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National League: Nico Dünner findet, es gibt zu viele Schwalben

Nico Duenner (SCRJ), Mitte, reagiert mit Gian-Marco Wetter (SCRJ), rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil Jona Lakers und dem SC Bern, am Freitag, den  ...
Nico Dünner (links) beschwerte sich nach der Niederlage gegen Fribourg über zu viele Schwalben.Bild: keystone

Rappi-Captain Dünner findet deutliche Worte: «Bitte keine Schwalben im Eishockey»

Die Rapperswil-Jona Lakers kassieren in der Playoffserie gegen Fribourg-Gottéron nach einer deutlichen Heimniederlage den Ausgleich. Rappi-Captain Nico Dünner motzt nach der Partie über zu viele Schwalben.
27.03.2026, 08:0527.03.2026, 08:05

Fribourg-Gottéron ist definitiv in den Playoffs angekommen. Nach zwei Niederlagen zu Beginn der Serie gegen die Rapperswil-Jona Lakers konnten die Saanenstädter am Donnerstag die Serie ausgleichen. Gleich mit 6:2 setzte sich Fribourg in Rappi durch.

Bis zum letzten Drittel konnten die Lakers den Rückstand mit 1:3 im Rahmen halten und konnten sich noch Chancen ausrechnen. Acht Minuten später war die Messe aber definitiv gelesen. Yannick Rathgeb stellte mit seinem zweiten persönlichen Treffer auf 6:1.

Der Frust war bei den Lakers nach der Partie natürlich gross. Captain Nico Dünner findet zwar, dass die Mannschaft sehr gut kämpfte, fügt aber dann im Interview mit «MySports» schnell hinzu: «Ab und zu fallen wir aus dem System und lassen ihnen zu viel Raum. Die Konter, welche sie haben, nützen sie eiskalt aus.»

Dünner, welcher die ersten beiden Partien der Serie verletzungsbedingt verpasste, appellierte aber auch an die Fairness der Spieler. «Man sollte eine klare Linie haben, wenn es um Checks gegen den Kopf oder den Nacken geht, aber ich bitte alle Spieler, dass man im Eishockey keine Schwalben macht», stellte Dünner klar und erklärte weiter: «Wir werden alle mal hart getroffen, aber man muss sich nicht bei jeder Berührung fallen lassen, das regt mich schon ein bisschen auf.»

Die Zusammenfassung der Partie.Video: YouTube/SC Rapperswil-Jona Lakers

Um welche Situationen es sich handelte, wollte der Offensivspieler aber nicht sagen: «Ich möchte dies nicht auf eine Szene herunterbrechen, aber wenn man getroffen wird, steht man wieder auf. Die Schiedsrichter versuchen, eine gute Linie zu finden, aber wir Spieler müssen uns auch an der eigenen Nase nehmen.»

Am Samstag wird die Serie mit der fünften Partie fortgeführt. Nach dem Rebreak liegt der Heimvorteil wieder bei Fribourg. Das Team, welches sich den Sieg sichert, hat am Montag die erste Chance, sich für den Halbfinal zu qualifizieren. (riz)

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quelle: keystone / jean-christophe bott
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