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Spengler Cup: Straubing Tigers gewinnen gegen das Team Kanada

Straubing`s Joshua Samanski celebrates the 2:3 during the semifinal game between Team Canada and Germany's Straubing Tigers at the 96th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, o ...
Die Straubing Tigers gewinnen gegen das Team Kanada und stehen im Finale.Bild: keystone

Riesige Überraschung am Spengler Cup: Straubing gewinnt gegen Kanada und steht im Finale

Die Straubing Tigers überraschen am Spengler Cup in Davos weiter. Die Deutschen gewinnen im Halbfinal gegen das favorisierte Team Canada 4:2 und stehen an Silvester im Final.
30.12.2024, 19:33
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Straubing hatte das Turnier mit zwei Niederlagen begonnen, kommt aber immer besser in Fahrt. Nach dem letztjährigen Finalisten Dynamo Pardubice schalteten sie nun auch den Co-Rekordsieger aus. Gegner ist am Dienstag um 12.10 Uhr der Gastgeber und Vorjahressieger Davos oder Fribourg-Gottéron.

In der Vorrunde hatten die Tigers gegen das Team Canada 3:6 verloren, und auch im Halbfinal lagen sie bei Spielmitte 1:2 im Rückstand. Der Lugano-Stürmer Daniel Carr hatte zweimal für die Kanadier getroffen. Diesmal waren die ebenfalls mit zehn Nordamerikanern angetretenen Deutschen aber von Anfang an präsent und ebenbürtig.

Und im Schlussdrittel sorgten Joshua Samanski (50.) und Tim Fleischer ins leere Tor für die Überraschung. Die Leistung Straubings ist umso erstaunlicher, als sie die vierte Partie in vier Tagen spielten. Für den Final werden sie zum fünften Mal innert 88 Stunden aufs Eis gehen.

Team Canada - Straubing Tigers 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)
Davos. - 6267 Zuschauer (ausverkauft).
SR Hebeisen/Ondracek (SUI/CZE).
Tore: 4. Leier (St. Denis, Connolly/Powerplaytor) 0:1. 9. Carr (White, Jooris) 1:1. 26. Carr (Hazen, Hoefenmayer/Powerplaytor) 2:1. 32. Lipon (Connolly, Leonhardt) 2:2. 50. Samanski (Lipon, Connolly) 2:3. 59. Fleischer (Hede) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Team Canada, 5mal 2 Minuten gegen Straubing.
Team Canada: Ellis; Aspirot, Curran; Grégoire, Hoefenmayer; Hollowell, White; Bowey, Irwin; McKenzie, Shaw, Seney; Hazen, Maillet, Hudon; Carr, Jooris, Gagner; Coe, Fritz, Landry.
Straubing Tigers: McIntyre; Braun, Brandt; Samuelsson, Green; Nogier, Klein; Zimmermann, Daschner; Lipon, Samanski, Connolly; Hede, Scott, Fleischer; St. Denis, Leier, Leonhardt; McKenzie, Brunnhuber, Schönberger.
Bemerkungen: Timeout Team Canada (47.). Team Canada von 58:02 bis 58:13, von 58:20 bis 58:50 und ab 59:35 ohne Torhüter. (riz/sda)

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16 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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P4nd4k1n9
30.12.2024 18:04registriert August 2020
Pardubice hat sich gestern im letzten Drittel ausgeruht… und wurde bestraft. TK hat denselben Fehler begangen! Vorsicht vor dieser Mannschaft im Finale! Spannendes Spiel von A-Z.
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Oliver01
30.12.2024 18:11registriert Februar 2023
Das war Eishockey Pur. Die Deutschen glaubten im letzten Drittel an den Sieg und hielten sich an den vorgegebenen Plan während die Kanadier verwunderlicherweise abbauten. Ein verdienter Sieg des ‚Underdog‘.
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Der marxistische Kapitalist
30.12.2024 17:40registriert Juni 2017
Heftiges Comeback, man darf seinen Gegner nie unterschätzen
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    Also doch: Kein Frauenhockey – kein Geld mehr von der Postbank
    Im letzten Herbst hat die Postbank (PostFinance) angekündigt, künftig nur noch NL-Klubs mit Direktsponsoring zu alimentieren, die ein Frauenteam in der höchsten Liga betreiben. Nun folgt die offizielle Bestätigung, dass diese «Drohung» tatsächlich wahr gemacht wird.

    Die Kommunikations-Abteilung der PostFinance bestätigt auf Anfrage: «Ja, das Konzept wird wie angekündigt umgesetzt.» Und im Detail wird ausgeführt: «Unsere Ligapartnerschaften mit der National League und der PostFinance Women’s League stehen im Mittelpunkt unseres Engagements. Alle Klubs beider Ligen profitieren weiterhin von der Topscorer-Prämie, die direkt an die Klubs ausgezahlt wird. Zusätzlich engagieren wir uns gezielt im Sponsoring von einzelnen Klubs. Ab der nächsten Saison ist eine der Voraussetzungen für ein solches Sponsoring, dass der Klub sowohl in der National League als auch in der PostFinance Women’s League ein Team stellt. Mit den betroffenen NL-Klubs haben wir bereits vor über einem Jahr das Gespräch gesucht und unsere Strategieanpassung frühzeitig kommuniziert. Die Partnerschaften mit dem HC Ambri-Piotta und dem SC Bern sind verlängert worden.»

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