Sport
Champions League

Europacup: Die möglichen Gegner von St.Gallen, Thun, Lugano und Sion

Christian Witzig (SG), links, und Michael Heule (FCT) nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen dem FC St. Gallen (SG) und dem FC Thun (FCT), am Sonntag, 17. Mai 2026, im k ...
Für Thun und St.Gallen startet bald das europäische Abenteuer.Bild: keystone

Auf alle wartet mindestens ein Brocken: Diese Gegner drohen Thun, St.Gallen und Co.

Seit diesem Wochenende steht fest, welche Teams in der kommenden Saison an den drei UEFA-Pokalwettbewerben teilnehmen. Am 17. Juni werden Thun, St.Gallen, Lugano, Sion und Vaduz auch die ersten Gegner zugelost. Bereits jetzt steht fest, welche Duelle möglich sind und dass alle Super-League-Vertreter für die Qualifikation mindestens einen grossen Exploit schaffen müssen.
01.06.2026, 14:2201.06.2026, 14:22
Jakob Weber / ch media

FC Thun

Weil die Schweiz in der Fünfjahreswertung der UEFA auf Rang 16 abgerutscht ist, startet der Meister in diesem Sommer deutlich früher in der Qualifikation für die Champions League. Anders als noch vor einem Jahr, als der FC Basel in den Playoffs einstieg, muss Thun drei Runden überstehen und bekommt als ungesetztes Team in jeder Runde einen auf dem Papier besseren Gegner zugelost. Als Meister bekommen es die Berner Oberländer auf dem Champions Weg nur mit anderen Landesmeistern zu tun.

In der 2. Qualifikationsrunde, in der Thun beginnt, warten bereits Klubs wie Roter Stern Belgrad, Dinamo Zagreb oder Slovan Bratislava. Auch Celje, Omonia Nikosia, Hapoel Be'er Scheva oder ein Sieger aus der 1. Qualifikationsrunde (mit Banja Luka, Lincoln Red Imps, Drita, Kuopion PS oder den Shamrock Rovers) könnten dem FC Thun zugelost werden. Bei einem Weiterkommen warten auch in der 3. Qualifikationsrunde mit hoher Wahrscheinlichkeit die oben genannten Teams. In den Playoffs kommen dann auch noch Celtic Glasgow, AEK Athen und der LASK als mögliche Gegner, die erst dann in den Wettbewerb einsteigen, hinzu.

Brighton Labeau (FCT) verspritzt Champagner bei der offiziellen Meisterfeier nach einem Umzug vom Visana Stadion in das Stadtzentrum, am Freitag, 15. Mai 2026 in Thun. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Thun startet in der 2. Qualifikationsrunde der Champions League.Bild: keystone

Sollte Thun verlieren, gibt es mit der Europa League und der Conference League noch zwei Auffangbecken für den Schweizer Meister. Nur bei drei verlorenen Duellen würde Thun – wie in der Vorsaison Servette – die Ligaphase verpassen.

FC St.Gallen

Weil Aston Villa sich sowohl über die Liga als auch über den Gewinn der Europa League für die Champions League qualifizierte, rutscht St. Gallen im komplexen UEFA-Reglement nach. So startet der Cupsieger bereits in der zweiten und nicht wie ursprünglich vorgesehen in der ersten Qualifikationsrunde der Europa League. St. Gallen hat zwar anders als Thun in den vergangenen fünf Jahren ein paar Koeffizientenpunkte gesammelt. Doch auch die Ostschweizer werden in allen Qualifikationsrunden in der Europa League ungesetzt sein.

Nelson Oliveira (VSC), right, is fighting for the ball against Chima Okoroji (SG), center, behind Mihailo Stevanovic (SG) during the UEFA Conference League soccer match between Switzerland's FC S ...
Vor zwei Jahren qualifizierten sich die Ostschweizer für die Conference League.Bild: keystone

Bereits als erster Gegner warten mit Benfica Lissabon, Ferencvaros Budapest, Viktoria Pilsen, FC Midtjylland, Paok Saloniki, Qarabag Agdam, Maccabi Tel Aviv, Paphos oder dem RSC Anderlecht schwierige Kontrahenten. Ab der dritten Qualifikationsrunde kommen mit Salzburg und den Glasgow Rangers weitere prominente potenzielle Gegner in die Verlosung. Dazu sind dann auch Gegner möglich, die aus der Champions-League-Qualifikation abgestiegen sind. Zu einem Duell mit Thun kann es allerdings nicht kommen, da Teams aus den gleichen Ländern getrennt werden.

Lugano, Sion und Vaduz

In der Conference League starten mit dem FC Lugano und mit dem FC Sion der Dritte und der Vierte der abgelaufenen Saison ebenfalls in der zweiten Qualifikationsrunde. Auch der Liechtensteiner Cupsieger FC Vaduz steigt dann ins Geschäft ein. Zunächst sind alle drei Super-League-Teams gesetzt und erhalten zum Auftakt einen vermeintlich einfacheren Gegner. Ab der dritten Qualifikationsrunde bekommen Sion und Vaduz stärkere Gegner, die möglicherweise auch aus der Europa League abgestiegen sind.

Uran Bislimi (LUG), gauche, lutte pour le ballon avec Ilyas Chouaref (SIO), droite, lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion (SIO) et le FC Lugano (LUG) ce jeudi 14 mai 2026 a ...
Lugano und Sion müssen je drei Runden überstehen.Bild: keystone

Spätestens in den Playoffs warten dann auf alle Super-League-Vertreter grosse Namen. Atalanta Bergamo, der SC Freiburg, die AS Monaco, Braga, Ajax Amsterdam, Kopenhagen, Gent, Rapid Wien und Panathinaikos Athen sind dann die am höchsten gerankten möglichen Gegner. Auch Brighton & Hove, Getafe oder überraschend aus Champions – und Europa-League abgestiegene Topteams sind dann in der Verlosung.

Lugano, Sion und Vaduz müssen daher ebenfalls mindestens einen grossen Brocken aus dem Weg räumen, um die Ligaphase zu erreichen. Ein Auffangbecken gibt es nicht. Bei einem Ausscheiden ist die internationale Saison beendet. (riz/bzbasel.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Eishockey-WM in Zürich und Fribourg
1 / 74
Die besten Bilder der Eishockey-WM in Zürich und Fribourg

Die Schweizer Nati wird vom Publikum an der Heim-WM mit viel Liebe verabschiedet.

quelle: keystone / andreas becker
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Schmerz, lass' nach! Das hätten wir sein können
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Über 4 Stunden ohne Tor im WM-Final – Stürmer Knak glaubt, die Lösung zu kennen
Ginge es nach den Leistungen von Goalie Leonardo Genoni, hätte die Schweiz wohl mindestens einen WM-Titel gewonnen. Schliesslich wehrte der 38-Jährige in den vergangenen drei Finals 96 von 99 Schüssen auf sein Tor ab. Dennoch standen Genoni und die Nati am Ende immer mit den Silbermedaillen um den Hals da. Dies hat vor allem einen Grund: die Schweizer Torflaute in den WM-Finals.
Zur Story