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National League im Liveticker: Die ZSC Lions empfängen den EV Zug

Jan Kovar (EVZ) (links) und Tomas Tatar (EVZ) jubeln nach dem Treffer zum 0:3 im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug, am Samstag, 31. Januar 2026, in der Swiss Lif ...
Jan Kovar erzielt gegen den ZSC einen Hattrick.Bild: keystone

Zug schlägt die die Lions und holt wichtige 3 Punkte – auch die Tigers gewinnen

Lugano geht in der National League als Tabellen-Dritter in die Olympia-Pause. Die Bianconeri besiegten Genève-Servette vor heimischem Publikum 5:1 und überholten die ZSC Lions, die zu Hause gegen Zug 2:4 verloren. Lugano liegt nun einen Punkt vor den Zürchern. Servette bleibt derweil Fünfter.
31.01.2026, 18:4531.01.2026, 22:54

ZSC Lions – Zug 2:4

In den ersten drei Saisonduellen zwischen den ZSC Lions und Zug fiel die Entscheidung zweimal in der Verlängerung und einmal im Penaltyschiessen. Diesmal endete die Partie nach 60 Minuten, wobei die Zentralschweizer mit 4:2 zum dritten Mal gewannen. Drei der vier Tore erzielte Jan Kovar, das letzte 20,4 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Gehäuse. Beim 3:0 (48.) profitierte er von einem Fehlgriff von ZSC-Keeper Robin Zumbühl. Beim 1:0 erhielt er den Puck von ZSC-Topskorer Denis Malgin, der nach einem Abpraller befreien wollte.

Der ZSC bewies nach dem 0:3 Moral und verkürzte 75 Sekunden vor dem Ende durch den zweiten Treffer von Sven Andrighetto auf 2:3. Andrighetto geht in Topform an die Olympischen Spiele: Er hat in den letzten sechs Partien vier Tore und acht Assists erzielt. Für die Lions war es die dritte Heimniederlage in Serie, während Zug nach zwei Niederlagen zum Siegen zurückkehrte.

Derek Grant (ZSC) im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug, am Samstag, 31. Januar 2026, in der Swiss Life Arena in Zuerich.(Keystone/Manuel Geisser)
Bild: keystone

ZSC Lions - Zug 2:4 (0:0, 0:1, 2:3)
12'000 Zuschauer. - SR Gerber/Heikkinnen (FIN), Cattaneo/Mäkinen (FIN).
Tore: 35. Kovar (Eggenberger) 0:1. 42. Senteler (Moret, Sklenicka) 0:2. 48. (47:35) Kovar (Tobias Geisser) 0:3. 49. (48:08) Andrighetto (Lehtonen) 1:3. 59. (58:45) Andrighetto (Frödén, Malgin) 2:3 (ohne Torhüter). 60. (59:40) Kovar (Tatar) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 1mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Malgin; Kubalik.
ZSC Lions: Zumbühl; Kukan, Geering; Weber, Schwendeler; Trutmann, Lehtonen; Ustinkov; Andrighetto, Malgin, Balcers; Frödén, Grant, Bader; Rohrer, Sundström, Riedi; Aberg, Sigrist, Baechler; Baltisberger.
Zug: Wolf; Sklenicka, Riva; Tobias Geisser, Stadler; Schlumpf, Mischa Geisser; Moret; Tatar, Wingerli, Kubalik; Vozenilek, Kovar, Eggenberger; Wey, Senteler, Lindemann; Antenen, Leuenberger, Herzog.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Hollenstein, Marti (beide verletzt) und Hrubec (überzähliger Ausländer), Zug ohne Balestra, Bengtsson, Diaz, Guerra, Künzle, Martschini (alle verletzt) und Hofmann (krank). ZSC Lions von 58:02 bis 58:45 und 58:53 bis 59:40 ohne Torhüter.

Davos schafft Champions-League-Qualifikation
Mit dem Sieg des EV Zug bei den ZSC Lions ist auch bereits klar, dass der HC Davos nächste Saison definitiv in der Champions Hockey League spielt. Die Bündner können aufgrund ihres Vorsprungs in den verbleibenden Spielen nicht mehr auf Rang 3 verdrängt werden und haben so die Qualifikation bereits gesichert.

SCL Tigers – Ambri 6:3

Die SCL Tigers beendeten im Heimspiel gegen Ambri-Piotta eine vier Partien dauernde Niederlagenserie. Zwar gaben sie ein 2:0 (30.) preis, beide Tore der Gäste zum 2:2 (43.) erzielte Tommaso De Luca. 6:49 Minuten nach dem Ausgleich stand es jedoch 5:2 für die Emmentaler. Das 4:2 des 21-jährigen Tim Mathys (47.) war ein Shorthander. Langnau bezwang die Leventiner zum achten Mal in Serie. Zwei Tage zuvor hatte Ambri im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Jussi Tapola noch 3:2 gegen Lugano gewonnen.

Tigers Flavio Schmutz, Torschuetze zum 5:2 und Tigers PostFinance Top Scorer Andre Petersson, rechts, jubeln beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem HC  ...
Die Tigers feiern einen wichtigen Heimsieg im Kampf um die Pre-PlayoffsBild: keystone

SCL Tigers - Ambri-Piotta 6:3 (0:0, 2:1, 4:2)
6000 Zuschauer. - SR Kaukokari (FIN)/Arpagaus, Bürgy/Meusy.
Tore: 27. Petersson (Felcman, Pesonen/Powerplaytor) 1:0. 30. Kinnunen (Allenspach, Julian Schmutz) 2:0. 32. De Luca (Joly) 2:1. 43. De Luca (Manix Landry, Zaccheo Dotti) 2:2. 45. Baltisberger (Erni, Felcman) 3:2. 47. Mathys (Mäenalanen/Unterzahltor!) 4:2. 49. Flavio Schmutz (Pesonen, Felcman/Powerplaytor) 5:2. 55. DiDomenico (Heed) 5:3 (ohne Torhüter). 57. Pesonen (Kinnunen) 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Petersson; DiDomenico.
SCL Tigers: Meyer; Meier, Riikola; Kinnunen, Mathys; Erni, Baltisberger; Paschoud; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Allenspach; Petersson, Felcman, Mäenalanen; Rohrbach, Malone, Pesonen; Petrini, Salzgeber, Lapinskis; Bachofner.
Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Heed, Bachmann; Dario Wüthrich, Virtanen; Isacco Dotti, Zaccheo Dotti; Terraneo; Joly, Manix Landry, De Luca; DiDomenico, Tierney, Formenton; Müller, Heim, Zwerger; Grassi, Kostner, Pestoni; Lukas Landry.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Bär, Lehmann (beide ) und Björninen (verletzt), Ambri-Piotta ohne Bürgler, Pezzullo und Zgraggen (alle verletzt). Ambri-Piotta von 54:10 bis 54:50 und 55:05 bis 57:00 ohne Torhüter.

Lugano – Servette 5:1

Wie im vorangegangenen Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers (7:3) entschied Lugano auch gegen Genève-Servette das letzte Drittel mit 4:0 zu seinen Gunsten. Nach 40 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Die Tore zum 3:1 (50.) und 4:1 (57.) erzielte jeweils Dario Simion, der bei seinem zweiten Treffer wie Jiri Sekac zum 2:1 (43.) im Powerplay erfolgreich war.

Das erste und letzte Tor der Luganesi schoss Verteidiger Mirco Müller. Dem 1:0 (19.) ging ein missglückter Ausflug von Servettes Goalie Stéphane Charlin voraus, das zweite erzielte er ins leere Gehäuse. Müller steht nun bei drei Treffern in der laufenden Meisterschaft - das sind gleich viele, wie er in den drei Saisons zuvor zusammengezählt geschossen hat. Servette verlor zum dritten Mal in Serie und zum vierten Mal in den letzten fünf Spielen.

Jiri Sekac (HCL), center, celebrate the 2 - 1 goal, during the regular season of National League Swiss Championship 2025/26 between HC Lugano and Genève Servette HC at the ice stadium Corner Arena in  ...
Bild: keystone

Lugano - Genève-Servette 5:1 (1:0, 0:1, 4:0)
5602 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Ströbel, Huguet/De Paris.
Tore: 19. Müller 1:0. 30. Ignatavicius 1:1. 43. Sekac (Carrick, Emanuelsson/Powerplaytor) 2:1. 50. Simion 3:1. 57. Simion (Alatalo, Aebischer/Powerplaytor) 4:1. 60. (59:27) Müller 5:1 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Granlund.
Lugano: van Pottelberghe; Alatalo, Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Jesper Peltonen; Brian Zanetti; Simion, Thürkauf, Emanuelsson; Fazzini, Sanford, Sekac; Perlini, Tanner, Bertaggia; Marco Zanetti, Morini, Aleksi Peltonen.
Genève-Servette: Charlin; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Granlund, Vesey; Praplan, Manninen, Bozon; Akeson, Jooris, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Rod; Hischier.
Bemerkungen: Lugano ohne Canonica und Kupari (beide verletzt), Genève-Servette ohne Brassard, Richard (beide verletzt) und Schneller. Genève-Servette von 56:43 bis 59:27 ohne Torhüter. (abu/sda)

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HC Davos: 31 Titel, 6 seit 1986; zuletzt Meister: 2015.
quelle: keystone / ennio leanza
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Später Ausgleich von Krasniqi – GC stiehlt zuhause gegen Lugano einen Punkt
Luganos Höhenflug wird im Letzigrund gebremst. Die lange überlegenen Tessiner müssen sich gegen die Grasshoppers mit einem 1:1 begnügen.
Dass der sechste Sieg in Serie verpasst wurde, dürfte Lugano noch eine Weile ärgern. Die Gäste liessen vor und nach dem Führungstreffer von Renato Steffen in der 62. Minute zahlreiche Chancen ungenutzt – teils gar leichtfertig. Für einmal blieb auch Kevin Behrens, nach zuletzt fünf Toren in vier Spielen, ohne Treffer.
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