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Sport
Cristiano Ronaldo

So reagiert die Welt auf das Ronaldo-Aus bei United

epa10321057 (FILE) - Manchester United's Cristiano Ronaldo reacts after the English Premier League soccer match between Aston Villa FC and Manchster United FC at Villa Park in Birmingham, Britain, 06  ...
Cristiano Ronaldo ist nicht mehr Spieler von Manchester United.Bild: keystone

Ronaldo und United trennen sich per sofort: Das sind die Reaktionen

Es ging nun doch schneller als gedacht: Cristiano Ronaldo und Manchester United trennen sich. Die Reaktionen auf das Aus fallen gemischt aus, zudem machen wilde Spekulationen über Ronaldos Zukunft die Runde.
23.11.2022, 05:1123.11.2022, 13:51

Es war zunächst eine Feelgood-Story: Im Sommer 2021 kehrte Cristiano Ronaldo zu Manchester United zurück, jenem Club, bei dem er einst zum Weltstar reifte. 2008 gewann der damals 23-jährige Ronaldo mit United die Champions League und wurde erstmals zum Weltfussballer gekrönt, ehe er sich ein Jahr später nach Madrid verabschiedete und dort an seiner beispiellosen Karriere arbeitete.

Nach einer individuell ordentlichen ersten Saison häuften sich nach Ronaldos Rückkehr ins Old Trafford die Differenzen zwischen Klub und Spieler im vergangenen halben Jahr. Spätestens nach seinem Interview mit dem englischen Fussballjournalisten Piers Morgan war klar, dass das zweite Ronaldo-Kapitel in Manchester unschön enden wird. Am Dienstagabend dann die Gewissheit: United trennt sich von seiner einstigen Ikone. Dies teilte der Klub auf seiner Homepage sowie via sozialen Medien mit.

Die Trennung des Portugiesen von seiner einstigen grossen Liebe sorgt für unterschiedlichste Reaktionen. United-Legende und TV-Experte Rio Ferdinand begrüsst, dass sich die Wege von Spieler und Klub scheiden:

Viele Fans tun sich schwer, die Trennung anzuerkennen – sie erinnern sich lieber an vergangene Zeiten aus Ronaldos erstem United-Kapitel, als die Beziehung zwischen Klub und Spieler noch intakt war.

Für Unverständnis sorgt die Transferpolitik der einstigen Premier-League-Grossmacht Manchester United, wie dieser Tweet gut illustriert.

Doch auch Ronaldo bleibt nach seinen durchaus diskutablen Aktionen in den vergangenen Monaten nicht von Kritik verschont. Das zweite Kapitel Ronaldos bei Manchester United aus negativer Perspektive zusammengefasst: Mit einem Team, das Vizemeister wurde, nur noch Platz 6 erreicht, die Stimmung in der Kabine ruiniert, dann vergessen, wie man Tore schiesst. Und schliesslich den Klub wieder verlassen.

Wie immer, wenn es um Ronaldo geht, ist der auch Messi-Vergleich nicht weit. Dieser User ist der Ansicht, dass Ronaldo trotz Messis Sensationspleite mit Argentinien gegen Saudi-Arabien die grösseren News des Tages produzierte. Diskutabel.

Der britische Sportjournalist Ben Jacobs meint, es sei insgesamt ein leiser Tag für die GOATs (The Greatest Of All Time) gewesen, wobei er Robert Lewandowski mit seinem Penalty-Fehlversuch gegen Mexiko auf die gleiche Ebene wie Messi und Ronaldo stellt.

Und natürlich heizte das definitive Ronaldo-Aus bei United unverzüglich die Gerüchteküche an. Besonders interessant: Piers Morgan, bei dem Ronaldo sein folgenreiches Interview abgab, postete ein Foto des Portugiesen mit einem Arsenal-Trikot auf Twitter und kommentierte es vielsagend mit dem Hinweis, dass es« Zeit für Phase zwei» sei. Weiss Morgan bereits, wohin es Ronaldo ziehen wird?

Auch wenn Ronaldo im vergangenen Sommer viele potenzielle Klubs mit seinen horrenden Gehaltsforderungen verschreckte, Optionen dürfte es für ihn weiterhin geben. Der deutsche Regionalligist Rot-Weiss Oberhausen bringt sich schon mal in Stellung:

Eine weitere Option bringt dieser User ins Spiel – kann es tatsächlich sein, dass Ronaldo bei der WM das letzte Mal die grosse Bühne betritt?

(con)

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«Es tut jetzt noch weh» – unsere ersten WM-Erinnerungen

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ryuk
23.11.2022 06:31registriert Juli 2016
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glass9876
23.11.2022 07:01registriert Juli 2015
Constatin hätte sicher noch ein Plätzchen frei.
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