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Hollenstein nicht an der WM – dafür die Youngster Moser und Kuraschew

Latvias's Oskars Cibulskis, left, in action against Switzerland's Denis Hollenstein, during the friendly Ice Hockey match between Switzerland and Latvia in Weinfelden, Switzerland, Saturday, ...
Denis Hollenstein beim 2:0-Sieg der Schweiz im Test gegen Lettland.Bild: KEYSTONE

Hollenstein nicht an der WM – dafür die Youngster Moser und Kuraschew

04.05.2019, 22:1709.05.2019, 19:29

Nationaltrainer Patrick Fischer hat seinen finales Kader für die Eishockey-WM in der Slowakei bekannt gegeben. Dem letzten Cut fielen die Verteidiger Andrea Glauser und Samuel Kreis sowie die Stürmer Marco Müller und Denis Hollenstein zum Opfer.

Das prominenteste Opfer ist Hollenstein, der schon an sechs Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teilgenommen hat. «Wir sind nicht mehr wie früher auf 15, 20 Spieler angewiesen, die immer dabei sind», sagte Fischer. «Vor allem auf den Flügelpositionen haben wir einen grossen Konkurrenzkampf, da kommt es auf die Wochen- und Tagesform an. Jene, die es nicht geschafft haben, sind weniger heiss gelaufen als andere.»

Stossen noch Kukan und Andrighetto hinzu?

Mit dem ersten 18-jährigen Verteidiger Janis Moser und dem 19-jährigen Center Philipp Kuraschew schafften zwei Youngster den Sprung ins WM-Team. Deren Nominationen war nach den Leistungen in den Testspielen allerdings keine Überraschung mehr. «Das ist super für unser ganzes Produkt», so Fischer. «Das motiviert viele Junge. Sie haben sich den Platz in der Mannschaft mit sehr guten Leistungen über die gesamte Saison verdient.»

Aus der NHL könnten noch Verteidiger Dean Kukan und Stürmer Sven Andrighetto dazustossen, falls ihre Teams Columbus Blue Jackets respektive Colorado Avalanche in den Playoff-Viertelfinals ausscheiden würden. Kein Thema ist Luca Sbisa, mit dem Fischer nach dem Scheitern der New York Islanders telefoniert hat. Der Zuger Verteidiger kam bei den Islanders kaum zum Einsatz und steht nicht zur Verfügung. (ram/sda)

Das Schweizer Team

Tor (3): Reto Berra (Fribourg-Gottéron), Leonardo Genoni (Bern), Robert Mayer (Genève-Servette).

Verteidigung (8): Raphael Diaz (Zug), Michael Fora (Ambri-Piotta), Lukas Frick (Lausanne), Joël Genazzi (Lausanne), Roman Josi (Nashville Predators/NHL), Romain Loeffel (Lugano), Janis Moser (Biel), Yannick Weber (Nashville Predators/NHL).

Sturm (14): Andres Ambühl (Davos), Alessio Bertaggia (Lugano), Christoph Bertschy (Lausanne), Kevin Fiala (Minnesota Wild/NHL), Gaëtan Haas (Bern), Nico Hischier (New Jersey Devils/NHL), Grégory Hofmann (Lugano), Philipp Kuraschew (Québec Remparts/QMJHL), Lino Martschini (Zug), Simon Moser (Bern), Vincent Praplan (Springfield Thunderbirds/AHL), Damien Riat (Biel), Noah Rod (Genève-Servette), Tristan Scherwey (Bern).

Coach: Patrick Fischer. - Assistenten: Tommy Albelin, Christian Wohlwend. (sda)

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