Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
05.05.2015; Prague; Eishockey WM 2015 - IIHF ICE HOCKEY WORLD CHAMPIONSHIP;
Switzerland - Germany;
Torhueter Reto Berra (SUI) gratuliert Torhueter Leonardo Genoni (SUI) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Reto Berra (hinten) oder Leonardo Genoni. Wer soll das Tor hüten? Bild: freshfocus

Berra oder Genoni: Welcher Goalie soll uns in den WM-Halbfinal hexen?

Bis jetzt hat Glen Hanlon seine Goalies an der WM immer abwechselnd spielen lassen. Das war soweit – obwohl Leonardo Genoni klar bessere Werte ausweist – okay. Aber spätestens im Viertelfinal muss er sich für den «Besseren» entscheiden. Wer soll dies sein?



Vor der WM erklärte Glen Hanlon: Reto Berra ist die Nummer 1. In den bisherigen sechs Partien kam er dreimal zum Einsatz, genauso wie Konkurrent Leonardo Genoni. Hanlon wechselt ab. Fährt er so fort, spielt Genoni am Dienstag im letzten (wenig bedeutenden) Gruppenspiel gegen Tschechien. Und Reto Berra im entscheidenden Viertelfinal.

Soweit die banale Rotationslogik. Doch ein Blick auf die Statistik lässt an der Nummer 1 zweifeln. Reto Berra liegt in der Goalierangliste auf Platz 17 (von 18 eingesetzten Torhütern). Seine Fangquote beträgt schwache 85,87 Prozent. Umgerechnet auf Tore pro 60 Minuten steht er mit 4,16 Gegentreffern gar mit Abstand am schlechtesten da. Er kassiert damit fast ein Tor mehr als der zweitschwächste Keeper.

Du bist gefragt: Wen würdest du aufstellen?

Umfrage

Wer soll für die Schweiz im WM-Viertelfinal im Tor stehen?

  • Abstimmen

1,084

  • Reto Berra8%
  • Leonardo Genoni89%
  • Ist egal, scheiden eh aus.3%

Mit Genoni deutlich mehr Punkte geholt

Mit zwei Zählern (Penalty-Niederlage gegen Österreich und Overtime-Pleite gegen Lettland) ist auch Berras Punkteausbeute deutlich schwächer als diejenige von Leonardo Genoni (bisher sechs Punkte).

Genoni brilliert mit einer Fangquote von 95,52 Prozent (0,98 Tore pro 60 Minuten) und Rang 2 hinter US-Keeper Connor Hellebuyck. Zudem bringt der 27-Jährige einmal mehr den Meister-Spirit mit. Davos hexte er zum Titel, während Berra zu «nur» 19 NHL-Einsätze und fünf Partien in der AHL mit den Lake Erie Monsters ausweisen kann.

Berra allerdings weiss, wie man sich auf internationalem Parkett schlagen muss. Für Genoni ist die nach 2011 erst die zweite WM. Berra war beim Silberlauf 2013 grosser Rückhalt. Im Halbfinal führte er die Schweiz zum 3:0 gegen die USA – den wahrscheinlichen Viertelfinalgegner.

Alle Eishockey-Weltmeister

Das könnte dich auch interessieren:

Alle gegen Trump: Demokraten treten an zum ersten TV-Duell

Link zum Artikel

Wer in Europa am meisten Dreckstrom produziert – und wie die Schweiz dasteht

Link zum Artikel

25 Bilder von Sportstars, die Ferien machen

Link zum Artikel

Mit diesen 10 Apps pimpst du dein Smartphone zum Büro für unterwegs

Link zum Artikel

Holland ist aus dem Häuschen, weil diesem Schwimmer gerade Historisches gelang

Link zum Artikel

Schneider-Ammanns Topbeamter gab vertrauliche Infos an Privatindustrie weiter

Link zum Artikel

Weshalb die Ära Erdogan jetzt schneller vorübergehen könnte, als du denkst

Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pax Mauer 11.05.2015 21:12
    Highlight Highlight Wenn Hanlon wirklich Berra spielen lässt, ist er definitiv der Glon der Nation. Und hoffentlich bald seinen Job los...
  • Nummelin 11.05.2015 19:02
    Highlight Highlight Manzato natürlich
  • Illuminati 11.05.2015 16:56
    Highlight Highlight Ganz klar Genoni! Auch wenn Berra bisher auch gut gespielt hat, ist Genoni mit der jetzigen Form klar ein Gewinn für unsere Nati!
    • Nicosinho 12.05.2015 13:05
      Highlight Highlight GENOOOOONI

Die Schweiz ist «B-Weltmeister» – der erstaunlichste Reifeprozess aller Zeiten

4:1 gegen Norwegen. Vier Siege zum WM-Auftakt hatten wir auch schon. Aber noch nie auf diese Art und Weise. Die grosse Frage lautet nun: Wie weit kommt die «neue» Schweiz?

Kehren wir ein wenig in die Vergangenheit zurück, um die Leistungen der Schweizer hier in Bratislava einzuordnen. Die Vergangenheit hilft uns, die Gegenwart besser zu verstehen.

Also: Im letzten Jahrhundert mit der alten Ordnung des «Kalten Krieges» war auch die Hockeywelt überschaubar. Eingeteilt in eine A-, B- und C-WM. Die A-WM als oberste Stufe umfasste bloss 6 und später 8 Nationen. Und nicht 16 wie heute.

Die Schweiz gehörte mit Ausnahme von zwei schmachvollen Jahren in der C-WM (1969, …

Artikel lesen
Link zum Artikel