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Fussball-WM

Flughäfen werden in Brasilien nicht rechtzeitig fertig



A labourer works at the new international terminal 3 at Guarulhos International airport in Sao Paulo May 10, 2014. The new international terminal is set to open at a fraction of its eventual capacity on Sunday, handling just one in four foreign flights - less than 10 percent of overall traffic at the airport. The automated baggage check and immigrations systems originally promised will not be ready for the World Cup. REUTERS/Chico Ferreira (BRAZIL - Tags: SPORT SOCCER WORLD CUP TRANSPORT)

Arbeiter an einem Flughafen in Sao Paulo Bild: Reuters

Gut vier Wochen vor Beginn der Fussball-WM in Brasilien schlagen die Behörden Alarm. Zahlreiche Flughäfen werden nicht rechtzeitig fertig. Jetzt drohen den Fluggesellschaften hohe Geldstrafen.

Mit den Bussen wollen die Behörden chaotische Zustände an den zum Teil noch unfertigen Flughäfen der Spielorte verhindern. Brasilianische und internationale Airlines und die Betreiber von Privatflugzeugen müssen etwa bei Verspätungen bis zu 40'000 Dollar (35'500 Franken) Strafe zahlen, wie die Luftfahrtbehörde ANAC am Montag (Ortszeit) mitteilte.

Auch andere Verstösse gegen die Start- und Landerechte sollen künftig strikt geahndet werden, etwa wenn die Airlines einen vorher reservierten Slot nicht nutzen. Brasilianische Piloten können bei Verstössen gegen die neuen Regeln für 180 Tage ihre Lizenz verlieren. Die Fluglinien riskieren sogar den Verlust aller Slots bis zum Ende der WM.

An den 88 Flughäfen Brasiliens werden während der WM vom 12. Juni bis 13. Juli rund 600'000 ausländische Touristen und drei Millionen brasilianische Fans erwartet. Es wird damit gerechnet, dass mindestens fünf der zwölf WM-Städte die versprochenen Erweiterungen ihrer Flughäfen nicht termingerecht abschliessen werden.

Neben den Problemen bei der Modernisierung von Flughäfen und Strassen sind auch die Bauarbeiten an mehreren Stadien im Rückstand. Vier Stadien sind noch nicht fertig. Unter ihnen ist die für vier Spiele vorgesehene Arena von Cuiabá, die nun am 18. Mai eingeweiht werden soll. (tvr/sda/afp)

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