gab dem saudischen Königshaus kürzlich ein Privatkonzert..
    • ChlyklassSFI 13.12.2019 12:12
      Highlight Highlight Das ist auch scheisse. Bei deinen Kommentaren denke ich aber, dass du das auch machen würdest.
  • Dan Rifter 13.12.2019 06:40
    Highlight Highlight Wawrinka ist nur einer in einer langen, langen Liste.
  • Gubbe 12.12.2019 23:38
    Highlight Highlight Stan Wawrinka ist ein Tennisprofi. Er spielt Tennis für Geld. Wer hat nicht schon mal für jemanden gearbeitet, den er nicht leiden konnte, aber die Kohle stimmte.
    • npe 13.12.2019 09:35
      Highlight Highlight Ich nicht. Und da bin ich sicher nicht alleine.
  • Neruda 12.12.2019 22:53
    Highlight Highlight Uiuiui Federer macht das seit Jahren in Dubai und die sind auch nicht besser, könnt aufhören, euch das einzureden! Liest mal wie der Herrscher von Dubai seine Tochter in GB entführen liess und jetzt mit Drogen ruhigstellt!

    https://www.welt.de/vermischtes/article186510834/Sheikha-Latifa-Das-mysterioese-Verschwinden-einer-arabischen-Prinzessin.html
  • Clank 12.12.2019 22:07
    Highlight Highlight Als wären es nur Spotler. So ziemlich alle Unternehmen und Regierung tun dasselbe. Und auch wir profitieren davon. Finde es etwas sehr doppelmoralisch hier mit den Finger auf Sportler zu zeigen. Ob jetzt Stan dort spielt oder eine WM dort stattfindet oder nicht, ändert am Regime nichts, die Unterstützung der Regierungen dagegen schon.
  • Patho 12.12.2019 21:07
    Highlight Highlight Es gibt auch Fälle, da haben die Sportler nicht die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie als Propagandamaschine für ein Regime dienen sollen. Wenn man gewisse Sportarten professionell ausübt, kommt man einfach nicht darum herum, da die Veranstaltungsorte nicht selbst gewählt werden können
    FIFA-WM in Russland / Katar / Südafrika
    Olympiadie in China / (Brasilien)
    UEFA-EM u.a. in Aserbaidschan
    Formel 1 / E in diversen fragwürdigen Staaten (UAE, Bahrain, Aserbaidschan, China, Vietnam, Saudi-Arabien)
    Tour de France in Israel
    Eishockey-WM in Weissrussland
    u.v.m.
    • Mike on Bike 12.12.2019 23:40
      Highlight Highlight Doch, die Wahl hat jede/r Sportler/in, es besteht aber die Gefahr, dass er/sie seinen/ihren Job und/oder Sponsoren verliert.
  • Pete Waterman 12.12.2019 20:44
    Highlight Highlight Stan übt sein Beruf aus: Tennis spielen. Leute unterhalten und Geld verdienen. Er hat nicht mehr so lange Zeit, noch viel Geld zu verdienen. Es ist eine kurze Karriere, da muss er mitnehmen, was noch geht.
  • Mia_san_mia 12.12.2019 20:25
    Highlight Highlight Ihr hättet das doch alle an seiner Stelle auch gemacht.
    • Licorne 12.12.2019 22:18
      Highlight Highlight Gemäss Wikipedia hat Stan bereits 33'790'279 USD an Preisgeld gewonnen. Da sollte es auch für einen Menschen mit mittelmässig ausgeprägtem Rückgrat möglich sein, ein so unmoralisches Angebot zumindest abzulehnen.
    • Gubbe 12.12.2019 23:42
      Highlight Highlight Licorne
      Ein unmoralisches Angebot? Muss er jemand töten, oder spielt er nackt?
    • _kokolorix 13.12.2019 07:32
      Highlight Highlight @Gubbe
      Wieso um alles in der Welt ist nackt Tennis spielen unmoralisch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • AmongThieves 12.12.2019 20:02
    Highlight Highlight Jetzt hier den armen stan so hinzustellen finde ich übertrieben. solange grössere sportler nicht vorbildlich handeln können wir es nicht von allen verlangen. ich denke da an federer oder unseren ueli.. der by the way mit einem sehr hohen stimmenanteil wiedergewählt wurde...
  • HerrLich 12.12.2019 19:59
    Highlight Highlight Tennisspieler machen das wegen dem Geld ???
    Was ?? Neinnn ..... !!! Doch !!! Ohhhh.....

    Ich hab immer geglaubt die mögen einfach au 5m2 rumzuhüpfen und dekadente Cüpli-Drinker zu unterhalten.
  • Nelson Muntz 12.12.2019 19:56
    Highlight Highlight Stellt die 6 Fragen an Dubai-Fedi, dem Qatar-Rummelnigge, Team Sauber wenn sie nach Abu Dabi gehen usw. ARG - BRA fand in SA statt. der Spanische und Italienische Supercup auch. AJ vs Snickers und und und. Aber nur Stan wird hinterfragt.
  • AmongThieves 12.12.2019 19:54
    Highlight Highlight just to know

    Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 12.12.2019 19:49
    Highlight Highlight @Stan, das erste Mal bin ich enttäuscht von dir. Aber vielleicht lernst du was daraus.

    Der Kronprinz vom Hause Saud lässt Jornalisten ermorden. DAS weiss eigentlich jeder aufgeklärte Mensch mittlerweile. Aber, nein, der Stan lässt sich vom Hause Saud einladen.

    Gopferdelli, Stan, da hast du wirklich nichts studiert.
  • rudolph meier 12.12.2019 19:41
    Highlight Highlight Ich weiss ja, wir lieben den Roger alle... Aber mit 500 Milionen hat der auch keine reine weste. Weil unmöglich
    LG
    Rudolph Meier
  • Chääschueche 12.12.2019 18:56
    Highlight Highlight Das ist alles gut und richtig aber:

    Herr und Frau Schweizer sind ja nicht wirklich besser.
    Oder Fragt ihr beim Tanken des Autos oder beim Besteigen des Flugzeugs von welchem Land das Öl kommt? Oder bei Plastik? 🤔
    • poltergeist 12.12.2019 20:45
      Highlight Highlight Das wäre fortschrittlich, schliesslich wird die Herkunft der Rohstoffe immer mehr hinterfragt. Hier leider ein bisschen kompliziert...
  • Silent_Revolution 12.12.2019 18:50
    Highlight Highlight Der Schweizer Wohlstand basiert zum Grossteil auf der Rohstoffausbeutung der dritten Welt. Ein Blick auf die führenden Unternehmen der Schweiz reicht da aus.

    Wer hier nicht selbst regelmässig gegen unseren unrechtmässigen Wohlstand protestiert und sich gegen unsere Regierung stellt, braucht sich hier auch nicht aufspielen.

    Nur weil wir unsere Verbrechen an multinationale Konzerne delegieren (Glencore, Vitol, Cargill, Nestle und Co), sind wir nicht weniger Unrechtsstaat.

    Wer von euch die Zustände einfach hinnimmt oder gar dankbar für unser System ist, braucht hier nix zu kritisieren.
    • Amöbe 12.12.2019 19:02
      Highlight Highlight Whataboutism vom feinsten.
    • Silent_Revolution 12.12.2019 19:26
      Highlight Highlight Mein Vergleich hat nicht zum Ziel, vom eigentlichen Problem abzulenken, welches ja nicht Stan Wawrinka ist, sondern die Ölkonzerne sind.

      Whataboutism sind die restlichen Kommentare hier / Topkommentare: "Die anderen Sportler auch, aber Roger Federer, aber Credit Suisse."
    • BRUSSELL 12.12.2019 19:42
      Highlight Highlight Ich teile deine Kritik. Aber daraus zu folgern, dass es zwischen der Schweiz und Staaten wie Saudi-Arabien nicht einen wesentlichen Unterschied gibt und dass man keine Kritik an anderen Menschenrechtsverletzungen üben darf, scheint mir nicht gerechtfertigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Naraffer 12.12.2019 18:43
    Highlight Highlight Wir nehmen die Touristenmillionen aus Arabien und ihre Wirtschaftsbeteiligungen ja auch ohne zu fragen. Ferien in Antalya? Syrien ist nicht unser Problem. Fussball, F1? Interlaken, Wengen? CS? Warum soll sich Wawrinka darum scheren?
  • Dogbone 12.12.2019 18:26
    Highlight Highlight Auch wenns jetzt einfach Stan trifft, es ist gut und richtig, dass alle Geschäfte mit diesem Regime endlich angesprochen und in aller Deutlichkeit hinterfragt werden. Es sollte soweit gehen, dass sich alle mehrmals gut überlegen, ob sie sich in Zukunft von denen für Werbezwecke einspannen lassen wollen. Ganz im Stil von Rory McIlroy, der definitiv grösste Anerkennung für sein Handeln verdient hat!
  • Ohniznachtisbett 12.12.2019 18:26
    Highlight Highlight Ja, Saudi Arabien ist jetzt nicht unbedingt ein Vozeigemodell, wenn man westlich geprägt ist. Und ja, man darf da auch Kritik anbringen. Man darf. Man muss aber nicht. Stan hätte nicht gehen können. Er kann aber genausogut hingehen und nichts sagen. Man ist nicht verpflichtet Moralapostel zu spielen, nur weil man Profisportler ist. Wird hier mittlerweile tatsächlich jeder durch den Dreck gezogen der könnte, aber nicht will? Die Welt ist nicht schwarz und weiss. Derjenige der sündenfrei ist werfe den 1. Stein - ist auch nicht immer richtig. Hier aber schon.
    • N. Y. P. 12.12.2019 19:57
      Highlight Highlight Und ja, man darf da auch Kritik anbringen.

      Ja, @Ohniznachtisbett, Journalisten ermorden lassen, darf durchaus kritisiert werden.
    • Lami23 12.12.2019 20:12
      Highlight Highlight Da bin ich anderer Meinung. Macht bringt Verantwortung. Diese nicht wahrzunehmen ist falsch. Genauso ist es mit jedem der z.B. Kleidung kauft, die nicht transparent produziert wurde.
    • Ohniznachtisbett 12.12.2019 22:04
      Highlight Highlight Jaja...
      NYP: Ja, jeder darf, das kritisieren. Aber Meinungsfreiheit ist eben auch seine Meinung nicht zu sagen.

      Lami: Was hat denn Stan für Macht? Und ja, gratuliere wenn du ein Leben in Askese lebst. Ich zweifle daran, nur schon, dass du hier gepostet hast, bedeutet, dass du z.B. ein Smartphone o.Ä. besitzt. Wenn du moralisch so konequent lebtest, dürftest du nichts dergleichen benutzen. Das kannst du ad absurdum führen. Wenn du nichts tust, das über Ecken irgendwem schadest, kannst du eigentlich nicht mehr viel machen - ausser dich moralisch überlegen fühlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Henri Lapin 12.12.2019 18:17
    Highlight Highlight 💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰
  • Ricardo Tubbs 12.12.2019 18:09
    Highlight Highlight Tennis interessiert mich 0, aber dieser wawrinka scheint einfach noch ein bisschen geld abzugarnieren.
  • Denk nach 12.12.2019 18:06
    Highlight Highlight Der Artikel ist mir zu überspitzt... Gerade folgenden Kommentar finde ich ganz lächerlich : "Dass er im Intercontinental Hotel als «Mr. Stan Wawrinley» und sein Trainer Magnus Norman als «Mr. Magnus Nonfils» bezeichnet werden, amüsiert Wawrinka. Frei nach dem Motto: Beisse nie die Hand, die dich füttert."

    soll er deswegen ausrasten oder was?

    Ich frage mich auch ob ein Fan aus Saudi-Arabien weniger recht hat Stan zu sehen als einer aus der USA?

    Zudem hat wohl jeder hier diesen Staat schon ordentlich unterstützt, oder gibt es ein Label für Öl aus" Staaten ohne "Menschenrechtsverletzung"?
  • lilie 12.12.2019 17:55
    Highlight Highlight Ich finde es sehr schade, dass Wawrinka und sein Team es verpasst haben, die Fragen ganz oder wenigstens zum Teil zu beantworten. Ich finde, sie sind sachlich formuliert und zielen darauf ab, die Beweggründe hinter dem Entscheid zu verstehen ohne zu werten. Denn logischerweise wird da ja nicht einfach aus dem Bauch raus oder nur nach monetären Aspekten entschieden, sondern eine Gesamtplanung gemacht.

    Vielleicht fürchtete das Team einen kritischen Artikel. Das ist es aber nun ja geworden - ohne Abmilderung, Korrektur oder Ergänzung einer Gegendarstellung.

  • Mr. Kr 12.12.2019 17:50
    Highlight Highlight Ach ich will garnicht wissen was der Autor alles für eine Million macht. Es ist ja nicht so dass Wawrinka die Sache gut redet was die Saudis machen. Wie wäre es zum Beispiel wenn man Messi an den Pranger stellt weil er hinter Israel steht obwohl die auch Menschenrechte missachten und Palästinensergebiete besetzen? Aber es ist so viel einfacher✌️
    • Chääschueche 12.12.2019 19:02
      Highlight Highlight Der Autor tankt sein Auto vermutlich mit Benzin aus Saudi Arabien :)

      So wie das Millionen von Menschen tun die gegen SA wettern...

      Da hinterfragt keiner
    • schuelhuusgspängschtli 13.12.2019 07:12
      Highlight Highlight @chääschueche
      Immer diese Unterstellungen, dass da niemand hinterfragen würde. Muss ich wirklich alles “böse” und “falsche” aktiv anprangern und bekämpfen um ein recht darauf zu haben das Regime in Saudi Arabien schlecht zu finden? Natürlich hinterfrage ich das Öl auch, selbstverständlich kritisiere ich auch Federes auftritt in China/Chile usw. aber das heisst nicht, dass ich hier Wawrinka nicht kritisieren darf. Was für eine Argumentation ist denn das?
  • Pana 12.12.2019 17:28
    Highlight Highlight Inhaltlich natürlich völlig korrekt. Aber Wawrinka macht hier nichts anderes, als die meisten Sportler und Sportsverbände. Wirkt ein bisschen billig, hier auf ihn zu schiessen. Wäre der selbe Artikel über Federer zu shitstormig gewesen?
  • Bruno Wüthrich 12.12.2019 17:25
    Highlight Highlight Wann immer wir ein Erdölprodukt verwenden, sei es nur ein Plastiksäckli fürs Gemüse in der Migros, sei es, indem wir autofahren oder heizen, sei es, dass wir Waschmittel, Kosmetika oder pharmazeutische Produkte verwenden uvm., treten wir indirekt mit den Ölstaaten, und damit mit Saudiarabien in geschäftlichen Kontakt. Selbst der Autor, der diesen Artikel geschrieben hat, ist - so vermute ich mal - nicht frei von derartigen "Geschäftsbeziehungen".
    Es gibt Sportler, die für Benzinkutschen werben, und Journalisten, die solche fahren. Alles zum wohl der Ölstaaten.
    Weshalb gerade Wawrinka?
    • Nachbarino 12.12.2019 17:46
      Highlight Highlight Es geht hier nicht darum, wer jetzt Erdöl verbraucht und wer nicht, das betrifft uns alle. Es geht darum, dass prominente Sportler wie Wawrinka (und auch Federer etc.), welche eine grosse Reichweite sowie Vorbildsfunktion haben, ein Zeichen setzen könnten. Anstelle sich als Botschafter eines autoritären Regimes einspannen zu lassen, könnten sie medienwirksam auf deren Missstände hinweisen.
    • Forest 12.12.2019 18:25
      Highlight Highlight @Nachbarino

      Wawrinka ist Sportler und nimmt an einem sportlichen Wettkampf teil. Auf Missstände Hinweisen gehört nicht zur Aufgabe eines Profi Sportler. Als Sportler ist man auch sehr oft Gast in einem Gastgeberland. Ich wäre da vorsichtig mit Politischen Äusserungen.
    • Bruno Wüthrich 12.12.2019 18:26
      Highlight Highlight Es fliesst generell viel Geld aus den Golfstaaten in den Sport. Und es wird angenommen. Stört es irgendeinen Fan irgendeines durch einen Scheich alimentierten Grossklubs im Fussball, woher das Geld kommt, um all die teuren Stars zu bezahlen? Wieso hackt man da nicht mal nach? Unser scheinheiliges Getue ödet mich an. Auf der einen Seite nicht bereit sein zum Verzicht, aber auf der anderen Seite auf Einzelne zu zeigen. Das geht nicht zusammen.

      Mir wärs auch lieber, wenn Wawrinka da nicht mitmachen würde. Aber er tut es nun mal. Wie es viele von denen, die nun aufheulen, ebenfalls tun würden.
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  • Tanzbär 12.12.2019 17:19
    Highlight Highlight Wiso wird Wawrinka in dieser "Analyse" derart angeschwärzt? Natürlich sind die Zustände in Saudi Arabien aus westlicher Sicht nicht zu akzeptieren. Doch er macht nur seinen Job: Spielt Tennis und wird dafür (über)bezahlt. Den Mund öffnen sollten andere. Unser Ueli oder auch unsere Medien sollten meiner Meinung nach handeln. Dies wäre auch ohne anschwärzen eines Sportlers vor einiger Zeit schon möglich. Nun einfach fehlendes politisches und mediales Handeln auf einen Sportler abzuschieben scheint mir nach Schlagzeilengenerierung.
  • Kruk 12.12.2019 17:13
    Highlight Highlight Auch nicht viel schlimmer als Werbung für die Credit Suisse machen...
  • tinu77 12.12.2019 17:09
    Highlight Highlight Bin eigentlich mit allem einverstanden und trotzdem frage ich mich, hätte ich (und Ihr) in seiner Situation anders entschieden? Ich glaube für einen Sportler wie Stan dessen Karriere langsam zu Ende geht und der zwar sicherlich gut verdient hat (aber niemals so gut wie die besser vermarktbaren Cracks wie Federer oder Nadal) ist halt die Verlockung das Geld anzunehmen schon sehr gross. Man darf nicht vergessen, Tennisprofis zahlen alles selbst. Reisen, Trainer, Ärtze, Staff etc. Da bleibt dann etwas weniger hängen als z.B bei Mannschaftssportlern. Tough call...
  • FITO 12.12.2019 17:09
    Highlight Highlight Hat Stan the man jetzt einen neuen Ausrüster?
    Sein neues Dress erinnert irgendwie an altes schweizer Brauchtum, nur dass es bei den Wüstensöhnen irgendwie schwierig wird den Winter zu vertreiben.
    Benutzer Bild
  • P.M aus W 12.12.2019 17:00
    Highlight Highlight Federer spielt auch in China Dubai usw. Aber Wawrinka kritisiert man. Das ist nicht fair. Bei dem Mega Deal von Federer mit China gab es kein einzige kritische Stimme.
    • FrancoL 12.12.2019 17:26
      Highlight Highlight Wer heilig gesprochen wurde, den kritisiert man auch nicht.
    • TingelTangel 12.12.2019 20:23
      Highlight Highlight Die Kommentare auf 20min als es um Federers Seezugang ging in Rapperswil.
  • Admir Stöckli 12.12.2019 16:59
    Highlight Highlight Aber wenn Federer (und ja, er ist auch für mich ein Nationalheld) in Dubai spielt, interessiert es kein Schwein. Da werden die Menschenrechte ja hochgeschrieben und die Frauen sind frei wie Vögel.. Was habt ihr CH-Medien eigentlich gegen Stan?

    Und ja, die Kritik im Artikel ist berechtigt, keine Frage. Aber einfach wieder einmal sehr unfair und einseitig gegen Stan!
  • Chili5000 12.12.2019 16:58
    Highlight Highlight "Das Land gilt als eines der rückständigsten der Welt, wenn es um Frauenrechte geht. Zahlreiche demokratische Grundrechte sind inexistent: Wahlfreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit. Es gibt kein Wahlrecht, kein Versammlungsrecht, Demonstrationen sind verboten." Hmm... mir fallen da spontan noch andere Länder ein bei denen es genauso ist und wir haben da absolut keine Probleme damit. Russland, China anyone???
    • wasps 12.12.2019 17:31
      Highlight Highlight Ja, ich und Millionen andere in der Schweiz und Europa auch!
  • wasps 12.12.2019 16:58
    Highlight Highlight Zuerst kommt das grosse Fressen und dann die Moral.
  • Arnoli 12.12.2019 16:56
    Highlight Highlight Es gibt halt auch die Welt der Reichen, Schönen und Talentierten. Er kann von mir aus Geld verdienen wo er will. Muss man(n) immer und überall Stellung beziehen und den Moralapostel spielen? Denke in seiner Situation würde so manche(r) von uns "Normalsterblichen" ähnliche geschäftliche Entscheidungen treffen. Molmol
    • Lami23 12.12.2019 17:09
      Highlight Highlight Nei nicht überall. Aber er und viele andere Sportler tun es nie. Und das ist verwerflich.
  • FrancoL 12.12.2019 16:55
    Highlight Highlight Geld regiert die Welt, das ist bekannt. Aber wenn man richtig hinschauen würde müsste man viele bekannte Gesichter tadeln und es scheint da einfacher zu sein, diejenigen zu tadeln die vor Ort erscheinen.
    Bei Gelegenheit würde ich einmal die grossen Sponsoren bei vielen Turnieren genauer betrachten und vielleicht auch einmal die Geldflüsse im Hintergrund mitgebrachten. Man könnte dann viele Artikel wie der vorliegende schreiben.
  • dä brüeder vom heinz 12.12.2019 16:49
    Highlight Highlight Ich sehe Wawrinkas Gastspiel als bedeutend weniger problematisch an als Bundesrat Maurers Saudi Arabien Reise. Im Gegensatz zu Stan hat dieser die Pflicht dieses Regime zu verurteilen während Stan als Sportler und Privatperson keine politische Meinung äussern muss. Und Hand aufs Herz, wäre diese Analyse ebenso kritisch ausgefallen wenn sie Federer betreffen würde?
    • Fruchtzwerg 12.12.2019 17:08
      Highlight Highlight Einen identischen Kommentar (den ich übrigens komplett teile) gab es letzte Woche in der BaZ zu Federers Auftritten aka Show-Mätchli in Südamerika. Er kassierte Millionen während gleichzeitig hundertausende auf den Strassen demonstrieren (z.B. Chile).
      Ich finde gerade wenn man finanziell komplett unabhängig ist (Stan = 16 Mio, Federer = 400-500 Mio.) darf man auch mal eine Meinung haben...
    • TanookiStormtrooper 12.12.2019 17:20
      Highlight Highlight Natürlich wäre es schön, wenn sich auch die Politik kritischer verhalten und auf Distanz gehen würde. Solche Regime haben aber auch immer sehr viel Freude daran sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sei es indem sie Kunst kaufen, oder Turniere und Konzerte veranstalten. Da sollte sich keiner dafür einspannen lassen. Die Chance zur Abwahl von Ueli haben wir verpasst, aber wir können sagen dass Stan scheisse ist und so seinen Marktwert senken, dann findet er es auch nicht mehr so gut.
  • TanookiStormtrooper 12.12.2019 16:47
    Highlight Highlight Das einzige was ich komisch finde ist, dass es bei Roger Federer kein Thema wäre. Der kann dem Scheich von Dubai Tennisstunden geben und in Südamerika auf einer Tournee viel Kohle scheffeln während der Pöbel dort für ein besseres Leben demonstriert.
    Und JA! Ich finde das scheisse, dass sich Stan für sowas einspannen lässt. Am Ende sind ihm und auch anderen Sportlern und Musikern die eigene Brieftasche wichtiger als der "Menschenrechtsunsinn".
    • Nachbarino 12.12.2019 17:40
      Highlight Highlight In der NZZ war vor kurzem ein Artikel darüber. Kommt aber bei vielen Schweizern gar nicht gut an, wenn Federer kritisiert wird.
  • Nicosinho 12.12.2019 16:45
    Highlight Highlight Geld regiert die Welt! :(
  • ayyyyyyyyy 12.12.2019 16:43
    Highlight Highlight Schon etwas fies, nur den Stan rauszupicken. Wie wär's mit einer Serie über alle, die menschenrechtsverachtende Staaten für Geld von ihrem Image profitieren lassen? PSG, ManCity, Bayern München, Roger Federer für VAE, FIFA, Formel 1 und und und – so schnell dürfte das Material für Artikel zu diesem Thema nicht ausgehen.
    • TingelTangel 12.12.2019 17:10
      Highlight Highlight Die könnten gleich eine Serie daraus machen.
    • Third_Lanark 12.12.2019 17:24
      Highlight Highlight Genau! Ich bin in freudiger Erwartung des Artikels, in dem die Schweizer Fussballmannschaft an den Pranger gestellt wird, weil sie in den von Sklaven eeerrichteten katarischen Stadien an der WM antritt... Der Artikel ist nicht schlecht und ich bin mit dem Geschriebenen einverstanden. Es fehlt aber ein Abschnitt, in dem auf das eigentliche Ausmass der Problematik hingewiesen wird. So wie der Artikel geschrieben steht, erhält man den Eindruck, dass Stan der einzige Bad boy ist.
    • schuelhuusgspängschtli 12.12.2019 18:03
      Highlight Highlight Man muss ja mal irgendwo anfangen.
      Ausserdem an alle, die sagen man solle auch bei Federer genauer hinschauen: https://www.google.com/amp/s/www.nzz.ch/amp/sport/vielleicht-kann-roger-federer-doch-nicht-ueber-wasser-gehen-ld.1523844
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  • patmosi 12.12.2019 16:41
    Highlight Highlight Das Karma wird ihn einholen! Shame on Wawrinka!
  • schuelhuusgspängschtli 12.12.2019 16:39
    Highlight Highlight Endlich werden diese unsäglichen Praktiken mal direkt angesprochen. Danke an den Autor für diese klare Analyse!
    • DeDanu 12.12.2019 19:00
      Highlight Highlight Als ob das was ändern würde an den herrschenden Zuständen. Das wusste man schon längst, auch ohne diese persönliche Angriffsanalyse gegen Stan
  • Philipp L 12.12.2019 16:38
    Highlight Highlight Die Situation in Saudi Arabien ist natürlich eine Katastrophe. Meine Frage ist aber: wie kann man es änderen? In dem wir mit den Menschen dort redet und in Kontakt tritt, wie es Wawrinka macht, oder doch eher durch komplette Blockade, was zu einer Abschottung führt? Ich weiss echt nicht, was am Besten ist, hoffe aber das man dadurch, dass die Menschen sehen, dass es auch anders geht, sich entwickeln werden. Das wird aber sicher noch einige Jahre dauern.
    • kebabverkaufer 12.12.2019 16:51
      Highlight Highlight phillipp L dein guter glaube in wawrinka und konsorte sei geehrt, aber ich denke nicht dass er viel kontakt mit einheimischen haben wird. auch wird kein grosser austausch gegeben sein, da der rahmen fürs turnier ziemlich sicher strikt gesetzt wurde. teilnahme am turnier beinhaltet ziemlich sicher dinge wie: red nicht über andre staatsformen/ lānder usw. und so fort...
    • Lami23 12.12.2019 16:53
      Highlight Highlight Mit wem genau tritt er den in Kontakt? Du hast das Grundproblem nicht verstanden. Diese Prinzen wissen sehr genau, wie es anders geht, die sind gebildet und global vernetzt. Sie haben nur kein Interesse daran, Macht und Geld zu teilen. In dieser Art von Entwicklung sehen sie keinen Vorteil für sich. Und indem sich Sportler instrumentalisieren lassen und unkritisch sind, signalisieren sie, dass sie das ok finden.
    • juni_de_monet 12.12.2019 16:55
      Highlight Highlight Das scheint mir ein falsches Dilemma zu sein: Es gibt einen Mittelweg zwischen Abschottung und dem, was Wawrinka macht. Ich glaube sehr wohl, dass Dialog mit Saudi Arabien sinnvoll ist. Aber einfach nach der Nase von Saudi Arabien tanzen für eine schöne Summe, ist kein Dialog und absolut moralisch verweflich.
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Beat Feuz – der König der Berge aus dem Land der wahren Cowboys

Ein Emmentaler ist der König vom Lauberhorn, der König der Berge. Es ist Zeit, wieder einmal an die Herkunft von Beat Feuz (32) aus dem Land der letzten wahren Cowboys zu erinnern.

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