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Grund zu feiern für Scherwey, Heim und Co: Der SCB ist nicht mehr Tabellenletzter.
Grund zu feiern für Scherwey, Heim und Co: Der SCB ist nicht mehr Tabellenletzter.Bild: keystone

Bern siegt im Derby und gibt die rote Laterne ab +++ auch Davos und Lugano gewinnen

17.02.2021, 22:40

Langnau – Bern 2:4

Der SC Bern feiert einen wichtigen Sieg. Nach dem 4:2-Auswärtssieg lassen gegen die SCL Tigers lassen die Stadtberner die Rote Laterne im Emmental.

Berns Cory Conacher jubelt über sein 2:1-Führungstreffer.
Berns Cory Conacher jubelt über sein 2:1-Führungstreffer.Bild: keystone

Beim zuvor letzten Aufeinandertreffen zwischen den SCL Tigers und Bern am 30. Dezember siegten die Emmentaler nach einem 2:3-Rückstand mit 4:3 und gaben die Rote Laterne an den SCB ab. Nun revanchierten sich die Berner mit einem 4:2-Sieg an gleicher Stätte, was dazu führte, dass nun wieder die Langnauer Tabellenletzter sind.

Die Berner dominierten die Startphase klar, dennoch gerieten sie in der 15. Minute nach einem kapitalen Fehler von Verteidiger Mika Henauer in Rückstand. Profiteur war Loïc In-Albon, der auch für das 2:2 (33.) verantwortlich zeichnete, in dem er den Berner Keeper Tomi Karhunen von hinter der Torlinie erwischte. In-Albon, dem zum ersten Mal in der National League ein Doppelpack gelang, hat sämtliche drei Saisontreffer in den letzten beiden Partien erzielt.

Das war für ihn am Ende aber nur ein schönes persönliches Erfolgserlebnis, setzte es doch für die Tigers die siebente Niederlage in Serie und die zwölfte in den letzten 13 Spielen ab. Das 2:1 für die Gäste schoss Rückkehrer Cory Conacher (23.), der seine erste Partie für den SCB nach dem Wechsel von Lausanne bestritt. Für das siegbringende 3:2 war in der 36. Minute der Schwede Jesper Olofsson verantwortlich, 24 Sekunden vor dem Ende machte Dustin Jeffrey mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar. Es war für die Berner im dritten Saisonduell gegen die Langnauer der erste Sieg.

Telegramm:

SCL Tigers - Bern 2:4 (1:1, 1:2, 0:1)
0 Zuschauer. - SR Hebeisen/Salonen, Obwegeser/Kehrli.
Tore: 15. In-Albon 1:0. 17. Beat Gerber (Heim) 1:1. 26. Conacher (Beat Gerber) 1:2. 33. In-Albon 2:2. 36. Olofsson (Jeffrey, Conacher) 2:3. 60. (59:36) Jeffrey (Olofsson, Conacher) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 plus 5 Minuten (Grossniklaus) plus Spieldauer (Grossniklaus) gegen SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Maxwell; Jeffrey.
SCL Tigers: Zaetta; Leeger, Lardi; Erni, Huguenin; Schilt, Grossniklaus; Bircher; Rüegsegger, In-Albon, Andersons; Weibel, Flavio Schmutz, Dostoinov; Julian Schmutz, Maxwell, Nilsson; Petrini, Pascal Berger, Sturny.
Bern: Karhunen; Andersson, Henauer; Burren, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Zryd; Conacher, Jeffrey, Olofsson; Scherwey, Heim, Moser; Praplan, Bader, Sopa; Alain Berger, Neuenschwander, Sterchi; Fahrni.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Diem, Earl, Glauser, Kuonen, Melnalksnis, Neukom, Punnenovs und Salzgeber (alle verletzt), Bern ohne Blum, Pestoni, Ruefenacht, Sciaroni (alle verletzt), Jeremi Gerber und Untersander (beide krank). SCL Tigers von 58:25 bis 59:36 ohne Torhüter.

Davos – Ambri 5:3

Davos feierte dank vier Toren im Mitteldrittel den dritten Sieg in Serie gegen Ambri-Piotta. Die Bündner gewannen 5:3.

Kaum zurück, schon trifft Enzo Corvi wieder.
Kaum zurück, schon trifft Enzo Corvi wieder.Bild: keystone

In der 24. Minute konnten die Leventiner zum zweiten Mal an diesem Abend Powerplay spielen. Doch statt auszugleichen, gerieten die Gäste 0:2 in Rückstand. Enzo Corvi, der die vorangegangenen vier Partien krankheitshalber gefehlt hatte, erzielte nur zwölf Sekunden nach Beginn der Strafe seinen dritten Shorthander in der laufenden Meisterschaft - den neunten insgesamt der Davoser. Corvi profitierte von der herrlichen Vorarbeit von Andres Ambühl. Eine Sekunde nach dem Ende der Strafe erhöhte Yannick Frehner auf 3:0. Ambri hatte schon im davor letzten Duell gegen die Bündner einen Gegentreffer in Überzahl kassiert.

Magnus Nygren mit seinem neunten Powerplay-Tor in dieser Saison (34.) und Lorenz Kienzle (40.) erhöhten noch vor der zweiten Pause auf 5:0. Zwar zeigten die Tessiner im letzten Abschnitt mit drei Treffern eine gute Moral, dennoch verloren sie zum fünften Mal in Folge.

Telegramm:

Davos - Ambri-Piotta 5:3 (1:0, 4:0, 0:3)
1 Zuschauer. - SR Mollard/Dipietro, Altmann/Wolf.
Tore: 14. Baumgartner (Marc Wieser) 1:0. 24. Corvi (Ambühl/Unterzahltor!) 2:0. 26. Frehner 3:0. 34. Nygren (Corvi/Powerplaytor) 4:0. 40. (39:08) Kienzle (Marc Aeschlimann) 5:0. 42. Ngoy (Flynn) 5:1. 45. Nättinen (Flynn/Powerplaytor) 5:2. 55. Zwerger 5:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Ambühl; Zwerger.
Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Jung; Heinen, Guerra; Stoop, Barandun; Frehner, Egli, Knak; Marc Wieser, Baumgartner, Palushaj; Ambühl, Corvi, Nussbaumer; Kienzle, Marc Aeschlimann, Canova.
Ambri-Piotta: Ciaccio (34. Conz); Fohrler, Fischer; Ngoy, Pezzullo; Hächler, Zaccheo Dotti; Pinana; Zwerger, Flynn, Perlini; Kneubuehler, Müller, Nättinen; Dal Pian, Novotny, Incir; Trisconi, Kostner, Grassi; Neuenschwander.
Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt), Turunen und Ullström (beide krank), Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Isacco Dotti, Fora und Goi (alle verletzt). Ambri-Piotta ab 58:48 ohne Torhüter.

Lausanne – Lugano 2:3 n.V.

Im dritten Saisonduell zwischen Lausanne und Lugano gewann erstmals das Auswärtsteam - die Bianconeri siegten 3:2 nach Verlängerung. Den entscheidenden Treffer erzielte Mikkel Bödker nach nur 13 Sekunden in der Overtime. Es war für den Dänen der fünfte Treffer in den letzten sechs Partien.

In der regulären Spielzeit war Lausanne dank dem ersten Saisontreffer von Verteidiger Aurélien Marti (5.) und einem Tor des vom Coronavirus genesenen Denis Malgin (38.) zweimal in Führung gegangen. Das 2:1 hielt nur elf Sekunden, dann glich Reto Suri mit einem platzierten Schuss aus.

Wellinger (95), Lajunen und Walker (rechts) bejubeln Suris Ausgleichstreffer.
Wellinger (95), Lajunen und Walker (rechts) bejubeln Suris Ausgleichstreffer.Bild: keystone

Im letzten Drittel suchten die Waadtländer den Sieg - das Schussverhältnis in den letzten 20 Minuten lautete 19:5 zu Gunsten der Gastgeber (total 39:30). Weil sich Luganos Goalie Sandro Zurkirchen aber nicht mehr bezwingen liess, ging auch das dritte Aufeinandertreffen dieser beiden Teams in der laufenden Meisterschaft in die Verlängerung.

Lausanne erlitt im 16. Heimspiel der Saison erst die dritte Niederlage. Die Südtessiner hatten zuvor zweimal hintereinander verloren.

Telegramm:

Lausanne - Lugano 2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:1) n.V.
1 Zuschauer. - SR Lemelin/Nikolic, Gnemmi/Progin.
Tore: 5. Marti (Bozon, Bertschy) 1:0. 27. Loeffel (Powerplaytor) 1:1. 38. (37:42) Malgin (Gibbons, Kenins) 2:1. 38. (37:53) Suri 2:2. 61. (60:13) Bodker (Arcobello) 2:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 6mal 2 plus 10 Minuten (Traber) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Malgin; Arcobello.
Lausanne: Stephan; Genazzi, Marti; Heldner, Frick; Roth, Grossmann; Krueger, Mémeteau; Gibbons, Malgin, Kenins; Bertschy, Emmerton, Bozon; Krakauskas, Jooris, Hudon; Schneeberger, Froidevaux, Douay.
Lugano: Zurkirchen; Heed, Wellinger; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Traber, Eliot Antonietti; Bürgler, Arcobello, Bodker; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Herburger, Bertaggia; Lammer, Sannitz, Haussener.
Bemerkungen: Lausanne ohne Benjamin Antonietti, Barberio, Jäger und Maillard (alle verletzt), Lugano ohne Fadani, Morini, Riva, Werder und Zangger (alle verletzt).

Tabelle

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Wie der Trainer den SC Bern sportlich ruiniert
Die Resultate sind miserabel. Der grosse SCB hat gegen Kloten (3:2 n.V) und Ajoie (2:3 n.V), die Aufsteiger von 2021 und 2022, drei Punkte verschenkt. Aber das ist nicht das Problem. Viel gefährlicher: Johan Lundskog ruiniert mit seinem Coaching den SCB. Eine sachliche Analyse.

Ein paar Zahlen vom letzten Spieltag. Keine Polemik.

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