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epa09249455 Players of Canada celebrate after winning the IIHF 2021 World Ice Hockey Championship semifinal match between the USA and Canada at the Arena Riga, Latvia, 05 June 2021.  EPA/TOMS KALNINS

Die Kanadier feiern den Finaleinzug. Bild: keystone

Totgesagte leben länger – Kanada als erstes Team im WM-Final

Kanada steht zum fünften Mal in den letzten sechs Weltmeisterschaften im Final. Das von Gerard Gallant gecoachte Team setzt in Riga sich im nordamerikanischen Halbfinal-Duell gegen die USA mit 4:2 durch.



Matchwinner der Kanadier war Andrew Mangiapane, der dem Team in den ersten drei Partien, die allesamt verloren gegangen waren, noch nicht zur Verfügung gestanden hatte. Der Stürmer der Calgary Flames zeichnete für das 2:1 (25.) und 3:1 (41.) verantwortlich.

Mangiapane hält nun bei sieben Toren und vier Assists. Bei beiden Toren leistete Connor Brown die Vorarbeit. Der Stürmer der Ottawa Senators totalisiert nun elf Assists und 13 Skorerpunkte, womit er die neue Nummer 1 in dieser Statistik ist.

Kanadischer Blitzstart

Brandon Pirri hatte die Kanadier bereits nach 122 Sekunden in Führung gebracht, Colin Blackwell (18.) glich für die Amerikaner aus. 24 Sekunden vor dem Ende machte Justin Danforth mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar, nachdem die USA durch Sasha Chmelevski auf 2:3 (44.) verkürzt hatten.

Mangiapane mit dem 3:1 für Kanada. Video: SRF

Dass die Kanadier im Final stehen, ist an und für sich nichts Aussergewöhnliches, nach den Leistungen in der Vorrunde ist es allerdings eine Überraschung. Hätte es am Dienstagabend im Spiel zwischen Deutschland und Gastgeber Lettland (2:1) keinen Sieger nach 60 Minuten gegeben, wären die «Ahornblätter» bereits zu Hause.

Im Final gegen Finnland oder Deutschland

Nun eliminierten sie nach Russland im Viertelfinal (2:1 n.V.) auch die Amerikaner, die zuvor siebenmal in Folge gewonnen und dabei auch Kanada (5:1) bezwungen hatten. Somit geht das Warten der USA auf den ersten Finaleinzug an einer WM seit 1960 weiter.

Die Zusammenfassung des Halbfinals. Video: SRF

Deutschland strebt nach der ersten WM-Medaille seit 1953. Die Zuversicht ist gross nach dem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen im Viertelfinal gegen die Schweiz. Im Halbfinal (ab 17.15 Uhr) treffen die Deutschen auf Titelverteidiger Finnland, gegen den sie in der Gruppenphase mit 1:2 verloren.

«Was unser Team so gut macht, ist der Glaube an uns selbst und der Teamspirit», sagte Deutschlands NHL-Stürmer Dominik Kahun. «Diese Mannschaft ist unglaublich. Wir wissen: Egal wie es steht – wir können zurückkommen.» Auch Verteidiger Moritz Seider strotzt vor Selbstvertrauen: «In unserer Kabine war es nie eine Frage, dass wir eine gute Chance haben. Wir müssen uns nicht verstecken.»

USA - Kanada 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)
Riga, Arena. - SR Bruggeman/Gouin (USA/CAN), McCrank/Oliver (CAN/USA).
Tore: 3. Pirri (Walker, Paul) 0:1. 18. Blackwell (Wolanin, Labanc) 1:1. 25. Mangiapane (Brown) 1:2. 41. (40:26) Mangiapane (Brown, Kuemper) 1:3. 44. Chmelevski (Rooney, Mackey) 2:3. 60. (59:36) Danforth (Paul) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die USA, keine gegen Kanada.
USA: Petersen; Hellickson, Wolanin; Tennyson, Jones; Wideman, Mackey; Clendening; Garland, Moore, Robertson; Thompson, Drury, Donato; Beniers, Blackwell, Labanc; Chmelevski, Boyle, Rooney.
Kanada: Kuemper; Walker, Ferraro; Stecher, Power; Bernard-Docker, Beaudin; Schneider; Brown, Henrique, Mangiapane; Bunting, Vilardi, Comtois; Pirri, Danforth, Paul; Foudy, Anderson-Dolan, Hagel.
Bemerkungen: USA ohne Abdelkader (verletzt). USA von 58:36 bis 59:36 ohne Goalie. (ram/sda)

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quelle: ap/ap / michael dwyer
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