Sport
Dominique Aegerter

Aegerter am ersten Trainingstag auf Rang 9

Dominique Aegerter.
Dominique Aegerter.Bild: David Vincent/AP/KEYSTONE
Motorrad

Aegerter am ersten Trainingstag auf Rang 9

Dominique Aegerter ist im Moment die Nummer 1 der Schweizer Moto2-Piloten. Am ersten Trainingstag zum GP von Katalonien fährt der 23-jährige Oberaargauer auf Rang 9, Tom Lüthi belegt Rang 11.
13.06.2014, 12:5513.06.2014, 17:32

Aegerter darf am Montag in Barcelona erstmals in seiner Karriere bei einem «In-Season-Testtag» eine MotoGP-Maschine testen darf. Heute hat der 23-jährige Oberaargauer am Vormittag noch die fünftbeste Zeit realisiert, konnte diese am Nachmittag bei 33 Grad Hitze aber nicht verbessern. So rutsche der WM-Vierte in der Tagesrangliste auf Rang 9 ab mit 1,117 Sekunden Rückstand. 

Trotzdem war Aegerter bester Suter-Fahrer, vor ihm klassierten sich sieben Kalex-Piloten, angeführt vom spanischen WM-Leader Esteve Rabat und dem Deutschen Jonas Folger, der bereits 0,746 Sekunden einbüsste. Auf Rang vier hinter Rabats Teamkollegen Mika Kallio folgt der Brite Sam Lowes auf Speed Up, der seine Angriffslust mit zwei Stürzen beklagte. 

Bild
Bild: Lukasz Swiderek/freshfocus

Mehr zum Thema Motorsport

Ebenfalls zu Boden musste Tom Lüthi im ersten Training. Der 27-jährige Emmentaler konnte das Training aber fortsetzen und auf Rang 6 beenden, war am Nachmittag aber auch nicht mehr schneller geworden und als Elfter aus den Top Ten gefallen. Lüthi stürzte schon vor knapp zwei Wochen beim GP von Mugello und bestreitet nach dem Bruch des rechten Ringfingers und Verlust des Fingernagels das Rennwochenende in Barcelona mit Schmerzen und einem Spezial-Handschuh.

Die beiden anderen Moto2-Schweizer kamen auf die Ränge 25 und 33. Randy Krummenacher verlor 1,806 Sekunden, Aegerters Teamkollege Robin Mulhauser bereits 3,360 Sekunden. 

In der Königsklasse zauberte am Morgen Aleix Espargaro auf der mit einem superweichen Hinterreifen ausgerüsteten Forward-Yamaha die Bestzeit auf den Asphalt mit 0,729 Sekunden Vorsprung auf Yamaha-Werkfahrer Jorge Lorenzo. An diese Zeit kam auch am Nachmittag keiner mehr heran. Nach zwei Trainings heissen die ersten Verfolger Bradley Smith (Gb, Yamaha), Stefan Bradl (De, Honda) und auf Rang vier der Weltmeister und Saisondominator Marc Marquez (Sp, Honda), der alle bisherigen sechs Rennen gewinnen konnte. (si/qae)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Der «Fall Fischer» – eine Sperre im Niemandsland zwischen Justiz und Moral
Fünf Jahre bis und mit 2030 für alle IIHF-Wettbewerbe (WM, Olympia) gesperrt: Das ist das Urteil des internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) im Fall Fischer. Alles klar? Nein.
Was den Fall grundsätzlich so heikel macht: Die Basis für die Sperre für alle IIHF-Wettbewerbe wie WM- und Olympiaturniere (im Originalton: «all IIHF Competitions») ist eine nach schweizerischem Strafrecht erfolgte Verurteilung wegen Urkundenfälschung (gefälschtes Impfzertifikat im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 2022). Die Busse hat Patrick Fischer bezahlt. Der Fall ist damit juristisch in der Schweiz abgeschlossen. Aber das Problem dabei: Mit dem gefälschten Zertifikat hat er Gesetze des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) verletzt: Das Impfzertifikat war die Voraussetzung für die Zulassung zu den Olympischen Spielen in Peking.
Zur Story