Sport
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Fussballerin Alisha Lehmann, Mikaela Shiffrin und Daniela Ryf: Zwei von drei haben im Sport schon viel Geld verdient.

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Dass es im Fussball für Frauen deutlich weniger Geld zu holen gibt als für Männer, ist bekannt. Doch wie sieht es in den anderen Sportarten aus? Wo werden Frauen bezüglich Preisgelder benachteiligt – und wo herrscht Gleichberechtigung? Eine Übersicht.

Klar: Verdienstmöglichkeiten beschränken sich in vielen Sportarten bei weitem nicht auf Preisgelder. Dazu kommen Löhne und – nicht selten – persönliche Sponsoren oder andere Werbeeinnahmen oder Gelder von Unterstützern. Roger Federer beispielsweise sackte 2017 rund zehnmal mehr durch Sponsoren als durch Preisgelder ein.



Trotzdem zeigt ein Blick auf Preisgelder zum einen die Popularität und finanzielle Kraft der Sportart, und zum anderen, wo Frauen und Männer gleich behandelt werden.

Für unsere Analyse haben wir 30 Events aus 20 verschiedenen Sportarten untersucht.

Preisgeldvergleich Männer vs. Frauen

Beim Vergleich über alle untersuchten Sportarten zeigt sich auf den ersten Blick ein schönes Bild: Die meisten Veranstalter von Sportevents schütten Frauen gleich viel Preisgeld aus wie Männern.

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Doch auf den zweiten Blick fällt auf: Die wenigen Sportanlässe, die nicht ausgeglichen sind, schenken finanziell richtig ein.

Preisgelder nach Sportevent

Diese Tabelle zeigt, wieviel Geld die Sieger an den untersuchten Events abräumen. Die Preisgelder wurden zum Vergleich jeweils in Schweizer Franken umgerechnet. Details zu den einzelnen Sportanlässen folgen nach der Tabelle.

Mobile-User scrollen horizontal für die Preisgelder der Damen

*Eidgenössisches Schwingfest: Keine Preisgelder, dafür Gabentisch. Details weiter unten. Recherche watson

Mobile-User scrollen horizontal für die Preisgelder der Damen

Bei den Sportarten mit den grossen Budgets, wie Fussball oder Golf, herrscht also nach wie vor eine krasse Preisgeld-Ungleichheit. Im Gegensatz dazu stehen mit Tennis und Ski alpin zwei (Welt-)Sportarten, die zeigen, dass es auch anders gehen kann.

Auch in vielen Sportarten, die über kleinere Budgets verfügen, wurden die Preisgelder teilweise schon vor vielen Jahren für beide Geschlechter angeglichen.

Fussball

Champions League

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Die Uefa bezahlte an alle Männer-Teams der Champions League total rund 2,25 Milliarden Franken aus. Der Sieger erhält fix 74 Millionen Franken. Dazu kommen pro Sieg in der Gruppenphase 3 Millionen Franken pro Sieg – im Idealfall also weitere 18 Millionen. Macht dann maximal möglich: 92 Millionen Franken. Liverpool verdiente in der abgelaufenen Saison 83 Millionen Franken.

Die Frauen dagegen erhalten 280'000 Franken für den Titel, dazu kommt ein Bonus für jede erreichte Runde von rund 22'000 Franken, total 113'000 Franken – macht 393'000 Franken für den Champion.

ARCHIV – LARA DICKENMANN ERLEIDET EINEN SCHWERE KNIEVERLETZUNG UND VERPASST DAS WM-PLAYOFF GEGEN DIE NIEDERLANDE – Switzerland's Lara Dickenmann celebrates after scoring the 2-1 during the FIFA Women's World Cup 2019 qualifying soccer match between Switzerland and Poland at the Tissot Arena in Biel, Switzerland, Tuesday, September 19, 2017. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Schweizerin Lara Dickenmann konnte mit Olympique Lyon bereits zweimal die UEFA Women's Champions League gewinnen (2011 und 2012), hier im Trikot der Nationalmannschaft. Bild: KEYSTONE

Weltmeisterschaft

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Die gute Nachricht zuerst: Das Preisgeld für die Weltmeisterinnen 2019 wurde im Vergleich zur letzten Austragung 2015 verdoppelt. Die schlechte Nachricht: Die Weltmeisterinnen erhalten damit zwar vier Millionen, das männliche Pendant aber deren 38 – also rund zehnmal mehr.

Schweizer Meisterschaft

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Die Swiss Football League zahlt an die Teams der obersten beiden Ligen einen Beitrag für Entschädigungen aus den Urheberrechten (total 24 Millionen Franken für die Super League, 6,5 Millionen für Challenge League). Je besser klassiert, desto mehr Geld gibt es. Der Meister erhält 3,3 Millionen Franken, der Zehntplatzierte der Super League noch 1,8 Millionen.

Bei den Frauen zahlt der Schweizerische Fussballverband eine Meisterprämie von 5000 Franken. Dazu kommen Label-Zahlungen, welche der SFV und die SFL finanziert. Zum einen kann pro Verein eine maximale Klubprämie von 48'000 Franken verdient werden, zum anderen ein Ausbildungs-Label (13'000 Franken).

Eishockey

Weltmeisterschaft

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Die IIHF zahlt keine Preisgelder, sondern «Development Money» an den Landesverband, je nach Platzierung. Finnland erhielt als Weltmeister eine Million US-Dollar.

Bei den Frauen wird weder Preisgeld noch «Development Money» bezahlt. Die IIHF subventioniert die Frauen-WM-Turniere mit einer Million Dollar. Ohne diese Gelder gäbe es die Anlässe nicht.

ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON FLORENCE SCHELLING --- Switzerland's ice hockey women goalkeeper Florence Schelling celebrates her bronze medal during the women's ice hockey victory ceremony at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi, at the Bolshoy Ice Dome, in Sochi, Russia, on Thursday, February 20, 2014. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die wohl berühmteste Schweizer Eishockey-Spielerin: Torhüterin Florence Schelling mit der Bronzemedaille von den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Bild: KEYSTONE

Schweizer Meisterschaft

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Weder der Frauen-, noch der Männer-Meister der Schweiz erhält eine Prämie vom Schweizer Eishockey Verband.

Tennis

Grand-Slam-Turnier (French Open)

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Bei den Grand-Slam-Turnieren verdienen Männer und Frauen gleichviel. Allerdings sind die Preisgelder der vier Events unterschiedlich. In Australien (gleiches Preisgeld seit 2001) gab es 2019 je 4,5 Millionen Franken für den/die Sieger/in, beim French Open (gleiches Preisgeld seit 2006) 2,6 Millionen, in Wimbledon (gleiches Preisgeld seit 2007) 3,1 Millionen und beim US Open (gleiches Preisgeld seit 1973) 3,8 Millionen Franken (2018).

epa07615794 Belinda Bencic of Switzerland plays Donna Vekic of Croatia during their women’s third round match during the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 31 May 2019.  EPA/JULIEN DE ROSA

Belinda Bencic erhielt für das Erreichen der dritten Runde an den French Open noch rund 160'000 Franken. Bild: EPA/EPA

Weitere Turniere

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Auf den kleineren Turnierstufen ist das Preisgeld nicht immer ausgeglichen. Allerdings gibt es auch nur wenige Turniere, an denen Frauen und Männer teilnehmen. Bei den beiden nacheinander ausgetragenen Turnieren in Gstaad kassierten die Männer 2018 beispielsweise mehr als doppelt so viel wie die Frauen (2019 wird das Frauenturnier in Gstaad nicht mehr ausgetragen).

Auf der zweithöchsten Turnier-Stufe bewegen sich die Gesamt-Preisgelder der Männer (ATP 1000) zwischen 5,5 und 9,3 Millionen, bei den Frauen (Premier Mandatory) zwischen 7 und 9 Millionen. Allerdings werden neun 1000er-Turniere ausgetragen und nur deren vier Premier Mandatory.

Hier gibt es alle Preisgeld-Details zu den Frauen- und Männerturnieren.

Ski

Weltmeisterschaft

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Die Preisgelder an der WM sind für Männer und Frauen gleich, anders als beim Weltcup kassieren aber nur die Top 6 pro Rennen. 2019 verdiente Mikaela Shiffrin an der WM mit 112'000 Franken am meisten. Rang 2 ging an Petra Vlhova (94'000 Franken). Erst dann folgten die ersten zwei Männer mit Alexis Pinturault und Marcel Hirscher (je 77'000 Franken).

epa07353071 Wendy Holdener of Switzerland reacts in the finish area during the Slalom run of the women's Alpine Combined race at the FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden, 08 February 2019. Holdener won the competition.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Wendy Holdener sahnte in der letzten Saison total 166'909 Franken an Weltcup-Preisgeldern ab. Bild: EPA/KEYSTONE

Weltcup (Abfahrt in Lake Louise)

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Auch im Weltcup sind die Preisgelder seit Jahren grundsätzlich gleich. Meist gibt's für einen Sieg 45'000 Franken, teilweise kann der Betrag auch höher oder tiefer ausfallen. Dominik Paris, Abfahrtssieger in Kitzbühel 2019, kassierte für diesen Erfolg beispielsweise 84'000 Franken.

In Sachen Gesamtpreisgeld über die Saison gesehen, lag in den letzten zwei Jahren mit Mikaela Shiffrin jeweils eine Frau vorne (2019: 886'000 Franken). Bester Mann 2019: Marcel Hirscher mit 565'000 Franken. Hier gibt's alle Details.

Schwingen

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Im Schwingen gibt's bekanntlich keine Preisgelder, sondern man darf sich am Gabentisch bedienen. Während bei den Männern der Siegermuni am Eidgenössischen dem König zusteht (2019 wird Siegermuni-Kolin auf 8'000 bis 9'000 Franken geschätzt), gibt es für die Frauen nicht immer den gleichen Preis.

2017 war es noch ein Spiegel in schön geschnitztem Holzrahmen, 2018 gab es eine Treichel (Bild) unten und auch 2019 haben die Veranstalter von Menznau LU eine schön verzierte Treichel für die Siegerin vorgesehen. Diese wird rund zehnmal weniger Wert sein, als ein Siegermuni der Männer.

Diana Fankhauser, Schwingerkönigin 2018

Die amtierende Schwingerkönigin Diana Fankhauser mit ihrem Preis 2018. Fankhauser übrigens verkörpert mit 162cm Körpergrösse und 65 Kilogramm nicht unbedingt das Schwingerinnenbild. bild: esfv

Rad

Giro d'Italia

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Die Tour de France gibt es für die Frauen nicht, darum nehmen wir den Vergleich mit dem Giro. Die Siegerin der Frauen erhält am Ende eine Prämie von 6'700 Franken, der Sieger der Männer kassiert die Schlussprämie von 130'000 Franken (bei beiden Rennen gibt's auch noch kleinere Beträge pro Tag, an dem man das Leadertrikot trägt).

Flandern Rundfahrt

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Bei den grossen Eintagesklassikern tragen Frauen und Männer nicht immer die gleichen aus. Die Flandern Rundfahrt ist aber für beide Geschlechter ein wichtiges Rennen. Die Männer kassierten 2019 rund 15-mal mehr als die Frauen.

Mountainbike

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Männer und Frauen erhalten auf der UCI-Tour beim Crosscountry und Downhill seit 2013 die gleichen Preisgelder. Dies gilt sowohl für die einzelnen Rennen, wie auch für das Gesamtklassement. Die Strecken sind meist auch identisch, Männer müssen einfach mehr Runden absolvieren.

ZUM DRITTEN SIEG DER SCHWEIZER MOUNTAINBIKERIN JOLANDA NEFF IM VIERTEN WELTCUP-SAISONRENNEN IN KANADA STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Jolanda Neff of Switzerland (4th place) competes during the UCI Cross Country Mountainbike World Cup, on Sunday, July 5, 2015, in Lenzerheide, Switzerland. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die dreifache Mountainbike-Gesamtweltcup-Siegerin Jolanda Neff an einem Rennen in Lenzerheide Bild: KEYSTONE

Curling

Welt- und Schweizer Meisterschaft

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Geld gibt es an Welt- und Schweizermeisterschaften im Curling nicht zu gewinnen. Immerhin ist es bei Schweizermeisterschaften (im Normalfall) so, dass der Titelträger an die WM darf.

epa07460960 Switzerland's team pose whit medals after winning the gold match between Switzerland and Sweden during the Women's Curling World Championship in Silkeborg, Denmark, 24 March 2019.  EPA/HENNING BAGGER  DENMARK OUT

Die Schweizer Curlerinnen gewannen diesen Frühling Gold an den Women's Curling World Championship in Dänemark. Bild: EPA/RITZAU SCANPIX

Grand-Slam-Turnier

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In der Turnierserie Grand Slam of Curling gibt es für Männer und Frauen gleich viel zu gewinnen. Sowieso ist Curling eine der Sportarten, in welchen Männer und Frauen längst gleichberechtigt behandelt werden. «An einigen Grand-Slam-Turnieren kassieren die Sieger rund 30'000 Franken Preisgeld», so André Schwaller von Swiss Curling.

Beachvolleyball

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Anders als beim Tennisturnier, findet das Beachvolleyball-Event in Gstaad für Frauen und Männer gleichzeitig statt. Auch die Preisgelder sind exakt gleich: 40'000 Dollar. Gstaad gehört mit Wien und Fort Lauderdale zu den drei 5-Star-World-Tour-Turnieren (höchste Klasse). Bei 4-Star-Anlässen gibt es für den Sieger noch 20'000 Dollar.

Anouk Verge Depre of Switzerland, left, and her teamate Joana Heidrich of Switzerland celebrate during the Beachvolley Worldtour Major Series, on Wednesday, July 11, 2018 in Gstaad, Switzerland. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Anouk Vergé-Dépré und Joana Heidrich während einem Spiel letzten Sommer in Gstaad Bild: KEYSTONE

Golf

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Im Golf veranstaltet die PGA (Männer) und LPGA (Frauen) jeweils die Championship. Während Brooks Koepka, der Sieger der Männer 2019, fast zwei Millionen an Preisgeld kassierte, musste sich Frauensiegerin Sei Young Kim mit rund 270'000 Franken zufrieden geben.

Handball

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Im Schweizer Handball gibt es für den Meister (Männer und Frauen) kein Preisgeld. Geld zu gewinnen gibt es dafür im Cupfinal, sowie an den Supercup-Spielen (Meister gegen Cupsieger). Der Sieger erhält jeweils etwas mehr als der Zweite. Über die genaue Höhe der Preisgelder gibt der Schweizerische Handballverband keine Auskunft, die Prämien seien bei Männern und Frauen jedoch gleich hoch.

Kunstturnen

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Hier werden Männer und Frauen an der WM gleich behandelt. Der/die Sieger/in im Mehrkampf an der WM 2018 in Doha kassierte 5'000 Franken. An den einzelnen Geräten war das Preisgeld auf 3'000 Franken pro Disziplin angesetzt.

Langlauf

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Im Engadin gibt es für den Sieger der Männer und die Siegerin der Frauen 10'000 Franken. Die weiteren Platzierten von Rang 2 (je 5'000 Franken) bis Rang 6 (je 500 Franken) erhalten abgestufte Prämien.

Auch im Weltcup ist das Preisgeld ausgeglichen. So kassierten die Sieger der Tour de Ski 2019 je 55'000 Franken.

epa07426528 Switzerland's Nathalie von Siebenthal celebrates winning the 51st annual Engadin skiing marathon in St. Moritz, Switzerland, 10 March 2019.  EPA/ENNIO LEANZA

Nathalie von Siebenthal gewann in einer Zeit von 1:30:41 Stunden den Engadiner Skimarathon 2019. Bild: EPA/KEYSTONE

Leichtathletik

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Gleiches Preisgeld für beide Geschlechter ist auch in der Diamond League das Credo. An den Finalwettkämpfen 2019 (in Zürich und Brüssel) gibt es pro Disziplin für die jeweiligen Sieger 50'000 Franken. Bei den Qualifikationsmeetings (u.a. Lausanne) gibt es für die jeweiligen Gewinner 10'000 Franken.

Tischtennis

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Swiss Table Tennis schüttet nur an einem Anlass Preisgeld aus – am Finale des Ranglistenturniers mit den besten acht Spielern und Spielerinnen. Dort beträgt das Preisgeld insgesamt 3‘000 Franken.

Je 700 Franken gehen an den/die Sieger/in, je 500 Franken gibt's für die Zweitplatzierten und noch je 300 Franken für die Drittplatzierten.

An den Schweizermeisterschaften und an weiteren regionalen und nationalen Turnieren ist es dem Organisator überlassen, ob er ein Preisgeld vergibt.

Switzerland's Celine Reust returns the ball to Klaudia Kusinska of Poland during the Women's Team Table Tennis European Championship 2017 Group E qualifying match between Poland and Switzerland in Poznan, Poland, 27 September 2016. (KEYSTONE/PAP/PAWEL JASKOLKA)

Die Siegerin des RLT Finale Mai 2019: Céline Reust vom TTC Neuhausen (hier an den Team-Europameisterschaften 2017) Bild: PAP

Marathon

New York Marathon

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Auch in der Leichtathletik sind gleich hohe Preisgelder an der Tagesordnung. Der/die Sieger/in in New York kassiert knapp 100'000 Franken. Insgesamt wird pro Kategorie rund 270'000 an Preisgeld ausgeschüttet.

Zürich Marathon

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In Zürich werden kleinere Brötchen gebacken. Die Sieger der Männer und Frauen erhalten je 4'000 Franken Prämie, wie der Veranstalter mitteilt.

Unterschiede gibt es bei schnellen Zeiten. Während der männliche Sieger bei einer Zeit von unter 2:08 Stunden 10'000 Franken extra verdient, gibt es für die Frauen bei einer Siegerzeit von unter 2:25 Stunden 5000 Franken.

Triathlon

Iron Man Hawaii

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Bei den Iron-Man-Weltmeisterschaften auf Hawaii wird das Gesamt-Preisgeld von 650'000 auf beide Geschlechter gleich verteilt. Die Sieger kassieren 120'000 Franken. Die nächstgrösste Gesamt-Preisgeldkategorie bei Iron-Man-Rennen beträgt 250'000 Franken (45'000 für den Sieger/die Siegerin).

Iron Man Switzerland (Zürich)

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In Zürich wird am 21. Juli beim Iron Man Switzerland geschwitzt. Dieser befindet sich mit einer Gesamtpreisgeldsumme von 30'000 Franken in der dritttiefsten Kategorie. Der Sieger und die Siegerin gehen je mit 6'000 Franken mehr nach Hause.

IMAGE DISTRIBUTED FOR IRONMAN - (L-R) Rachel Joyce, of England, Daniela Ryf, of Switzerland, and Liz Blatchford, of Australia, celebrate after finishing top three in the women's 2015 IRONMAN World Championship Presented by GoPro in Kailua-Kona, Hawaii on Saturday, Oct. 10, 2015.  Joyce finished in second, Ryf in first place, and Blatchford in third.  (Marco Garcia/AP Images for IRONMAN)

Daniela Ryf (Mitte) feiert einen ihrer vier Siege am Iron Man Hawaii (hier 2015). Bild: AP Images for IRONMAN/AP Images

Unihockey

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Die Prämien im Schweizer Unihockey werden gerade neu ausgearbeitet. Der Verband verzichtet daher auf konkrete Zahlen, teil aber mit, dass sich die Prämien im vierstelligen Bereich bewegen.

Bisher gab es an den drei grössten Events – Superfinal (Meisterschaftsfinal), Cupfinal und Supercup – Prämien. Während die Cupsieger bei Männer und Frauen bisher gleich viel Geld erhielten, bekam der Schweizer Meister und Supercupsieger der Männer doppelt so viel Geld wie bei den Frauen.

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  • arni99 15.06.2019 06:32
    Highlight Highlight Beispiel Fussball: würden sich die grossen Clubs (zb Lyon, Bayern, Barca, Wolfsburg) sich das kostspielig Hobby Frauenfussball nicht leisten (mit Frauenfussball verdient kein Verein auch nur einen Rappen) könnte keine Frau Fussball auf Profi Niveau spielen.
    Spitzensport ist teil der Unterhaltungsindustrie, und Geld verdient nur wer etwas produziert für das es einen Markt gibt.
    Beispiel: letzten Sommer Frauenfussball Freundschaftsspiel FCZ : Bayern (Schweizermeister gegen CL Halbfinalist) Zuschauer ca. 150!
  • exeswiss 15.06.2019 03:12
    Highlight Highlight Tennis French open turniersieger

    Nadal: 2'580'000 CHF / 23 Sätze = 112'174 CHF/Satz

    Barty: 2'580'000 CHF / 16 Sätze = 161'250 CHF/Satz

    wie man sieht verdienen die frauen beim tennis nicht gleichviel, sondern schlichtweg 50'000 CHF mehr pro gespielten satz.
  • Toerpe Zwerg 14.06.2019 22:06
    Highlight Highlight Kann bitte jemand meiner Frau sagen, dass Sport schauen voll super ist?
  • murrayB 14.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Solange Sportarten nach geschlechter getrennt werden ist eine Unterscheidung der Preisgelder sinnvoll - reine Männersportarten haben nun mal mehr Zuschauerinteresse, sei es vor Ort oder im Fernsehen...

    Wer hier nach Gleichberechtigung ruft, müsste alle in der gleichen Kategorie starten - und würde auffallen? Die Frauen hätten in den meisten Sportarten keine Chance mitzuhalten...

    Daher macht wiederum eine Differenzierung der Preisgelder auch Sinn!
    • Shura 14.06.2019 21:00
      Highlight Highlight Und wieso haben Männerspotarten mehr Interesse generiert? Da muss man ansetzen, indem man den Frauenspoet mehr unterstützt, in die Medien bringt und die gleiche Sendezeit gibt.
    • Toerpe Zwerg 14.06.2019 22:08
      Highlight Highlight Und den Anfang machen die Frauen selber, indem sie sich für Sport allgemein und für Frauen-Sport interessieren?

      Na?
    • Pümpernüssler 15.06.2019 08:02
      Highlight Highlight @shura solange sich frauen nicht für frauensport interessieren, kann auch kein markt wachsen. mehr frauensport fordern aber selber nicht hingehen 🤷‍♀️
  • 54er 14.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Naja und wieviele Frauen kennt ihr die Frauenfussball schauen und wieviele Männer kennt ihr die Männerfussball schauen ?.. so macht der Vergleich sind und alles andere macht keinen Sinn!!
    • redeye70 14.06.2019 22:10
      Highlight Highlight Und wieviele Frauen schauen Männerfussball? Sehr viel mehr als beim Frauenfussball. Im Unihockey werden die jeweiligen Finale der Meisterschaft und des Cup zusammen an einem Tag durchgeführt. Bei den Frauen ist das Zuschaueraufkommen deutlich kleiner. Bei den männlichen wie auch weiblichen Zuschauern.
  • Gretzky 14.06.2019 18:16
    Highlight Highlight Ist ein ziemlich schwachsinniger Vergleich. Frauenfussball z.B. generiert null Geld, da kann man schlecht erwarten, dass die Frauen gleich viel verdienen. Wie soll sowas gehen. Im grossen ganzen scheint es mit nicht so ungerecht verteilt. Wo die Einnahmen ähnlich sind verdient Frau und wo nicht halt nicht. Da bestimmt Angebot und Nachfrage. Das hat mit den Geschlechtern genau nix zu tun.
  • Beobachter 14.06.2019 18:12
    Highlight Highlight Natürlich gibt es Ungleichheit. Vor allem im Tennis. Oder hat schon mal jemand das Preisgeld bei den French Open nach gespielter Zeit in einen Stundenlohn umgerechnet....? Längere Spielzeit=längere Sendezeit=grössere Werbeeinnahmen. Die Lohngleichheit vor allem bei den Grand Slams hat dann auch nichts mit Leistungsgleichheit oder Lohngerechtigkeit zu tun.
  • Bruno Wüthrich 14.06.2019 17:54
    Highlight Highlight So ein umfangreicher Artikel. Und eigentlich völlig irrelevant. Spitzensport gehört zur Unterhaltungsindustrie und ist ein Markt. Wir leben in der freien Marktwirtschaft, wo sich die Preise in vielen Fällen ausschliesslich über Angebot und Nachfrage bilden. Sport muss sich verkaufen lassen. Die Werbung springt nicht auf den Zug gleich gut auf.
    In vielen Fällen lässt sich Frauensport schlicht und ergreifend nicht gleich gut vermarkten wie Männersport. Das mag ungerecht erscheinen, ist aber einfach so. Jemand muss die Preisgelder ja auch bezahlen. Ins Blaue hinaus tut dies niemand.
  • JayCee 14.06.2019 17:37
    Highlight Highlight Bitte nur 5 min Frauenfussball WM schauen und dann sollte jedem klar sein was für einen Seich ihr da vergleicht.
  • Schutudent 14.06.2019 17:33
    Highlight Highlight Hier handelt es sich nicht um eine Verletzung der Gleichberechtigung, sondern der Anwendung des Kapitalismus'. Man wird nicht nach "wie fest jemand arbeitet" bezahlt, sondern wie viel Wert jemand generiert. Das ist im Frauen-Leistungssport nun mal weniger.
  • Xiakit 14.06.2019 17:13
    Highlight Highlight Der Sport ist einfach wirtschaftlich orientiert, da wird gezeigt was die Zuschauer sehen wollen. Ein Teil der Ideale bleibt immer am Geldschein kleben.
  • Emil22 14.06.2019 16:57
    Highlight Highlight Ich fordere die Zulassung von Männern zu Olympia beim Synchronschwimmen! Sofort! Jetzt!
    • Wander Kern 15.06.2019 06:45
      Highlight Highlight Wer will sowas sehen?
    • Emil22 15.06.2019 15:52
      Highlight Highlight Völlig egal. Kann völlig sinnfrei sein, aber Gleichberechtigung. Hü!
  • Caprice 14.06.2019 16:38
    Highlight Highlight Leute, REITEN! Die einzige Sportart in der Frauen und Männer zusammen gewertet werden und ihr erwähnts nicht mal...
    • Forreal 14.06.2019 18:10
      Highlight Highlight Da machen ja auch die Pferde den Sport ;)
    • Francis Begbie 14.06.2019 19:04
      Highlight Highlight Warum eigentlich nicht auch im curling? Weiss das jemand? Damit es zwei Weltmeister/innenteams, Olympiasieger-/innenteams etc zu feiern gibt? Wäre eigentlich ein ehrlicher Grund, oder?
    • Caprice 14.06.2019 21:50
      Highlight Highlight @Forreal Stuten und Wallache / Hengste werden auch zusammen gewertet ;)
  • Holzkopf 14.06.2019 16:36
    Highlight Highlight Für Äpfel (DER Apfel) wird in der Schweiz ein Vielfaches mehr an Geld ausgegeben als für Birnen (DIE Birne)...das ist sehr ungerecht und diskriminierend.

    Fazit: Entweder führen wir ein Obligatorium ein, dass man mit jedem Apfel auch eine Birne kaufen muss...oder wir hören auf, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. 😉
  • Super 14.06.2019 16:36
    Highlight Highlight Solche Sinnlosen Vergleiche erschweren nur die Diskussion über echte Frauendiskriminierung!
  • Neruda 14.06.2019 16:34
    Highlight Highlight Sport soll nach Zuschauerinteresse bezahlt werden. Dass das klappt, zeigt die Leichtathletik ja. Und weil ihr immer so rumschreit, beim Tennis sieht es wohl anders aus, da bekommen die Frauen dem Interesse (und Leistung) entsprechend zu viel. Dass beim Doppel Federer-Bencic immer auf Bencic und Kerber gespielt wurde, sagt ja auch etwas aus. Zudem lenkt diese Diskussion nur von der wirklichen Lohndiskriminierung ab und das nervt mich ungemein! Von gleichem Lohn im Sport profitieren eine Handvoll Frauen, in der Wirtschaft Millionen von Frauen!
  • Herren 14.06.2019 16:14
    Highlight Highlight Dann fordere ich gleiche Gagen für männliche Pornodarsteller! 😎
    • Maragia 14.06.2019 20:43
      Highlight Highlight Und für männliche Sexarbeiter :P
    • Toerpe Zwerg 14.06.2019 22:12
      Highlight Highlight Und models ...
  • fidget 14.06.2019 16:13
    Highlight Highlight Das lässt sich doch so gar nicht vergleichen. Wenn man sich die Tabelle genauer ansieht, merkt man, dass dort wo die Preisgelder identisch sind, es sich eher um Randsportarten bzw. solche mit wenig Zuschauerinteresse handelt. Die Preisgelder dürfte stark vom Zuschauerinteresse abhängig sein. Dies generiert auch die Werbeeinnahmen. Männerfussball-WM ist für Sponsoren viel interessanter, als die Frauenfussball-WM, weswegen dann auch mehr Geld fliessen kann. Solche Dinge muss man immer im Zusammenhang betrachten und nicht nur so eindimensional vergleichen.
  • Hipster mit Leggins 14.06.2019 16:11
    Highlight Highlight Bin ich der einzige, der sich nur noch langweilt, wenn die "Lohnungleichheit" nur noch mit Sportlerinnen, insbesondere Fussballerinnen, diskutiert wird? Merkt niemand wie kontraproduktiv das etwa für Putzfrauen ist, die wirklich "gleiche" Arbeit verrichten?
  • Johnny Geil 14.06.2019 15:59
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • giandalf the grey 14.06.2019 15:56
    Highlight Highlight Sport ist eben Unterhaltung. Man verdient als Sportler nicht durch Siege, sondern durch den Wettkampf. Ist der Wettkampf spannend, schauen viele Leute zu, was Einnahmen generiert. Frauenfussball interessiert halt (noch) niemanden, weil der Männerfussball (noch) interessanter ist. Man kann nicht erwarten, dass man Preisgelder ausgeschüttet bekommt, die man dem Verband vorher nicht reingeholt hat. Der Produzent eine gefloppten Serie käme ja nie auf die Idee, eine zweite Staffel finanziert bekommen zu wollen, weil eine andere Serie des gleichen Unternehmens gut lief? Das ist next level absurd!
  • Basubonus 14.06.2019 15:48
    Highlight Highlight Wie wird im Sport Geld generiert? Durch Aufmerksamkeit, Publikumsinteresse. Wo besteht mehr Aufmerksamkeit, Publikumsinteresse?

    Mit der Beantwortung dieser Frage erübrigen sich solche Artikel. Bitte etwas mehr Objektivität und Sachverstand, Danke.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.06.2019 15:41
    Highlight Highlight Unisex Sportarten und das Problem ist erledigt. Die oder der bessere gewinnt.
    • Diavolino666 14.06.2019 15:48
      Highlight Highlight @neoliberaler Raubtierkapitalist
      Nein, denn dann gewinnt der körperlich Überlegene. Welches Geschlecht wäre da wohl benachteiligt?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.06.2019 15:59
      Highlight Highlight Ich dachte, es gibt keine Unterschiede zwischen Mann und Frau und dass Verdienstunterschiede rein auf Diskriminierung beruhen. Oder gibt es doch Unterschiede, die eine Einkommensdifferenz erklären?
    • Walter Sobchak 14.06.2019 16:10
      Highlight Highlight @Diavolino666
      Genau und deshalb ist es müssig über Unterschiede in den Preisgeldern zu reden.

      Fakt ist, in vielen Sportarten wird es nie eine Lohngleichheit geben, da aufgrund der körperlich besseren Voraussetzungen der Männersport oft attraktiver ist.

      Ich kenne in meinem Umfeld zum Beispiel keine Frau, die Frauenfussball schaut, jedoch ganz viele die sich stark für Männerfussball interessieren.
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  • DrEurovision 14.06.2019 15:41
    Highlight Highlight bei Gstaad im Tennis hinkt der Vergleich einwenig, da das WTA Turnier eine tiefere Stufe hat, als das ATP 250
    • Illuminati 14.06.2019 15:59
      Highlight Highlight In diesem Artikel hinkt sowieso alles etwas und das zwar gewaltig sorry😂
  • OhDeaSu 14.06.2019 15:38
    Highlight Highlight Naja die jeweiligen Männerteams generieren auch mehr Einnahmen für den jeweiligen Verband. Es geht ja nicht um die effektive „Leistung“ die entlohnt wird sondern ist letztendlich ein Anteil am Gewinn den die jeweilige Sportart/Verband erwirtschaftet

    Man vergleicht ja auch nicht die einzelnen Sportarten und wundert sich über eine „Ungleichbehandlung“. Im Sport verdient generell nur die besten/ populärsten richtig Geld.



  • Cédric Wermutstropfen 14.06.2019 15:37
    Highlight Highlight Das hat nichts mit Gleichberechtigung oder Diskriminierung zu tun, sondern mit mangelnder Nachfrage. Ich kenne selbst eine Frau, die in ihrer Sportart im Nationalkader spielt und ich würde es ihr von Herzen gönnen, dass sie wie die Männer, die auf derselben Stufe und in derselben Sportart spielen, davon alleine leben könnte. Aber das ist weder Auftrag der Gesellschaft, noch des Staates. Das sind aggregierte, individuelle Konsumentscheidungen.
  • Guzmaniac 14.06.2019 15:36
    Highlight Highlight Vielleicht, aber wirklich nur vielleicht, liegts am Zuschauerinteresse?🤔

    • Illuminati 14.06.2019 16:01
      Highlight Highlight Nein unmöglich, die rucken mit dem Geld einfach nicht raus!
      °Achtung Ironie°
  • Walter Sobchak 14.06.2019 15:36
    Highlight Highlight Sehr gute Aufstellung und auch absolut gerechtfertigte Verteilungen der Preisgelder:

    Fussball, Eishockey, Schwingen etc haben die Männer deutlich mehr Zuschauer, der Sport ist deutlich attraktiver, deshalb auch gerechtfertigt dass Mann mehr kassiert.

    Ski Alpin, Triathlon etc gibt es keinen Attraktivitätsunterschied deshalb gleiche Preisgelder.

    Einziges Ungleichgewicht meiner Meinung nach im Tennis, wo die Frauen bei Grand Slam's gleich viel verdienen, obwohl sie nur auf 2 Gewinnsätze spielen.
  • AquaeHelveticae 14.06.2019 15:33
    Highlight Highlight Ihr habt vergessen die verkauften Tickets bei den Anlässen bzw. die jeweiligen generierten Einkünfte zu erwähnen.
    So macht ein Vergleich wohl kaum Sinn.
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  • Chris69 14.06.2019 15:30
    Highlight Highlight und jetzt bitte noch die Spalte Zuschauerinteresse, Stadionbesuche, Einschaltquoten und wir haben einen fundierten Artikel und nicht nur Polemik
    • P. Silie 14.06.2019 15:41
      Highlight Highlight Sie pöser Pursche! Man sollte Ihren Kommentar wegen 'zu realistisch' melden!
    • nGaggi 14.06.2019 15:41
      Highlight Highlight Einschaltquoten spielen eine kleinere Rolle als die Preise für die Fernsehrechte und Erträge durch Sponsoring von Ligen, Grossanlässen oder ähnlichem sind definitiv entscheidend.
    • So en Ueli 14.06.2019 16:16
      Highlight Highlight *insert thank you Gif*
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