Der VAR griff nicht ein: Diese Szene sorgt bei den Bayern-Fans für grossen Frust
Nach dem 5:4-Sieg im Hinspiel legte Paris Saint-Germain auch auswärts gegen Bayern München wie die Feuerwehr los und ging bereits in der 2. Minute dank Ousmane Dembélé in Führung. Danach kamen auch die Bayern besser in die Partie, als es nach einer halben Stunde zu einer mehr als nur strittigen Szene kam.
Im eigenen Strafraum wollte Vitinha den Ball aus dem PSG-Strafraum befreien. Dabei traf der Portugiese seinen Teamkollegen Joao Neves, der sich die Hände vor das Gesicht hielt, und das Spielgerät traf prompt die Hände. Direkt protestierten alle Bayern-Spieler und auch die Fans in der Allianz-Arena. Doch die Pfeife von Joao Pinheiro blieb still.
Auch der VAR meldete sich nicht und die Partie ging ohne Elfmeter für Bayern weiter. Es folgte ein gellendes Pfeifkonzert in München. Auch FCB-Trainer Vincent Kompany verstand die Welt nicht mehr.
Bei «Blue-Sport» erklärte Schiedsrichter-Experte Urs Meier allerdings, dass alles richtig entschieden wurde. Dies, weil der Ball aus dem Strafraum rausflog und die Bewegung von Neves ein Reflex war. «Der Verteidiger möchte die Hand wegziehen. Der Ball würde irgendwo ins Mittelfeld fliegen. In diesem Fall bin ich beim Schiedsrichter und der VAR hat zu Recht nicht eingegriffen», erklärt der ehemalige Schiedsrichter.
Bereits kurze Zeit zuvor fühlte sich der deutsche Meister betrogen. Nuno Mendes, welcher bereits in der 8. Minute die Gelbe Karte sah, stoppte den Ball mit der Hand und sofort wurde im weiten Rund ein Platzverweis gefordert. Allerdings spielte Bayern-Akteur Konrad Laimer kurz zuvor den Ball selbst mit der Hand.
Schlussendlich setzte sich PSG mit dem Gesamtskore von 6:5 durch und steht wie im letzten Jahr im Champions-League-Final.
