Sport
Bayern München

Shaqiri oder Podolski – nur einer der zwei Neuzugänge darf in der Europa League spielen

Auf Wiedersehen Deutschland, Ciao Italia heisst es für den Schweizer Nati-Spieler Xherdan Shaqiri.
Auf Wiedersehen Deutschland, Ciao Italia heisst es für den Schweizer Nati-Spieler Xherdan Shaqiri.Bild: EPA/KEYSTONE
Dilemma wegen UEFA-Regel bei Inter Mailand

Shaqiri oder Podolski – nur einer der zwei Neuzugänge darf in der Europa League spielen

08.01.2015, 21:3808.01.2015, 21:43

Wie «faz.net» berichtet, könnte das Reglement der UEFA in naher Zukunft ein Problem werden. So zerbrechen sich die Verantwortlichen bei ihrem neuen Verein Inter Mailand wohl schon die Köpfe, ob sie Lukas Podolski oder Xherdan Shaqiri für die Europa League nominieren sollen. Bei der Meldung des Kaders für die K.o.-Runde in der Europa League müssen die Nerazzurri nämlich das Dilemma gelöst haben.

Laut dem Regelwerk der Europäischen Fussball-Union kann ein Klub insgesamt drei Spieler für die Runde der besten 32 Teams in der Europa League nachnominieren, davon darf aber nur ein Akteur in der Gruppenphase eines UEFA-Wettbewerbs eingesetzt worden sein. Dieser darf gemäss Artikel 18.19. aber nicht für einen anderen Verein im selben Wettbewerb oder für einen Klub, der derzeit im selben Wettbewerb vertreten ist, aufgelaufen sein.

Poldi freut sich auf seinen neuen Mitspieler und bleibt cool

«Ist ein guter Spieler, gar keine Frage. Ich denke, er wird der Offensive gut tun. Er wäre eine gute Verstärkung für uns.»
Lukas Podolski wie er leibt und redet.
Podolski hat mit Stephan Lichtsteiner bereits vor wenigen Tagen eine Schweizer Bekanntschaft gemacht.
Podolski hat mit Stephan Lichtsteiner bereits vor wenigen Tagen eine Schweizer Bekanntschaft gemacht.Bild: EPA/ANSA

Sowohl Bayern-Profi Shaqiri als auch Arsenals Podolski haben diese Saison bereits in der Champions League  gespielt. «Ich denke, das ist schon vom Verein geklärt worden», meint Podolski bei seiner ersten Pressekonferenz. Und fügt mit seinem unverkennbaren «Kölle-Dialekt» lapidar hinzu: «Man muss die Entscheidung, wie sie gefallen ist, dann akzeptieren.» (syl)

Die halbstündige Pressekonferenz mit Podolski.Video: Youtube/F.C.Internazionale
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Eisballett in Moskau – Ronaldo tanzt selbst auf Schlamm und Eis
14. April 1998: Das Rückspiel des UEFA-Cup-Halbfinals steht auf der Kippe. In Moskau hat es so ergiebig geschneit, dass kaum an ein Spiel zwischen Spartak und Inter Mailand zu denken ist. Doch es findet statt – und der Brasilianer Ronaldo beweist, dass er sogar auf dem unbrasilianischsten aller Plätze brillieren kann.
Ein Tennis-Champion wie Roger Federer beherrschte das Spiel auf jeder Unterlage. Dass wir das auch über Fussballer feststellen können, ist eine ungewöhnliche Erkenntnis. Denn in aller Regel ist deren Unterlage stets Rasen, häufig so akkurat gestutzt wie Federers «Teppich» in Wimbledon.
Zur Story