Sport
Bayern München

Champions League: Das mögliche Handspiel von Neves gegen Bayern

Bayern's Joshua Kimmich, left, and Bayern's Luis Diaz talk to referee Joao Pinheiro during the Champions League semifinal second leg soccer match between Bayern Munich and Paris Saint Germai ...
Schiedsrichter Joao Pinheiro sorgte für viel Frust bei den Spielern von Bayern München.Bild: keystone

Der VAR griff nicht ein: Diese Szene sorgt bei den Bayern-Fans für grossen Frust

Im Champions-League-Halbfinal zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain wird auch im Rückspiel für reichlich Spektakel gesorgt. Ein möglicher Handelfmeter für Bayern München sorgte bei den Deutschen für ganz grossen Frust. Es wurde aber wohl alles richtig entschieden.
06.05.2026, 22:2106.05.2026, 23:02

Nach dem 5:4-Sieg im Hinspiel legte Paris Saint-Germain auch auswärts gegen Bayern München wie die Feuerwehr los und ging bereits in der 2. Minute dank Ousmane Dembélé in Führung. Danach kamen auch die Bayern besser in die Partie, als es nach einer halben Stunde zu einer mehr als nur strittigen Szene kam.

Im eigenen Strafraum wollte Vitinha den Ball aus dem PSG-Strafraum befreien. Dabei traf der Portugiese seinen Teamkollegen Joao Neves, der sich die Hände vor das Gesicht hielt, und das Spielgerät traf prompt die Hände. Direkt protestierten alle Bayern-Spieler und auch die Fans in der Allianz-Arena. Doch die Pfeife von Joao Pinheiro blieb still.

Auch der VAR meldete sich nicht und die Partie ging ohne Elfmeter für Bayern weiter. Es folgte ein gellendes Pfeifkonzert in München. Auch FCB-Trainer Vincent Kompany verstand die Welt nicht mehr.

Bei «Blue-Sport» erklärte Schiedsrichter-Experte Urs Meier allerdings, dass alles richtig entschieden wurde. Dies, weil der Ball aus dem Strafraum rausflog und die Bewegung von Neves ein Reflex war. «Der Verteidiger möchte die Hand wegziehen. Der Ball würde irgendwo ins Mittelfeld fliegen. In diesem Fall bin ich beim Schiedsrichter und der VAR hat zu Recht nicht eingegriffen», erklärt der ehemalige Schiedsrichter.

Wie hättest du entschieden?
An dieser Umfrage haben insgesamt 422 Personen teilgenommen

Bereits kurze Zeit zuvor fühlte sich der deutsche Meister betrogen. Nuno Mendes, welcher bereits in der 8. Minute die Gelbe Karte sah, stoppte den Ball mit der Hand und sofort wurde im weiten Rund ein Platzverweis gefordert. Allerdings spielte Bayern-Akteur Konrad Laimer kurz zuvor den Ball selbst mit der Hand.

Schlussendlich setzte sich PSG mit dem Gesamtskore von 6:5 durch und steht wie im letzten Jahr im Champions-League-Final.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
ManUnited, Liverpool und? Diese Klubs wurden in England schon Meister
1 / 18
ManUnited, Liverpool und? Diese Klubs wurden in England schon Meister
Manchester United ist mit 20 Titeln englischer Rekordmeister, zuletzt holte man den Pokal 2013.
quelle: ap / jon super
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Amateurfussballer schiessen aus Versehen Möwe aus der Luft – und beleben sie dann wieder
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
EinePrieseR
06.05.2026 22:34registriert August 2014
Das Handspiel von Leimer gab es gar nicht. Hätte gelb rot für PSG geben müssen. Der Schiri pfeift Abseits obwohl es wohl keins war und der Linienrichter nichts angezeigt hat. Kane hätte aufs Tor sprinten können. Ein Handspiel ist plötzlich kein Elfmeter obwohl im Hinspiel fast die gleiche Szene Elfmeter für PSG gab.
2212
Melden
Zum Kommentar
3
Gut-Behrami lässt Zukunft offen: «Habe mich oft gefragt, wie mein letztes Rennen aussieht»
Erstmals seit ihrer Verletzung im November und der Pressekonferenz kurz danach, auf der sie über den Sturz in Copper Mountain und ihre Zukunftspläne sprach, hat sich Lara Gut-Behrami am gestrigen Dienstagabend in der Öffentlichkeit gezeigt. Anlass war die Premiere des Kurzfilms «Semplicemente Lara», in dem zwar unter anderem unveröffentlichte Aufnahmen aus ihrer Kindheit gezeigt werden, man aber nicht viel Neues erfährt. Es ist keine Dokumentation, kommentiert werden die Bilder nicht.
Zur Story