SCB gewinnt Strich-Krimi in Biel – SCL Tigers schlagen Leader Davos
EV Zug – ZSC Lions 2:3 n.V.
Wie schon in den ersten beiden Duellen dieser Saison ging auch das dritte Aufeinandertreffen zwischen Zug und den ZSC Lions in die Verlängerung – diesmal mit dem besseren Ende für die Zürcher. Trotz spielerischer Überlegenheit gerieten sie jedoch zweimal in Rückstand. Sven Senteler (12.) und Elia Riva (41.) trafen zum 1:0 beziehungsweise 2:1, während ein starker Leonardo Genoni im Zuger Tor die Hoffnungen des EVZ auf den ersten Sieg im neuen Jahr lange am Leben hielt.
Doch Derek Grant wurde zum entscheidenden Mann für den ZSC. Der Kanadier glich in der 58. Minute im Powerplay spät, aber verdient aus und entschied die Partie mit dem 3:2 in der Verlängerung. Für Zug war es die fünfte Niederlage in Serie. Am Dienstag folgt in der Champions Hockey League das Halbfinal-Hinspiel gegen Lulea.
Zug – ZSC Lions 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.
7450 Zuschauer. - SR Ruprecht/Stolc (SVK), Bachelut/De Paris.
Tore: 12. (11:51) Leuenberger (Tobias Geisser) 1:0. 13. (12:34) Gruber (Malgin) 1:1. 41. (40:51) Riva (Künzle) 2:1. 58. Grant (Powerplaytor) 2:2. 63. Grant 2:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 1mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Kubalik; Malgin.
Zug: Genoni; Sklenicka, Riva; Schlumpf, Tobias Geisser; Stadler, Guerra; Mischa Geisser; Tatar, Kovar, Kubalik; Künzle, Wingerli, Hofmann; Vozenilek, Senteler, Herzog; Wey, Leuenberger, Eggenberger; Antenen.
ZSC Lions: Hrubec; Geering, Kukan; Lehtonen, Marti; Weber, Schwendeler; Trutmann; Rohrer, Malgin, Gruber; Frödén, Grant, Balcers; Aberg, Baechler, Riedi; Meier, Sigrist, Segafredo; Olsson.
Bemerkungen: Zug ohne Balestra, Bengtsson, Diaz, Martschini (alle verletzt) und Lindemann (krank), ZSC Lions ohne Bader, Hollenstein (beide verletzt), Andrighetto und Baltisberger (beide krank).
SCL Tigers – HC Davos 3:1
Nach zuletzt zwei Niederlagen fanden die SCL Tigers im Heimspiel gegen einen wegen einer Grippewelle arg dezimierten HC Davos mit einem 3:1 in die Erfolgsspur zurück. Beim HCD fehlten mit Matej Stransky und Filip Zadina die zwei besten Skorer und mit Michael Fora ein wichtiger Verteidiger.
Riikola (5.) und Pesonen in Überzahl (34.) brachten die Tigers 2:0 in Front. Corvi verkürzte kurz vor der zweiten Pause (39.), Lapinskis entschied die Partie mit dem 3:1 in der 45. Minute. Für den HCD war es die vierte Niederlage auf fremdem Eis. Von den letzten sieben Auswärtsspielen gewann der Leader nur eines.
SCL Tigers – Davos 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)
6000 Zuschauer. - SR Wiegand/Weber, Gnemmi/Meusy.
Tore: 5. Riikola (Meier) 1:0. 34. Pesonen (Kinnunen, Malone/Powerplaytor) 2:0. 39. Corvi (Gredig) 2:1. 45. Lapinskis 3:1.
Strafen: je 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Mäenalanen; Corvi.
SCL Tigers: Meyer; Meier, Riikola; Kinnunen, Mathys; Erni, Paschoud; Lehmann; Allenspach, Malone, Pesonen; Mike Aeschlimann, Felcman, Mäenalanen; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Bachofner; Petrini, Salzgeber, Lapinskis; Fahrni.
Davos: Sandro Aeschlimann; Frick, Dahlbeck; Andersson, Barandun; Gross, Jung; Guebey; Lemieux, Asplund, Nussbaumer; Gredig, Corvi, Tambellini; Knak, Ryfors, Baumann; Frehner, Waidacher, Egli.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Baltisberger, Boltshauser, Rohrbach (alle krank), Björninen und Petersson (beide verletzt), Davos ohne Fora, Kessler, Parrée, Stransky, Zadina (alle krank) und Müller. Davos ab 58:31 ohne Torhüter.
Aktuelle
Note
7
Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.
6-7
Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.
5-6
Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.
4-5
Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.
3-4
Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.
Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.
Punkte
Goals/Assists
Spiele
Strafminuten
-
Er ist
-
Er kann
-
Erwarte
EHC Biel – SC Bern 1:2
Der SC Bern ist in dieser Saison noch nicht richtig in Fahrt gekommen und muss sogar um die Teilnahme am Play-In zittern. In den Duellen gegen die Kantonsrivalen weist er jedoch weiterhin eine weisse Weste auf. Wie schon gegen die SCL Tigers feierte der SCB auch gegen Biel im dritten Aufeinandertreffen den dritten Sieg.
Miro Aaltonen und Mats Alge erzielten beim 2:1-Erfolg im Seeland die Tore für die siegreichen Gäste. Mark Sever vermieste SCB-Goalie Sandro Zurkirchen mit dem späten Bieler Anschlusstreffer in der 58. Minute an seinem 21. Geburtstag den Shutout.
Biel – Bern 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)
6556 Zuschauer. - SR Hebeisen/Harnebring (SWE), Urfer/Gurtner.
Tore: 5. Aaltonen (Ejdsell) 0:1. 36. Alge (Merelä, Aaltonen) 0:2. 58. Dionicio (Haas) 1:2 (ohne Torhüter).
Strafen: je 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Hofer; Ejdsell.
Biel: Säteri; Hultström, Blessing; Burren, Zryd; Dionicio, Stampfli; Bichsel; Sylvegard, Cajka, Andersson; Hofer, Haas, Kneubuehler; Huuhtanen, Neuenschwander, Rajala; Sablatnig, Christen, Sever; Cattin.
Bern: Zurkirchen; Loeffel, Lindholm; Untersander, Kreis; Iakovenko, Häman Aktell; Rhyn; Merelä, Aaltonen, Ejdsell; Lehmann, Müller, Marchon; Vermin, Graf, Scherwey; Schild, Ritzmann, Alge; Levin Moser.
Bemerkungen: Biel ohne Sallinen (krank), Bern ohne Baumgartner, Bemström, Simon Moser (alle verletzt), Bont, Schenk, Serkins, Zürcher und Reideborn (überzähliger Ausländer). Biel von 57:06 bis 57:26 und ab 57:41 ohne Torhüter.
EHC Kloten – Servette 1:3
Servette ist dank dem Sieg in Kloten als einzige Mannschaft 2026 weiter ungeschlagen. Mit dem fünften Sieg seit dem Jahreswechsel bauten die Genfer ihre Erfolgsserie weiter aus. Zählt man den 7:3-Erfolg kurz vor Weihnachten gegen Erzrivale Lausanne dazu, sind es mittlerweile gar sechs Siege am Stück.
Noah Rod brachte sein Team mit einem Unterzahltor in Führung (18.), der zuletzt treffsichere Verteidiger Dave Sutter – mit seinem dritten Treffer in drei Spielen – stellte auf 2:1, womit die Gäste mit einer Führung ins Schlussdrittel gingen. Nachdem Kloten eine fünfminütige Überzahl nach einem Restausschluss gegen Simas Ignativicius ungenutzt liess, sorgte Sakari Manninen mit dem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung.
Kloten – Servette 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)
4441 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Hungerbühler, Schlegel/Allenspach.
Tore: 18. Rod (Saarijärvi/Unterzahltor!) 0:1. 21. (20:53) Ramel (Wolf) 1:1. 38. Sutter 1:2. 60. (59:32) Manninen (Puljujärvi, Granlund/Powerplaytor) 1:3 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Kloten, 1mal 2 plus 5 Minuten (Ignatavicius) plus Spieldauer (Ignatavicius) gegen Servette.
PostFinance-Topskorer: Leino; Puljujärvi.
Kloten: Fadani; Profico, Lindroth; Delémont, Wolf; Sidler, Klok; Kellenberger; Simic, Leino, Puhakka; Meyer, Gignac, Ramel; Derungs, Morley, Schreiber; Körbler, Diem, Schäppi; Weibel.
Servette: Mayer; Rutta, Berni; Saarijärvi, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Pouliot, Vesey; Praplan, Jooris, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Rod; Akeson.
Bemerkungen: Kloten ohne Steiner (krank), Hausheer und Simon Meier (beide verletzt), Servette ohne Brassard, Hischier und Richard (alle verletzt). Kloten von 57:03 bis 58:28 und 59:06 bis 59:32 ohne Torhüter.
Ambri-Piotta – Rapperswil-Jona Lakers 4:3 n.V.
Melvin Nyffeler feierte in seinem 500. Spiel für die Rapperswil-Jona Lakers kein siegreiches Jubiläum. In Ambri lag der 31-jährige Goalie mit seinem Team zwar bis zur 52. Minute mit 3:2 in Führung. Dann glich Ambris Topskorer Chris DiDomenico die Partie aus, ehe Dominic Zwerger den Leventinern in der Verlängerung mit dem 4:3 den Zusatzpunkt sicherte. Mit dem dritten Sieg in Folge verkürzte das vorletzte Ambri den Rückstand auf den unteren Playoff-Strich weiter.
Ambri-Piotta – Rapperswil-Jona Lakers 4:3 (1:1, 1:2, 1:0, 1:0) n.V.
6553 Zuschauer. - SR Kaukokari (FIN)/Stricker, Altmann/Huguet.
Tore: 12. Kellenberger 0:1. 16. Joly 1:1 (Penalty). 25. DiDomenico (Dario Wüthrich, Kostner) 2:1. 29. Rask (Maillet, Wetter) 2:2. 39. Henauer (Strömwall) 2:3. 52. DiDomenico (Tierney) 3:3. 63. Zwerger (DiDomenico, Virtanen) 4:3.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Strömwall.
Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Virtanen, Zaccheo Dotti; Heed, Zgraggen; Dario Wüthrich, Bachmann; Isacco Dotti; Joly, De Luca, Formenton; DiDomenico, Tierney, Manix Landry; Bürgler, Heim, Zwerger; Grassi, Kostner, Müller; Lukas Landry.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Honka, Larsson; Capaul, Maier; Henauer, Jelovac; Kellenberger; Wetter, Dünner, Lammer; Zangger, Rask, Strömwall; Moy, Maillet, Hofer; Graf, Fritz, Hornecker.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Pestoni (verletzt) und Cajkovsky (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Albrecht, Dufner, Embacher, Jensen, Pilut, Quinn und Taibel (alle verletzt).
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Lausanne – Fribourg-Gottéron 0:4
Wie Zug und das am Samstag spielfreie Schlusslicht Ajoie wartet auch Lausanne 2026 noch auf das erste Erfolgserlebnis. 24 Stunden nach dem 1:5 in Davos mussten die Waadtländer auch im zweiten Spitzenspiel des Wochenendes eine Enttäuschung hinnehmen.
Beim 0:4 im Verfolgerduell gegen Fribourg-Gottéron waren sie zwar nicht so chancenlos wie tags zuvor beim Leader, rannten ab der 14. Minute jedoch einem Rückstand hinterher. Chancen zum Ausgleich waren vorhanden, doch Reto Berra liess sich nicht bezwingen und feierte mit 23 Paraden seinen fünften Shutout – Liga-Bestwert in dieser Saison. Mit einem Doppelschlag innert 39 Sekunden in der 55. Minute stellte Gottéron auf 3:0. Captain Julien Sprunger verbuchte dabei seinen 408. Assist für die Freiburger und liegt nur noch eine Torvorlage hinter dem Klubrekord von Slawa Bykov.
Lausanne – Fribourg-Gottéron 0:4 (0:1, 0:0, 0:3)
9600 Zuschauer. - SR Borga/Lemelin (USA), Stalder/Steenstra (CAN).
Tore: 14. Biasca (Johnson, Bertschy/Powerplaytor) 0:1. 55. (54:13) De la Rose 0:2. 55. (54:52) Walser 0:3. 58. Streule 0:4 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Czarnik; Schmid.
Lausanne: Hughes; Baragano, Brännström; Niku, Marti; Sansonnens, Fiedler; Vouardoux, Haas; Fuchs, Czarnik, Oksanen; Riat, Rochette, Douay; Holdener, Spooner, Caggiula; Hügli, Bougro, Zehnder.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Glauser, Johnson; Nemeth, Streule; Jecker; Bertschy, Borgström, Biasca; Dorthe, Wallmark, Rau; Nicolet, De la Rose, Schmid; Sprunger, Walser, Marchon; Boppart.
Bemerkungen: Lausanne ohne Heldner, Jäger, Kahun, Prassl, Suomela (alle verletzt), Barry, Martin und Wenger (alle ), Fribourg-Gottéron ohne Galley (krank) und Sörensen (verletzt). Lausanne von 57:25 bis 57:40 ohne Torhüter.
Die Tabelle
(ram/sda)
