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epa07755203 Belgian rider Remco Evenepoel of the Deceuninck Quick Step team celebrates as he crosses the finish line to win the men's Clasica San Sebastian Region 2019 cycling race over 227.3km in San Sebastian, northern Spain, 03 August 2019.  EPA/JAVIER ETXEZARRETA

Erst 19 Jahre alt und schon ein Siegfahrer: Der Belgier Remco Evenepoel. Bild: EPA

10 Talente, die dem Radsport im nächsten Jahrzehnt den Stempel aufdrücken

Am Sonntag wird im englischen Harrogate der neue Weltmeister gekürt. Die Chance besteht, dass ein sehr junger Rennfahrer ins Regenbogentrikot schlüpfen darf. Es wäre die Krönung einer Saison, in der die Jugend laut auf sich aufmerksam gemacht hat.



Im Fussball hat man sich daran gewöhnt, dass die Stars gefühlt immer jünger werden. Der Franzose Kylian Mbappé schoss im WM-Final als 19-Jähriger ein Tor, für den 19-jährigen Portugiesen João Felix bezahlte Atlético Madrid fast 140 Millionen Franken.

Im Strassen-Radsport ist es seltener, dass junge Athleten schon in diesem Alter für Furore sorgen. Denn um in die Leistungsbereiche vorzustossen, die für grosse Siege benötigt werden, ist üblicherweise ein jahrelanger Aufbau notwendig. Ihr Höchstleistungsalter erreichen Radprofis etwa mit 28 Jahren.

Doch 2019 scheint das Jahr zu sein, in dem die Ausnahme die Regel ist. Gleich reihenweise haben junge Fahrer, eigentlich noch unerfahrene Grünschnäbel, Erfolge gefeiert. Nirgends zeigte sich das besser als bei der Tour de France, die mit Egan Bernal ein 22-Jähriger gewann. Der Kolumbianer war der jüngste Sieger der berühmtesten Rundfahrt der Welt seit 110 Jahren. Auf einen WM-Start verzichtet Bernal, dafür greift Mathieu van der Poel an. Die Art und Weise, wie der Holländer seine Siege einfährt, macht ihn zu einem der heissesten Favoriten.

Zehn Fahrer, die 2019 für Aufsehen sorgten – und dem Radsport im nächsten Jahrzehnt den Stempel aufdrücken können:

🇨🇴 Egan Bernal, 22

Colombia's Egan Bernal, the winner, center, Britain's Geraint Thomas, who placed second, left, and the Netherlands' Steven Kruijswijk, third, stand on the podium of the Tour de France cycling race in Paris, France, Sunday, July 28, 2019. (AP Photo/Thibault Camus)

Bild: AP

Mit 22 Jahren ist der Kolumbianer bereits ganz zuoberst: Die Tour de France gewann Bernal in überzeugender Manier. Dabei war sein Triumph noch gar nicht für diesen Sommer vorgesehen. Bernal verpasste den Giro d'Italia, wo er Captain seines Teams hätte sein sollen, wegen eines Schlüsselbeinbruchs. Also wurde umdisponiert und Bernal entschied nach Paris – Nizza im Frühling mit der Tour de Suisse auch das unmittelbare Vorbereitungsrennen auf die Frankreich-Rundfahrt für sich.

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Bernals triumphale Rückkehr nach Hause. Video: YouTube/Team INEOS

In langen Anstiegen gibt es derzeit keinen besseren Rennfahrer als den Südamerikaner, der in der Höhe auf 2650 Metern über Meer aufwuchs. Bestimmt ein Vorteil des offiziell 60 Kilogramm schweren und 1,74 m grossen Kletterers, der auch die ansprechende Fähigkeiten im Zeitfahren mitbringt. Bernal hat beste Voraussetzungen, um die grossen Rundfahrten zu dominieren. Die WM in England bestreitet er nicht – wohl, weil ihm das hügelige Terrain zu wenig schwer ist. Der Parcours kommt Punchern besser entgegen als Fahrern, die bergauf über lange Zeit ein hohes Tempo halten können.

🇳🇱 Mathieu van der Poel, 24

epa07520256 Dutch cyclist Mathieu van der Poel has won the 54th edition of the Amstel Gold Race in Vilt, the Netherlands, 21 April 2019.  EPA/BAS CZERWINSKI

Bild: EPA

Wie eine Naturgewalt ist der Holländer in dieser Saison in der World Tour aufgetaucht. Fürs Geschichtsbuch war sein Sieg beim Amstel Gold Race: Van der Poel führte auf den letzten Kilometern eine Gruppe an zwei Ausreisser heran, zog dann gleich durch und gewann im Sprint. Der Wahnsinn!

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Die beeindruckenden Siege von Mathieu van der Poel. Video: YouTube/inCycle

Im Sommer bestritt der amtierende Radquer-Weltmeister vorwiegend Mountainbike-Rennen, wo er Europameister wurde und drei Weltcuprennen für sich entschied. Bereits hat er sich festgelegt, 2020 an den Olympischen Spielen in Tokio auf dem Mountainbike zu starten und aufs Strassenrennen zu verzichten. Mathieu van der Poel wird dort der grosse Gegner des Schweizers Nino Schurter sein.

An der WM in Yorkshire tritt das 24-jährige Multitalent als Favorit an. Dass die Form passt, zeigte Van der Poel vor zwei Wochen. Mit drei eindrücklich herausgefahrenen Etappensiegen holte er sich den Gesamtsieg der Tour of Britain. Die ansteigende Zielgerade in Harrogate kommt ihm entgegen. «Es gibt keinen wirklichen Scharfrichter, aber es ist nie flach. Und nach 250 Kilometern ist jeder Anstieg hart», so «MvdP», dem das Radsport-Talent in die Wiege gelegt wurde. Er ist der Sohn von Adrie van der Poel, der die Flandern-Rundfahrt, Lüttich–Bastogne–Lüttich und vieles mehr gewann, und der Enkel von Frankreichs Liebling Raymond Poulidor, dem siebenfachen Gesamtzweiten der Tour de France.

WM-Favoriten

Nur schon die Distanz von 284 Kilometern und die rund 3600 Höhenmeter verhindern, dass es einen «Zufalls-Weltmeister» geben wird. Favorisiert sind Fahrer, die in den Frühlings-Klassikern stark sind.

⭐️⭐️⭐️ Julian Alaphilippe (FRA), Peter Sagan (SVK), Mathieu van der Poel (NED).

⭐️⭐️ Greg van Avermaet (BEL), Alejandro Valverde (ESP), Michael Matthews (AUS).

⭐️ Matteo Trentin (ITA), Philippe Gilbert (BEL), Jakob Fuglsang (DEN).

🇧🇪 Remco Evenepoel, 19

epa07868910 Second placed Remco Evenepoel of Belgium on the podium of the Men Elite Individual Time Trial during the UCI World Championships in Harrogate, Britain, 25 September 2019.  EPA/Nigel Roddis

Bild: EPA

Wenn ein Belgier schon ganz jung so erfolgreich ist, sind Vergleiche mit dem unerreichten Eddy Merckx natürlich nie weit. Doch Remco Evenepoel tut auch alles, um seinen grossen Vorschusslorbeeren gerecht zu werden. Es ist verblüffend, wie er trotz seiner jungen Jahre auftritt. Noch erstaunlicher sind seine Leistungen angesichts der Tatsache, dass Evenepoel bis vor wenigen Jahren noch Fussballer war – der es bis in die belgische U15- und U16-Nationalmannschaft schaffte.

Im vergangenen Jahr wurde er in Innsbruck mit einer phänomenalen Aufholjagd Junioren-Weltmeister, dazu gewann er überlegen WM-Gold im Zeitfahren. Evenepoel übersprang die U23-Kategorie, wurde gleich Profi und gewann am Mittwoch WM-Silber im Zeitfahren. «Ganz sicher nicht seine letzte Medaille bei den Profis», liess sein Zimmergenosse in Yorkshire, Ex-Weltmeister Philippe Gilbert, verlauten. Evenepoel wurde Gesamtsieger der Belgien-Rundfahrt und er gewann gleich sein erstes Rennen in der World Tour, die Clasica San Sebastian. «Der Wechsel zu den Profis war eine Herausforderung, aber ich habe mehr und mehr bewiesen, dass ich meinen Platz auf dieser Stufe verdiene», sagte Evenepoel nach dem Zeitfahren.

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Evenepoel holt nach einem Sturz zwei Minuten auf, fährt an allen vorbei und wird Weltmeister. Video: YouTube/UCI

Am Sonntag stehen Gilbert und Olympiasieger Greg van Avermaet an der Spitze der belgischen Equipe, aber Evenepoel wäre bereit, in die Bresche zu springen. «Die zwei sind in einer super Verfassung und werden gefährlich sein», sagte Evenepoel, «doch wir können viele Karten spielen.»

🇸🇮 Tadej Pogacar, 21

epa07583007 Overall 2019 AMGEN Tour of California race winner Tadej Pogacar celebrates after he crossed the finish line of the seventh and last stage at the Rose Bowl Stadium in Pasadena, California, USA, 18 May 2019.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bild: EPA

Erst vor wenigen Tagen feierte der Slowene seinen 21. Geburtstag. Er tat dies als Gesamtdritter der Vuelta, wo Pogacar der jüngste Fahrer auf dem Podest einer dreiwöchigen Rundfahrt seit 45 Jahren war. Gleich drei Etappen gewann er auf dem Weg nach Madrid, nachdem er im Februar die Algarve-Rundfahrt und im Mai die Kalifornien-Rundfahrt für sich entschieden hatte.

Weil er noch zu jung war, erhielt er in den USA auf dem Siegerpodest keine Champagnerflasche, sondern einen Teddybär. Mit Pogacar, Vuelta-Gesamtsieger Primoz Roglic und Ex-U23-Weltmeister Matej Mohoric stellen die Slowenen ein starkes WM-Team.

🇨🇭 Marc Hirschi, 21

ABD0096_20180928 - INNSBRUCK - ÖSTERREICH: (L-R): Bjorg Lambrecht (2.Platz/BEL), Marc Hirschi (1.Platz/SUI) und Jakkoo Hanninen (3.Platz/FIN) am Freitag, 28. September 2018, waehrend dem Strassenrennen der U23 Herren von Kufstein nach Innsbruck (186,2 km) im Rahmen der UCI Strassenrad WM in Innsbruck. (KEYSTONE/APA/EXPA/HERBERT NEUBAUER)

Bild: APA

Erfreulicherweise stellt auch die Schweiz eines der grössten Talente der Gegenwart. Vor einem Jahr krönte Marc Hirschi eine herausragende Teamleistung mit dem Gewinn des WM-Titels in der U23-Kategorie. Obwohl er noch dort hätte fahren können, wechselte er auf diese Saison hin zu den Profis. Ein Schritt, der nicht zu früh kam, wie die Resultate zeigten.

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Marc Hirschis grosser Erfolg in Innsbruck. Video: YouTube/UCI

Herausragendes Ergebnis war der dritte Platz bei der Clasica San Sebastian, wo er sich im Sprint um den zweiten Rang nur von Greg van Avermaet geschlagen geben musste. An der Deutschland-Tour gewann Hirschi, dem sowohl für Klassiker wie für Rundfahrten grosses Potenzial beschieden wird, die Nachwuchs-Wertung. Den ersten «richtigen» Profisieg verpasste er an der Benelux-Rundfahrt hauchdünn. Für das WM-Rennen am Sonntag ist Hirschi im sechsköpfigen Schweizer Team gemeinsam mit Stefan Küng als Captain vorgesehen. Silvan Dillier dürfte der «Joker» sein und die Routiniers Michael Albasini, Michael Schär und Danilo Wyss übernehmen Helferaufgaben.

🇷🇺 Pawel Siwakow, 22

epa07764327 Russian cyclist Pavel Sivakov of the Ineos team celebrates on the podium after winning the 76th Tour de Pologne 2019 cycling race, in Bukowina Tatrzanska, southern Poland, 09 August 2019.  EPA/Grzegorz Momot POLAND OUT

Bild: EPA

Siwakow scheint in die Fussstapfen seiner Eltern zu treten: Schon der Vater bestritt die Tour de France und die Mutter war Weltmeisterin im Mannschaftszeitfahren. Der Russe wuchs in Frankreich auf, wo er immer noch lebt und dessen Staatsbürgerschaft er ebenfalls besitzt. Als Nachwuchsfahrer gewann Siwakow zahlreiche Rundfahrten, bei den Profis holte er sich in diesem Jahr die Gesamtsiege bei der Tour of the Alps in Norditalien und Österreich und bei der Polen-Rundfahrt. Mit einem neunten Gesamtrang am Giro d'Italia unterstrich er sein Talent.

🇫🇷 David Gaudu, 22

The winner of the stage David Gaudu from France of team Groupama-FDJ celebrates on the podium during the third stage, a 160 km race between Romont and Romont at the 73th Tour de Romandie UCI ProTour cycling race in Romont, Switzerland, Friday, May 3, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Frankreich wartet schon seit 1985 vergeblich auf einen einheimischen Tour-de-France-Sieger. In diesem Jahr scheiterte Thibaut Pinot an der Aufgabe, Nachfolger von Bernard Hinault zu werden. Vielleicht kommt seine Chance noch einmal, vielleicht schlägt aber auch eines Tages die Stunde seines Teamkollegen David Gaudu. Obwohl er bis zu Pinots Ausscheiden Helferdienste verrichtete, fuhr er auf Rang 13 der Gesamtwertung in Paris ein. An der Tour de Romandie gewann er eine Etappe gegen hochkarätige Fluchtgefährten, wurde Gesamtfünfter und Sieger der Nachwuchswertung.

🇩🇰 Kasper Asgreen, 24

Kasper Asgreen from Denmark of Deceuninck-Quick-Step, center, poses in the yellow leader jersey, next to former Miss Switzerland Linda Faeh, left, and former racer Fabian Cancellara, right, after the second stage, a 159.9 km circuit race with start and finish in Langnau im Emmental, Switzerland, at the 83rd Tour de Suisse UCI ProTour cycling race, on Sunday, June 16, 2019. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

An der Tour de Suisse half Fabian Cancellara dem jungen Dänen ins Leadertrikot. Wer weiss, ob Asgreen auch so erfolgreich wird wie der Berner. Was in ihm steckt, zeigte er mit dem zweiten Platz an der Flandern-Rundfahrt, hinzu kamen Etappensiege an der Kalifornien- und der Deutschland-Rundfahrt. Der 1,92 m lange Asgreen ist ein guter Roller und Zeitfahrer – Qualitäten, die ihm für die Frühlingsklassiker zugute kommen.

🇳🇱 Fabio Jakobsen, 23

epa07845430 Dutch rider Fabio Jakobsen of Deceininck-Quick Step celebrates on the podium after winning the 21st and last stage of the Vuelta a Espana cycling race, over 106.6km from Fuenlabrada to Madrid, Spain, 15 September 2019.  EPA/JAVIER LIZON

Bild: EPA

Der Nachname klingt dänisch, der Vorname ist eine Referenz an den tödlich verunfallten Italiener Fabio Casartelli, doch Jakobsen ist Holländer. Und zwar amtierender Strassenmeister, den Titel gewann er im Spurt. An der Vuelta überzeugte der 23-jährige Sprinter der Zukunft mit seinen zwei ersten grossen Etappensiegen. 2018 und 2019 gewann Jakobsen den Scheldeprijs, das als «Klassiker der Sprinter» bekannt ist.

🇨🇴 Sergio Higuita, 22

epa07837822 Colombian rider Sergio Higuita of EF Education First team celebrates on the podium after winning the 18th stage of the Vuelta a Espana cycling race, over 177.5km from Colmenar Viejo to Becerril de la Sierra, near Madrid, Spain, 12 September 2019.  EPA/JAVIER LIZON

Bild: EPA

Egan Bernal ist nicht der einzige Kolumbianer, der in den nächsten Jahren dominieren kann. Sein gleichaltriger Landsmann Higuita unterschrieb erst im Mai als Profi und fuhr bei seinem ersten World-Tour-Rennen, der Kalifornien-Rundfahrt, gleich als Zweiter aufs Podest. Und bei seiner ersten grossen Rundfahrt gewann er an der Vuelta eine schwere Bergetappe.

Regenbogen-Parade: Die Strassen-Weltmeister seit 1998

Ein Foto-Velo, das Dreck scannt

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • antivik 28.09.2019 15:32
    Highlight Highlight Offensiv fahrende Fahrer wie van der Poel, Evenepoel oder Pogacar z. Bsp. ist genau das, was der Radsport nach vielen Jahren "Sky/Ineos-Zug" braucht. Die Jungen scheinen hungriger zu sein und genau das macht die Rennen spannend. Bestes Beispiel ist der unglaubliche Sieg von Evenepoel an seinem ersten WT-Rennen (San Sebastian) mit einer Attacke 20km vor dem Ziel.
    • huck 29.09.2019 10:13
      Highlight Highlight Und Bernal fährt für welches Team genau?
  • Tonii 28.09.2019 11:19
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Radsportartikel. Davon gibts viel zu wenig :D
    By the way wurde dieses Jahr an der U23 Rad WM ein Schweizer 2ter. Es gibt also Hoffnung auf künftig tolle Schweizer Resultate.
  • thestrange 28.09.2019 08:14
    Highlight Highlight Ich freue mich jedes mal über Radsportartikel, weiter so😊
  • who cares? 27.09.2019 21:14
    Highlight Highlight Andere haben junge, athletisch aussehende Sportler und wir in der Schweiz haben den Schnauzlityp. Aber solange er den anderen davon fährt, störts ja nicht 😌
    • huck 29.09.2019 10:18
      Highlight Highlight Vielleicht suchst du auf Google mal nach Radsport und Magersucht ...
  • Dan Rifter 27.09.2019 19:43
    Highlight Highlight Geile Liste.

    In den Klassikern erwarten uns wenns nach Plan läuft 10 Jahre EPIK.

    Routiniers wie Sagan und Alaphilippe und dann die Radquer-Fraktion um Van der Poel.

    Einen Namen hast du erstaunlicherweise vergessen:
    Wout van Aert - der ist Punkto Vielseitigleit fast auf Niveau MvdP - ausser, dass er kein MTB fährt afaik.
    • Bulwark 27.09.2019 23:19
      Highlight Highlight Wout van Aert ist nochmal ein Jahr älter als van der Poel.. Deshalb zählt ehr vermutlich nicht mehr zu den "Talenten"
      Aber ja, werden bestimmt spannende Klassiker & auch Rundfahrten werden in den kommenden Jahren! Bin auch auf Asgreen gespannt!
  • Konzeptionist 27.09.2019 19:21
    Highlight Highlight MvP ist einfach ein geiler, spektakulärer Fahrer. Der das heft selber in die Hand nimmt - macht Spass einem solchen Fahrer zuzusehen, statt einem GT oder einem Bernal

Die Tour geht steil hinauf – aber es gibt noch viel steilere Strassen

An der Tour de France geht's ans Eingemachte: Auf drei schweren Alpenetappen wird entschieden, wer die Frankreich-Rundfahrt 2019 gewinnt. Die Pässe, die auf dem Programm stehen, sind lang und steil – aber es wurden noch viel steilere Strassen gebaut.

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Den Auftakt bildet heute die Fahrt über den steilen Col de Vars, den mythischen Col d'Izoard und den langen Col du Galibier.

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