EVZ sinkt noch tiefer in die Misere + Lugano bodigt SCB + ZSC gewinnt gegen Lakers
Bern – Lugano
Der SC Bern weist in dieser Saison eine Menge Baustellen auf, keine ist aber so gross wie die offensive Impotenz in der Heimarena. Beim 1:4 gegen Lugano waren die Berner auf bestem Weg, im dritten Spiel in Folge ohne eigenen Torerfolg zu bleiben. Erst in der Schlussphase beendete Victor Ejdsell eine Torflaute von 187 Minuten. Da stand es aber bereits 0:4, und die dritte Heimniederlage seit dem Jahreswechsel war nicht mehr abzuwenden. Angesichts dieser eklatanten Torflaute waren die zwei Treffer von Luca Fazzini und Connor Carrick im ersten Drittel bereits eine Vorentscheidung. Nicht mal das Schlusslicht Ajoie hat im heimischen Stadion weniger Goals erzielt als der SC Bern.
Telegramm:
Bern - Lugano 1:4 (0:2, 0:1, 1:1)
14854 Zuschauer. - SR Gerber/Arpagaus, Stalder/Steenstra (CAN). - Tore: 14. Fazzini (Canonica, Sanford) 0:1. 16. Carrick (Jesper Peltonen) 0:2. 25. Simion (Thürkauf, Alatalo) 0:3. 46. Sekac (Perlini, Mirco Müller) 0:4. 56. Ejdsell (Lehmann, Loeffel/Powerplaytor) 1:4. - Strafen: keine gegen Bern, 1mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Ejdsell; Fazzini.
Bern: Reideborn; Loeffel, Lindholm; Untersander, Kreis; Häman Aktell, Füllemann; Kindschi; Merelä, Aaltonen, Ejdsell; Lehmann, Marco Müller, Marchon; Vermin, Graf, Scherwey; Schild, Ritzmann, Alge; Levin Moser.
Lugano: van Pottelberghe; Alatalo, Mirco Müller; Aebischer, Dahlström; Carrick, Jesper Peltonen; Brian Zanetti; Simion, Thürkauf, Emanuelsson; Fazzini, Sanford, Canonica; Perlini, Tanner, Sekac; Marco Zanetti, Morini, Bertaggia; Aleksi Peltonen.
Bemerkungen: Bern ohne Baumgartner, Bemström, Simon Moser (alle verletzt), Iakovenko und Sgarbossa (beide überzählige Ausländer), Lugano ohne Kupari (verletzt).
Rapperswil-Jona – Zürich
Zweimal der überragende Nationalstürmer Denis Malgin und der Lette Rudolfs Balcers mit der Siegsicherung in Überzahl sorgten für einen 3:1-Erfolg der ZSC Lions in Rapperswil-Jona. Mit ihrem fünften Sieg in Folge festigte der Meister er letzten zwei Jahre in einer bisher sehr durchzogenen Saison seinen Platz in den Top 6, die zur direkten Playoff-Qualifikation berechtigt. Der Abstand auf die siebtplatzierten Lakers beträgt neu sieben Punkte.
Telegramm:
Rapperswil-Jona Lakers - ZSC Lions 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)
6100 Zuschauer. - SR Ströbel/Fonselius (FIN), Meusy/Bachelut. - Tore: 7. Malgin (Lehtonen) 0:1. 45. Larsson (Fritz) 1:1. 50. (49:33) Malgin (Rohrer) 1:2. 51. (50:17) Balcers (Riedi/Powerplaytor) 1:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 1mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Strömwall; Malgin.
Rapperswil-Jona Lakers: Punnenovs; Capaul, Maier; Honka, Larsson; Henauer, Jelovac; Kellenberger; Wetter, Dünner, Lammer; Strömwall, Rask, Zangger; Moy, Maillet, Fritz; Hofer, Albrecht, Taibel; Graf.
ZSC Lions: Hrubec; Kukan, Geering; Lehtonen, Marti; Weber, Schwendeler; Trutmann; Rohrer, Malgin, Balcers; Frödén, Grant, Andrighetto; Baechler, Sundström, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Gruber; Olsson.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dufner, Embacher, Jensen, Pilut und Quinn (alle verletzt), ZSC Lions ohne Bader, Hollenstein (beide verletzt) und Aberg (überzähliger Ausländer). Rapperswil-Jona Lakers ab 56:45 ohne Torhüter.
Kloten – Lausanne
Mit einem 7:0 gegen Zug war Lausanne ins neue Jahr gestartet, danach folgten aber fünf Niederlagen in Folge. In Kloten vermied man eine weitere dank dem Treffer des Schweden Erik Brännström nach 94 Sekunden in der Verlängerung. Der Olympiafahrer Damien Riat hatte den Playoff-Finalisten der letzten zwei Jahre zu Beginn des Schlussdrittels ein erstes Mal in Führung gebracht, Tyler Morley hatte aber wenig später ausgeglichen und Kloten in die Overtime gebracht. In der neunten Zusatzschicht in dieser Saison gingen die Zürcher Unterländer zum siebten Mal als Verlierer vom Eis - auch dies ein Grund für die Platzierung im drittletzten Rang.
Telegramm:
Kloten - Lausanne 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1) n.V.
4467 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Castelli, Obwegeser/Muggli. - Tore: 22. Meyer (Ramel, Profico/Powerplaytor) 1:0. 35. Jäger (Prassl) 1:1. 48. Riat (Niku) 1:2. 51. Morley 2:2. 62. Brännström (Oksanen, Fuchs) 2:3. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Leino; Czarnik.
Kloten: Fadani; Profico, Lindroth; Klok, Wolf; Sidler, Steiner; Kellenberger; Morley, Leino, Ramel; Meyer, Gignac, Puhakka; Simic, Schäppi, Rafael Meier; Derungs, Diem, Weibel; Smirnovs.
Lausanne: Pasche; Brännström, Sansonnens; Niku, Marti; Vouardoux, Fiedler; Haas; Zehnder, Czarnik, Caggiula; Riat, Rochette, Oksanen; Prassl, Jäger, Fuchs; Hügli, Spooner, Douay; Holdener.
Bemerkungen: Kloten ohne Hausheer und Simon Meier (beide verletzt), Lausanne ohne Baragano, Bougro, Heldner, Kahun und Suomela (alle verletzt).
Aktuelle
Note
7
Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.
6-7
Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.
5-6
Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.
4-5
Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.
3-4
Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.
Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.
Punkte
Goals/Assists
Spiele
Strafminuten
-
Er ist
-
Er kann
-
Erwarte
Zug – Ajoie
Beim EVZ geht nichts mehr. Was als ideales Spiel für einen Kurswechsel aussah, wurde zur Blamage. Mit 2:4 verloren die Zuger zum zweiten Mal in dieser Saison gegen das Schlusslicht Ajoie – und das trotz früher Führung durchaus nicht unverdient. Den Siegtreffer zum 3:2 erzielte Julius Nättinen eine Sekunde vor dem Ende des Mitteldrittels, Anttoni Honka sorgte drei Minuten vor Schluss in Überzahl für die Entscheidung. Der Champions-League-Halbfinalist Zug befindet sich derzeit im freien Fall. Nach der siebten Niederlage in Folge datiert der letzte Sieg für das Team von Jungtrainer Michael Liniger von vor Weihnachten.
Telegramm:
Zug - Ajoie 2:4 (1:0, 1:3, 0:1)
7251 Zuschauer. - SR Hebeisen/Staudenmann, Schlegel/Nater. - Tore: 9. Tatar (Kubalik) 1:0. 21. (20:50) Nättinen 1:1. 37. (36:08) Honka (Fischer) 1:2. 38. (37:37) Hofmann (Senteler) 2:2. 40. (39:59) Nättinen (Honka, Devos) 2:3. 57. Honka (Nättinen/Powerplaytor) 2:4. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 1mal 2 Minuten gegen Ajoie. - PostFinance-Topskorer: Kubalik; Honka.
Zug: Genoni; Sklenicka, Riva; Schlumpf, Tobias Geisser; Stadler, Mischa Geisser; Moret; Künzle, Kovar, Wingerli; Hofmann, Tatar, Kubalik; Vozenilek, Senteler, Herzog; Lindemann, Leuenberger, Antenen; Eggenberger.
Ajoie: Ciaccio; Christe, Honka; Pilet, Friman; Fischer, Berthoud; Nussbaumer; Hazen, Devos, Nättinen; Sopa, Wick, Mottet; Pedretti, Romanenghi, Bozon; Cormier, Cavalleri, Veckaktins; Pouilly.
Bemerkungen: Zug ohne Balestra, Bengtsson, Diaz, Fueter, Guerra und Martschini (alle verletzt), Ajoie ohne Bellemare, Conz, Fey, Garessus, Gauthier, Keller, Patenaude, Robin und Turkulainen (alle verletzt). Zug ab 57:15 ohne Torhüter.
Langnau – Genf
Nach zuletzt sieben Siege in Folge verliert auch Servette zum ersten Mal in diesem Kalenderjahr. In Langnau verloren die Genfer 3:0, die SCL Tigers sind damit 2026 zuhause noch ungeschlagen und verbesserten ihre Chancen, das Play-In um die letzten beiden Playoff-Plätze zu erreichen. Der schwedische Topskorer Andre Petersson traf früh im Mitteldrittel zur Führung, der finnische Verteidiger Santtu Kinnunen erhöhte zu Beginn des letzten Abschnitts, der künftige SCB-Stürmer Dario Rohrbach sorgte mit dem 3: für die Entscheidung und Luca Boltshauser parierte für seinen zweiten Shutout in dieser Saison nicht weniger als 40 Schüsse.
Telegramm:
SCL Tigers - Genève-Servette 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
5820 Zuschauer. - SR Tscherrig/Stolc (SVK), Cattaneo/Gurtner. - Tore: 27. Petersson (Mathys, Felcman) 1:0. 43. Kinnunen (Pesonen) 2:0. 50. Rohrbach (Kinnunen, Mäenalanen/Powerplaytor) 3:0. - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Petersson; Granlund.
SCL Tigers: Boltshauser; Meier, Riikola; Kinnunen, Mathys; Paschoud, Baltisberger; Lehmann; Rohrbach, Malone, Pesonen; Petersson, Felcman, Mäenalanen; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Bachofner; Petrini, Salzgeber, Lapinskis; Allenspach.
Genève-Servette: Charlin; Saarijärvi, Chanton; Sutter, Berni; Karrer, Le Coultre; Schneller; Puljujärvi, Granlund, Vesey; Bozon, Pouliot, Ignatavicius; Praplan, Jooris, Akeson; Miranda, Verboon, Rod.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Erni, Meyer (beide krank) und Björninen (verletzt), Genève-Servette ohne Brassard, Hischier, Richard (alle verletzt), Manninen und Rutta (beide krank). Genève-Servette ab 55:00 ohne Torhüter. (sda)
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Tabelle
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