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Champions League: PSG schlägt Bayern und steht im Final

epa12937329 Players of PSG celebrate with their supporters after the UEFA Champions League semi-final, second leg soccer match between Bayern Munich and Paris Saint-German, in Munich, Germany, 06 May  ...
Die PSG-Spieler feiern nach der Finalqualifikation.Bild: keystone

Abgeklärtes PSG lässt die Bayern verzweifeln und steht erneut im Champions-League-Final

Der Final der Champions League 2026 lautet Arsenal gegen Paris Saint-Germain. Dem Titelverteidiger PSG reicht im Rückspiel bei Bayern München ein 1:1, um sich mit 6:5 zu behaupten.
06.05.2026, 21:4506.05.2026, 23:54

Nur zwei Minuten dauerte es, bis der Ball im Rückspiel wieder im Tor von Manuel Neuer lag. Ousmane Dembélé erzielte nach einer schönen Vorarbeit von Chwitscha Kwarazchelia das 1:0 und liess die Gäste aus Paris erstmals jubeln.

Doch es wurde nicht dasselbe Torspektakel wie eine Woche zuvor, als in Paris insgesamt neun Treffer fielen. PSG setzte nach dem frühen Führungstreffer auf die Verteidigung und versuchte mit Kontern die Bayern zu schocken. Das Heimteam kam, je länger die erste Hälfte ging, zu mehr Chancen, wurde aber meist kaum gefährlich.

Bis zum Ende der ersten Halbzeit sorgten besonders zwei Szenen für Diskussionen und zweimal fühlten sich die Bayern betrogen. Bei einem möglichen Handspiel im Strafraum der Franzosen zeigte der portugiesische Schiedsrichter Joao Pinheiro nicht auf den Punkt und auch der VAR griff nicht ein.

Wenige Minuten zuvor hätte Nuno Mendes nach einem Handspiel im Mittelfeld mit Gelb-Rot vom Platz fliegen müssen. Doch der vierte Offizielle meldete, dass der Bayern-Akteur Konrad Laimer den Ball kurz zuvor selbst mit der Hand gespielt habe. Wie Bilder nach der Partie zeigten, lag das Schiedsrichtergespann bei diesem Entscheid falsch.

Somit brauchte Bayern weiterhin zwei Treffer, um zumindest eine Verlängerung zu erzwingen. Doch das Pariser Abwehrbollwerk liess auch in der zweiten Halbzeit wenig bis gar nichts zu und dem Heimteam lief die Zeit immer mehr davon. Der Titelverteidiger selbst kam nach Kontern der Vorentscheidung zweimal ganz nah, konnte die Chancen aber nicht nutzen.

Als bereits die Nachspielzeit lief und die ersten Bayern-Anhänger das Stadion schon verliessen, sorgte Harry Kane nach seinem Treffer nochmals für Spannung. Doch dieses Tor kam eindeutig zu spät und Paris Saint-Germain liess sich die zweite Finalqualifikation hintereinander nicht mehr nehmen. Auf der anderen Seite wartet der deutsche Rekordmeister seit sechs Jahren auf einen Champions-League-Final.

Im ersten Halbfinal hatte sich Arsenal am Dienstag gegen Atlético Madrid durchgesetzt. Der Final findet am Samstag, 30. Mai, in Budapest statt. Vor einem Jahr gewann PSG erstmals den Henkelpott. Damals setzte sich das Team von Trainer Luis Enrique im Endspiel gleich mit 5:0 gegen Inter Mailand durch.

Bayern München - Paris Saint-Germain 1:1 (0:1)
SR Pinheiro (POR).
Tore: 3. Dembélé 0:1. 94. Kane 1:1.
Bayern München: Neuer; Laimer, Upamecano (85. Karl), Tah (68. Kim), Stanisic (67. Davies); Kimmich, Pavlovic; Olise, Musiala (79. Jackson), Diaz; Kane.
Paris Saint-Germain: Safonow; Zaïre-Emery, Marquinhos, Pacho, Nuno Mendes (85. Mayulu); Ruiz (76. Beraldo), Vitinha, João Neves; Doué (76. Hernandez), Dembélé (65. Barcola), Kwarazchelja.
Bemerkungen: Bayern München u.a. ohne Gnabry, Paris Saint-Germain ohne u.a. Hakimi (beide verletzt).
Verwarnungen: 8. Nuno Mendes, 33. Tah, 45. Kwarazchelja, 78. Diaz, 86. Marquinhos, 97. Kimmich. (riz/sda)

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Die beliebtesten Kommentare
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djohhny
06.05.2026 21:44registriert September 2016
Ich mag den Kommentator. Ab jetzt gerne Säschu öfters das Mikro abdrehen ;-)
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de_spy
06.05.2026 21:39registriert April 2016
Im Hinspiel gibt man so einen Handspenalty, im Rückspiel nicht. Wer soll da noch raus kommen?
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Victor Paulsen
06.05.2026 21:41registriert April 2019
Was für eine Schiedsrichter Leistung in der ersten Halbzeit. Das hätte Gelb rot sein müssen und Penalty für Bayern, besonders wenn der Penalty im Hinspiel gegen Davies gegeben wurde.
Nachträglich nochmal mehr Respekt für die Leistung von Schärer im Hinspiel, Joao Pinheiro konnte das Spiel nichtmal eine halbe Stunde kontrolliert halten
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