Sport
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National League A, 7. Runde

Lugano – Genf-Servette 5:1 

Der verletzte Genfer Eliot Antonietti wird vom Eis gefuehrt beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem Geneve-Servette HC am Donnerstag, 24. September 2015, in der Resega Halle von Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Eliot Antonietti wird nach dem Check von Chiesa vom Eis getragen.
Bild: TI-PRESS

Viele Tore, viel Prügel und viele Gehässigkeiten – Lugano besiegt den Servette-Fluch

Aus den letzten 19 Partien musste Lugano 13 mal als Verlierer vom Eis. Heute jedoch nicht, die Bianconeri schlagen Genf-Servette in einer Partie voller unschönen Szenen mit 5:1.



Den Tessinern gelingt heute zum ersten Mal einen Heimsieg in dieser Saison. Zuvor haben die Luganesi alle drei Spiele in der Resega verloren. Bei Servette dagegen läuft es momentan überhaupt nicht. Obwohl das Team von Chris McSorley mit zwei Siegen in die Saison gestartet ist, verlor man heute das vierte Spiel in Serie. 

Lugano gibt bereits ab der ersten Minuten den Ton in diesem Spiel an. In der 8. Minute netzt Ulmer ein erstes Mal für die Bianconeri ein. Kurz darauf setzt Petterssen zu einem herrlichen Solo an und versenkt die Scheibe mit einem Kracher im Tor hinter Robert Mayer.

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Peterssen trifft nach einem herrlichen Solo.
gif: srf

Kaum ist die erste Drittelspause vorbei, schon liegt die Scheibe wieder im Tor der Genfer. Reuille trifft zum 3:0 für die Gastgeber. Danach kann Servette jedoch reagieren und findet mit Fransson zum Anschluss. Doch nur sieben Minuten später wird Ulmer herrlich im Slot angespielt und kann zum zweiten Mal für die Gastgeber einnetzen. 

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Ebenfalls sehenswert: der Treffer von Fransson. 
gi: srf

Eine schmerzhafte Szene ereignet sich zudem in der 34. Minute. Kevin Romy wird von der Scheibe im Gesicht getroffen. Er begibt sich gebückt in die Kabine. Für ihn ist das Spiel vorbei.

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Romy bekommt eine Scheibe ins Gesicht.
quelle: YouTube/SwissHabs

Die Partie verliert auch im letzten Drittel nicht an Härte. In der 45. Minute fährt Chiesa mit voller Wucht gegen Eliot Antonietti. Dieser bleibt nach der Aktion regungslos liegen. Kaum ist Hitzkopf Bezina beim Übeltäter Chiesa angelangt, fliegen die Fäuste. Antonietti kann danach nicht mehr weiterspielen. Auch er muss vom Eis. Für Chiesa gibt's eine Disziplinarstrafe. 

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Der fiese Check von Chiesa.
quelle: YouTube/SwissHabs

Kurz darauf wird auch wieder Eishockey gespielt. Nur drei Minuten später gelingt den Luganesi mit einem «Shorthander» die Entscheidung zum 5:1. Bertaggia lanciert den freistehenden Brunner, der die Scheibe nur noch einzuschieben braucht. Es folgen haufenweise Gehässigkeiten und Strafen, jedoch keine Reaktion mehr der Genfer, die nun definitiv in der Krise stecken.  (ndö)

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Er kann es doch noch: Brunner trifft zum 5:1. 
gif:srf

Die Tabelle

Bild

Das Telegramm

Lugano - Genève-Servette 5:1 (2:0, 2:1, 1:0)
4887 Zuschauer. – SR Kurmann/Vinnerborg, Espinoza/Küng.

Tore: 8. Stefan Ulmer (Brunner, Kparghai) 1:0. 12. Pettersson (Gregory Hofmann, Ilari Filppula) 2:0. 21. (20:41) Reuille (Philippe Furrer, Pettersson/Ausschluss Bezina) 3:0. 23. Fransson (Mayer) 3:1. 30. Stefan Ulmer (Bertaggia, Fazzini) 4:1. 49. Brunner (Bertaggia/Ausschluss Chiesa!) 5:1.

Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Chiesa) plus Spieldauer (Chiesa) gegen Lugano, 10mal 2 plus 10 Minuten (Traber) gegen Genève-Servette. –

PostFinance-Topskorer: Pettersson; Tom Pyatt.

Lugano: Merzlikins; Stefan Ulmer, Philippe Furrer; Chiesa, Kienzle; Kparghai, Hirschi; Sartori; Reuille, Klasen, Brunner; Gregory Hofmann, Ilari Filppulla, Pettersson; Julian Walker, Romanenghi, Morini; Bertaggia, Steinmann, Fazzini; Diego Kostner.

Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Mercier; Vukovic, Fransson; Bezina, Eliot Antonietti; Iglesias; Riat, Tom Pyatt, Pedretti; Jérémy Wick, Romy, Rubin; Jacquemet, Lombardi, D'Agostini; Kast, Roland Gerber, Traber; Douay. Bemerkungen: Lugano ohne Martensson, Julien Vauclair und Sannitz, Genève-Servette ohne Bays, Picard, Almond und Rod (alle verletzt). Eliot Antonietti verletzt ausgeschieden (45.). – Timeout Lugano (53.). (si)

Diese Spieler schnuppern zum ersten Mal NLA-Luft

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