Sport
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Switzerland's Roger Federer receives the runner up trophy from Kate, Duchess of Cambridge after losing to Serbia's Novak Djokovic in the men's singles final match of the Wimbledon Tennis Championships in London, Sunday, July 14, 2019. (AP Photo/Tim Ireland)

Roger Federer nimmt von Herzogin Kate den zweiten Preis entgegen. Bild: AP

Analyse

Nach dem Wimbledon-Drama: Novak Djokovic ist der Beste, doch Federer bleibt der Grösste

Er ist nahbar und charmant, aufrichtig und humorvoll. Bescheiden und doch selbstbewusst. Weltbürger und doch durch und durch Schweizer. Roger Federer spielt nicht nur Tennis – er ist zum Inbegriff dessen geworden. Daran ändert auch die dritte Final-Niederlage in Wimbledon gegen Novak Djokovic nichts. Die Analyse aus Wimbledon.

simon häring / ch media



Alles sei gut. Er könne noch immer stehen. «Es wird zwar Zeit brauchen, das zu verdauen, aber ich habe den Beweis erbracht, dass es auch mit 37 noch nicht vorbei ist», sagt Roger Federer um 19.15 Uhr Londoner Zeit. Soeben hat er zum dritten Mal in seiner Karriere nach 2014 und 2015 einen Wimbledon-Final gegen Novak Djokovic verloren.

Doch noch nie war es so dramatisch wie in diesem Jahr. Federer verliert ein Spiel, das er nie hätte verlieren dürfen. Im Tiebreak des ersten Satzes verspielt er einen 5:3-Vorsprung. Im dritten Durchgang lässt er einen Satzball ungenutzt und verliert auch diesen im Tiebreak.

Doch nichts ist mit dem Drama zu vergleichen, das sich im fünften Satz abspielt. Federer macht ein 2:4 wett, nimmt Djokovic den Aufschlag zum 8:7 ab und hat bei eigenem Service zwei Matchbälle, die er nicht nutzen kann. Wie auch die zwei Breakchancen beim Stand von 11:11.

Im 256. und letzten Einzel des Turniers kommt es zu einer Wimbledon-Premiere: Tiebreak im fünften Satz beim Stand von 12:12. Federer verliert auch dieses. Nach 4:55 geht er mit 6:7 (5:7), 6:1, 6:7 (4:7), 6:4, 12:13 (3:7) als Verlierer vom Platz.

Und das, obwohl er am Ende mit 218 zu 204 deutlich mehr Punkte gewonnen hat als Djokovic, der zum fünften Mal nach 2011, 2014, 2015 und 2018 in Wimbledon triumphiert. Für Djokovic ist es bereits der 16. Grand-Slam-Titel. Nur Roger Federer (20) und Rafael Nadal (18) haben noch mehr gewonnen als er.

Djokovic entfacht damit auch die Diskussion neu, wer dereinst als bester Spieler der Tennis-Geschichte in die Annalen eingehen wird:

«Roger gibt mir den Glauben, dass ich mit 37 auch noch zu solchen Leistungen fähig sein werde.»

Novak Djokovic

Und er unterstreicht damit auch seine Ambitionen. Schon nach seinem Final-Einzug hatte er gesagt: «Ich habe in meiner Karriere schon genug erreicht, um aufzuhören. Doch ich tue es aus zwei Gründen nicht: Erstens macht es mir Spass, und zweitens möchte ich Geschichte schreiben. Ich möchte so viele Grand-Slam-Titel holen wie möglich, und ich möchte auch den Rekord für die meisten Wochen an der Spitze der Weltrangliste.» Bei der Frage, wer der Beste ist, besteht für ihn offenbar noch Klärungsbedarf.

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Die Highlights des Finals zwischen Federer und Djokovic. Video: YouTube/Wimbledon

Zahlen sprechen für Djokovic und Nadal – und gegen Federer

Die Zahlen besagen indes, dass Djokovic bereits jetzt der Beste ist – wenn nicht der Geschichte, so zumindest in dieser Dekade und aus dem Trio Federer, Nadal Djokovic. Seit 2011 dominiert er das Männer-Tennis. Er hat 15 der letzten 35 Major-Titel gewonnen, Nadal 9, Federer nur 4. Am Montag schliesst er die 260. Woche als Nummer 1 ab.

Seit er am 4. Juli 2011 nach dem ersten Sieg in Wimbledon zum ersten Mal an die Spitze vorstiess, führte nur noch während 160 Wochen ein anderer das Ranking an. Zudem hat Djokovic sowohl gegen Federer (26:22) als auch gegen Nadal (28:26) eine positive Bilanz. Federer hat auch gegen Nadal die Mehrzahl der Duelle verloren (16:24).

epaselect epa07717206 Novak Djokovic of Serbia in action against Roger Federer of Switzerland during their  Men's final match for the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 14 July 2019. EPA/WILL OLIVER EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Djokovic brachte einmal mehr fast alles zurück. Bild: EPA

Auch bei den Grand-Slam-Turnieren ist die Bilanz desaströs: Gegen Djokovic liegt er mit 6 zu 10 Siegen zurück, gegen Nadal ebenfalls noch mit 4 zu 10. Gleichwohl gilt Roger Federer in der öffentlichen Wahrnehmung als grösster Spieler der Geschichte. Das hat viel mit seinem Wesen zu tun.

Federer der Inbegriff des Tennis

Neben dem Platz umgeben weder Novak Djokovic noch Rafael Nadal die Aura eines Roger Federer. Er ist nahbar und charmant, aufrichtig und humorvoll. Er ist bodenständig und doch weltmännisch. Bescheiden und doch selbstbewusst. Weltbürger und doch durch und durch Schweizer.

epa07717297 Roger Federer of Switzerland exits Centre Court after his loss to Novak Djokovic of Serbia in the men's final of the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 14 July 2019. EPA/ANDY RAIN EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Roger Federer zieht enttäuscht von dannen. Bild: EPA

Nie hat er Bekanntheit mit Bedeutung verwechselt. Und er verkörpert damit Werte, die eine verblüffende Kongruenz mit jenen aufweist, die auch dem Tennis zugrunde liegen: Demut, Respekt, Bescheidenheit und Hingabe. Niemand hat die Werte in diesem Weltsport in den letzten zwei Dekaden mehr geprägt als der bald 38-jährige Baselbieter. Für ihn ist Tennis mehr Lebensstil als Sport. Roger Federer spielt nicht nur Tennis – er ist zum Inbegriff dessen geworden.

Längst wird Federer nicht mehr nur in einem Atemzug mit den Grössten der Sportgeschichte genannt. Inzwischen geht seine Strahlkraft weit über diesen Tennis-Wanderzirkus hinaus. In Wimbledon erzählte er die Geschichte, wie er mit dem königlichen Nachwuchs Grossbritanniens Tennis gespielt habe. Vor dem Turnier war er in London Gast bei einer Promi-Hochzeit. Regelmässig sitzt Vogue-Chefin Anna Wintour in seiner Box. Er besucht die Oscar-Verleihung. Geht zu Modenschauen und Filmpremieren. Roger Federer steht weit über allen. Tennis-Experte Mats Wilander sagt:

«Roger ist viel wichtiger, als viele glauben. Wenn er einmal aufhört, wird das ein trauriger Tag sein für unseren Sport.»

Mats Wilander

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Die Pressekonferenz mit Verlierer Federer. Video: YouTube/Wimbledon

Der Sonntag ist ein trauriger Tag für Federer. Zum dritten Mal nach 2010 und 2011 in den Halbfinals der US Open verliert er gegen Novak Djokovic ein Spiel, in dem er zwei Matchbälle hatte. Doch er zeigt auch in der Niederlage Klasse.

«Meine Kinder werden nicht happy sein, wie ich gespielt habe. Aber wir hatten eine tolle Zeit und ich liebe sie sehr. Nun bin ich wieder ganz Vater und Ehemann.»

Roger Federer

Als Federer gefragt wurde, als was man ihn in Erinnerung behalten solle, wenn er dereinst von der Tennis-Bühne abtritt, sagte er. «Als einer, der gut war fürs Tennis. Als Philantrop. Und vielleicht als guter Tennis-Spieler.» Alles davon trifft bereits jetzt zu. Daran ändert auch die dritte Final-Niederlage in Wimbledon gegen Novak Djokovic nichts.

Alle Finals zwischen Roger Federer und Novak Djokovic

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Davelus 15.07.2019 16:35
    Highlight Highlight Seht es ein, Roger war einmal. Der könig ist tot, lang lebe der König!!! Forza Nole!!!
  • didis 15.07.2019 11:23
    Highlight Highlight Federer spielt Tennis, Djokovic arbeitet Tennis. Leider wurde am Schluss jener belohnt, der vor allem auf Fehler wartete
  • Apfel Birne 15.07.2019 10:08
    Highlight Highlight So komisch es tönen mag nach dieser extrem schmerzhaften Niederlage, aber ich glaube Roger hat gestern einmal mehr bewiesen, wieso er der Grösste aller Zeiten ist. Mit fast 38 so ein Spiel hinzulegen, den momentanen Dominatoren dominiert und auch nach dieser unverdienten Niederlage Grösse gezeigt, dass kan nur Roger Federer, der Grösste Tennisspieler der Geschichte!
  • Coffey 15.07.2019 10:00
    Highlight Highlight Vergesst mal Sieg und Niederlage, besser oder weniger gut. Da haben zwei Mega-Athleten, für die die Bezeichnung Weltklasse zu wenig ist, ein Riesenspiel abgeliefert. Dass Federer über so lange Zeit konstant Druck machen konnte war Sonderklasse und dass Djokovic in den wichtigen Momenten dem Druck widerstehen und zurückschlagen konnte und über die gesamte Spielzeit mit unglaublicher Konstanz dagegenhielt, war ebenfalls Sonderklasse. Das war Tennis auf einem Niveau, das die jungen Spieler der ATP nur vom Zuschauen kennen.
  • Jong & Hässig 15.07.2019 09:41
    Highlight Highlight Schade, dass ausgerechnet in diesem
    Jahr das Tie-Break im 5. Satz eingeführt wurde.
  • Caissa15 15.07.2019 09:39
    Highlight Highlight Meinen virtuellen Handschlag für einen Charismatischen Federer !
  • Draxler 15.07.2019 09:27
    Highlight Highlight Wenn die Big Three mal aufhören, was bleibt denn noch vom Tennis?

    Bis dahin... Forza Nole!!!
  • Peter R. 15.07.2019 09:23
    Highlight Highlight Ich sage es mit Reporter Günthardt: Federer war der bessere Tennis-Spieler auf dem Court und Dojokovic hat gewonnen.
  • Nicosinho 15.07.2019 08:51
    Highlight Highlight 😭😭😭😭😭

    stay strong Roger!

    Nächstes Jahr holst du dir den Wimbledon-Titel wieder💪🏻
  • lilie 15.07.2019 08:16
    Highlight Highlight Roger Federer ist eine lebende Legende. Und das liegt, hier muss ich dem Autor widersprechen, nicht ausschliesslich an seinem Wesen. Natürlich auch, er ist ein Mann, der so viele positive Eigenschaften verkörpert, dass es einfach ist, ihn als Vorbild zu sehen.

    Aber ich finde es doch etwas befremdlich, dass der Artikel völlig ausblendet, dass vor 2011 Roger der grosse Dominator war, der alles gewann, was es zu gewinnen gab, und dabei Rekord um Rekord brach oder völlig neu aufstellte.

    Unterdessen ist Djokovic dominanter. Aber die meisten Rekorde hält immer noch Federer.
    • Davelus 15.07.2019 16:34
      Highlight Highlight Federer hatte damals auch keine Gegner.
    • lilie 15.07.2019 17:39
      Highlight Highlight @Davelus: Federer ist 2002 Nr. 1 geworden. Im gleichen Jahr hatte er seinen ersten Match gegen Nadal - und verlor. Die beiden haben eine der bekanntesten Fehden der Sportgeschichte. Da von "keine Gegner" zu reden ist recht despektierlich!
  • Friedhofsgärtner 15.07.2019 08:04
    Highlight Highlight Der wechselt die Sprachen in der PK ja zäg zägedizäg de gläck! Einfach eine beeindruckende Persönlichkeit.
  • PostFinance-Arena 15.07.2019 07:24
    Highlight Highlight Federer spielt, Djokovic arbeitet.

    Federer wird geliebt und verehrt, Djokovic MAXIMAL respektiert.
    • Pfläger 15.07.2019 08:07
      Highlight Highlight Und Dojker Fans haben noch nicht begriffen, dass man sich Liebe und Verehrung nicht mit Titeln und Siegen alleine kaufen kann.
      Federer = Goat
    • TheBase 15.07.2019 08:18
      Highlight Highlight @atorator
      Alleine der Blitz-Count deines Beitrags beweist, wie recht du hast 😁
    • TodosSomosSecondos 15.07.2019 08:50
      Highlight Highlight und trotzdem mag niemand Djokovic.. ist jetzt halt einfach so...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 15.07.2019 06:41
    Highlight Highlight Mit zwei Matchbällen und viel mehr Break-Punkten hätte Federer dieses Spiel gewinnen müssen. Ist ihm die Kaltblütigkeit in den entscheidenden Momenten abhanden gekommen?
    • feuseltier 15.07.2019 08:05
      Highlight Highlight Der Druck und die Nerven. . Das ist aber menschlich und genau darum lieben ihn alle, weil er menschlich ist. Danke Federer
    • TodosSomosSecondos 15.07.2019 08:44
      Highlight Highlight Das ist sie doch schon seit Ewigkeiten. Die wichtigen engen Spiele verliert und verlor er eigentlich immer.

      Schau dir mal an wieviele Titelgewinne aus 5 Sätzern kamen oder wieviele TBs er an GS Finals im Karriereverlauf gewonnen hat..das Muster ist eindeutig.

      Federer mag vieles sein, kaltblütig aber sicher nicht sonst hätte er mindestens 3 Wimbledontitel mehr und darüber, wer die Geiss ist, gäbe es null Diskussion.

      Nach so Spielen wie gestern, freue ich mich auf die Zeit wenn er nicht mehr spielt und ich mich nicht mehr so furchtbar aufregen muss ab etwas total bedeutungslosem wie Tennis.
    • neutrino 15.07.2019 09:00
      Highlight Highlight Das lässt sich so nicht beurteilen - es ging nicht um den Satzball des Pingpongclubs Ennetbaden sondern um Matchbälle gegen die Weltnummer 1 nach über 4 Stunden Spiel. Da spielen viele Details rein (inkl. Glück).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dubliner 15.07.2019 05:43
    Highlight Highlight Nie war eine Niederlage schmerzlicher. Nie. Auch 1x drüber schlafen hat nichts gebracht :(
    • MacB 15.07.2019 08:14
      Highlight Highlight geht mir auch so, ich leide richtig :(
  • Pana 15.07.2019 04:43
    Highlight Highlight Federer ist und wird immer eine Tennis Legende sein. Aber ich gehe schwer davon aus, dass Djokovic seine Rekorde übertreffen wird.
    • chandler 15.07.2019 07:55
      Highlight Highlight Wenn er so lange fit bleibt und entsprechend weiterspielt, ja. Dass RF jedoch mit 38 noch auf diesem Level spielen kann, grenzt an ein Wunder. Eines Tages, wenn Federer, Nadal und Djokovic aufhören werden, wird dieser Sport in ein riesen Loch fallen.

Was an der Schweizer Gedenkmünze für Roger Federer so besonders ist

Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint widmet erstmals in ihrer Geschichte einer noch lebenden Persönlichkeit eine Schweizer Gedenkmünze: Roger Federer. Der wohl bedeutendste Schweizer Einzelsportler sei auch der perfekte Botschafter der Schweiz, hiess es dazu.

Roger Federer wird mit einer 20-Franken-Silbermünze geehrt. Im Mai 2020 folgt eine Roger-Federer-50-Franken-Goldmünze mit einem anderen Sujet. Kein anderer Schweizer habe weltweit einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie der Tennisspieler, heisst es in einer Medienmitteilung von Swissmint.

Auch neben dem Tennisplatz engagiere sich Federer: Mit seiner 2003 gegründeten Stiftung unterstütze er Hilfsprojekte für Kinder. 2006 wurde er zudem als erster Schweizer zum internationalen Unicef-Botschafter …

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