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Der «Bully Boy» hat's gepackt: Michael Smith.
Der «Bully Boy» hat's gepackt: Michael Smith.Bild: IMAGO / Pro Sports Images

«Bully Boy» Smith fordert in seinem zweiten WM-Final Paradiesvogel Wright

Michael Smith darf weiter von seinem ersten WM-Titel träumen. Der «Bully Boy» entschied das englische Halbfinal-Duell mit James Wade deutlich zu seinen Gunsten. Im Final der Darts-WM trifft er auf den Schotten Peter Wright.
03.01.2022, 00:4303.01.2022, 15:35

Michael Smith – James Wade

Der grosse Favorit ist den Erwartungen gerecht geworden: Michael Smith schlug James Wade 6:3 und zog im Alexandra Palace in London in den Final ein. Der Engländer greift zum zweiten Mal nach 2019 nach der Krone das Darts-Sports. Damals war er chancenlos gegen den Niederländer Michael van Gerwen.

Wade trat zwar als Nummer 4 der Setzliste zum WM-Turnier an, konnte bis zum Halbfinal aber nicht wirklich überzeugen. Gegen Smith gelang ihm die benötigte Steigerung zwar. Aber der «Bully Boy» war dennoch zu gut für «The Machine». Smith war in allen relevanten Statistiken besser – beim Average (100,98 zu 95,43), bei den 180ern (16 zu 5) und auch bei der Checkout-Quote (45,1 % zu 40,0 %).

«The Machine» stotterte nur selten, trotzdem schied James Wade aus.
«The Machine» stotterte nur selten, trotzdem schied James Wade aus.Bild: IMAGO / Action Plus

Als Knackpunkt erwies sich der vierte Satz. Wade hatte Chancen auf den 2:2-Ausgleich, doch er packte sie nicht. Smith krallte sich den Satz, eilte später auf 5:1 davon und brachte diese Führung ins Trockene. Wade verlor damit auch seinen vierten WM-Halbfinal.

Auf dem Weg in den Final (Montag, 21 Uhr) räumte Michael Smith nun den dritten höher eingestuften Gegner aus dem Weg. Im Achtelfinal eliminierte die Nummer 9 des Turniers den Waliser Jonny Clayton (8), im Viertelfinal warf er dessen Landsmann, den Titelverteidiger Gerwyn Price (1), raus.

Wieso «Bully Boy»?
Das Zentrum der Darts-Scheibe ist das Bullseye – aber Michael Smiths Nickname hat nichts damit zu tun. Er bedeutet «Rüpel», wobei der 31-Jährige betont, das Gegenteil eines aggressiven Menschen zu sein. «Bully Boy» kommt aus der Zeit, als er auf einer Rinderfarm arbeitete. Er musste die Tiere markieren, wogegen diese sich wehrten. Beim Ringen mit den Kühen gab ihm der Farmer den Spitznamen.

Peter Wright – Gary Anderson

Die Affiche zwischen den beiden Ex-Weltmeistern aus Schottland hielt alles, was man sich von ihr versprochen hatte. Die Partie war gleichermassen hochklassig wie spannend. Sowohl Sieger Wright wie Anderson erreichten nach zehn Sätzen einen Drei-Pfeile-Schnitt von über 102 Punkten (Wright 104,38 und Anderson 102,72).

Im Halbfinal ganz in blau: Peter Wright.
Im Halbfinal ganz in blau: Peter Wright.Bild: IMAGO / Action Plus

«Snakebite» Wright setzte sich am Ende mit 6:4 durch. Überragend war seine Treffsicherheit aufs Triple-20-Feld: Er warf 24 Mal die 180 und damit öfter als je ein Spieler in einer WM-Partie im «Ally Pally» vor ihm. Für den 51-jährigen Peter Wright ist es die dritte Finalteilnahme 2020 hatte er van Gerwen 7:3 geschlagen und den grössten Triumph seiner Karriere errungen.

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